Frist abgelaufen

BDBOS_Technikgebäude des Bundes, Standort Frankfurt_Fachplanung Technische Ausrüstung (AG 1-5, 7, 8)

Im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb gemäß § 17 VgV sollen Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung (AG 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8) für die Erneuerung die Technikgebäude des Bundes (TGdB) an dem Standort Frankfurt am Main vergeben werden.

Zeitplan

Veröffentlichung
16.04.26
Teilnahmefrist
18.05.26
Vertragsbeginn
01.09.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Geschätzter Wert
1.281.757 €
Erfüllungsort
Bad Nauheim, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
info.fbt@lbih.hessen.de
Telefon
0000
Website
https://vergabe.hessen.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Darstellung von mind. einer Referenzen nach § 46 Abs. 3, Nr. 1 VgV für in den letzten zehn Jahren erbrachte vergleichbare Leistungen. Es gehen maximal drei Referenzen in die Wertung ein. Kurzbeschreibung der Referenz mit folgenden Angaben

    • - Art der Maßnahme (Modernisierung, Neubau),
    • - Art der Nutzung (Rechenzentrum, sonstige)
    • - Projektgröße, durch Angabe der Baukosten
    • - Projektzeit, Zeitraum der Leistungserbringung der Referenz,
    • - Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragen und erbrachten Leistungsphasen nach HOAI),
    • - Leistungsstand der Referenz,
    • - Projektdurchführung nach öffentlichen Vergabevorschriften
    • - Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten) mit Referenzperson des Auftraggebers.
    • Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen. Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf eine elektronische Datei in der Größe entsprechend von maximal 4 Blättern DIN A4 zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
    • Im Fall einer weitgehenden Identität der Personen, die für die Referenzaufträge zuständig waren, erfolgt eine Zurechnung von Referenzen anderer Unternehmen. Diese weitgehende Personenidentität ist vom Unternehmen nachzuweisen._____
    • Mindestanforderungen an jede Referenz:
    • Die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der jeweiligen Referenz.
    • - Referenzen mit einer reinen IT-Fläche (Nettoraumfläche für die Aufstellung von IT-Systemen) von min. 100 m².
    • - Referenzen aus den letzten 10 Jahren (Abschluss des Leistungszeitraums nicht vor dem 01.01.2016).
    • Folgende Mindestanforderungen müssen durch die Gesamtheit der wertbaren Referenzprojekte abgedeckt werden:
    • - Eine Referenz mit Gesamtkosten (KG 400) von mindestens 3.000.000 €/ brutto.
    • - Eine Referenz mit Kosten für die KG 480 von mindestens 500.000 €/ brutto.
    • - Anlagengruppen 1 bis 5, 7 (Feuerlöschanlagen) und 8 müssen mindestens einmal in den LPH 2, 3 und LPH 5
    • bis 8 abgeschlossen sein.
    • Bewertung der Referenzen gemäß den benannten Auswahlkriterien (Referenzen 1, 2 und 3 mit jeweils 20 %): 60 % (Formblatt 743 EU).
  • Erklärung aus der die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter mit spezifischer Berufserfahrung in der vertragsgegenständlichen Fachdisziplin, die berechtigt sind die Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur zu führen, in den letzten drei Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3, Nr. 8 VgV;_____ Mindestanforderung

    • -mindestens 2 Ingenieure mit spezifischer Berufserfahrung (AG 1-3)
    • -mindestens 2 Ingenieure mit spezifischer Berufserfahrung (AG 4-7)
    • -mindestens 2 Ingenieure mit spezifischer Berufserfahrung (AG 8)
    • -mindestens 1 Ingenieur nach DIN 14675 Phase 6.1 (Planung) und 6.2 (Projektierung) der BMA zertifiziert (Nachweis erforderlich)
    • Durchschnittliche Anzahl der festangestellten Ingenieure mit spezifischer Berufserfahrung in der vertragsgegenständlichen Fachdisziplin in den letzten drei Jahren. Bewertung: 20 %.
  • Angabe der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte und der vorgesehenen Person für die Projektleitung durch die Berechtigung die Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur führen zu dürfen gem. § 46 Abs. 3, Nr. 6 VgV.

  • Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich das Unternehmen der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (741 EU). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen und im Falle der finanziellen und wirtschaftlichen Eignungsleihe das eignungsleihende Unternehmen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe gemeinsam mit dem Bewerber für die Auftragsausführung haftet (742 EU).

  • Erklärung zur Haftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 Satz 2 Nummer 3 VgV;_____ Mindestanforderung

    • Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall versicherbar: für Personenschäden 2.000.000,00 EUR, für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) 2.000.000,00 EUR, jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr oder bei einer objektbezogenen Versicherung mindestens das Zweifache der jeweiligen Deckungssumme für die Dauer des Vertrages.
    • Im Falle einer bestehenden Versicherung mit geringerer Versicherungssumme zusätzlich: Eigenerklärung, dass die Summen im Auftragsfall den oben dargestellten Bedingungen entsprechend angepasst wird.
    • Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
    • Erklärung über den Umsatz für die entsprechenden Leistungen
    • in den letzten 3 Jahren gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4
    • VgV
    • _____
    • Mindestanforderung an den Umsatz für entsprechende Leistungen in der vertragsgegenständlichen Fachdisziplin: mind. 1.000.000 € (netto)/Jahr. Bewertung: 20 %.

Zuschlagskriterien

  • Projektorganisation zur Qualitätssicherung: Kosten-, Termin- und Qualitätsmanagement (Leistungsintegration und Koordination aller Planungsbeteiligten, Entscheidungs-, Änderungs- und Schnittstellenmanagement). Kommunikation zwischen den Beteiligten (Planer, Bauherr, Fachplaner, Nutzer, Behörden, Firmen). Erläuterung der Verfügbarkeit und der Präsenz der Projektbeteiligten vor Ort (während Planung, Bauausführung und Projektabschluss).

  • Herangehensweise an das konkrete Projekt: Darstellung erster Überlegungen zur Herangehensweise an die konkrete Projektaufgabe in Bezug auf Lösungsmöglichkeiten und Optimierungsmöglichkeiten auf Basis der zur Verfügung gestellten Unterlagen.

  • Grundleistungen und Besondere Leistungen einschl. Nebenkosten

  • Stundensätze

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Eigenerklärung203 KB4 Seiten
Eignungskriterien89 KB8 Seiten
Preisblatt42 KB2 Tabellen
Projektplan287 KB32 Seiten
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