Frist abgelaufen

Baumaßnahme: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Herrichtung der Gesamtliegenschaft Taubenstraße 1 in 10117 Berlin Leistungsbild: Beratungsleistungen für Versicherungsdienstleistungen einschließlich der Leistungen zum Vertrags-, Schadens- sowie Abrechnungsmanagements

siehe Beschreibung des Loses 0001

Zeitplan

Fragenfrist
22.03.24
Veröffentlichung
28.02.25
Teilnahmefrist
01.04.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Berlin, Deutschland
Vertragslaufzeit
88 Tage
KMU geeignet
Ja
E-Mail
Vergabe.berlin@bbr.bund.de
Telefon
+49 30-184010
Website
http://www.bbr.bund.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

    • Teilnahmeberechtigt sind:
    • Natürliche Personen, die über eine Erlaubnis der zuständigen Industrie- und Handelskammer nach § 34 d) Gewerbeordnung als Versicherungsvermittler (§ 34 d) Abs.1 GewO) oder Versicherungsberater (§34d) Abs. 2GewO) verfügen.
    • Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigem Geschäftszweck derartige Leistungen der Versicherungsvermittlung oder Versicherungsberatung nach § 34 d Gewerbeordnung gehören, sofern sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen.
    • Bietergemeinschaften aus natürlichen Personen und/oder juristischen Personen, sofern alle Mitglieder die gestellten Anforderungen erfüllen.
    • Weitere Hinweise:
    • 1. Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und von dem/den Geschäftsführenden und/oder dem/den bevollmächtigten Vertretenden elektronisch in Textform gem. § 126b BGB über die eVergabe-Plattform des Bundes (http://www.evergabe-online.info) einzureichen. In Papierform eingereichte Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Eine Unterschrift oder Signatur auf dem Bewerbungsbogen ist nicht notwendig. Der Name der bevollmächtigten Person ist im Unterschriftsfeld jedoch zwingend anzugeben. Ist bei elektronisch in Textform eingereichten Bewerbungen der/die Bewerbende nicht erkennbar, wird die Bewerbung vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen – es ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen.
    • 2. Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Bewerbenden, im Falle der Bietergemeinschaft von jedem Mitglied zu erbringen. Dies kann durch die Vorlage eines Registerauszuges erfolgen
    • soweit solch eine Eintragung nicht gegeben ist, ist dem Bewerbungsbogen eine Vollmacht beizufügen, in der alle Mitglieder der Gesellschaft den Unterzeichnenden bevollmächtigen. Hierfür kann die Anlage 1 zum Bewerbungsbogen verwandt werden.
    • 3. Unterzeichnete Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2). Diese Anlage ist im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied vorzulegen.
    • 4. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Angaben der Mitglieder zu den Auftragsanteilen zu benennen (Anlage 3 a) (Ferner ist eine Vollmacht für den/die bevollmächtigte/n Vertreter/in der Gemeinschaft vorzulegen (Anlage 4).
    • 5. Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmens sind gem. § 36 VgV die Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftragnehmenden vergeben werden sollen, zu benennen (Anlage 3 b).
    • 6. Beruft sich der/die Bewerbende oder Bietende, bei der Erfüllung des Auftrages auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmen), ist in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens für das Nachunternehmen die Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2) und die Verpflichtungserklärung Nachunternehmen nach § 36 Abs. 1 VgV (Anlage 5) vorzulegen.
    • Wenn ein Bewerbender oder Bietender die Vergabe eines Teils des Auftrags an einen Dritten im Wege der Unterauftragsvergabe beabsichtigt und sich zugleich im Hinblick auf seine Leistungsfähigkeit gemäß den §§ 45 und 46 VgV auf die Kapazitäten dieses Dritten beruft und nur mit Hilfe fremder Kapazitäten (Nachunternehmen) die gestellten Mindestanforderungen erfüllen kann (Eignungsleihe gem. § 47 VgV), muss bereits mit der Bewerbung für den Nachunternehmenden eine Verpflichtungserklärung Nachunternehmen (Anlage 5), Nachweis der Unterschriftsbefugnis (Registerauszug und/oder Anlage 1) und die Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2) vorgelegt werden.
    • Darüber hinaus ist in dem Fall, dass dies die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des/der Bewerbenden betrifft, eine Erklärung über eine gemeinsame Haftung des/der Bewerbenden oder des/der Bietenden und des/der Nachunternehmenden für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe gemäß § 47 Abs. 3 VgV vorzulegen.
    • 7. Nachweis der Zulassung nach § 34 d Gewerbeordnung in Kopie.
    • 8. Unterzeichnete Eigenerklärung zur Verordnung EU 2022-576 (Anlage 6). Diese Anlage ist im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied vorzulegen.
    • 9. Unterzeichnete Erklärung (Anlage 7)
    • 10. Der Auftraggebende wird für den/die Bietende/n, der/die den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister (§ 6 Abs. 1, Abs. 2 des Wettbewerbsregistergesetzes) beim Bundeskartellamt (Registerbehörde) anfordern. Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle haben ausländische Bietende gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes (soweit vorhanden) vorzulegen. Die Auftragsvergabe steht daher unter dem Vorbehalt, dass das Wettbewerbsregister keine Eintragungen enthält, die einer Beauftragung entgegenstehen.
  • Die Leistungsfähigkeit ist durch die Erklärung über den Umsatz der ausgeschriebenen Dienstleistung für die letzten 3 Jahre nachzuweisen.

    • Der Jahresumsatz im Durchschnitt der letzten 3 Jahre muss im Bereich Beratungsleistungen für Versicherungsdienstleistungen mindestens >=200.000 € netto betragen.
    • Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d. h., die Umsatzzahlen sind zu addieren.
    • Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmens darf der Umsatz des Nachunternehmens nur entsprechend seines/ihres Anteils am Gesamtauftrag hinzugerechnet werden, wenn das Nachunternehmen diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat.
  • Angaben zur personellen Ausstattung des/der Bewerbenden während der letzten 3 Jahre, insbesondere Ausbildungen, Fachrichtungen und Bürozugehörigkeit der Beschäftigten im Sinne von § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV.

    • Die Anzahl der Beschäftigten (einschl. Büroinhaber/innen) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre mindestens >= 4
    • Davon Anzahl der Beschäftigten mit Studienabschluss oder Berufsausbildungsabschluss eines der in § 5 VersVermV genannten Berufsqualifikationen mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung im Bereich der Versicherungsvermittlung oder Versicherungsberatung
    • im Durchschnitt der letzten 3 Jahre mindestens >= 3
    • Hinweis: Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d. h., die Beschäftigtenzahlen sind zu addieren.
    • Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmens können nur die Beschäftigten des Nachunternehmens hinzugerechnet werden, die für den entsprechenden Leistungsanteil eingesetzt wurden.
  • Vorstellung von zwei mit der Bauaufgabe und der ausgeschriebenen Leistung vergleichbaren realisierten Referenzprojekten gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV

    • Bei beiden Referenzprojekten muss es sich um Beratungsleistungen für Versicherungsdienstleitungen mit folgenden Teilleistungen handeln:
    • Es muss sich um eine kombinierte Bauleistungs- und Haftpflicht-Versicherung (BauRisk-Versicherung) handeln mit den Vertragsteilen Bauleistungs-, Betriebshaftpflicht- und Berufshaftpflicht-Versicherung für das jeweilige Bauprojekt, wobei sämtliche am Bau beteiligten Firmen im Bereich Planung und Ausführung in dieser kombinierten Bauleistungs- und Haftpflicht-Versicherung abgesichert sein müssen.
    • Der jeweilige Beratungsvertrag muss die Beratung und Betreuung von der Erstellung des Versicherungskonzeptes, der Ausschreibung der Versicherungsdienstleistungen, das Vertrags- und Schadensmanagement, sowie die Prüfung der Versicherungsrechnungen für den Versicherungsnehmer umfassen.
    • Es sind zwei mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbare Referenzprojekte (P1, P2) vom Bewerbenden vorzustellen, die anhand der Auswertungsmatrix Stufe 1 bewertet werden.
    • Die einzureichenden Referenzprojekte P1 und P2, auf die sich die Beratungsleistungen beziehen, müssen im Zeitraum ab 1.1.2019 bis zum Tag der Veröffentlichung fertig gestellt sein, d.h. die Leistungsphase 8 gem. § 34 HOAI muss abgeschlossen sein.
    • Davon:
    • mindestens ein Projekt mit Projektkosten von mindestens 80 Mio. € netto in den KGR 200 bis 700 nach DIN 276)
    • Beide Referenzprojekte müssen im Zeitraum ab 1.1.2019 bis zum Tag der Veröffentlichung fertig gestellt sein, d.h. Leistungsphase 8 gem. § 34 HOAI muss abgeschlossen sein.
    • Angaben zum Umfang der Beratungsleistungen: (Projektbezeichnung, Ort, Bauherr/in, Auftraggeber/in, Ansprechpartner/in mit Tel.-Nr., Entwurfsverfasser/in, Architekt/in, Projektdauer, Gebäudenutzung, BGF, Projektkosten, Erbrachte Beratungsleistungen, Vertragsmanagement, Schadensmanagement, Abrechnungsmanagement, Umfang des Versicherungsvertrages, ggf. Vorlage eines projektbezogenen Referenzschreibens)
    • Neben dem Bewerbungsbogen können maximal 3 DIN A 4 Seiten je Referenzprojekt in digitaler Form eingereicht werden. Darüberhinausgehende Unterlagen werden zur Wertung nicht zugelassen.
    • Hinweis:
    • Die Referenzprojekte (P1 und P2) müssen dem/der Bewerbenden eindeutig zuzuordnen sein. Im Falle einer Bietergemeinschaft können die Referenzprojekte von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft eingereicht werden (insgesamt max. 2 Referenzen). Referenzprojekte des Nachunternehmens sind nicht zugelassen.
  • Vorstellung des Projektteams – Projektleiter/in, Projektmitarbeiter/in, insbesondere Angaben zu

    • Name, Studienabschluss, Berufserfahrung: Der/die Bewerbende oder die Bietergemeinschaft haben das gesamte Projektteam im Teilnahmewettbewerb (Stufe 1) vorzustellen. Dabei soll auch berücksichtigt werden, welche Zugehörigkeit des Fachbereichs vorliegt, sodass die Aufteilung der Projektbeteiligten den Anlagengruppen bzw. Kostengruppen zugeordnet werden kann.
    • Dies ist bei der Einzelvorstellung (s.u. zu berücksichtigen).
    • 1. Teamleiter/-in (TL) Studienabschluss oder Berufsausbildungsabschluss eines der in § 5 VersVermV genannten Berufsqualifikationen und mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung im Bereich Versicherungsdienstleistungen (die dafür notwendigen Angaben sind unte 2.2.3. einzutragen)
    • 2. Teammitarbeiter/-in (TM 1) mit Studienabschluss oder Berufsausbildungsabschluss eines der in § 5 VersVermV genannten Berufsqualifikationen und mit mind. 3 Jahren Berufserfahrung im Bereich Versicherungsdienstleistungen (die dafür notwendigen Angaben sind unter 2.2.3. ein-zutragen
    • 3. Teammitarbeiter/-in (TM 2) mit Studienabschluss oder Berufsausbildungsabschluss eines der in § 5 VersVermV genannten Berufsqualifikationen und mit mind. 3 Jahren Berufserfahrung im Bereich Versicherungsdienstleistungen (die dafür notwendigen Angaben sind unter 2.2.3. einzutragen).
    • Das Projektteam sollte sich aus mindestens 3 Personen zusammensetzen. Doppelbenennungen der Projektmitarbeitenden sind nicht möglich.
    • Hinweis: Beruflicher Werdegang (persönliche Projektreferenzliste mit Angaben zur Projektbezeichnung, Beginn/Ende, Funktion und Leistungsumfang) sowie Studiennachweise der für das Projekt vorgesehenen Beschäftigten einschließlich des/der Büroinhabenden sind in digitaler Form vorzulegen..
  • Auswahlkriterien

    • Die Auswahl erfolgt nach den Angaben zur Bewertung wie im Bewerbungsbogen beschrieben. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend (§ 51 VgV). Erfüllen mehrere Bewerbende gleichermaßen die Anforderungen und ist die Anzahl der Bewerbenden auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend den zu Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbenden durch Los getroffen werden (§ 75 Abs. 6 VgV).
    • Mit der Einreichung des Bewerbungsbogens erklärt der/die Bewerbende /die Bietergemeinschaft, dass die für die Bearbeitung der ausgeschriebenen Dienstleistung nach heutigem Stand der Technik notwendige technische Hard- und Software vorhanden ist.
    • Eine ausführliche Erläuterung zur Bewertung der Referenzprojekte (P1, P2) ist der Auswertungsmatrix Stufe 1 zu entnehmen. Andere als unter Punkt 3 des Bewerbungsbogens vorgestellte Referenzen werden für den Teilnahmewettbewerb nicht zur Bewertung herangezogen.
    • Der Bewerbungsbogen sowie alle weiteren Vergabeunterlagen sind auf folgender Seite veröffentlicht:
    • www.evergabe-online.de

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