Veröffentlichung 02.07.26 | Fragenfrist 24.07.26 | Abgabefrist 04.08.26 | Öffnung 04.08.26 | Vertragsbeginn 05.10.26 |
Eignungskriterien
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister - Eigenerklärung zu zwingenden Ausschlussgründen gem. § 123 GWB, - Eigenerklärung zu fakultativen Ausschlussgründen gem. § 124 GWB, - Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) und Mindestlohngesetz (MiLoG), Aufenthaltsgesetz (AufenthG) sowie Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwArbG), - Angaben zur Rechtsform des Bieters, - Eigenerklärung, dass der Bieter in Bezug auf die Vergabe keine unzulässigen wettbewerbsbeschränkenden Abreden mit Dritten getroffen hat - aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder ein vergleichbarer Nachweis für die Existenz und den Gegenstand des Unternehmens (z.B. Architektenkammer), Auf Verlangen der Vergabestelle sind folgende Nachweise zum Nichtbestehen von Ausschlussgründen vorzulegen: - Nachweis über die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben, - Nachweis über die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung (Krankenkasse, bei der die meisten Arbeitnehmer versichert sind), - aktueller (d.h. bei Vorlage noch gültiger) Nachweis der Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Angabe der Eignungskriterien - Erklärung über den Gesamtumsatz des Bieters sowie dessen Umsatz für Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, - Eigenerklärung zum Bestehen einer Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung (Mindestdeckungssummen: 3 Mio. EUR für Personen- und 2 Mio. EUR für sonstige Schäden) oder Eigenerklärung des Versicherers über die Bereitschaft zum Abschluss einer Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung mit diesen Mindestdeckungssummen, - Im Fall der Eignungsleihe nach § 47 VgV hat das Drittunternehmen eine Verpflichtungserklärung vorzulegen, wonach es dem Bieter die für den Auftrag erforderlichen Mittel während der gesamten Ausführungszeit zur Verfügung stellt und entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe gesamtschuldnerisch haftet. - Etwaige ergänzende geforderte Nachweise ergeben sich aus der Bewertungsmatrix
Zuschlagskriterien
Projektverständnis/methodischer Planungsansatz: Bewertet wird, inwieweit das Angebot ein nachvollziehbares, projektspezifisches und fachlich belastbares Verständnis der ausgeschriebenen Planungsaufgabe erkennen lässt. Maßgeblich ist insbesondere der Umgang mit der umfassenden energetischen und funktionalen Sanierung des Bestandsgebäudes, der Gebäudehülle, der Innenbereiche, der Balkone, der haustechnischen Schnittstellen, der vorhandenen Wohnungsstruktur sowie der voraussichtlichen Durchführung im teilweise bewohnten Zustand.
Projektorganisation und vorgesehenes Projektteam: Bewertet werden die Bürogröße, die Berufsjahre sowie die Beteiligung des Projektleiters an vergleichbaren Projekten.
Referenzen: Bewertet werden bis zu drei Referenzprojekte, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind. Vergleichbar sind insbesondere Planungsleistungen für Sanierung, Modernisierung oder Instandsetzung mehrgeschossiger Wohngebäude im Bestand. Die Vergleichbarkeit bemisst sich nach Bauaufgabe, Leistungsumfang, Projektgröße, Komplexität und übertragbaren Anforderungen.
Sicherstellung kurzfristiger Vororttermine durch den Projektleiter: Der Bieter hat mit dem Angebot im Wege einer formlosen Eigenerklärung anzugeben und zu bestätigen, innerhalb welcher Frist Vor-Ort-Termine sichergestellt werden können. Die Erklärung bildet die Grundlage der Bewertung.
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