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B 293 OU Berghausen

Objektplanung Verkehrsanlagen Lph. 5 + 6, Objektplanung Ingenieurbauwerke Entwässerung (Entwässerungsleitungen, Regenwasserbehandlungsanlagen) Lph. 5 + 6, Fachplanung techn. Ausrüstung Lph. 3, 5 + 6

Zeitplan

Veröffentlichung
10.07.26
Teilnahmefrist
10.08.26
Vertragsbeginn
10.02.27

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Stuttgart, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
Vergabestelle-sbv@vm.bwl.de
Telefon
+49 711896860
Website
https://www.vm.baden-wuerttemberg.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • § 46 (3) Nr. 9 VgV

    • Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung, über die das Unternehmen für die Ausführung des Auftrags verfügt
    • Mindestkriterium:
    • Soft- und Hardwareausstattung zum Betrieb der Programme MS-Office (Word, Excel), MS-Project oder vergleichbar, CAD-Software mit Übergabeformat gemäß "Leitfaden Entwurf" (s. Vertragsbedingungen), Software für Kostenmanagement nach AKVS 2014 und Ausschreibung mit den Schnittstellen OKSTRA, GAEB sowie ELK€, und die zum Datenaustausch (elektroni-sches Dokumentenmanagementsystem DALUX) zwischen AN, AG und Dritten erforderlichen Datenübertragungsmöglichkeiten.
  • Mindestkriterium

    • § 46 (3) Nr. 3 VgV:
    • Maßnahmen des Bewerbers, zur Gewährleistung der Qualität und seiner Untersuchungsmöglichkeiten.
    • Der Bewerber muss über ein Qualitätsmanagementsystem verfügen und dieses nachweisen.
  • § 46 (3) Nr. 1 VgV

    • Ausführung von Leistungen in den letzten zehn Jahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.
    • Mindestkriterium:
    • Es ist mindestens 1 Referenz mit den vorgegebenen Mindesteigenschaften anzugeben:
    • •Ausführungsplanung und Vorbereiten der Vergabe im Rahmen der Objektplanung Ver-kehrsanlagen (HOAI, Lph 5 + 6), für den Neubau einer klassifizierten Straße mit einer Länge von mindestens 1,5 km. Honorarzone III oder höher
    • aus dem europäischen Binnenraum
    • Es werden nur Referenzen gewertet, die in den letzten 10 Jahren abgeschlossen wurden. Zeit-raum errechnet sich ab dem Ende der Teilnahmefrist für dieses Verfahren.
    • Wertungskriterium:
    • 1 Punkt: Objektplanung Verkehrsanlage (HOAI § 47), Leistungsphasen Aus-führungsplanung und Vorbereiten der Vergabe für den Neubau einer klassifizierten Straße mit einer Länge von mindestens 1,5 km aus dem europäischen Binnenraum der Honorarzone III oder höher (Mindeststandart)
    • 2 Punkte: Objektplanung Verkehrsanlage (HOAI § 47) und Entwässerungsanlagen (HOAI § 43) für die Leistungsphasen Ausführungsplanung und Vorberei-ten der Vergabe für den Neubau einer klassifizierten Straße mit einer Länge von mindestens 1,5 km aus dem europäischen Binnenraum der Honorarzone III oder höher
    • 3 Punkte: Objektplanung Verkehrsanlage (HOAI §47) und Entwässerungsan-lagen (HOAI § 43) sowie Fachplanung technische Ausrüstung für die Regenwasserbehandlungsanlagen (HOAI § 55), Leistungsphasen Ausführungspla-nung und Vorbereiten der Vergabe für den Neubau einer klassifizierten Straße mit einer Länge von mindestens 1,5 km aus dem europäischen Binnenraum der Honorarzone III oder höher
    • Mit einer Referenz kann die volle Punktzahl erreicht werden.
  • § 46 (3) Nr. 2 VgV

    • Leistungsfähigkeit der technischen Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, inkl. berufliche Befähigung.
    • Mindeskriterien:
    • •Gesamtprojektleitung durch Führungskraft, welche über ein abgeschlossenes Studium als Bauingenieur oder eines gleichwertigen Studiengangs, 5 Jahren Berufserfahrung in Ausführungsplanung und mindestens 3 Jahre Erfahrung in der fachübergreifenden Pro-jektleitung verfügt.
    • Zusätzlich ein Referenzprojekt aus den letzten 8 Jahren für Ausführungsplanung und Vorbereiten der Vergabe (HOAI , LPH 5 + 6) als Projektleiter für den Neubau einer klas-sifizierten Straße mit einer Länge von mindestens 1,5 km
    • Honorarzone III oder höher
    • aus dem europäischen Binnenraum.
    • •Des Weiteren ist ein stellvertretender Projektleiter, welcher über ein abgeschlossenes Studium als Bauingenieur oder eines gleichwertigen Studiengangs, und mindestens 5 Jahren Berufserfahrung in der Planung verfügt, zu benennen.
    • •Für die Objekt- bzw. Fachplanung (Verkehrsanlagen, Entwässerungsanlagen, techn. Ausrüstung von Regenwasserbehandlungsanlagen) ist jeweils mindestens 1 Person mit einer Berufserfahrung von mindestens 3 Jahren im Bereich Ausführungsplanung zu be-nennen, welche über ein abgeschlossenes Studium als Bauingenieur/-in oder eines ver-gleichbaren Studienganges, verfügen.
    • Die Projektleitung sowie die Objekt- und Fachplaner (Verkehrsanlagen, Entwässerungsanlagen, techn. Ausrüstung von Regenwasserbehandlungsanlagen) dürfen in einer Person vereint sein, sofern die geforderte Qualifikation vorhanden ist.
    • Berufserfahrung und Bildungsabschluss sind mit Projektlebenslauf und Urkunde zubelegen.
    • Für jede(n) Mitarbeiter(in), der/die im Projekt eingesetzt werden soll, ist ein Lebenslauf mit Nachweiseines ingenieurwissenschaftlichen Studiums bzw. Ausbildung (oder vergleichbar), Be-rufserfahrung und Weiterbildung sowie Angabe zur Unternehmenszugehörigkeit (Bewerber, AR-GE Partner, Unterauftragnehmer) beizufügen
    • Wertungskriterium:
    • •Referenzen des Gesamtprojektleiters:
    • Anzahl der Referenzprojekte aus den letzten 8 Jahren für Ausführungsplanung und Vorbereiten der Vergabe (HOAI , LPH 5 + 6) als Projektleiter für den Neubau einer klassifizierten Straße mit einer Länge von mindestens 1,5 km
    • Honorarzone III oder höher
    • aus dem europäischen Binnenraum
    • 1 Referenz = 1 Punkt,
    • 2 Referenzen = 2 Punkte,
    • ≥ 3 Referenzen = 3 Punkte
    • •Berufserfahrung des Gesamtprojektleiters:
    • 5 - 7 Jahre = 1 Punkt,
    • 8 - 10 Jahre = 2 Punkte,
    • >10 Jahre = 3 Punkte.
    • •Berufserfahrung des Fachplaners Objektplanung Verkehrsanlage im Bereich Ausführungsplanung:
    • 3 - 5 Jahre = 1 Punkt,
    • 6 - 8 Jahre = 2 Punkte,
    • >8 Jahre = 3 Punkte.
    • •Berufserfahrung des Fachplaners Objektplanung Ingenieurbauwerke (Entwässerungsanlagen) im Bereich Ausführungsplanung:
    • 3 - 5 Jahre = 1 Punkt,
    • 6 - 8 Jahre = 2 Punkte,
    • >8 Jahre = 3 Punkte.
    • •Berufserfahrung des Fachplaners techn. Ausrüstung von Regenwas-serbehandlungsanlagen im Bereich Ausführungsplanung: 3 - 5 Jahre = 1 Punkt,
    • 6 - 8 Jahre = 2 Punkte,
    • >8 Jahre = 3 Punkte.
    • Die Projektleitung sowie Objekt- und Fachplaner (Verkehrsanlagen, Entwässerungsanlagen, techn. Ausrüstung von Regenwasserbehandlungsanlagen) dürfen in einer Person vereint sein, sofern die geforderte Qualifikation vorhanden ist.
  • Mindestkriterium

    • § 46 (3) Nr.10 VgV
    • Angabe, welche Teile des Auftrags der Bewerber als
    • Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt.
    • Der Bewerber ist nur dann geeignet, wenn die von ihm benannten Unterauftragnehmer den Mindeststandards für die
    • übernommenen Leistungen genügen. Daher ist die Angabe der
    • vorgesehenen Unterauftragnehmer im Verzeichnis
    • Unterauftragnehmer und ggf. in der Eigenerklärung zur Eignung
    • notwendig.
  • Mindestkriterium

    • § 45 (4) Nr. 2 VgV:
    • Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung.
    • Nachweis, dass im Auftragsfall durch eine Haftpflichtversicherung eine Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 3,0 Mio. € und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 5,0 Mio. € gegeben ist.

Zuschlagskriterien

  • Qualität Planungs- und Vorgehenskonzept

    • Das Kriterium wird anhand eines zu erstellenden Vorgehens- und Planungskonzeptes bewertet.
    • Das Büro und das Projektteam sowie die innere Organisation innerhalb des Projektteams (Verantwort-lichkeiten, Ansprechpartner, Zusammenarbeit, Entscheidungswege, Urlaubsvertretung etc.) sind dar-zustellen. Die Projektleitung, die stellvertretende Projektleitung und die weiteren beteiligten Fachpla-ner sind inklusive beruflichen Werdegangs und konkreter (vergleichbarer) persönlicher Projekterfah-rungen im Bereich der "Objektplanung Verkehrsanlagen" bzw. "Objektplanung Ingenieurbauwerke Entwässerung" gemäß HOAI Lph. 5 -6 vorzustellen.
    • Im Planungskonzept sollen die erforderlichen Planungsschritte dargestellt werden. Die erkennbaren Schnittstellen zu anderen Fachplanungen und die Abstimmung mit Dritten bzw. anderen an der Pla-nung fachlich Beteiligten sollen abgebildet werden. Abschließend soll ggf. auch unter Zuhilfenahme von Referenzprojekten dargestellt werden, warum der Bieter für die Erbringung der Planungsleistun-gen am geeignetsten erscheint. Ein Organigramm (PDF) ist dem AG zusammen mit dem Erstangebot einzureichen.
    • Zur Bewertung des Vorgehens und Planungskonzepts werden folgende Kriterien berücksichtigt:
    • •Projektorganisation (Organigramm), Projektteam mit namentlicher Benennung der jeweiligen Personen samt Aufgabenbereich, die die Leistungen tatsächlich erbringen, Ort der Leistungserbrin-gung
    • •Verfügbarkeit des projektbegleitenden Personals, zeitliche Einbindung in andere Projekte
    • •Qualitätssicherung der Planung, Regelung der Urlaubsvertretung
    • •Leistungen zur Terminverfolgung, Maßnahmen bei Terminverzug
    • •Darstellung der Planungsabläufe mit den wichtigsten Schritten bis zum Vorliegen der Vergabeun-terlagen unter Berücksichtigung der für die Planung notwendigen Gutachten und Untersuchungen.
    • •Darstellung der für die Maßnahme wesentlichen derzeit gültigen Regelwerke in Deutschland und Ba-den-Württemberg
    • •Organisation und Koordination der am Projekt beteiligten Akteure, z.B. Fachplaner, Bauherr, Be-hör-den, TÖB, Leitungsträger usw.
    • •Darstellung der erzielten Erfolge und der Übertragung der Erfahrungen aus eigenem/n Projekt/en auf die Bearbeitung dieser Maßnahme ggf. unter Zuhilfenahme der Ansätze / Arbeitsergebnisse eines vergleichbaren Referenzprojektes des Projektteams.
    • Der Umfang der Ausarbeitung des zu erstellenden Vorgehens- und Planungskonzeptes sollte einen Um-fang von 20 DIN A4-Seiten nicht überschreiten und als separate Unterlage eingereicht werden
  • Termin- und Personaleinsatzplan

    • Das Kriterium wird anhand eines Termin- und Personaleinsatzplans (PDF) bewertet, der mit den An-gebotsunterlagen als eigenständiges Dokument vorzulegen ist. Zur Bewertung werden im Terminplan folgende Kriterien berücksichtigt:
    • •Darstellung der Leistungsbereiche und Leistungsphasen
    • •Tabellenformat oder Gantt-Diagramm, Übersichtlichkeit, Einsatz von Farbe, Lesbarkeit (Schrift-größe min 8)
    • •Unterteilung in Leistungsphasen mit besonderen Terminen (z. B. Verwaltungsvorgänge (Prüf- und Entscheidungsfristen AG), Abstimmungen, etc.)
    • •Personaleinsatz mit Angabe der Personen, einschließlich der Berufsbezeichnung, der monatli-chen Einsatzdauer und Gesamtsumme.
    • Der Umfang der Ausarbeitung des zu erstellenden Termin- und Personaleinsatzplans sollte einen Um-fang von 20 DIN A4-Seiten nicht überschreiten und als separate Unterlage eingereicht werden.
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Vertragsbedingungen24 KB32 Seiten
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Kalkulation78 KB2 Tabellen
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