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AquaDuctus Offshore-Ingenieurleistungen

Auftraggeber
Veröffentlicht
25.06.2026
Angebotsfrist
Offshore-Ingenieurleistungen für die AquaDuctus Pipeline GmbH

Zeitplan

Veröffentlichung
25.06.26
Fragenfrist
17.07.26
Teilnahmefrist
04.08.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Kassel, Deutschland
Vertragslaufzeit
96 Tage
KMU geeignet
Ja
E-Mail
vergabe@gascade.de
Telefon
+49 561934-0

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • PL1

    • Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister (Mit dem Teilnahmeantrag
    • Mittels Eigenerklärung): Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem der Bewerber ansässig ist (in nicht beglaubigter Kopie), sofern der Bewerber in das Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist.
    • Für den Fall der Nichteintragung:
    • Die Vorlage einer Gewerbeanmeldung (für ausländische Bewerber: Oder vergleichbar). Der Nachweis muss mindestens die vertretungsberechtigten Personen ausweisen.
    • Der Nachweis kann in (nicht beglaubigter) Fotokopie/Ablichtung (PDF) vorgelegt werden, muss jedoch eindeutig lesbar sein. Der Nachweis darf zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Auftragsbekanntmachung nicht älter als zwölf (12) Monate sein.
  • TL1

    • Darstellung der Referenzen (Mit dem Teilnahmeantrag
    • Mittels Eigenerklärung): Angaben über die Ausführung einschlägiger und vergleichbarer Leistungen (Referenzen) in den letzten maximal fünfzehn (15) Jahren seit Veröffentlichung der Auftragsbekanntmachung.
    • Als vergleichbar gilt eine Referenz insbesondere dann, wenn es sich um Dienstleistungen handelt, die aufgrund von Größe und Komplexität Rückschlüsse auf die Eignung des Bewerbers zulassen.
    • Die Referenz muss mindestens folgende Voraussetzungen erfüllen:
    • - Der Anbieter hat bereits PMC- oder OE-Unterstützung für ein Offshore-Projekt für eine Erdgasleitungs- oder ein Kabelprojekt durchgeführt.
    • - Minimum 3.000 Stunden oder Auftragsvolumen i.H.v. EUR 600.000 (netto).
    • - Mindestens drei (3) der nachfolgend aufgeführten Ingenieurbereiche/Fähigkeiten (Offshore) müssen von der Referenz erfasst sein:
    • o Projektmanagement (Gas-/Öl oder Kabelprojekt)
    • o QM bezüglich Risikobewertung (Gas-/Öl- oder Kabelprojekt)
    • o HSE (Gas-/Öl- oder Kabelprojekt)
    • o Genehmigungen (Gas-/Öl- oder Kabelprojekt)
    • o Kampfmittelräumung, Archäologie, Ökologie (Gas-/Öl- oder Kabelprojekt)
    • o Engineering (Gasprojekt)
    • o Material Auslegung und Qualifizierung QA/QC (Gasprojekt)
    • o Baggerarbeiten (Gasprojekt)
    • o Rohrverlegung (Gasprojekt)
    • o Koordination Dritter (Gas-/Öl- oder Kabelprojekt)
    • o Vermessung, Geo Data Management (Gas-/Öl- oder Kabelprojekt)
    • o Plattform-Engineering (Gasprojekt)
    • Die Referenz muss zum Nachweis der Vergleichbarkeit mindestens folgende Angaben enthalten:
    • 1. Referenztitel
    • 2. Auftraggeber
    • (Sollte der Auftraggeber aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht benannt werden dürfen, so genügt eine Kategorisierung des Auftraggebers (Forschung, Industrie, andere Sektoren) und eine Bestätigung, dass die Referenz mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar ist.)
    • 3. Ansprechpartner inkl. Kontaktdaten (z.B. E-Mail, Telefonnummer)
    • (Sollte der Ansprechpartner aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht benannt werden dürfen, so genügt eine Kategorisierung des Auftraggebers (Forschung, Industrie, andere Sektoren) und eine Bestätigung, dass die Referenz mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar ist.)
    • 4. Kurzbeschreibung der ausgeführten Leistung
    • 5. Angabe zur Durchführung einer PMC- oder OE-Unterstützung für ein Offshore Erdgasleitungs- oder Kabelprojekt
    • 6. Angabe Stunden oder Auftragsvolumen in EUR (netto)
    • 7. Angabe zu erfassten Ingenieurbereichen/Fähigkeiten (Offshore)
    • 8. Ausführungszeitraum
    • Mindestanforderung (Nichterfüllung führt zum Ausschluss):
    • Es sind mindestens zwei (2) besonders einschlägige (vergleichbare) Referenzen einzureichen.
  • WL

    • Eigenerklärung über den Gesamtumsatz (Mit dem Teilnahmeantrag
    • Mittels Eigenerklärung): Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren
    • Sofern ein Unternehmen erst innerhalb der letzten drei Jahre gegründet wurde und daher noch keine drei abgeschlossenen Geschäftsjahre aufweist, legt es für die fehlenden Jahre eine Unternehmensplanung für die Zukunft unter Angabe der erwarteten Jahresumsätze vor.
    • Mindestanforderung (Nichterfüllung führt zum Ausschluss):
    • Der Gesamtumsatz muss in EUR (netto) für jedes der letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre jeweils mindestens EUR 10.000.000,00 (netto) betragen.
  • TL2

    • Eigenerklärung der durchschnittlichen jährlichen Anzahl der Beschäftigten (Mit dem Teilnahmeantrag
    • Mittels Eigenerklärung): Eigenerklärung der durchschnittlichen jährlichen Anzahl der Beschäftigten in den letzten drei (3) Jahren und Anzahl der durchschnittlichen jährlichen Anzahl der Beschäftigten in den letzten drei (3) Jahren bezogen auf folgende Leistungsbereiche:
    • o Technische Fachkräfte, die über Kenntnis der Genehmigungsplanung und Koordinierung mit deutschen Behörden verfügen, um die Abnahme durch deutsche autorisierte Stellen sicherzustellen.
    • o Technische Fachkräfte, die die Genehmigungsplanung und Koordinierung mit deutschen Behörden in fließender deutscher Sprache erbringen können.
    • o Technische Fachkräfte, die die Dienstleistungen fließend in englischer Sprache erbringen können.
    • Mindestanforderung (Nichterfüllung führt zum Ausschluss):
    • Die durchschnittliche jährliche Anzahl der Beschäftigen muss in den letzten drei (3) Jahren mindestens zwanzig (20) Personen betragen haben.
  • TL3

    • Eigenerklärung zur Sicherstellung von Informationssicherheit (Mit dem Teilnahmeantrag
    • Mittels Eigenerklärung): Die Eigenerklärung ist als zusammenfassende Eigenerklärung in Textform vorzulegen. Gesonderte Einzelnachweise sind nicht erforderlich
    • vorhandene Zertifikate oder sonstige einschlägige Nachweise können ergänzend beigefügt werden, ersetzen die Eigenerklärung jedoch nicht. Der Bewerber hat nachvollziehbar darzustellen, in welcher Weise die nachfolgenden Mindestanforderungen im Hinblick auf die für die Auftragsdurchführung eingesetzten Organisationseinheiten, Beschäftigten, IT-Systeme, Prozesse und Räumlichkeiten erfüllt werden. Jede Anforderung ist, soweit anwendbar, einzeln zu adressieren
    • nicht anwendbare Anforderungen sind kenntlich zu machen und kurz zu begründen. Eine abstrahierte oder zusammengefasste Darstellung ist zulässig.
    • - Physische Sicherheit:
    • Es muss ein Verfahren etabliert sein, welches die Betreuung von Besuchern regelt, um unberechtigten Zugang zu Gebäuden/Informationen/Systemen zu verhindern. Räume mit zentralem IT-Equipment müssen gegen unbefugten Zutritt und physikalische Eingriffe geschützt sein. Der Zutritt zu den Rechenzentren- bzw. Serverräumen muss auf einen autorisierten Personenkreis beschränkt sein.
    • - Informationssicherheitsprozesse:
    • Alle Mitarbeiter müssen mit den Prozessen und ggf. bestehenden Richtlinien zur Informationssicherheit des Auftragnehmers hinreichend vertraut sein. Es muss sichergestellt werden, dass kommunizierte Informationssicherheitsanforderungen der AquaDuctus Pipeline GmbH allen relevanten Mitarbeitern bekannt gemacht und eingehalten werden. Prozesse zur Reaktion auf Sicherheitsvorfälle müssen definiert und etabliert sein.
    • - Betriebsprozesse:
    • Werden Betriebs- und Geschäftsprozesse durch den Bewerber an ein anderes Unternehmen ausgelagert, muss der Bewerber regelmäßig prüfen, dass diese dritte Partei die definierten Sicherheitsanforderungen des Bewerbers einhält.
    • - Systemhärtung und Zugriffsschutz:
    • Eine Sicherheitshärtung für eingesetzte Systeme muss stattfinden (u.a. Installation nach Minimalprinzip, Zugriff auf administrative Schnittstellen nur für Administratoren, Deaktivierung nicht benötigter Ports, Ändern von Initial- und Standardpasswörtern). Kennwortrichtlinien müssen in Kraft sein, die die Komplexität, ggf. die Änderungsintervalle und das Zurücksetzen von Kennwörtern vorgeben. Eine sichere Verwaltung von Zugangsdaten muss umgesetzt werden, sodass kein unberechtigter Zugriff auf diese erfolgen kann.
    • - Antivirus, Patch- und Schwachstellenmanagement:
    • Eine Antiviren-Software muss auf den Systemen vorhanden sein und automatisiert aktualisiert werden, sodass bei Abweichungen oder bei Verdachtsfällen alarmiert wird. Ein ausbleibender Einsatz kann nur aufgrund einer begründbaren technischen Inkompatibilität akzeptiert werden. Systeme bzw. Softwarekomponenten müssen regelmäßig und möglichst zeitnah aktualisiert werden (Patch Management). Die eingesetzten Produkte und Systeme müssen einer kontinuierlichen Prüfung auf Schwachstellen und einer Behebung dieser unterzogen werden (Vulnerability Management). Prozesse für eine zügige Behebung von Fehlern und/oder Sicherheitslücken müssen implementiert sein (z.B. Bug-fix, Emergency Change Prozesse).
    • - Kommunikationssicherheit:
    • Ein definiertes Sicherheitskonzept inkl. technischer Schutzmaßnahmen für die Netzwerksicherheit müssen vorhanden sein (Netzwerksegmentierung, Schutz erreichbarer Schnittstellen, Einsatz von Verschlüsselung, Firewallsysteme). Es muss sichergestellt sein, dass aus dem Internet erreichbare administrative Zugänge zu IT-Systemen oder XaaS-Diensten angemessen abgesichert werden (min. sichere Authentifizierung mit Multi-Faktor Authentifizierung). Vertrauliche Authentisierungsmerkmale und -daten müssen bei der Übertragung durch Kommunikations- und Verschlüsselungsmethoden geschützt werden, die nach dem aktuellen Stand der Technik als sicher gelten. Alle Verbindungen zwischen der AquaDuctus Pipeline GmbH und dem Dienstleister müssen mindestens transportverschlüsselt erfolgen. Vorgaben der AquaDuctus Pipeline GmbH für zusätzliche Inhaltsverschlüsselung für die Übertragung von vertraulichen Informationen müssen umgesetzt werden.
    • - Datensicherheit und operationelle Sicherheit:
    • Es muss sichergestellt sein, dass mittels eines Zugriffskontrollkonzepts inkl. technischem Enforcement nur autorisierte Personen Zugriff auf AquaDuctus-Daten erhalten. Es muss sichergestellt werden, dass AquaDuctus-Daten von anderen Kundendaten getrennt werden. Daten oder die diese speichernden Datenträger oder Sicherungsmedien müssen verschlüsselt und angemessen vor unberechtigtem Zugriff geschützt sein, wenn sie die Räumlichkeiten oder das Rechenzentrum verlassen. Es müssen Regelungen zur sicheren Löschung der Kundendaten existieren. Regelungen zur Entsorgung und Zerstörung von Datenträgern müssen etabliert sein, um eine Wiederherstellung von Informationswerten der AquaDuctus Pipeline GmbH durch unberechtigte Dritte zu verhindern. Diese müssen sich an etablierten Standards wie dem BSI-Baustein "CON.6" in aktueller Fassung orientieren. Es muss sichergestellt werden, dass die AquaDuctus Pipeline GmbH unverzüglich informiert wird, wenn es zu Datenpannen oder zum Abfluss jeglicher AquaDuctus-Informationen kommen sollte.
  • Anzahl der Referenzen - Umsetzung der Wertung gemäß Anlage A.2 Wertungsmatrix (Eignung).

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Preisblatt24 KB2 Tabellen
Projektplan156 KB16 Seiten
Eigenerklärung78 KB32 Seiten
Eignungskriterien37 KB6 Seiten
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