Der Freistaat Bayern, vertreten durch das Wasserwirtschaftsamt Traunstein, Rosenheimerstr. 7, 83278 Traunstein benötigt im Rahmen der Bauausführung zur Sicherung des Offenen Deckwerks eine baubegleitende Vermessung.
Im Rahmen der Sicherung des Offenen Deckwerks an der Salzach zwischen Fkm 45,5 und 45,7 (Laufen, Lebenau) werden mind. 2 und optional bis zu 4 flachen Stützschwellen (maximal ca. 1,5 m über bestehender Sohlhöhe, im Bereich von lokalen Kolken bis zu ca. 2,0 m über bestehender Sohlhöhe) über die gesamte Gewässerbreite (ca. 80 m), zu ca. 1/3 vom österreichischen Ufer, zu ca. 2/3 vom bayerischen Ufer errichtet. Die Abrampung nach unterstrom soll mit ca. 5 % deutlich flacher als die Abrampung nach oberstrom mit ca. 15 % erfolgen. Die Stützschwellen erhalten im Querprofil eine leichte Tiefenrinne (0,75-1,0 m tiefer als an den Rändern), ca. im Bereich des bestehenden Talwegs.
Die Arbeiten sind ohne Wasserhaltung geplant, die Arbeiten können nur bei entsprechenden Niedrigwasserständen bis ca. 1,2 m am Pegel Laufen erfolgen. Für die ersten beiden Stützschwellen wird eine Bauzeit von insgesamt ca. 8 Wochen angenommen.
Zur Kontrolle der Baggerarbeiten (Einbau Steinmaterial unter Wasser) und der korrekten Ausführung sollen ein- bis zweimal wöchentlich Querprofile (ca. 4 Stück pro Schwelle) aufgemessen werden. Die Auswertung und Übermittlung der Querprofile an den AG muss zeitnah in derselben Woche erfolgen. Die Vermessungsarbeiten finden im Gewässer (Salzach) statt. Der Auftragnehmer hat für die Bereitstellung der entsprechenden Ausrüstung (Messsgeräte, Messgehilfen, Messboot, Software) selbst zu sorgen. Der AN hat ausreichende Vorkehrungen für die Sicherheit des eingesetzten Personals zu treffen. Die einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften (z. B. GUV-R 178) sind zu beachten und einzuhalten.
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