Frist abgelaufen

Bauhauptarbeiten Betriebsgebäude Wasseraufbereitung

Die Angebotsfrist ist am 03. März 2025 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓
Auftraggeber
Veröffentlicht
03.02.2025
Angebotsfrist
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die Bauhauptarbeiten einschließlich Innenausbau und Sanitär für den Bau einer Trübstoffentfernung mittels Ultrafiltration am Standort Hochbehälter Heiligenholz der WW-E. Beim vorliegenden Bauvorhaben handelt es sich um den Neubau eines aus KG und EG bestehenden Gebäudes mit den maximalen Außenabmessungen l/b = 29,08/15,28[m]. Das Gebäude wird in herkömmlicher Massivbauweise (Stb.-Bauweise) errichtet. Die Dachkonstruktion wird in Holzbauweise mit BSH-Binder erstellt. Näheres ist im Vergabeleitfaden sowie im Leistungsverzeichnis geregelt.

Zeitplan

Veröffentlichung
03.02.25
Teilnahmefrist
03.03.25
Vertragsbeginn
22.08.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Erfüllungsort
Estenfeld, Deutschland
E-Mail
christina.zimmeck@wvv.de
Telefon
0931361282

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Eignung zur Berufsausübung

    • Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jeder
    • Nachunternehmer im Falle der Eignungsleihe (§ 47 SektVO) müssen mit dem
    • Teilnahmeantrag folgende Eigenerklärungen abgeben (Mindestbedingungen): •
    • Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe i.S.v. § 123 Abs. 1 bis 3 GWB vorliegen. •
    • Eigenerklärung, dass das Unternehmen seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und
    • Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit es der Pflicht zur
    • Beitragszahlung unterfällt, ordnungsgemäß erfüllt hat (§ 123 Abs. 4 GWB). • Angaben zu
    • Insolvenzverfahren und Liquidation (§ 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB). • Eigenerklärung, dass bei der
    • Ausführung öffentlicher Aufträge nicht gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche
    • Verpflichtungen verstoßen wurde (§ 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB). • Eigenerklärung, dass im
    • Rahmen der beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen wurde, durch die die
    • Integrität des Unternehmens in Frage gestellt wird (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB). •
    • Eigenerklärung, dass mit anderen Unternehmen keine Vereinbarungen getroffen oder
    • Verhaltensweisen aufeinander abgestimmt wurden, die eine Verhinderung, eine
    • Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken (§ 124 Abs. 1
    • Nr. 4 GWB). • Eigenerklärung, dass für das Unternehmen kein Ausschlussgrund i. S. v. § 21
    • Abs. 1 des Arbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG), § 98c des Aufenthaltsgesetzes
    • (AufenthG), § 19 Abs. 1 des Mindestlohngesetzes (MiLoG), § 21 des
    • Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes (SchwarzArbG) oder § 22 des
    • Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) vorliegt. • Angabe des Berufs-/Handelsregisters
    • und der Registernummer. • Nur von Bewerbern und jedem Mitglied einer
    • Bewerbergemeinschaft abzugeben: Eigenerklärung zu Art. 5k der Verordnung (EU) Nr. 833
    • /2014 in der jeweils geltenden Fassung. • Scientology-Schutzerklärung. • Nur bei
    • Bewerbergemeinschaften: Bewerbergemeinschaftserklärung mit Erklärung der
    • gesamtschuldnerischen Haftung und Angabe eines bevollmächtigten Vertreters und
    • Darstellung, welches Unternehmen/Büro welchen Bereich übernimmt und wie die
    • Zusammenarbeit erfolgen soll. • Nur, wenn Unterauftragnehmer oder Unternehmen im
    • Rahmen der Eignungsleihe (§ 47 SektVO) eingesetzt werden sollen: Darstellung, welches
    • Unternehmen/Büro welchen Bereich übernimmt und wie die Zusammenarbeit erfolgen soll.
    • Gewichtung (Punkte, genau): 0
    • Höchstanzahl erfolgreicher Angebote: 0
  • Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

    • Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft müssen mit dem Teilnahmeantrag die nachfolgend genannten Eigenerklärungen abgeben. Hierzu wird die Anlage 1, Teilnahmeantrag, zur Verfügung gestellt.
    • • Eigenerklärung über den Umsatz (netto) in den Jahren 2021, 2022 und 2023 im Bereich der zu vergebenden Leistungen.
    • Es müssen folgende Mindestbedingungen erfüllt werden: Mindestumsatz (netto) (als Mittelwert der Jahre 2021 – 2023): 4 Mio. €/a.
    • • Erklärung zur durchschnittlichen Anzahl der beschäftigten Arbeitskräfte in den Jahren 2022, 2023 und dem aktuellen Stand von 2024, gegliedert nach Lohngruppen, mit gesonderter Ausweisung des Leitungspersonals.
    • • Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5 Mio. € für Personenschäden und mindestens 5 Mio. € für Sach- und Vermögensschäden, jeweils zweifach maximiert pro Jahr,
    • oder
    • Eigenerklärung, dass im Falle der Zuschlagserteilung eine Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5 Mio. € für Personenschäden und mindestens 5 Mio. € für Sach- und Vermögensschäden, jeweils zweifach maximiert pro Jahr, vor Zuschlagserteilung abgeschlossen wird.
  • Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

    • Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft müssen mit dem Teilnahmeantrag die nachfolgend aufgelisteten Eigenerklärungen zu Referenzen abgeben. Hierzu wird die Anlage 1, Teilnahmeantrag, zur Verfügung gestellt.
    • Für alle nachfolgend genannten Referenzen muss im Teilnahmeantrag ein Ansprechpartner des Bauherrn für Rückfragen angegeben werden. Zudem muss dem Teilnahmeantrag für jede Referenz eine aussagekräftige Kurzbeschreibung beigefügt werden.
    • Hinweis für Bewerbergemeinschaften und Bewerber mit Nachunternehmern: Die Referenzanforderungen müssen von dem Unternehmen/Büro nachgewiesen werden, das im Falle der Zuschlagserteilung den betreffenden Bereich übernehmen soll.
    • Es müssen folgende Mindestbedingungen erfüllt werden:
    • Es müssen mindestens 2 abgeschlossene Referenzobjekte benannt werden, die hauptverantwortlich ausgeführt wurden und mindestens die folgenden Bedingungen (kumulativ) erfüllen:
    • • Ingenieurbauwerk (idealerweise für eine wasser- oder abwassertechnische oder industrielle Anlage) und
    • • Ausführung vollständig im Zeitraum vom 01.01.2017 bis zum Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge und
    • • Baukosten (Kostengruppe 300 DIN 276) mindestens 2,5 Mio. € (netto).
    • d) Nur von Bewerbergemeinschaften abzugeben:
    • • Bewerbergemeinschaftserklärung mit gesamtschuldnerischer Haftung und Benennung eines bevollmächtigten Vertreters. Hierzu wird die Anlage 1, Teilnahmeantrag zur Verfügung gestellt.
    • e) Nur bei Bewerbergemeinschaften und Bewerbern mit Nachunternehmern abzugeben:
    • Darstellung, welches Unternehmen/Büro welchen Bereich übernimmt und wie die Zusammenarbeit erfolgen soll. Die Angaben sind in der Anlage 1, Teilnahmeantrag, zu machen.
    • Hinweis: Die Referenzanforderungen müssen von dem Unternehmen/Büro nachgewiesen werden, das im Falle der Zuschlagserteilung den betreffenden Bereich übernehmen soll.
  • Einige Dokumente werden erst nach Abgabe einer unterschriebenen Vertraulichkeitsvereinbarung zur Verfügung gestellt. Bitte laden Sie diese unterzeichnete Vertraulichkeitsvereinbarung in der Rubrik "Bewerberfragen" hoch. Anschließend erhalten Sie dort die restlichen Unterlagen.

    • Zum Verhandlungsverfahren werden maximal 4 Bewerber /Bewerbergemeinschaften zugelassen, die dann Bieter/Bietergemeinschaften genannt werden. Gibt es nur 4 oder weniger Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen keine Ausschlussgründe vorliegen und bei denen ein formal ordnungsgemäßer Teilnahmeantrag vorliegt und die alle Mindestanforderungen erfüllen, werden nur diese zur Teilnahme an dem Verhandlungsverfahren zugelassen. Ob fehlende Angaben/Unterlagen bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 51 SektVO nachgefordert werden, steht im Ermessen der Vergabestelle. Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben keinen Anspruch darauf, dass die Vergabestelle von § 51 Abs. 2 bis 4 SektVO Gebrauch macht und Unterlagen oder Angaben nachfordert.
    • Sollten diese Voraussetzungen bei mehr als 4 Bewerbern/ Bewerbergemeinschaften vorliegen, werden die 4 Bewerber/ Bewerbergemeinschaften zum Verhandlungsverfahren zugelassen, die die höchste Punktzahl anhand der nachfolgend abgebildeten Matrix erzielen.
    • Es werden nur Referenzen nur gewertet, wenn die Ausführung nach dem 01.01.2017 begonnen wurde.
    • Für jede Referenz ist ein Ansprechpartner des Bauherrn für Rückfragen anzugeben und eine aussagekräftige Kurzbeschreibung beizufügen.
    • Referenzprojekte, die zum Nachweis der Mindestbedingungen unter 8.c) angegeben werden, können ebenfalls in die Wertung einbezogen werden.
    • Es werden maximal 5 Referenzen gewertet. Wenn mehr als 5 Referenzen angegeben werden, werden nur die 5 Referenzen gewertet, die die höchste Punktzahl erzielen.
    • Für jede wertbare Referenz können maximal 15 Punkte nach der folgenden Matrix erzielt werden.
    • Art des Ingenieurbaus (für wasser oder abwassertechnische Anlage: 5 Punkte, für industrielle Anlagen: 3 Punkte, für sonstige Ingenieurbauwerke: 1 Punkt), Baukosten KG 300 netto (> 5 Mio. €: 5 Punkte, > 3 bis 5 Mio. €: 3 Punkte, > 1,5 bis 3 Mio. €: 1 Punkt), Zeitraum der Ausführung (vollständig zw. 01.01.2020 bis Frist Eingang Teilnahmeanträge: 5 Punkte, vollständig usw. 01.01.2017 bis Frist Eingang Teilnahmeanträge: 3 Punkte, begonnen seit 01.01.2017 und noch nicht abgeschlossen: 1 Punkt)
    • Da maximal 5 Referenzen gewertet werden, können bei den Auswahlkriterien maximal 75 Punkte erzielt werden.
    • Bei Punktegleichstand gilt: Haben 2 oder mehrere Bewerber auf dem Rang 4 die gleiche Punktzahl, werden diese Bewerber mit gleicher Punktzahl ebenfalls zum Verhandlungsverfahren zugelassen.
    • Beispiel (mit fiktiven Zahlen):
    • • Bewerber A: 70 Punkte
    • • Bewerber B: 65 Punkte
    • • Bewerber C: 63 Punkte
    • • Bewerber D: 58 Punkte
    • • Bewerber E: 58 Punkte
    • • Bewerber F: 48 Punkte
    • • Bewerber G: 45 Punkte
    • Zugelassen werden die Bewerber A – E (D und E haben gleiche Punktzahl). Die Bewerber F und G werden nicht zugelassen.
    • Nach der Entscheidung der Vergabestelle über die Auswahl der Bewerber/Bewerbergemeinschaften, die zum Verhandlungsverfahren zugelassen werden, erhalten die nicht zum Verhandlungsverfahren zugelassenen Bewerber/Bewerbergemeinschaften ein Absageschreiben.
    • Die zum Verhandlungsverfahren zugelassenen Bewerber/Bewerbergemeinschaften werden aufgefordert, zunächst ein erstes, noch unverbindliches (indikatives) Angebot (Erstangebot) auf der Grundlage dieser Vergabeunterlagen abzugeben.

Zuschlagskriterien

  • Preis

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Vergabeunterlagen

Preisblatt24 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage156 KB32 Seiten
Eigenerklärung78 KB6 Seiten
Eignungskriterien37 KB12 Seiten
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