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Auswahlverfahren Durchführung qualifizierter Krankentransport 2027 ff.

Auftraggeber
Veröffentlicht
18.06.2026
Angebotsfrist
Gegenstand des Verfahrens ist die Beauftragung gemeinnütziger Organisationen oder Vereinigungen mit der Durchführung von Leistungen des qualifizierten Krankentransport nach RettG NRW im Versorgungsbereich des Kreises Düren gegen Zahlung einer pauschalen (einsatzunabhängigen) Vergütung (Pauschalfestpreis). Dem Durchführenden wird das Fahrzeug einschließlich medizinisch-technischer Ausstattung von der Auftraggeberin unentgeltlich für die Nutzung zum Zwecke der Vertragsdurchführung zur Verfügung gestellt. Der Auftragnehmer muss fachlich geeignetes Rettungsfachpersonal sowie eine geeignete Rettungswache zur Verfügung stellen, von der aus die Leistungen des qualifiziertern Krankentransports durchzuführen sind. Alle Einzelheiten sind der Anlage Leistungsbeschreibung nebst Anlagen und der Anlage Öffentlich-rechtlicher Vertrag zu entnehmen. Der Kreis Düren ist Träger des Rettungsdienstes. Die Auftraggeberin wurde zur Wahrnehmung der Aufgaben des Rettungsdienstes gegründet und vergibt im vorliegenden Verfahren diejenigen Rettungsdienstleistungen an Dritte, die sie nicht selbst mit eigenen Kräften erbringt. Die Beauftragung erfolgt gemäß § 13 RettG NRW im Wege eines zweistufigen verwaltungsrechtlichen Auswahlverfahrens in Anlehnung an ein "Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb". Die Durchführenden werden als Verwaltungshelfer als Teil des öffentlichen Rettungsdienstes tätig. Die Teilnahme am Auswahlverfahren ist auf gemeinnützige Organisationen oder Vereinigungen im Sinne von §§ 52 ff. AO beschränkt, sodass die Bereichsausnahme gemäß § 107 Abs. 1 Nr. 4 GWB Anwendung findet. Nicht gemeinnützige Anbieter in diesem Sinne sind von der Teilnahme ausgeschlossen, dies gilt auch für einen Einsatz als Nachunternehmer / Unterauftragnehmer, sonstiger Beteiligung oder im Rahmen einer Eignungsleihe (siehe hierzu Dokument Bewerbungsbedingungen). Es besteht kein Anspruch auf Einhaltung der Bestimmungen des (EU-) Vergaberechts. Diese Bestimmungen sind einschließlich der Vorschriften nach dem GWB und der VgV ausdrücklich nicht Bestandteil oder Grundlage des vorliegenden Auswahlverfahrens. Die vorliegende Veröffentlichung der Absicht zum Vertragsschluss unter Verwendung des Bekanntmachungsformulars für Auftragsbekanntmachungen erfolgt freiwillig zwecks größtmöglicher Transparenz sowie mangels Vorliegens einer passenden gleich geeigneten Alternative.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
18.06.26
Teilnahmefrist
20.07.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Kreuzau, Deutschland
Vertragslaufzeit
5 Tage
KMU geeignet
Ja
E-Mail
da.braun@kreis-dueren.de
Freischalten
Telefon
+49 2421-559-422
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Website
https://rdkd.de/
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Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Ausgefüllte Eigenerklärung zur fachlichen Eignung der zur Geschäftsführung bestellten Person i.S.v. §§ 13 Abs. 3 Nr. 3, 19 Abs. 3 S. 3 Nr. 3 RettG NRW unter Verwendung der Anlage Teilnahmeantrag (Ziffer 4) (Fachkundeprüfung oder dreijährige leitende Tätigkeit in einem Betrieb für Notfallrettung oder Krankentransport). ***Hinweise: - Auf Anforderung der Auftraggeberin sind geeignete Unterlagen vorzulegen, aus denen sich die fachliche Eignung gemäß vorstehender Angabe ergibt. - Für eine gemeinschaftliche Beteiligung sind die Anforderungen gemäß Anlage ergänzende Hinweise zu Bietergemeinschaften und zum Einsatz anderer Unternehmen sowie Ziffer 14, 15 und 19 des Dokuments Bewerbungsbedingungen zu beachten. Der Vorbehalt zur Verifizierung Dritt- oder Fremdnachweise anzufordern, gilt entsprechend in Bezug auf jedes Mitglied der Bietergemeinschaft als auch für jeden Nachunternehmer / Unterauftragnehmer.

  • Ausgefüllte Eigenerklärung zum Vorliegen von Referenzen in der öffentlichen Notfallrettung unter Verwendung der Anlage Teilnahmeantrag. Mindestanforderung

    • Der Bewerber muss mindestens eine Referenz vorweisen: Die Referenz belegt die Durchführung von Leistungen des qualifiziertem Krankentransportes im öffentlichen Rettungsdienst i.S.v. § 13 RettG NRW i. V. m. § 2 Absatz 2 RettG NRW und umfasst darüber hinaus den Betrieb einer Rettungswache. Die Referenz weist eine ununterbrochene Laufzeit von mindestens fünf Jahren auf
    • das Ende der Laufzeit liegt im Zeitpunkt der Einreichung des Teilnahmeantrags nicht länger als drei Jahre zurück. Anzugeben sind: Auftraggeber, Ansprechpartner und Kontaktdaten (Telefonnummer / E-Mail, Ausführungszeitraum, Vorhalteumfang und Anzahl der Einsätze). ***Hinweise: - Es steht allen Bewerbern frei, wie viele Referenzen sie angeben. Erfüllt eine Referenz alle Mindestanforderungen, führen die darüber hinaus angegebenen Referenzen zu keinem Mehr an Eignung und bleiben insoweit unberücksichtigt. - Die Auftraggeberin beabsichtigt, die benannten Referenzaufträge zu überprüfen. - Für eine gemeinschaftliche Beteiligung sind die Anforderungen gemäß Anlage ergänzende Hinweise zu Bietergemeinschaften und zum Einsatz anderer Unternehmen sowie Ziffer 14, 15 und 19 des Dokuments Bewerbungsbedingungen zu beachten. Der Vorbehalt zur Verifizierung Auskünfte bei den Referenzgebern anzufordern, gilt entsprechend in Bezug auf jedes Mitglied der Bietergemeinschaft als auch für jeden Nachunternehmer / Unterauftragnehmer.
  • Ausgefüllte Eigenerklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung unter Verwendung der Anlage Teilnahmeantrag. Der Nachweis kann entweder über die Angabe des Vorliegens einer angemessenen Betriebshaftpflichtversicherung für den konkreten Leistungsbereich mit einer Mindestdeckungssumme i.H.v. EUR 5.000.000 pauschal je Versicherungsfall für Personen-, Sach- und Vermögensschäden (2-fach maximiert) oder über die Angabe, dass die Deckungssumme der vorliegenden Betriebshaftpflichtversicherung im Falle der Beauftragung mindestens auf den vorstehend geforderten Umfang angepasst wird, erfolgen. ***Hinweise: - Auf Anforderung ist ein Fremdnachweis des Versicherers oder Versicherungsmaklers vorzulegen. - Für eine gemeinschaftliche Beteiligung sind die Anforderungen gemäß Anlage ergänzende Hinweise zu Bietergemeinschaften und zum Einsatz anderer Unternehmen sowie Ziffer 14, 15 und 19 des Dokuments Bewerbungsbedingungen zu beachten. Der Vorbehalt zur Verifizierung Dritt- oder Fremdnachweise anzufordern, gilt entsprechend in Bezug auf jedes Mitglied der Bietergemeinschaft als auch für jeden Nachunternehmer / Unterauftragnehmer.

  • Vorlage eines gültigen Freistellungsbescheides gem. §§ 52 ff. AO ggf. in Form einer Anlage zum Körperschaftssteuerbescheid in Kopie. ***Hinweise: - Es dürfen alternative Nachweise vorgelegt werden, sofern daraus hervorgeht, dass es sich um eine Organisation oder Vereinigung handelt, deren Ziel in der Erfüllung sozialer Aufgaben besteht, die nicht erwerbswirtschaftlich tätig ist und etwaige Gewinne reinvestiert, um ihr Ziel zu erreichen. Bis zum Erlass des ersten Freistellungsbescheides ist ein alternativer Nachweis über die Vorlage eines gültigen Feststellungsbescheides gemäß § 60a AO verbunden mit einer Eigenerklärung möglich, mit der bestätigt wird, dass die tatsächliche Geschäftsführung der Körperschaft auf die ausschließliche und unmittelbare Erfüllung der steuerbegünstigten Zwecke gerichtet ist und den Bestimmungen entspricht, die die Satzung über die Voraussetzungen für Steuervergünstigungen enthält (§§ 59, 63 Abs. 1 AO). - Für eine gemeinschaftliche Beteiligung sind die Anforderungen gemäß Anlage ergänzende Hinweise zu Bietergemeinschaften und zum Einsatz anderer Unternehmen sowie Ziffer 14, 15 und 19 des Dokuments Bewerbungsbedingungen zu beachten.

  • Jahresabschluss / Bilanzauszug des Bewerbers für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (als pdf-Dokument). Ist die Vorlage der geforderten Unterlagen aus einem berechtigten Grund nicht möglich, dürfen alternative Nachweise zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit vorgelegt werden, sofern daraus insgesamt hervorgeht, dass der Bewerber über die zur ordnungsgemäßen Ausführung des Auftrags erforderliche finanzielle Leistungsfähigkeit verfügt. Die vorgelegten Nachweise müssen aktuell, d.h. zum Zeitpunkt der Einreichung des Teilnahmeantrags noch gültig sein. Alternativ kann der Nachweis durch Vorlage einer Bankauskunft, einer entsprechenden Bürgschaft oder eines gleichwertigen Dokuments, das die finanzielle Leistungsfähigkeit in angemessener Weise bestätigt, erbracht werden. ***Hinweise: - Für eine gemeinschaftliche Beteiligung sind die Anforderungen gemäß Anlage ergänzende Hinweise zu Bietergemeinschaften und zum Einsatz anderer Unternehmen sowie Ziffer 14, 15 und 19 des Dokuments Bewerbungsbedingungen zu beachten.

  • Aktuelle Bestätigung eines in Deutschland zugelassenen Kreditinstitutes in Kopie über die Bereitschaft zur Übernahme einer Vertragserfüllungsbürgschaft für den Bewerber / Bieter gegenüber der Auftraggeberin in Höhe von EUR 100.000,00 gemäß Anlage Vertragserfüllungsbürgschaft (Muster) nach Vertragsschluss. Zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist darf die Bestätigung nicht älter als 3 Monate sein. ***Hinweise: - Für eine gemeinschaftliche Beteiligung sind die Anforderungen gemäß Anlage ergänzende Hinweise zu Bietergemeinschaften und zum Einsatz anderer Unternehmen sowie Ziffer 14, 15 und 19 des Dokuments Bewerbungsbedingungen zu beachten.

Zuschlagskriterien

  • Leistungspreis

    • Die Bewertung des Preises erfolgt, indem für jedes finale Angebot eine Punktzahl P für den wertungsrelevanten Angebotspreis ermittelt wird. Der wertungsrelevante Angebotspreis ist der in der Anlage Preisblatt angegebene Gesamtpreis. Das finale Angebot mit dem niedrigsten wertungsrelevanten Angebotspreis erhält 70,00 Punkte
    • ein finales Angebot mit mindestens doppelt so hohem Angebotspreis 0 Punkte
    • dazwischen erfolgt die Punkteverteilung linear. Siehe zu allen Einzelheiten das Dokument Bewerbungsbedingungen.
  • Qualitätskonzept: Die Bewertung der Qualität erfolgt anhand des eingereichten Konzeptes. Aufgaben- und Zielstellung sowie die Bewertung des Konzeptes unter Anwendung von drei Erfüllungsgraden ergeben sich einschließlich je Erfüllungsgrad zu erzielender Punktwerte im Einzelnen aus dem Dokument Bewerbungsbedingungen.

  • Zeitpunkt der Inbetriebnahme der auftragnehmereigenen Rettungswache: Der Zeitpunkt der gewährleisteten Inbetriebnahme der auftragnehmereigenen Rettungswache ist die Bewertungsgrundlage. Die Zielstellung ist eine Inbetriebnahme der Rettungswache des Auftragnehmers zum Leistungsausführungsbeginn am 01.01.2027, 07:00 Uhr. Dies ist der früheste Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Rettungswache gemäß Anlage Leistungsbeschreibung - spätester noch zulässiger Zeitpunkt für die Inbetriebnahme der eigenen Rettungswache ist der 01.04.2027, 07:00 Uhr, siehe Anlage Leistungsbeschreibung. Bis zum Ablauf des 01.04.2027, 07:00 Uhr, darf der Auftragnehmer eine Rettungswache der Auftraggeberin (mit-)nutzen. Siehe zu allen Einzelheiten Anlage 01 Leistungsbeschreibung, darin u.a. Ziffer 7, sowie Anlage 04 Öffentlich-rechtlicher Vertrag. Aufgaben- und Zielstellung sowie die Bewertung des Zeitpunktes unter Anwendung einer Berechnung ergeben sich einschließlich zu erzielender Punktwerte im Einzelnen aus dem Dokument Bewerbungsbedingungen.

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