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Ausschreibung der arbeitsmedizinischen Betreuung (Betriebsarzt)

Auftraggeber
Veröffentlicht
31.07.2026
Angebotsfrist
02.09.2026
1. Erfüllung der Aufgaben der Grundbetreuung nach Anlage 2 der DGUV-Vorschrift 2 2. Erbringung der Leistungen der betriebsspezifischen Betreuung nach Anlage 2 der DGUV-Vorschrift 2 3. Durchführung arbeitsmedizinischer Pflicht - und Angebotsuntersuchungen

Zeitplan

Veröffentlichung
31.07.26
Fragenfrist
02.09.26
Abgabefrist
02.09.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
de-open
Erfüllungsort
Bonn, Deutschland
E-Mail
ticket@bescha.bund.de
Telefon
0228 99 610 1234

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Mit dem Angebot abzugeben x Leistungsverzeichnis / Preisblatt - wird nicht nachgefordert (Das Fehlen dieser Unterlage führt zum Ausschluss des Angebotes.) x Angebotsschreiben (Formblatt 633) x Beiliegendes Formblatt 124_LD-BLK - Eigenerklärung zur Eignung (Präqualifizierte Bieter legen bitte das Zertifikat bei) alternativ Einheitliche Europäische Eigenerklärung x Nachweis über Fachkunde Arzt/ Ärztin mit der Gebietsbezeichnung „Arbeitsmedizin“ oder Zusatzbezeichnung „Betriebsmedizin“ und Approbationsurkunde (Kopie), Vorlage des Originals auf gesonderte Aufforderung x Nachweiserbringung, dass die für die Aufgabendurchführung notwendigen technischen Mittel zur Verfügung stehen x Zwingend mit dem Angebot abzugeben ist ein Konzept, welches alle in den Zuschlagskriterien genannten wertungsrelevanten Punkte enthält. Dieses Konzept wird nicht nachgefordert. Ein Fehlen führt nicht zum Ausschluss, jedoch wird es so bewertet, wie es vorliegt, ggf. mit 0 Punkten. Die Vergabestelle behält sich weiterhin vor, folgende Nachweise und Erklärungen auf gesondertes Verlangen abzufordern

    • x Handelsregisterauszug oder Gewerbeanmeldung oder Eintragung bei der Industrie- und Handelskammer oder Bestätigung über die Eintragung in einem Berufsregister
    • x gültiger Nachweis über Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit Angaben über Personen-, Sach- und/oder Vermögensschäden und mit Ablaufdatum bzw. Nachweis, dass zum Zeitpunkt der Angebotsöffnung eine solche Versicherung besteht.
    • x rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan (falls eine Erklärung über das Vorliegen eines solchen Insolvenzplanes angegeben wurde)
    • x Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen, falls das Finanzamt eine solche Bescheinigung ausstellt
    • x Kalkulation (Einzelpreisaufgliederung), sofern Aufklärungsbedarf besteht
    • Hinweise:
    • 1. Anstelle der Einzelnachweise kann auch eine Bescheinigung einer Auftragsberatungsstelle über die Eintragung in das Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis-VOL oder das Präqualifizierungs-Zertifikat (PQ-VOL) vorgelegt werden.
    • 2. Für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft sind die Eignungsnachweise und Erklärungen entsprechend den gestellten Anforderungen vorzulegen.
    • 3. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind die Eigenerklärungen auch für die vorgesehenen Nachunternehmen abzugeben, es sei denn die Nachunternehmen sind präqualifiziert. In diesem Fall reicht die Angabe der Nummer unter der die Nachunternehmen in der Liste PQ/ULV (mit Zugangscode) geführt werden. Weiterhin behält sich die Vergabestelle vor weitere Nachweise aus oben genannter Liste auch vom Nachunternehmer auf gesondertes Verlangen abzufordern.
    • 4. Bewerber, die nicht ihren Sitz in der BRD haben, haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen. Fremdsprachige Nachweisen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen.
    • 5. Bei der elektronischen Angebotsabgabe ist grundsätzlich für den Nachweis der Eignung die Vorlage von eingescannten Unterlagen, Erklärungen und Nachweisen (=Kopie) ausreichend. Die Vergabestelle behält sich vor auf gesondertes Verlangen die Vorlage von Original-Unterlagen nachzufordern.
    • 6. Wir weisen darauf hin, dass die Bieter die gem. Bekanntmachung und in den Vergabe¬unterlagen genannten vorzulegenden Erklärungen und Nachweise nach Aufforderung inner¬halb einer nach Tagen bestimmten Frist vorlegen müssen und dass bei nicht fristgerechter Vorlage der vorzulegenden Erklärungen und Nachweise das Angebot von der Wertung auszuschließen ist. Eine Fristverlängerung ist nur bei rechtzeitiger Beantragung vor Fristablauf mit Angabe einer nachvollziehbaren Begründung möglich.
    • 7. Im Falle von Widersprüchen in den Vergabeunterlagen zu gestellten Anforderungen der geforderten Erklärungen und Nachweise gelten grundsätzlich vorrangig die in der Bekanntmachung genannten Anforderungen.
    • 8. Entsprechend der gesetzlichen Vorgaben wird der Auftraggeber ab einem Auftragswert von 50.000 € für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister gem. § 6 WRegG abfordern.

Zuschlagskriterien

  • Die Angebotswertung erfolgt anhand folgender Zuschlagskriterien

    • - Qualität der Leistung: 70 %
    • - Preis: 30 %
    • Die Qualitätsbewertung setzt sich aus den nachfolgenden Unterkriterien zusammen:
    • - Fachliche Qualifikation und Erfahrung des Betreuungsteams 25 %
    • - Betreuungskonzept und Qualität der Leistungserbringung 35 %
    • - Erreichbarkeit und Reaktionszeiten 20 %
    • - Präventions- und Beratungsansatz 20 %
    • Die detaillierten Zuschlags- und Bewertungskriterien finden sie in den Vergabeunterlagen.

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