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Ausarbeitung eines städtebaulich-freiraumplanerischen Rahmenplans bzw. eines Funktionsplan

Auftraggeber
Veröffentlicht
13.08.2026
Angebotsfrist
Gegenstand des zu vergebenden Auftrags ist die Ausarbeitung eines Rahmenplans bzw. eines Funktionsplans auf Grundlage des Entwurfs aus dem Wettbewerblichen Dialog. Teil der späteren Beauftragung ist auch die Mitwirkung an der Planungswerkstatt zur Fortschreibung und Harmonisierung des Entwurfs mit den Ergebnissen des Masterplanverfahrens der Körber Technologies. Die Aufgabe der Planungsteams besteht darin, ein robustes, umsetzungsorientiertes und zugleich ambitioniertes räumliches Konzept zu entwickeln. Dieses soll zeigen, wie der Standort als innerstädtischer Gewerbe- und Industriestandort gesichert und weiterentwickelt werden kann, und wie er städtebaulich neu geordnet, freiräumlich qualifiziert, klimatisch angepasst und verkehrlich besser vernetzt werden kann. Angestrebt wird ein entwicklungsfähiger Rahmen, der zukünftige Veränderungen und Anpassungen ermöglicht, der eine belastbare Transformationslogik, die unterschiedliche Zeithorizonte, Eigentumsverhältnisse, betriebliche Anforderungen und mögliche Entwicklungspfade aufzeigt. Im Wettbewerbsverfahren sollen die städtebaulichen und freiraumplanerischen Fragestellungen in einer integrierten Planungsperspektive bearbeitet werden. Der zu erarbeitende Rahmenplan umfasst die Entwicklung eines städtebaulich-freiraumplanerischen Leitbilds sowie die räumliche Konkretisierung zentraler Aussagen zu Nutzung, Bebauungsstruktur, öffentlichem Raum, Grün- und Freiräumen sowie Erschließung. Dabei sind weitere fachliche Anforderungen und Planungen, soweit sie für den Untersuchungsraum relevant sind, einzubeziehen und in ein abgestimmtes Gesamtkonzept zu integrieren.

Zeitplan

Veröffentlichung
13.08.26
Fragenfrist
31.08.26
Teilnahmefrist
11.09.26
Vertragsbeginn
01.09.27

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
comp-dial
Erfüllungsort
Hamburg, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
beschaffungsstelle@bsw.hamburg.de
Telefon
+49 40428402659
Website
http://www.hamburg.de/bsw/

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Referenzen Städtebau: Darstellung nach § 46 VgV von mind. 1 vergleichbaren eigenen Referenz mit einem vergleichbaren Leistungsbild: Entwurf eines städtebaulichen Masterplans oder eines städtebaulichen Funktionsplans oder eines städtebaulichen Rahmenplans durch aussagekräftige Plandarstellungen und Beschreibungen auf max. 2 DIN-A4-Blättern. Es gehen max. 2 Referenzen mit einem vergleichbaren Leistungsbild in die Bewertung ein, es muss mind. 1 wertbare Referenz eingereicht werden. Das Formular '10a__735_Projektdatenblatt_SB' ist vollständig auszufüllen, geforderte Anlagen sind beizulegen. Das Projekt muss innerhalb der letzten 7 Jahre abgeschlossen worden sein (Stichtag 01.08.2019 oder später). Bei Nichteinhaltung einer dieser Mindestanforderungen wird die Referenz nicht gewertet.

  • Referenzen Freiraum: Darstellung nach § 46 VgV von mind. 1 vergleichbaren eigenen Referenz mit einem vergleichbaren Leistungsbild: Entwurf eines freiräumlichen Beitrags zu einem Masterplan oder eines freiräumlichen Beitrags zu einem Funktionsplan oder eines freiräumlichen Beitrags zu einem Rahmenplan durch aussagekräftige Plandarstellungen und Beschreibungen auf max. 2 DIN-A4-Blättern. Es gehen max. 2 Referenzen mit einem vergleichbaren Leistungsbild in die Bewertung ein, es muss mind. 1 wertbare Referenz eingereicht werden. Das Formular '10b__735_Projektdatenblatt_FR' ist vollständig auszufüllen, geforderte Anlagen sind beizulegen. Das Projekt muss innerhalb der letzten 7 Jahre abgeschlossen worden sein (Stichtag 01.08.2019 oder später). Bei Nichteinhaltung einer dieser Mindestanforderungen wird die Referenz nicht gewertet.

  • Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung und Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung (1.000.000,00 € für Personen- sowie 1.000.000,00 € für sonstige Schäden), nachzuweisen durch Versicherungsbestätigung, ggf. Eigenerklärung zur Erhöhung im Auftragsfall

  • Für mindestens 1 Mitarbeitenden

    • Nachweis über Eintragung im Berufsregister des Landes, in dem der Bewerber/die Bewerberin ansässig ist. Eintragung bei einer Architekten-/Ingenieurkammer o.ä.: Stadtplaner*in ODER Architekt*in
    • Für mindestens 1 Mitarbeitenden: Nachweis über Eintragung im Berufsregister des Landes, in dem der Bewerber/die Bewerberin ansässig ist. Eintragung bei einer Architekten-/Ingenieurkammer o.ä.: Landschaftsarchitekt*in
    • Die Anforderungen an die zwei Professionen (Stadtplaner*in oder Architekt*in UND Landschaftsarchitekt*in) können sowohl in einer Person als auch in zwei Personen nachgewiesen werden.

Zuschlagskriterien

  • Preis

  • Leistungsbewertung gemäß Kriterienkatalog

    • Die Qualität setzt sich zu 80 % aus dem Dialogbeitrag (Angebotsbestandteil 1) und zu 10 % aus der Projektorganisation (Angebotsbestandteil 2) zusammen.
    • Der Dialogbeitrag (Angebotsbestandteil 1, erste Gewichtung 80 %) besteht aus folgenden fünf Unterkriterien:
    • 30 % Qualität des städtebaulichen Konzepts (Konzept, Umgang mit dem Bestand, Einbindung in den stadträumlichen und landschaftlichen Kontext, Adressbildung, räumliche Verbindungen, Anschlüsse an umliegende Quartiere und das Zentrum, Qualität des Lärmschutzes, Maßstäblichkeit, Denkmalschutz und Erhalt/Umnutzung von Gebäudesubstanz, Identität, Realisierbarkeit/Phasierung)
    • 20 % Qualität des Freiraumkonzepts (Qualifizierung und Ergänzung von Freiraum, Entsiegelung, Umgang mit Bille und Kampbille, Hebung von Freiraumpotenzialen, Zusammenspiel von Gewerbe, Wohnen und Freiraum, Integration in den Landschaftsraum, Freiraumverbindungen und -anschlüsse an umliegende Quartiere, Umgang mit öffentlichem, halböffentlichem und privatem Freiraum)
    • 20 % Qualität des Nutzungskonzepts (Geeignete Anordnungen der Nutzungen, Innovationskraft, Flexibilität der Flächenbausteine, Einhaltung Trennungsgrundsatz, horizontale und vertikale Nutzungsverteilung, funktionale Verbindungen und Anschlüsse)
    • 15 % Qualität des Erschließungskonzeptes (Funktionalität innere Erschließung, Einbindung in das bestehende Verkehrsnetz, Förderung Mobilitätswende, Umgang Querungen von Straßenräumen, Konzept für den ruhenden Verkehr, Anschluss in Richtung Bahnhof und Innenstadt, Wegeverbindungen im Landschaftsraum)
    • 15 % Nachhaltigkeit und Resilienz (Umgang mit Hitze, Umgang mit Emissionen, Umgang mit Starkregenereignissen, Ökologische Grundkonzeption des Entwurfs, Flächeneffizienz, Umweltverträglichkeit)
    • Projektorganisation (Angebotsbestandteil 2, erste Gewichtung 10 %)
    • Kosten-, Termin- und Qualitätsmanagement (Leistungsintegration und Koordination aller Planungsbeteiligten, Entscheidungs-, Änderungs- und Schnittstellenmanagement). Kommunikation zwischen den Beteiligten (Planer, AG, Fachplaner, Nutzer, Behörden). Erläuterung der Verfügbarkeit und der Präsenz der Projektbeteiligten vor Ort (während Planung, Werkstatt, Beteiligung und Projektabschluss).

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Vergabeunterlagen

Vertragsentwurf287 KB24 Seiten
Kalkulation124 KB2 Tabellen
Präsentation56 KB8 Seiten
Vertragsbedingungen24 KB16 Seiten
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