Veröffentlichung 12.12.24 | Fragenfrist 13.01.25 | Teilnahmefrist 20.01.25 | Vertragsbeginn 30.04.25 |
Eignungskriterien
Zusätzliche Kapazitäten: Bei Inanspruchnahme zusätzlicher Kapazitäten sind folgende Angaben zu tätigen: - Angabe gem. § 47 VgV, ob der Bewerber zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nimmt - Angabe gem. § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt (inkl. Angabe zum Anteil dieser Leistungen).
Referenzliste: Vorlage einer Referenzliste von in den vergangenen 5 Jahren (2019-2023) abgeschlossenen, vergleichbaren Leistungen mit insgesamt mind. zwei Referenzen für die Sanierung von Gebäuden der Gruppen "Büro/Verwaltung/Staat/Kommune" und/oder "Kultur-/Sakralbauten" mit Bezug auf HOAI Anlage 10.2, Objektliste Gebäude.
Die Angaben zur Bewertung sind in den Bewerbungsunterlagen enthalten. Die maximale erreichbare Punktzahl beträgt 285 Punkte davon - Umsatz
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:: 1. Eigenerklärung zu Bestehen und Höhe einer Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung sowie ggf. Erklärung zur erforderlichen Anpassung. Die vereinbarten Deckungssummen sind anzugeben. Angaben siehe Bewerbungsunterlagen. Spätestens vor Zuschlagserteilung ist der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen durch Vorlage des Versicherungsscheines beizubringen. Der Nachweis gilt auch als erbracht, wenn eine unwiderrufliche Erklärung des Versicherungsunternehmens vorgelegt wird, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein vorgelegt werden. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Im Falle der Beauftragung einer Arbeitsgemeinschaft wird bei Abschluss des Vertrages eine "objektbezogene" Versicherung als Arbeitsgemeinschaft erforderlich. Im Falle einer Bietergemeinschaft haften die Mitglieder der Gemeinschaft (ARGE) mit Beauftragung gesamtschuldnerisch. Mindestdeckungssummen Versicherung: - 3.000.000 EUR für Personenschäden und - 1.500.000 EUR sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden) je Schadensereignis, bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens, wird verlangt. Die Gesamtleistung der Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen.
Befähigung zur Berufsausübung: Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung gem. § 44 VgV für die verantwortlichen Mitarbeiter: - Berufszulassung Ingenieur:in (Tragwerksplanung)
durchschnittlicher, jährlicher Umsatz: Erklärung zum Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 Geschäftsjahren (2021-2023, Durchschnitt, netto) bzgl. mit dem hier ausgeschriebenen Auftrag vergleichbarer Leistungen gem. § 45 Abs. (1) Nr. 1 und (4) Nr. 4 VgV, d. h. Umsatz in den Bereichen: - für Tragwerksplanung gem. § 51 i.V.m. § 52 HOAI (Umbauten und Modernisierungen von Gebäuden) Mindestumsatz 50.000 EUR
Zuschlagskriterien
Vorgehensweise bei einem vergleichbar, bearbeiteten Projekt: - Vergleichbarkeit des vorgestellten Vorhabens zum jetzigen Projekt (insbesondere auch Umgang mit Denkmalschutz!) - Qualität der konkret dargestellten Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber - Qualität der konkret erläuterten Zusammenarbeit mit den Architekten/ Fachplanern
Vorgesehenes Projekt- und Qualitätsmanagement für das Projekt: - vorgesehenen Organisation der Zusammenarbeit im Projektteam - der Abstimmung / Zusammenarbeit mit Planungsbüros / Prüfbehörden
Personelle Besetzung: Vorstellung des Projektteams mit Darlegung der persönlichen fachlichen Erfahrungshintergründe/Kenntnisse (excl. Berufsjahre!) sowie Einbindung in andere Projekte (zeitliche Verfügbarkeit): - Projektleiter:in - Projektbearbeiter:in
Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung und den vorliegenden Unterlagen (Planunterlagen, Kostenschätzung, Baubeschreibung, Fotos): Bewertung der inhaltlichen Auseinandersetzung, insbesondere: - Darstellung der Herangehensweise incl. geplanter Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz/Denkmalschutz - zu erwartender Handlungsbedarf aus statisch-konstruktiver Sicht - Bedarf an ergänzenden Untersuchungen etc. - Qualität der Ausführungen zum möglichen zeitlichen Ablauf der Planung
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