Frist abgelaufen

24D0164 - Zielunterbringung BAAINBw - 1.BA / Gneisenau-Kaserne, Koblenz - Rahmenvereinbarung - Bodengutachter

Die Angebotsfrist ist am 08. April 2025 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓

Zuschlag erteilt am 23. Juli 2025

  • HYDRODATA GmbH, Oberursel · 1.824.750 €
Zur Zuschlagsbekanntmachung →
Für die Maßnahme "Zielunterbringung BAAINBw" in der Bundeswehrliegenschaft Gneisenau Kaserne Koblenz, ist für den gesamten Baufeld-Bereich des 1. Bauabschnitts (1. BA), die Dienstleistung "Bodengutachter" für eine umfassende Untersuchung des Baugrundes (inkl. Kampfmitteluntersuchung der Aufschlusspunkte) und der rückzubauenden Oberflächen, die Abfalltechnische Einstufung, baubegleitende Prüfungen sowie Baugrundbeurteilung und Gründungsberatung erforderlich. Gebäudeschadstoffuntersuchung ist kein Bestandteil dieser Ausschreibung. Diese Auftragsvergabe erfolgt als Rahmenvereinbarung mit maximal 3 Unternehmen (Auftragnehmern). Die festgelegten Bedingungen der Vereinbarung, basierend auf der "Leistungsbeschreibung Bodengutachter", können bedarfsgerecht in Einzelabrufungen bzw. Einzelaufträgen abgerufen werden. Die angefragte Leistung beinhaltet neben der Probennahme und Untersuchung des Baugrundes auf u.a. Standsicherheit auch die abfalltechnische Einstufung des Aushubmaterials und der rückgebauten Oberflächen gem. LAGA; Deponieverordnung und Ersatzbaustoffverordnung. Es sind geotechnische Berichte gem. DIN 4020, Standsicherheitsnachweise nach DIN 4084, Setzungsberechnungen nach DIN 4019, Nachweise gegen Auftrieb und hydraulischen Grundbruch nach DIN 4017 und Abfalltechnische Stellungnahmen mit Einstufung der Abfallarten nach AVV zu erstellen.

Zeitplan

Veröffentlichung
06.03.25
Fragenfrist
02.04.25
Abgabefrist
08.04.25
Öffnung
09.04.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Erfüllungsort
Diez, Deutschland
Vertragslaufzeit
72 Tage
KMU geeignet
Ja
E-Mail
VOFVergabe.Koblenz@LBBnet.de
Telefon
+49 2619701-0

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- und Handelsregister: Der Bieter hat einen aktuellen Auszug aus dem einschlägigen Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister einzureichen oder in Ermangelung eines solchen, eine aktuelle Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes vorzulegen, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert.

  • Berufshaftpflichtversicherung

    • Als Nachweis ist mit dem Angebot vorzulegen: eine aktuelle Versicherungsbestätigung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung oder alternativ eine schriftliche Erklärung der Versicherung nicht älter als zwei Monate, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen. Der Auftragnehmer / die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) muss bei Abschluss der Rahmenvereinbarung eine Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit unterhalten und ist verpflichtet dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Er/Sie hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der im Vertrag genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen pro Versicherungsjahr bzw. für alle Versicherungsfälle bei dem Projekt mindestens das Zweifache der Deckungssummen beträgt. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine zusätzliche schriftliche Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den jeweils geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Bei einer Bietergemeinschaft / ARGE muss der Versicherungsschutz bzw. die Versicherungserklärung auf die ARGE ausgestellt sein und eine gesamtschuldnerische Haftung auch für Schäden im Verantwortungsbereich einzelner Mitglieder der ARGE bestätigen. Alternativ kann eine Versicherungsbestätigung über den geforderten Versicherungsschutz von allen ARGE-Mitgliedern vorgelegt werden, wenn und soweit gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE, auch für die Leistungsbereiche der weiteren ARGE-Mitglieder, mitversichert ist
    • aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE, auch für die Leistungsbereiche der weiteren ARGE-Mitglieder, enthalten ist. Als Mindeststandards werden gefordert: Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers / der ARGE für alle beauftragten Leistungen mit einer Deckungssumme von mind. 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und von mind. 0,5 Mio. EUR für sonstige Schäden und einer mindestens 2-fachen Maximierung bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers. Bei einer Bewerbergemeinschaft bzw. ARGE muss der Versicherungsschutz eine gesamtschuldnerische Haftung auch für Schäden im Verantwortungsbereich einzelner Mitglieder der ARGE abdecken. Des Weiteren muss aus der Versicherungsbescheinigung eindeutig hervorgehen, dass Umwelt- und Gewässerschäden nicht ausgeschlossen sind.
  • Allgemeiner Jahresumsatz: Erklärungen des Bieters (Einzelunternehmen bzw. Bietergemeinschaft) über den allgemeinen Jahresumsatz (brutto) in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags (Gebäudeuntersuchung). Die Jahresumsätze der Mitglieder einer Bietergemeinschaft bzw. der benannten Nachunternehmer, welche die Leistungen tatsächlich erbringen, werden aufaddiert. Als Mindeststandards werden gefordert: Der allgemeine Jahresumsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre muss im Durchschnitt mind. 290000 EUR pro Jahr betragen.

  • Berufsqualifikation der technischen Fach- und Führungskräfte: Die nachfolgend im Einzelnen aufgeführten technischen Fach- und Führungskräfte (Definition Führungskraft: Eine Person, die Leitungsfunktion und Führungsverantwortung hat. Hierzu zählen u.a. auch Projektleiter, Bauleiter und deren Stellvertreter.) namentlich und mit beruflicher Qualifikation anzugeben: - der Projektleiter und - des Bauleiters. Entsprechende Formblätter werden mit den Vergabeunterlagen (Anlage zum Bewerbungsbogen) zur Verfügung gestellt. Die in den Mindeststandards geforderten beruflichen Qualifikationen sind nachzuweisen. Als Mindeststandards werden gefordert: Der Projektleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl. Ing. Univ./TU/FH bzw. Bachelor oder Master) in der Fachrichtung Ingenieurwesen oder in einer naturwissenschaftlichen Fachrichtung (ausgenommen der Fachrichtungen Astronomie, Astrophysik, Meteorologie, Pharmazie und Medizin) und eine Berufserfahrung von mind. 3 Jahre auf dem Gebiet der Baugeologie nachweisen. Der Bauleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl. Ing. Univ./TU/FH bzw. Bachelor oder Master) in der Fachrichtung Ingenieurwesen oder in einer naturwissenschaftlichen Fachrichtung (ausgenommen der Fachrichtungen Astronomie, Astrophysik, Meteorologie, Pharmazie und Medizin) und eine Berufserfahrung von mind. 3 Jahre auf dem Gebiet der Baugeologie nachweisen.

  • Referenzen: Für den Bieter (Unternehmen/Büro) / die Bietergemeinschaft, den Projektleiter und den Bauleiter sind aussagekräftige projektbezogene Referenzunterlagen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge einzureichen. Entsprechende Formblätter werden mit den Vergabeunterlagen (Anlage zum Bewerbungsbogen) zur Verfügung gestellt. Es werden alle Referenzen über einschlägige Dienstleistungsaufträge berücksichtigt, welche im zugelassenen Referenzzeitraum liegen und die geforderten Mindeststandards erfüllen. Zu den Referenzprojekten sind folgende Angaben über ein Projektdatenblatt abzugeben: a) Kurzbezeichnung der Baumaßnahme, b) Auftraggeber mit Name und Anschrift, c) Art der geologischen Untersuchung, d) Geotechnische Kategorie, e) Haufwerksbeprobung, f) Angaben zu DIN 4020 und LAGA, g) Zeitraum der Leistungserbringung (von/bis) und Abschluss der geologischen Untersuchung. Für die Referenzprojekte gelten folgende Mindestanforderungen: 1. Bieter (Unternehmen/Büro): Wertungskriterium 1 Mind. 1 Referenz über die Ausführung von geologischen Untersuchungen mit mind. Durchführung von Bohrungen, Entnahme von Probematerial und Analytik des Materials gem. LAGA. Wertungskriterium 2 Mind. 1 Referenz über die Berichtserstellung eines geotechnischen Berichts gem. DIN 4020 für die Geotechnische Kategorie 1. Wertungskriterium 3 Mind. 1 Referenz über die Haufwerksbeprobung von Bauabfällen nach LAGA PN98. Zugelassener Referenzzeitraum: Abschluss der geologischen Untersuchungen nach dem 01.02.2018 und bis zum Ablauf der Teilnahmefrist abgeschlossen. 2. Projektleiter: Mind. 1 Referenz über die Berichtserstellung eines geotechnischen Berichts gem. DIN 4020 für die Geotechnische Kategorie 1. Zugelassener Referenzzeitraum: Abschluss der geologischen Untersuchungen nach dem 01.02.2018 und bis zum Ablauf der Teilnahmefrist abgeschlossen. 3. Bauleiter: Mind. 1 Referenz über die Berichtserstellung eines geotechnischen Berichts gem. DIN 4020 für die Geotechnische Kategorie 1. Zugelassener Referenzzeitraum: Abschluss der geologischen Untersuchungen nach dem 01.02.2018 und bis zum Ablauf der Teilnahmefrist abgeschlossen.

  • Beschäftigtenzahl gesamt: Der Bieter hat des Weiteren eine Erklärung abzugeben, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bieters (inklusive Büroinhaber, ausgenommen Auszubildende und studentische Hilfskräfte) in den letzten drei Jahren ersichtlich ist. Als Mindeststandards werden gefordert: Die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bieters (inklusive Büroinhaber, ausgenommen Auszubildende und studentische Hilfskräfte) in den letzten drei Jahren muss mind. 3 Beschäftigte betragen.

Zuschlagskriterien

  • Honorar: Das Honorar wird rechnerisch bewertet.

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Preisblatt24 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage156 KB16 Seiten
Eigenerklärung78 KB32 Seiten
Eignungskriterien37 KB6 Seiten
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