Frist abgelaufen

3624S62528 - Nutzung von radiologischen Messdaten aus Citizen Science Communities

Auftraggeber
Veröffentlicht
11.12.2024
Angebotsfrist
29.10.2024
Bei radiologischen Notfall-Ereignissen stehen dem Radiologischen Lagezentrum des Bundes (RLZ) zahlreiche Datensätze radiologischer Messdaten aus nicht-behördlichen Datenquellen zur Verfügung. Nutzbar gemacht werden können unter bestimmten Voraussetzung Messdaten aus Citizen Science Communities (Bürgermessnetze, von engagierten Privatpersonen bereitgestellte Messdaten). Im Vorhaben werden Konzepte und Vorgaben für die Charakterisierung der Messgeräte und Empfehlungen für deren Einsatz im radiologischen Notfall entwickelt. Die Umsetzbarkeit dieser Konzepte wird beispielhaft demonstriert und der Aufwand für deren Umsetzung wird im Rahmen der untersuchten Fälle dokumentiert. Außerdem wird eine Plattform zur Zusammenführung der Messdaten konzipiert, prototypisch realisiert und dem Auftraggeber zur Verfügung gestellt.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Fragenfrist
29.10.24
Abgabefrist
29.10.24
Veröffentlichung
11.12.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
de-open
Erfüllungsort
Bonn, Deutschland
E-Mail
ticket@bescha.bund.de
Freischalten
Telefon
0228 99 610 1234
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Anforderungen an Anbietende und Projektteam Für die im Rahmen dieses Auftrags zu erbringenden Leistungen müssen anbietende Organisationen Personal mit der für die Bearbeitung der Aufgabenstellung erforderlichen Erfahrung einsetzen. Projektverantwortliche müssen über einschlägige Erfahrungen im Bereich Projektmanagement verfügen. Projekt-Mitarbeitende müssen Kenntnisse im Bereich der physikalischen Messtechnik und einschlägige Erfahrungen bei der Analyse von Messdaten nachweisen. Eignung I. Berufliche und technische Leistungsfähigkeit Der Bieter muss anhand von mindestens einem vergleichbaren Referenzauftrag seine berufliche und technische Leistungsfähigkeit belegen (Eigenerklärung). Zu diesem Zweck hat er das ausgefüllte Formblatt “Referenz” (3624S62528_Formblatt_Referenz) einzureichen; Der Auftraggeber behält sich vor, unter Umständen hierzu weitere Erläuterungen und Belege anzufordern. Der vergleichbare Referenzauftrag ist geeignet die Eignung zu belegen, wenn sich aus der zugrunde liegenden Studie oder dem zugrunde liegenden ergibt bzw. ergeben

    • - Einschlägige Erfahrung des Projektverantwortlichen im Projektmanagement
    • UND
    • - Kenntnisse im Bereich der physikalischen Messtechnik
    • UND
    • - einschlägige Erfahrungen bei der Analyse von Messdaten
    • UND
    • - Erfahrungen und Kenntnisse in der Softwareentwicklung, insbesondere zur Visualisierung von geo-referenzierte Daten
    • -
    • Ein vergleichbarer Referenzauftrag liegt vor bei:
    • - vom Bieter durchgeführten vergleichbaren Studien, deren Ergebnisse noch nicht publiziert wurden,
    • ODER
    • - vom Bieter durchgeführten vergleichbaren Studien, deren Ergebnisse in gutachtergestützten Fachzeitschriften veröffentlicht worden sind, unter Beifügung oder Benennung der Veröffentlichung,
    • ODER
    • - vom Bieter durchgeführten vergleichbaren Projekten, über die Projektberichte vorliegen.
    • Eine Studie bzw. ein Projekt ist vergleichbar, wenn sie bzw. es die o.g. fundierte wissenschaftliche Kompetenz und Expertise in den geforderten Bereichen belegt.
    • Wenn sich die o.g. wissenschaftliche Kompetenz und Expertise nur aus einer Zusammenschau mehrerer Referenzprojekte, Referenzaufträge und/oder Referenzstudien ergeben, soll der Bieter alle einschlägigen Projekte und/oder Studien benennen.
    • Ferner muss der Bieter die Fachkräfte benennen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen. Zu diesem Zweck hat er das ausgefüllte Formblatt „3624S62528_Formblatt_Fachkräfte“ einzureichen (Eigenerklärung)
    • der Auftraggeber behält sich vor, u.U. hierzu weitere Erläuterungen und Belege anzufordern.
    • Der Bieter hat den Ausbildungs- bzw. Studienhintergrund und die Erfahrungen der benannten Fachkräfte mit vergleichbaren Projekten wie dem ausgeschriebenen Projekt zu erläutern
    • wegen des Vergleichbarkeitsbegriffs verweisen wir auf die Erläuterungen zum vergleichbaren Referenzauftrag. Die unternehmensbezogen durch die Benennung mindestens eines Referenzauftrags nachzuweisenden Erfahrungen und Kenntnisse müssen insbesondere auch bei den für die Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeitern vorhanden sein. Dies geschieht vor allem durch die Einreichung einer Liste der bisher veröffentlichten, einschlägigen Arbeiten/Publikationen der benannten Fachkräfte (Formblatt „3624S62528_Formblatt_Fachkräfte“).
    • II. Hinweise zur Eignungsleihe
    • Soweit der Bieter im eigenen Unternehmen nicht über die o.g. Eignung verfügt und sich deshalb der Kapazitäten anderer Personen oder Unternehmen bedienen muss, hat er die Möglichkeit der „Eignungsleihe“. Dies bedeutet, dass die andere Person bzw. das andere Unternehmen ihre Eignung an den Bieter verleiht, aber auch den betreffenden Leistungsteil, für den sie die Eignung verliehen hat, selbst erbringt.
    • Die Eignungsleihe wird wie folgt im Vergabeverfahren dargestellt:
    • (1) Die andere Person bzw. das andere Unternehmen (z.B. das Softwareentwicklungsunternehmen) muss die Erklärung unter Nr. 2. im Formblatt „3624S62528_Erklärung Bietergemeinschaft-Nachunternehmer“ abgeben, in der sie genau angibt, welche Ressourcen sie dem Bieter zur Verfügung stellt.
    • (2) Die andere Person bzw. das andere Unternehmen (z.B. das Softwareentwicklungsunternehmen) muss außerdem die Erklärung „3624S62528_Eigenerklärung - § 31 Abs 1 UVgO“ abgeben.
    • (3) Die andere Person bzw. das andere Unternehmen (z.B. das Softwareentwicklungsunternehmen) muss schließlich noch die Eignungsnachweise bzw. Eigenerklärungen abgeben, über die der Bieter im eigenen Unternehmen nicht verfügt.
    • (4) Der Bieter reicht die Erklärungen zu (1) bis (3) mit seinem Angebot ein.
    • Beispiel: Der Bieter leiht sich die Erfahrung hinsichtlich der Entwicklung von Software von einem rechtlich selbstständigen Softwareentwicklungsunternehmen. Dazu gibt das Softwareentwicklungsunternehmen die Erklärung unter Nr. 2. im Formblatt „3624S62528_Erklärung Bietergemeinschaft-Nachunternehmer“, die Erklärung „3624S62528_Eigenerklärung - § 31 Abs 1 UVgO“, die Erklärung „3624S62528_Formblatt_Referenz“ ab. Der Bieter reicht diese Erklärungen mit seinem Angebot ein.
    • Neben der Eignungsleihe kann sich jedes Unternehmen auch mit anderen Unternehmen zu einer Bietergemeinschaft zusammenschließen. Auch dadurch lassen sich etwaige Eignungsmängel einzelner Unternehmen kompensieren, denn es kommt dann darauf an, ob die Bietergemeinschaft insgesamt die o.g. Eignungsanforderungen erfüllt oder nicht.

Zuschlagskriterien

  • siehe Bewertungsmatrix (Anlage zur Leistungsbeschreibung)

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Lose (1)

Eigenerklärung24 KB24 Seiten
Eignungskriterien156 KB4 Seiten
Preisblatt78 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage37 KB16 Seiten
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