Noch 10 Tage

Bauvorhaben "Sanierung Rathaus Lommatzsch"

Auftraggeber
Veröffentlicht
19.06.2026
Angebotsfrist
Bauvorhaben "Sanierung Rathaus Lommatzsch"
3 Lose

Zeitplan

Veröffentlichung
19.06.26
Teilnahmefrist
03.08.26
Vertragsbeginn
08.02.27

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Lommatzsch, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
vergabe.steg@steg.de
Telefon
0351255180

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • Qualifikation als Architekt und/oder Ingenieur sowie der Bauvorlageberechtigung (Formblatt 2, Punkt B)
    • Zugelassen werden alle natürlichen Personen, die zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ berechtigt sind oder über sonstige Befähigungsnachweise verfügen, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG und Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet sind. Juristische Personen werden zugelassen, wenn für die Durchführung der Aufgabe ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt wird, der zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ berechtigt ist. Die Berechtigung der Bauvorlage ist gesondert nachzuweisen. Der Nachweis zur Bauvorlage für die Lose 2 bis 6 ist optional zu erbringen. Bei Bietergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die vorgenannten Anforderungen erfüllen. Der Nachweis/die Nachweise sind beizulegen.
    • Erklärung zur Haftpflichtversicherung (Formblatt 2, Punkt D)
    • Das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens 3,0 Mio. Euro für Personenschäden für alle Lose und 1,5 Mio. Euro (Los 1) bzw. 500 TSD Euro (Lose 2 - 3) für Sach- und Vermögensschäden, je mit zweifacher Maximierung pro Jahr, ist zu erklären. Alternativ kann der Bieter erklären, dass eine solche Haftpflichtversicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird. Es ist darüber hinaus zu erklären, dass dieser Versicherungsschutz, während der gesamten Vertragslaufzeit aufrechterhalten und auf gesonderte Aufforderung des Auftraggebers nachgewiesen wird. Bei Bietergemeinschaften sind diese Erklärungen für jedes Mitglied abzugeben.
  • Nachweis der fachlichen Eignung (Formblätter 3 und 4) Zum Nachweis der fachlichen Eignung verlangt der Auftraggeber den Nachweis, dass der Bieter Leistungen, die mit den hier zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind, in der Vergangenheit bereits erbracht hat. Dieser Nachweis ist durch die Angabe von Referenzleistungen zu führen. Hinweis

    • Die genannten Referenzen werden pro Punkt nur einmal gewertet. Es wird daher empfohlen, verschiedene Referenzen darzustellen.
    • 1. Referenzliste des Unternehmens (Formblatt 3):
    • Es ist eine Übersicht der geplanten und gebauten Projekte der letzten sieben Jahre einzureichen. Das Formblatt 3 ist zu verwenden. Die Referenzleistungen müssen dabei die im Folgenden definierten Angaben erfüllen:
    • ▪ Ansprechpartner Bauherr (Name, Anschrift, Telefonnummer)
    • ▪ erbrachte Leistungen / Leistungsphasen gemäß HOAI
    • ▪ losbezogene Bruttobaukosten nach Kostenberechnung und Kostenfeststellung
    • ▪ Angabe, ob für das Bauvorhaben Fördermittel verwendet, wurden
    • ▪ Für alle Projekte: Datum der Fertigstellung nicht vor dem 01.06.2019
    • ▪ Mindestens eines der drei Projekte: Gesamtbaukosten brutto (KG 200 – 600) mindestens 1,0 Mio. Euro nach Kostenfeststellung
    • Wichtiger Hinweis für diese Anforderungen: Erfüllt die jeweilig angegebene Referenz diese Anforderungen bzgl. des Datums der Fertigstellung und der Gesamtbaukosten (KG 200 – 600) nach Kostenfeststellung nicht, wird die besagte Referenz in Summe (unabhängig von den anderen Angaben bzgl. dieser Referenz) mit 0,00 Punkten bewertet.
    • Gewertet werden je Los die drei benannten Projekte gemäß Formblatt 3. Die Vorlage von jeweils mehr als drei Referenzen je Los ist nicht erwünscht. Die nachfolgend unter 2. geforderte Einzelreferenz wird im Rahmen dieser Wertung nicht berücksichtigt. Bei Bietergemeinschaften für das gleiche Los müssen die Anforderungen durch die Gemeinschaft (d.h. nicht durch jedes einzelne Mitglied) erfüllt sein, bei Bewerbungen in verschiedenen Losen sind die Referenzen pro Los zu benennen. Die Wertung ist dem Formblatt 3 zu entnehmen. Die Punktzahl wird auf zwei Nachkommastellen gerundet. Das Formblatt 3 ist pro Los zwingend zu verwenden. Weitere Anlagen sollen nicht eingereicht werden, da diese für die Bewertung nicht relevant sind.
    • 2. Einzelreferenz (Formblatt 4)
    • Der Auftraggeber fordert von den Bietern der Lose 1 - 3, dass eine Referenz (die Referenz darf nicht im Rahmen der Referenzliste bereits vorgetragen sein) entsprechend den unten beschriebenen Anforderungen nachgewiesen wird. Bei Bietergemeinschaften müssen die Anforderungen durch die Gemeinschaft (d. h. nicht durch jedes einzelne Mitglied) erfüllt sein. Ausreichend sind nur solche Projekte, bei denen die Leistungen des Bieters abgeschlossen sind und mindestens die nachfolgenden genannten Leistungsphasen erbracht wurden. Gehört die Leistungsphase 9 zum Leistungsumfang und ist nur diese zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages noch nicht abgeschlossen, wird die Referenz berücksichtigt.
    • Die Referenz hat folgende Parameter zu berücksichtigen:
    • Los 1: Leistungsbild Objektplanung, Gebäude: mindestens Honorarzone III, Auftragsumfang umfasst mindestens LP 3 bis 8 entsprechend Anl. 10.1 HOAI, Bruttobaukosten (KG 300+400): mindestens 1,0 Mio. € brutto
    • Los 2: Leistungen der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppe 1 bis 3 jeweils mindestens Honorarzone II, Auftragsumfang umfasst mindestens LP 1 bis 8 entsprechend Anl. 15.1 HOAI, Bruttobaukosten ALG 1 bis 3: mindestens 100 T€ brutto
    • Los 3: Leistungen der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppe 4, jeweils mindestens Honorarzone II, Auftragsumfang umfasst mindestens LP 1 bis 8 entsprechend Anl. 15.1 HOAI, Bruttobaukosten ALG 4: mindestens 80 T€ brutto
    • Darüber hinaus hat die Referenz zu berücksichtigen:
    • ▪ Angabe, ob für das Bauvorhaben Fördermittel verwendet, wurden
    • ▪ Projektbeschreibung (siehe Formblatt)
    • ▪ Losbezogene Bruttobaukosten nach Kostenberechnung und Kostenfeststellung (gemäß vorhergehender Darstellung)
    • ▪ Bruttohonorar
    • ▪ Datum der Fertigstellung nicht vor dem 01.06.2019
    • Wichtiger Hinweis für diese Anforderung: Erfüllt die jeweilig angegebene Referenz diese Anforderung bzgl. des Datums der Fertigstellung und der losbezogenen Bruttobaukosten nach Kostenfeststellung nicht, wird die besagte Referenz in Summe (unabhängig von den anderen Angaben bzgl. dieser Referenz) mit 0,00 Punkten bewertet.
    • Das Formblatt 4 ist zwingend zu verwenden. Weitere Anlagen können eingereicht werden, sind jedoch für die Bewertung nicht relevant. Die zu erreichende Gesamtpunktzahl beträgt 18,00 Punkte. Die Einzelwertung ist dem Formblatt 4 zu entnehmen. Die Punktzahl wird auf zwei Nachkommastellen gerundet.
  • Projektteam (formlos)

    • Der Auftraggeber wertet im Weiteren die personelle Organisation des Bieters für das Projekt. Die Bieter der Lose 1 bis 3 müssen mit dem Teilnahmeantrag eine schriftliche Darstellung einreichen, aus der ersichtlich wird, wie das Projekt personell abgewickelt werden soll, um die qualitativen Anforderungen, den angestrebten Fertigstellungstermin und den Kostenrahmen einhalten zu können.
    • Die vom Bieter eingereichte Darstellung soll insbesondere Aussagen zu folgenden Teilaspekten erhalten:
    • ▪ Vorlage eines Organigramms mit Darstellung der Hierarchie und namentliche Benennung der Mitglieder des Projektteams entsprechend der EU-Bekanntmachung. Folgende Leistungsbereiche sind zu berücksichtigen:
    • ▪ Projektleiter (Mindestanforderung)
    • ▪ Stellvertretender Projektleiter (Mindestanforderung)
    • ▪ Mitglied des Projektteams, verantwortlich für die Objektplanung, Gebäude (Los 1) bzw. Zuarbeit zur Objektplanung (Lose 2 – 3)
    • ▪ Mitglied des Projektteams, verantwortlich für die Bauüberwachung (LP 8) in allen Losen
    • ▪ Darstellung des Personaleinsatzes anhand der Terminschiene, Punkt 3 für die auszuführenden Planungs- und Bauüberwachungsleistungen unter Berücksichtigung der Verfügbarkeit vor Ort und ggf. Reaktionszeit im Bedarfsfall.
    • ▪ Erläuterung zum internen Qualitätsmanagement unter Berücksichtigung der Einbindung des Auftraggebers sowie zur Art der Anwendung bzw. Umsetzung für das Vorhaben.
    • Der Bieter wird um eine schriftliche Erläuterung gebeten. Die Ausführungen sind auf maximal 4 Seiten DIN A4 zu begrenzen. Die Seiten sind zu nummerieren.
    • Die Bewertung erfolgt nach Maßgabe der Wertungsmatrix:
    • 18,00 Punkte (100 %): Die eingereichten Unterlagen sind sehr gut aufgearbeitet und in sich verständlich. Sämtliche Punkte sind berücksichtigt. Der hier aufgezeigte Lösungsansatz ist sehr gut nachvollziehbar und überzeugt.
    • 13,50 Punkte (75 %): Die eingereichten Unterlagen sind angemessen aufgearbeitet und in sich verständlich. Sämtliche Punkte sind in der Beantwortung berücksichtigt, der aufgezeigte Lösungsansatz ist nachvollziehbar und mehrheitlich überzeugend.
    • 9,00 Punkte (50 %): Die eingereichten Unterlagen sind im Wesentlichen verständlich. Es wurden mehr als 50 % der angefragten Punkte beantwortet. Der aufgezeigte Lösungsansatz ist nur in Teilen überzeugend bzw. in der Komplexität der Aufgabenstellung betrachtet, nicht überzeugend.
    • 4,50 Punkte (25 %): Die eingereichten Unterlagen sind trotz Beantwortung von mehr als 50 % der Fragen unverständlich und/oder in Teilen widersprüchlich. Der aufgezeigte Lösungsansatz ist nicht überzeugend.
    • 0,00 Punkte (0 %): Die Aufgabenstellung ist nicht beantwortet.
    • Kein Konzept vorgelegt: Ausschlussgrund gem. § 57 Abs. 1 Nr. 2 VgV
    • Die Punktzahl wird auf zwei Nachkommastellen gerundet. Darstellungen, welche eine der Mindestanforderungen hinsichtlich der Benennung des Projektleiters bzw. dessen Stellvertreters nicht erfüllen, werden insgesamt mit 0 Punkten bewertet.

Zuschlagskriterien

  • In die Wertung geht das Kriterium mit bis zu 48,00 Punkten unter Berücksichtigung der Faktorisierung mit dem Faktor 4 (entspricht der Gewichtung von 40,00 %) ein. Die Punktzahl wird auf zwei Nachkommastellen gerundet.

    • Kriterium 1 – Planerischer Lösungsansatz / Konzeptskizze (40,00 %):
    • Der Auftraggeber möchte sich einen Eindruck verschaffen, wie der Bieter unter Berücksichtigung der verschiedenen Funktionen und Anforderungen an die bestehende Aufgabe Lösungsansätze erzielt. Zur Beantwortung der nachstehend genannten Fragestellungen soll der Bieter mit seinem Angebot eine Konzeptskizze einreichen: Hierfür soll der Bieter darstellen, wie zeitlich voneinander unabhängige oder abfolgebedingte Bauabschnitte sinnvoll gestaltet werden können. Dies gemäß den in der Aufgabenstellung (siehe weiter unten) dargestellten Wünschen der Stadt Lommatzsch, wonach in Abhängigkeit der Gewährung von Fördermitteln im Rahmen einer Option (vgl. § 132 GWB) in allen drei Losen die LPH 5 – 9 erst zu einem heute noch nicht ganz genau bestimmbaren späteren Zeitpunkt, voraussichtlich ab 01/2028 als Nachtrag vergeben und realisiert werden sollen. Die Darstellung sollte des Weiteren darauf eingehen, wie trotz Bildung der Bauabschnitte mit zeitlichen Zäsuren das Vorhaben möglichst ohne zusätzlichen überflüssigen Umplanungs- und Umbauaufwand kostengünstig erreicht werden kann. Darüber hinaus möchte der öffentliche Auftraggeber erfahren, welche grundlegenden Ideen der Bieter im Rahmen seiner Planung hat, um das Bauvorhaben im laufenden Betrieb möglichst störungsfrei und reibungslos in Hinblick auf die Geschäftstätigkeit der Verwaltung und dem Publikumsverkehr zu realisieren. Bei den hier zu tätigenden Ausführungen möchten die Bieter für das Los 1 berücksichtigten, dass gemäß den Ausschreibungsbedingung, die Koordination der Fachplaner dem Auftragnehmer im Los 1 obliegt. Indessen möchten die Fachplaner der Lose 2 bis 3 beachten, dass sie gehalten sind, geforderte Zuarbeiten fristgerecht und fachlich korrekt bzw. in sich abgeschlossen dem Objektplaner zuzuarbeiten. Deswegen möchten die Bieter auch darstellen, wie aus ihrer Sicht Konfliktpotentiale minimiert und Ablaufstörungen verhindert werden können. Schließlich sollen die Bieter ihre Präsenz vor Ort sowohl während der Planungsphase als auch während der Bauüberwachung konkret erläutern.
    • Der Auftraggeber fordert keine Leistungen, die den einschlägigen Leistungsbildern der HOAI zuzuordnen sind. Eine Vergütung erfolgt nicht. Die Form der Bearbeitung, ob Handskizzen, CAD-gestützte Pläne, Listen, Tabellen oder Schaubilder, ist dem Bieter überlassen. Die Darstellungen sind auf max. acht Seiten DIN A4 zu begrenzen. Die Seiten sind zu nummerieren.
    • Die Bewertung erfolgt durch das Wertungsgremium nachfolgender Maßgabe: 12,00 Punkte (100,00 %): Die eingereichten Unterlagen sind sehr gut aufgearbeitet und in sich verständlich. Sämtliche Punkte sind berücksichtigt. Der hier aufgezeigte Lösungsansatz ist sehr gut nachvollziehbar und überzeugt.
    • 9,00 Punkte (75,00 %): Die eingereichten Unterlagen sind angemessen aufgearbeitet und in sich verständlich. Sämtliche Punkte sind in der Beantwortung berücksichtigt, der aufgezeigte Lösungsansatz ist nachvollziehbar und mehrheitlich überzeugend.
    • 6,00 Punkte (50,00 %): Die eingereichten Unterlagen sind im Wesentlichen verständlich. Es wurden mehr als 50 % der angefragten Punkte beantwortet. Der aufgezeigte Lösungsansatz ist nur in Teilen überzeugend bzw. in der Komplexität der Aufgabenstellung betrachtet, nicht überzeugend.
    • 3,00 Punkte (25,00 %): Die eingereichten Unterlagen sind trotz Beantwortung von mehr als 50 % der Fragen unverständlich und/oder in Teilen widersprüchlich. Der aufgezeigte Lösungsansatz ist nicht überzeugend.
    • 0,00 Punkte (0,00 %): Die eingereichten Unterlagen sind aufgrund der Beantwortung von weniger als 50 % der Fragen unverständlich und/oder in großen Teilen widersprüchlich. Der aufgezeigte Lösungsansatz ist nicht überzeugend.
    • Kein Konzept vorgelegt: Ausschlussgrund gem. § 57 Abs. 1 Nr. 2 VgV
    • In die Wertung geht das Kriterium mit bis zu 48,00 Punkten unter Berücksichtigung der Faktorisierung mit dem Faktor 4 (entspricht der Gewichtung von 40,00 %) ein. Die Punktzahl wird auf zwei Nachkommastellen gerundet.
  • In die Wertung geht das Kriterium mit maximal 36,00 Punkten unter Berücksichtigung der Faktorisierung mit dem Faktor 3,0 (entspricht der Gewichtung von 30,00 %) ein. Die Punktzahl wird auf zwei Nachkommastellen gerundet.

    • Kriterium 2 - Methodik zur Budgetverfolgung und Kosteneinhaltung (30 %):
    • Der Auftraggeber wertet als weiteres Zuschlagskriterium das Kriterium „Methodik zur Budgetverfolgung und Kosteneinhaltung“ des Bauvorhabens. Der Auftraggeber möchte sich ein Bild von der Vorgehensweise der Bieter hinsichtlich der Budgetverfolgung und der Kosteneinhaltung bzw. explizit bei auftretenden Kostenänderungen verschaffen. Dafür sollen die Bieter anhand des Referenzprojekts (Formblatt 4) darlegen, wie Kostenmanagement im Unternehmen durchgeführt wird. Darüber hinaus soll anhand des Referenzprojektes erläutert werden, wie Konflikte bzgl. Kostenänderungen gegenüber Projektbeteiligten, jedoch insbesondere dem Auftraggeber, dargestellt und gelöst werden.
    • Die vom Bieter eingereichte Darstellung soll Aussagen zu folgenden Fragen enthalten:
    • ▪ Zu welchem Zeitpunkt wird der Auftraggeber über Kostenveränderungen informiert?
    • ▪ Wie erfolgt die Aufbereitung der Konfliktsituation gegenüber dem Auftraggeber?
    • ▪ Welche lösungsorientierten Methoden oder Ansätze kommen zum Einsatz?
    • ▪ Erörterung möglicher Probleme, die durch die von Seiten des Auftraggebers angestrebte Budgetgröße zu erwarten sind
    • Der Bieter wird um eine schriftliche Erläuterung und Darstellung zum Vorgehen gebeten. Die Form ist frei wählbar, jedoch auf maximal sechs Seiten DIN A4 einzuschränken. Die Seiten sind zu nummerieren. In die Wertung geht das Kriterium mit maximal 36,00 Punkten unter Berücksichtigung der Faktorisierung mit dem Faktor 3,0 (entspricht der Gewichtung von 30,00 %) ein. Die Punktzahl wird auf zwei Nachkommastellen gerundet. Die Bewertung der fachlichen Zuschlagskriterien erfolgt losbezogen nach Maßgaben des dargelegten Bewertungsmaßstabes.
    • Die Bewertung der Darstellung erfolgt durch das Wertungsgremium nach Maßgabe der Wertungsmatrix: 12,00 Punkte (100,00 %): Die eingereichten Unterlagen sind sehr gut aufgearbeitet und in sich verständlich. Sämtliche Punkte sind berücksichtigt. Der hier aufgezeigte Lösungsansatz ist sehr gut nachvollziehbar und überzeugt.
    • 9,00 Punkte (75,00 %): Die eingereichten Unterlagen sind angemessen aufgearbeitet und in sich verständlich. Sämtliche Punkte sind in der Beantwortung berücksichtigt, der aufgezeigte Lösungsansatz ist nachvollziehbar und mehrheitlich überzeugend.
    • 6,00 Punkte (50,00 %): Die eingereichten Unterlagen sind im Wesentlichen verständlich. Es wurden mehr als 50 % der angefragten Punkte beantwortet. Der aufgezeigte Lösungsansatz ist nur in Teilen überzeugend bzw. in der Komplexität der Aufgabenstellung betrachtet, nicht überzeugend.
    • 3,00 Punkte (25,00 %): Die eingereichten Unterlagen sind trotz Beantwortung von mehr als 50 % der Fragen unverständlich und/oder in Teilen widersprüchlich. Der aufgezeigte Lösungsansatz ist nicht überzeugend.
    • 0,00 Punkte (0,00 %): Die eingereichten Unterlagen sind aufgrund der Beantwortung von weniger als 50 % der Fragen unverständlich und/oder in großen Teilen widersprüchlich. Der aufgezeigte Lösungsansatz ist nicht überzeugend.
    • Kein Konzept vorgelegt: Ausschlussgrund gem. § 57 Abs. 1 Nr. 2 VgV
    • Die Punktzahl wird auf zwei Nachkommastellen gerundet.
  • In die Wertung geht das Kriterium mit maximal 36 Punkten unter Berücksichtigung der Faktorisierung mit dem Faktor 3 (entspricht der Gewichtung von 30,0 %) ein.

    • Kriterium 3 - Honorar / Preis (30,0%):
    • Bitte geben Sie ein Honorarangebot ab, welches sämtliche unten genannten Parameter berücksichtigt. Die Umsatzsteuer ist getrennt auszuweisen. Die Werte sind in das Formblatt 5 einzutragen und mit dem Angebot vorzulegen. Das Honorarangebot ist nach der aktuellen Rechtsprechung der HOAI auszurichten und kann seitens des Bieters anhand der veränderlichen Parameter angepasst werden. Die nachfolgend genannten unveränderlichen Parameter sind hingegen verbindliche Vorgaben seitens des Auftraggebers. Eine Änderung dieser Parameter führt zum Ausschluss gemäß § 57 Abs. 1, Nr. 4 VgV.
    • Unveränderliche Parameter
    • ▪ Anrechenbare Kosten: Als anrechenbare Kosten sind dem Angebot die Werte aus der nachfolgenden Tabelle zugrunde zu legen.
    • Netto [Euro] Brutto [Euro]
    • KG 200 184.440,00 219.483,60
    • KG 300 1.613.445,60 1.920.012,16
    • KG 400 438.429,60 521.731,21
    • Die Angaben beruhen auf einer Kostenschätzung gemäß DIN 276 aus dem Jahr 2019, die seinerzeit vom Planungsbüro aT12 architektur Tragwerk mehnert + georgi, 01445 Radebeul erstellt worden war, welches die ersten vorstehend erwähnten Sanierungsmaßnahmen am Rathaus begleitet hat. Auf diese Kosten wurde ein geschätzter Aufschlag von 20 % für zwischenzeitlich erfolgte Preissteigerungen seitens der Stadt Lommatsch vorgenommen, um eine vorerst realistische Kostenrahmenschätzung zu erhalten. Die Abrechnung des Honorars für die vom Auftragnehmer erbrachten Leistungen erfolgt nach den Bestimmungen des abzuschließenden Architekten- bzw. Ingenieurvertrages.
    • ▪ Honorarzone
    • Die Honorarzone wird gemäß HOAI losbezogen wie folgt vorgegeben. Die Angabe ist dem jeweiligen Leistungsbild im Punkt 4 ff. dieser Unterlage zu entnehmen.
    • ▪ Mitzuverarbeitende Bausubstanz:
    • Entsprechend § 2 Abs. 7 HOAI ist für das Los 1 eine anrechenbare Bausubstanz anzusetzen. Diese wird mit 8 % der Aufwendungen der KG 300 vorgegeben und somit im Los 1 mit einem Betrag in Höhe von 129.075,65 € netto absolut vertraglich gebunden.
    • Veränderliche Honorarparameter
    • ▪ Honorarsatz
    • Der Honorarsatz ist vom Bieter anzugeben.
    • ▪ Umbauzuschlag gemäß §§ 6 Abs. 2, 36 HOAI
    • Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um einen Umbau und Modernisierung gemäß § 2 Abs. 5 u. 6 HOAI. Daher ist ein Umbauzuschlag zu vereinbaren und vom Bieter dementsprechend seinem Angebot zugrunde zu legen. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass es keinen gesetzlichen Mindestumbauzuschlag gibt. Der Prozentwert des Umbauzuschlags ist im Honorarangebot anzugeben. Dieser kann auch „0“ sein.
    • ▪ Nebenkostenpauschale
    • Anzubieten ist eine Nebenkostenpauschale, diese kann auch „0“ sein. Mit dieser Pauschale sind sämtliche Nebenkosten gemäß § 14 HOAI abgegolten. Der Prozentwert ist im Honorarangebot anzugeben.
    • ▪ Zuschlag oder Abschlag:
    • Es kann auf den Gesamtbetrag der Grundleistung netto zzgl. Nebenkosten ein Zuschlag oder Abschlag, der in % anzugeben ist, im Rahmen des rechtlich Zulässigen angeboten werden.
    • ▪ Stundensätze und Pauschalen
    • Bitte benennen Sie im Honorarangebot die Stundensätze für den
    • ▪ Projektleiter
    • ▪ Mitarbeiter (Ingenieur, Techniker)
    • ▪ Technischen Zeichner und sonstige Mitarbeiter
    • für ggf. notwendige und/oder zusätzlich gewünschte Leistungen, welche u. a. als „Besondere Leistung“ gesondert beauftragt werden, sofern sie nicht in den Grundleistungen enthalten sind. Die Stundensätze verstehen sich zzgl. der gesetzlich gültigen Mehrwertsteuer. Bitte geben Sie darüber hinaus auch eine Terminpauschale (ganztags/halbtags) an.
    • In die Wertung geht das Kriterium mit maximal 36 Punkten unter Berücksichtigung der Faktorisierung mit dem Faktor 3 (entspricht der Gewichtung von 30,0 %) ein.
    • Das Formblatt 5 ist zwingend pro Los zu verwenden. Die Kalkulation des Honorarangebotes ist als Anlage beizufügen. Gewertet wird das geprüfte Gesamthonorar (s. Formblatt 5, Seite 2) über die Grundleistungen (inklusive mitzuverarbeitende Bausubstanz, Umbauzuschlag und Nebenkosten). Die Höchstpunktzahl von 12 Punkten erhält das Angebot mit dem niedrigsten Honorar. 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot mit dem 2-fachen des niedrigsten Honorars. Alle Angebote darüber erhalten ebenfalls 0 Punkte.
    • Die Bewertung der dazwischenliegenden Angebote erfolgt über eine lineare Interpolation auf zwei Nachkommastellen.

Welche davon erfüllen Sie?

KI prüft alle Kriterien gegen Ihr Unternehmensprofil

Kostenlos · Sofortige Analyse

Lose (3)

Vergabeunterlagen

Konzeptvorlage37 KB32 Seiten
Vertragsbedingungen203 KB6 Seiten
Vertragsentwurf89 KB12 Seiten
Kalkulation42 KB2 Tabellen
+ 6 weitere Dokumente

Nie wieder passende Ausschreibungen verpassen

KI findet täglich passende Aufträge für Sie – basierend auf dieser Ausschreibung.

Vollständige Vergabeunterlagen herunterladen
KI-Analyse der Eignungskriterien
Ähnliche Ausschreibungen automatisch erhalten
Wettbewerbsanalyse und Markteinblicke
Kostenlos · Keine Kreditkarte

Vertraut von 1.000+ Unternehmen

Roland BergerE.ONPPLWise

Nie wieder passende Ausschreibungen verpassen