Frist abgelaufen

Architektenleistungen (Objektplanung) für die Sanierung und Erweiterung der Kindertagesstätte Ittersdorf in der Gemeinde Wallerfangen

Die Angebotsfrist ist am 26. Juni 2024 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓

Zuschlag erteilt am 25. Oktober 2024

  • BHK Architekten GmbH, Saarlouis · 302.798 €
Zur Zuschlagsbekanntmachung →
Auftraggeber
Veröffentlicht
24.05.2024
Angebotsfrist
Die Gemeinde Wallerfangen beabsichtigt derzeit die Sanierung und Erweiterung der Kindertagesstätte im Ortsteil Ittersdorf. Dabei soll eine Umstrukturierung des aktuellen Bestandes und eine Erweiterung der Kindertagesstätte durch zwei Räume mit zugehörigen Nebenräumen durchgeführt werden. Der geplante Neubau soll als I-geschossiges Gebäude ohne Unterkellerung an die vorhandene Grundrissstruktur im Südosten entstehen. Um einen möglichst harmonischen Übergang von Alt zu Neu zu erreichen, soll die Gestaltung des Dachs des Neubaus im Südwesten an den bestehenden Gebäudebestand angelehnt werden. Im Nordosten, zum Innenhof hin, soll das Dach des Neubaus als Flachdach ausgeführt werden. Das gesamte Gebäude soll mit einer zentralen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und mit einer Wärmepumpe in Kombination mit einer PV-Anlage als Heizsystem ausgestattet sein. Nach der Sanierung und Erweiterung soll die Kindertagesstätte Platz für insgesamt 122 Kinder aufweisen. Hierzu werden die Architektenleistungen (Objektplanung) gem. § 34 HOAI vergeben. Hinsichtlich des Zeitplans ist davon auszugehen, dass unmittelbar im Anschluss an die Auftragsvergabe mit den Planungsarbeiten begonnen werden muss. Geplant ist die Kindertagesstätte bis Ende Sommer 2027 (Ende Juli 2027) bezugsfertig herzustellen. Der genannte Wert von ca. 4.810.000,00 EUR netto ist die derzeit geschätzte Gesamtinvestitionssumme (KG 200-700 gem. DIN 276) für die Sanierung und Erweiterung der Kindertagesstätte Ittersdorf. Die anrechenbaren Kosten der KG 300 + 400 belaufen sich voraussichtlich auf 3.008.000,00 EUR netto (grob geschätzt).

Zeitplan

Veröffentlichung
24.05.24
Teilnahmefrist
26.06.24
Vertragsbeginn
28.07.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Wallerfangen, Deutschland
Vertragslaufzeit
2 Tage
E-Mail
info@wallerfangen.de
Telefon
0683168090
Website
https://www.wallerfangen.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten. Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift

    • Qualifikationsanforderungen gem. § 75 Abs. 2
    • VgV.: Bewerber mit Sitz in Deutschland: Vorlage eines
    • Nachweises über die Eintragung in ein Berufsregister als Architekt
    • (Kammermitgliedschaft, o.ä.)
    • Bewerber mit Sitz im Ausland müssen mit
    • dem Teilnahmeantrag die Erlaubnis der Berufsausübung im Staat ihrer
    • Niederlassung nachweisen, soweit hierfür eine im Anhang XI der Richtlinie
    • 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates aufgeführte
    • Registereintragung einschlägig ist. Bei Bewerbergemeinschaften gilt dies
    • für jeden Mitbewerber.
  • Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen

    • : Die folgenden Nachweise/Eigenerklärungen sind mit der
    • Bewerbung (Teilnahmeanträge) vollständig vorzulegen, bei
    • Bewerbergemeinschaften (BG) jeweils von allen Mitgliedern der BG
    • Details, die bei den Angaben zu berücksichtigen sind, siehe in den auf
    • subreport zur Verfügung gestellten Formblättern. Bei
    • Bewerbergemeinschaften sind die Formblätter von den Mitbewerbern
    • (einschließlich Nachunternehmern) ebenfalls auszufüllen. Ferner ist in
    • diesem Fall eine Vollmachtserklärung für den Federführenden, eine
    • Erklärung über die Rechtsform und die gesamtschuldnerische Haftung und
    • eine Erklärung für das Vorhandensein einer Haftpflichtversicherung mit
    • den geforderten Rahmenbedingungen für die Bewerbergemeinschaft/ARGE
    • mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen. 1) Allgemeine Angaben zum
    • Bewerber/zur BG gemäß Formblatt
    • es wird darauf hingewiesen, dass
    • Mehrfachbewerbungen einzelner Bewerber oder von Mitgliedern einer BG
    • zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbungen/Angebote führen können.
    • 2) Eigenerklärung, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich des
    • Bewerbers tätig sind, die zum Ausschluss von Personen nach § 6 VgV
    • führen. 3) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 und §
    • 124 GWB vorliegen. 4) Eigenerklärung zu § 43 Abs. 1 VgV
    • namentliche
    • Nennung der tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall, gegliedert in
    • Projektleiter, Stellvertreter des Projektleiters, Bauleiter und
    • Projektingenieure (u.ä. Qualifikationen) jeweils unter Angabe der von ihnen im Auftragsfall bearbeiteten
    • Teilleistungen. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist zusätzlich die Zugehörigkeit der Person zu benennen. Für den im Auftragsfall verantwortlichen Projektleiter und
    • seinen Stellvertreter ist mit der Bewerbung ein Nachweis der Befähigung
    • für die vorliegende Aufgabenstellung (z. B. Kammernachweis, Diplom- oder
    • Masterurkunde, o. ä.) vorzulegen. 5) Angaben über die beabsichtigte
    • Weitergabe des Auftrags oder eines Teils des Auftrags. 6) Eigenerklärung
    • des Bewerbers/der BG im Falle der Weiterbeauftragung die Leistungen der
    • Leistungsphasen 5-9 zu erbringen. 7) Verpflichtungserklärung zur
    • Tariftreue und fairen Löhnen für die Vergabe von öffentlichen Bau-,
    • Liefer- und Dienstleistungsaufträgen. 8) Eigenerklärung zum BMWSB-Rundschreiben
    • vom 14.04.2022 (Eigenerklärung zu EU-Sanktionen-
    • Russland).
  • Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien

    • : Die folgenden Angaben sind mit der Bewerbung
    • (Teilnahmeanträge) vollständig vorzulegen, bei BG jeweils von allen
    • Mitgliedern der BG bzw. Nachunternehmern. 1) Eigenerklärung, dass
    • aktuell keine Steuerschulden bestehen. 2) Eigenerklärung zum
    • Vorhandensein der erforderlichen Berufshaftpflichtversicherung in der
    • Höhe mind. 2.000.000 EUR für Personenschäden, mind. 1.000.000 EUR
    • für Sonstige Schäden. Sollte eine Versicherung in dieser Höhe nicht
    • vorhanden sein, ist eine Eigenerklärung erforderlich, dass die
    • Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen angehoben
    • wird. Weitere (durch Eigenerklärung) nachzuweisende Voraussetzung:
    • Jährliche Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache
    • der Versicherungssumme betragen. (Bei Bewerbergemeinschaften muss die
    • Haftpflicht für die ARGE bzw. für ARGE-Leistungen vorgehalten werden).
    • Die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter sind für die
    • Angaben zu verwenden. Zum Zeitpunkt der Abgabe der
    • Bewerbungen/Angebote ist es ausreichend, dass der Bewerber/die BG die
    • beiden o.g. Eigenerklärungen ausgefüllt und unterschrieben einreicht. Im
    • Auftragsfall hat der Bewerber/die BG dafür Sorge zu tragen, die
    • entsprechenden Nachweise (Fremdnachweise) mit dem unterschriebenen
    • Vertrag beim Auftraggeber vorzulegen.
  • Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien

    • : Zum Nachweis der techn. Leistungsfähigkeit sind
    • Referenzen vom Bewerber/der BG vorzulegen. Die Angaben zu den
    • Referenzen sind in die zur Verfügung gestellten Formblätter (FB)
    • einzutragen. Darüber hinausgehendes Material (Planunterlagen, graphische
    • Darstellungen, Broschüren, Referenzblätter, o. ä.) ist nicht erforderlich und
    • wird nicht gewertet. Grundsätzliche Voraussetzungen für die Wertbarkeit
    • der Referenzen zu (R-1) bis (R-2): — Vollständigkeit und
    • Nachvollziehbarkeit der in den FB abgefragten Angaben, — Bearbeitung
    • mind. der Lph 3-4 und/oder mind. der Lph 5-8 gem. § 34 HOAI im
    • Zeitraum von Mai 2014 bis zum Zeitpunkt der Bekanntmachung dieser Veröffentlichung (Mai 2024), d. h. es müssen mind. die Lph 3-4
    • und/oder mind. die Lph 5-8 vollständig in dem Zeitraum bearbeitet, d. h.
    • begonnen und abgeschlossen worden sein. Die Nennung von mindestens 1
    • wertbaren Referenz zu dem Kriterium (R-1) ist Mindestvoraussetzung für
    • die Teilnahme am weiteren Verfahren. Es dürfen grundsätzlich mehr
    • Referenzen als erforderlich genannt werden, in diesem Fall ist in den
    • Formblättern anzugeben, welche Referenzen zu den unter (R-1) und (R-2)
    • genannten Kriterien jeweils gewertet werden sollen. Die übrigen
    • aufgeführten Referenzen gehen dann nicht in die Wertung ein. Eine
    • Referenz, die z.B. für das Kriterium (R-1) benannt wird, kann auch für das Kriterium (R-2) benannt werden, wenn diese Rahmenbedingungen auf sie zutreffen. Dies ist in diesem Fall explizit anzugeben. Bei
    • Bewerbergemeinschaften ist zu den Referenzen anzugeben, welches
    • Mitglied der BG diese bearbeitet hat. Außerdem ist bei den tatsächlichen
    • Leistungserbringern die Bürozugehörigkeit zu benennen. Objektive
    • Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die o.g.
    • geforderten Nachweise u. Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung im
    • Rahmen des Teilnahmewettbewerbs vorzulegen. Dabei sind die weiteren
    • Rahmenbedingungen (z. B. zur Aktualität der Referenzen) für die
    • Wertbarkeit von Referenzen zu beiden Kriterien (R-1) und (R-2) zu beachten.
    • Die dazu formulierten Rahmenbedingungen sind bindend. Für die
    • Bewerbung sind die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter zu
    • verwenden. Die Bewerber mit den höchsten Bewertungszahlen werden
    • ausgewählt und aufgefordert, am weiteren Verfahren (Zuschlagsphase)
    • teilzunehmen. Sofern mehrere Bewerbungen die volle bzw. die höchste
    • Punktzahl erreichen, entscheidet das Los, welche Bewerber zur weiteren
    • Teilnahme am Verfahren aufgefordert werden. Folgende Kriterien werden
    • bei der Bewertung der Bewerbungen (Teilnahmewettbewerb) zugrunde
    • gelegt:
    • (R-1): Mindestanforderung, d.h. mind. 1 wertbare Referenz ist zu
    • benennen: Nachweis des Bewerbers über Erfahrungen mit vgl.
    • Aufgabenstellungen
    • hier: Referenzen für eine Betreuungseinrichtung für Kinder oder Jugendliche (z.B. Kinderkrippe,
    • Kindergarten, Kindertagesstätte, Integrative Kindertagesstätte,
    • Heilpädagogische Tagesstätte, schulvorbereitende Einrichtungen,
    • Grundschule mit Nachmittagsbetreuung, z.B. Offene Ganztagsschule, Freiwillige Ganztagsschule, ö.ä.)
    • mit einer Summe der Baukosten von mind. 2.000.000 EUR netto
    • (Kostengruppe 300 und 400). Zu erbringen ist mind. 1 wertbare Referenz.
    • Gewertet werden max. 3 wertbare Referenzen mit jeweils 10 Punkten.
    • Wertung zu (R-1): max. 30 Punkte möglich.
    • (R-2): Nachweis des
    • Bewerbers über Erfahrungen mit vgl. Aufgabenstellungen
    • hier: Referenzen
    • für ein öffentlich genutztes
    • Gebäude, das nach den Kriterien des nachhaltigen und insbesondere des
    • ökologischen Bauens (z. B. Passivbauweise) errichtet worden ist. Wertbar
    • sind solche Referenzen, bei denen ein Gesamtkonzept zugrunde gelegt
    • wurde, das mindestens die Bereiche Baukonstruktion/Baumaterialien,
    • Energieerzeugung und Anlagentechnik unter ökologischen Aspekten
    • berücksichtigt hat. Dies ist nachweislich (max. eine halbe DIN-A4 Seite)
    • darzulegen. (Nicht wertbar sind Gebäude, bei denen den Aspekten der
    • Nachhaltigkeit ausschließlich z. B. durch die Aufbringung einer
    • entsprechenden Gebäudedämmung oder z. B. den Einbau einer thermischen
    • Solaranlage, o. ä. Rechnung getragen wurde). Gewertet wird max. 1
    • wertbare Referenz mit 5 Punkten. Wertung zu (R-2): max. 5 Punkte
    • möglich.
    • Insgesamt können max. 35 Punkte erreicht werden.

Zuschlagskriterien

    • Vorstellungen des Bieters zur Herangehensweise an das
    • spezifische Projekt und an die Aufgabenstellung im Auftragsfall,
    • Vorstellungen zum Umgang mit der speziellen Planungsaufgabe,
    • insbesondere Reflexion zu den konzeptionellen Vorüberlegungen des
    • Auftraggebers (vorliegender Vorentwurf)
    • Vorstellungen des Bieters zur Projektorganisation und zum
    • Umgang mit den anderen am Projekt beteiligten Akteuren (Fachplaner,
    • Firmen, Auftraggeber, Nutzer, etc.)
    • interne/externe Organisation und
    • Kommunikation
    • Baustellenpräsenz
    • Dokumentation
    • Projektleiter, Stellvertreter, Bauleiter und deren Eindruck in
    • der persönlichen Präsentation, Personaleinsatzplan
    • Maßnahmen und Instrumente zur Kosten- und
    • Termineinhaltung

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Projektplan156 KB16 Seiten
Vertragsbedingungen78 KB32 Seiten
Vertragsentwurf37 KB6 Seiten
Kalkulation203 KB2 Tabellen
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