Frist abgelaufen

BBZ Heide, Neubau Sozialpädagogik

Auftraggeber
Veröffentlicht
29.07.2024
Angebotsfrist
Die zukunftsfähige Aufstellung der Ausbildungsgänge im Berufsbildungszentrum (BBZ) Dithmarschen erhält vor dem Hintergrund aktuell geplanten großindustrieller Ansiedlungen eine besonders große Bedeutung. Während für viele Ausbildungsberufe bereits gute Voraussetzungen geschaffen oder eingeleitet worden sind, besteht bei den sozialpädagogischen Ausbildungsberufen zum Teil noch Handlungsbedarf. Deshalb beabsichtigt der Kreis Dithmarschen die Errichtung eines neuen Gebäudes mit multifunktional nutzbaren Lehr- und Lernräumen (Sozialpädagogik). Mit dem vorliegenden Vergabeverfahren sollen Planungsleistungen der Objektplanung (§34 HOAI) für die Leistungsphasen 1-9 ausgeschrieben werden. Die Beauftragung erfolgt stufenweise (s. auch Optionen).
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
29.07.24
Fragenfrist
30.08.24
Teilnahmefrist
04.09.24
Vertragsbeginn
01.01.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Geschätzter Wert
1.188.672 €
Erfüllungsort
Heide, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
zentralevergabestelle@dithmarschen.de
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Telefon
+49 4 81 97 0
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Website
https://www.dithmarschen.de
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Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

    • Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen: Vorbemerkungen für die Abschnitte III. 1.1) bis III. 1.3) sowie II1.2.1) bis III.2.2) für Bewerbergemeinschaften, beabsichtigte Eignungsleihe und Unterauftragsvergabe:
    • - Den Einzelbewerbern sind Bewerbergemeinschaften gleichgestellt. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft gesondert auszufüllen und als Anlage gemeinsam mit dem Teilnahmeantrag des bevollmächtigten Mitglieds der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Dabei muss jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsanteil nachweisen, den es übernehmen soll,
    • - Beabsichtigt der Bewerber zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), sind für jedes dieser anderen Unternehmen das Formblatt Teilnahmeantrag KD und die dort genannten Angaben, Erklärungen, Nachweise oder sonstigen Unterlagen - sofern diese in der Auftragsbekanntmachung für den Bewerber selbst auch gefordert sind - gemeinsam mit dem Teilnahmeantrag des Bewerbers einzureichen,
    • - Beabsichtigt der Bewerber Unteraufträge zu vergeben, ohne zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (keine Eignungsleihe), ist eine Vorlage des Formblatts Teilnahmeantrag KD und der dort genannten Angaben, Erklärungen, Nachweise oder sonstige Unterlagen für die Unterauftragnehmer grundsätzlich nicht erforderlich. Geprüft wird im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs nur die Eignung des Bewerbers.
    • Vorzulegen sind:
    • 1. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung aller Mitglieder in Textform abzugeben, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist sowie erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechts-verbindlich vertritt und dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften (Formblatt 234 - Erklärung der Bewerbergemeinschaft). Auf Verlangen der Vergabestelle ist eine von allen Mitgliedern handschriftlich unterzeichnete Erklärung abzugeben.
    • 2. Eigenerklärung darüber, dass die in § 123 Abs. 1-4 und § 124 Abs. 1 GWB genannten Ausschlussgründe auf den Bewerber nicht zutreffen (gem. Formblatt Teilnahmeantrag KD).
  • III. 1.2.) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (§ 45 VgV) des Bewerbers

    • 1. Der Bewerber muss zum Zeitpunkt einer Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer nachweisen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 1.500.000 EUR, für sonstige und Sachschäden mindestens 250.000 EUR beträgt oder alternativ eine verbindliche und unbedingte Erklärung des Versicherers zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbung vorlegen, worin sich der Versicherer bereit erklärt, bei Auftragserteilung die Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen abzuschließen. Bei Bietergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied zu erbringen. Der Nachweis bzw. die Erklärungen dürfen nicht älter als 12 Monate sein und müssen der Bewerbung beiliegen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
    • 2. Zudem sind Aussagen zum Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende Dienstleistung der letzten 3 Geschäftsjahre in EUR brutto einzureichen.
  • III.1.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

    • Vorzulegen sind:
    • 1. Geeignete Referenzen (mindestens 3) über früher ausgeführte Dienstleistungen in Form einer Liste der in den letzten 10 Jahren erbrachten wesentlichen Dienstleistungen mit Angabe des Auftragswerts, des Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Auftraggebers mit Ansprechpartner und Telefonnummer (jeweils Formblatt 444 - Referenzen oder als Zusammenstellung Referenzliste zum TNW). Die Referenzen müssen mit der zu vergebenden Leistung bezüglich der Planungsanforderungen und der Nutzungsart vergleichbar sein. Für den Fall, dass der Bewerber mehr als 3 Referenzen einreicht, hat er anzugeben, welche der Referenzen der Auftraggeber bei der Auswahlentscheidung berücksichtigen soll. Erfolgt keine Angabe, wird der Auftraggeber die ersten 3 Referenzen in der Reihenfolge der Anlagennummern seiner Auswahl zugrunde legen. Die Referenzen werden neben den vorgenannten Kriterien nach den im Dokument „240716_Bewertung TNW“ weitergehend bewertet,
    • 2. Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem Bewerber angehören oder nicht, und zwar insbesondere derjenigen, die mit der eigentlichen Projektbearbeitung beauftragt sind,
    • 3. Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung für die Inhaberin, den Inhaber oder die Führungskräfte des Bewerbers,
    • 4. Eigenerklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers und die Zahl seiner Führungskräfte der letzten 3 Jahre (gemäß Formblatt Teilnahmeantrag KD),
    • 5. Eigenerklärung, welche Teile des Auftrags der Bewerber unter Umständen an andere Unternehmen zu vergeben beabsichtigt. Hierbei ist Folgendes zu beachten: Beabsichtigt der Bewerber zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen im Hinblick auf die erforderliche technische und berufliche oder aber die in Abschnitt III.1.2) aufgeführte wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), so muss der Bewerber unabhängig von der Rechtsnatur der Verbindungen mit seinem Teilnahmeantrag die hierfür vorgesehenen Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen sowie die vorgesehenen anderen Unternehmen benennen (Formblatt 235 Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen). Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle ist der Nachweis, dass die Kapazitäten tatsächlich zur Verfügung stehen (z.B. mit dem Formblatt 236 Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen), vorzulegen. Für den Fall, dass der Bewerber im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nimmt, ist auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle eine Erklärung vorzu-legen, wonach der Bewerber gemeinsam mit anderen Unternehmen in dem Umfang haftet, in dem ihre Kapazitäten in Anspruch genommen werden. Beabsichtigt der Bewerber, Unteraufträge zu vergeben, ohne zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (keine Eignungsleihe) hat der Bewerber als Anlage zum Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung abzugeben, welche Teile des Auftrags an andere Unternehmen vergeben werden sollen. Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind die Namen der Unterauftragnehmer zu benennen und der Nachweis, dass die Kapazitäten tatsächlich zur Verfügung stehen (z. B. mit dem Formblatt 236 Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen), vorzulegen.

Zuschlagskriterien

  • Gesamthonorar der Grundleistungen nach HOAI und der besonderen Leistungen (Gewichtungsfaktor

    • 5)
    • Das Honorar ist anhand der auftraggeberseits vorgegebenen anrechenbaren Kosten und der teils vorgegebenen und damit nicht veränderbaren sowie der teils bieterseits anzugebenden Honorarparameter der HOAI zu ermitteln. Welche Honorarparameter vorgegeben bzw. bieterseits anzugeben sind, ergibt sich aus dem Honorarangebot zum Angebotsschreiben. Es besteht die Möglichkeit auf das Honorar für die Grundleistungen nach der HOAI einen Abschlag oder einen Zuschlag anzubieten. Das Honorar für die Besonderen Leistungen ist frei vereinbar.
  • Qualität der zu erwartenden Leistung im Hinblick auf den hier ausgeschriebenen Auftragsgegenstand (Gewichtungsfaktor

    • 3)
    • a) Ausschnitte aus Planungsleistungen zum ausgeschriebenen Leistungsbild vorheriger vergleichbarer Projekte. Insbesondere der Nutzungsart nach dem BWZ-Katalog Nr. 4210, 4230, 4310.
    • b) Darstellung der Aspekte zur Berücksichtigung nachhaltiger Bauweisen, Beteiligung an Zertifizierungen (DGNB, QNG, Leeds, BNB, LCA, usw.).
    • c) Angaben zu Kenntnissen im Systembau bzw. alternativer Bauweisen zur Reduzierung der Bauzeiten.
    • d) Aussagen zu Erfahrungen bei der Umsetzung aktueller und zeitgemäßer pädagogischer Konzepte für fächerübergreifendes und selbstbestimmtes Lernen.
    • e) Mögliche Planungskonzepte für den Auftragsgegenstand, die eine ressourcenschonende, den Schulbetrieb beeinträchtigungsreduzierte Bauweise ermöglichen. Ggf. durch die schematische Darstellung möglicher Raumkonzepte zur Umsetzung der Anforderung Klassenzimmer/Werkstatt.
    • f) Erfahrungshintergründe der eingesetzten Projektmitarbeiter/innen in Planung und Ausführung (insbesondere von nachhaltigen, pädagogischen Bauwerken) sowie beim Einsatz der Planungsmethode BIM.
    • g) Vorstellung der Projektmitarbeiter/innen, die den Prozess der Raumprogrammerstellung im Dialog mit dem Nutzer (Lehrkräfte/Schulleitung des BBZ Dithmarschen) direkt leiten.
  • Gewährleistung von Kosten- und Terminsicherheit in der Planung und in der Baudurchführung (Gewichtungsfaktor

    • 1)
    • a) Mit welchen Instrumenten gewährleisten Sie die Kostensicherheit (Software, Prüfrhythmus, Kommunikation)?
    • b) Mit welchen Instrumenten gewährleisten Sie die Terminsicherheit (Software, Kommunikation)?
  • Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsbereitschaft und Verfügbarkeit der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen (Gewichtungsfaktor

    • 1)
    • a) Wie und wie oft kommunizieren Sie mit dem Auftraggeber und den beteiligten Planungsverantwortlichen über Stand, Probleme und Fortgang der Arbeiten?
    • b) Wie sichern Sie die Präsenz vor Ort in der Planung und Ausführung?
    • c) Welche Vertretungsregelung ist bei Ihnen vorgesehen?

Welche davon erfüllen Sie?

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Eigenerklärung24 KB32 Seiten
Eignungskriterien156 KB6 Seiten
Preisblatt78 KB2 Tabellen
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