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Betrieb Transportnetz

Auftraggeber
Veröffentlicht
07.08.2026
Angebotsfrist
Betriebsleistungen für Richtfunksysteme und Übertragungssysteme optisch und elektrisch, sowie die jeweilig zugehörigen Netzmanagementsysteme. Wartung der erforderlichen Infrastruktur. Das Vergabeverfahren ist in drei Lose gegliedert (Los 1: Netzleitstand, Los 2: Entstörung Richtfunk und Übertragungstechnik, Los 3: Infrastrukturpflege).
3 Lose

Zeitplan

Veröffentlichung
07.08.26
Fragenfrist
25.08.26
Teilnahmefrist
08.09.26
Vertragsbeginn
01.01.27

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Nichtoffenes Verfahren
Erfüllungsort
Altenholz, Deutschland
E-Mail
dataportvergabestelle@dataport.de
Telefon
+49 43132950
Website
https://www.dataport.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Referenzen

    • [Auswertung der ANLAGE Referenzbeschreibung
    • Es sind pro Los mindestens 2 vergleichbare Referenzprojekte, welche in den letzten drei Jahren (gerechnet ab der bzw. bis zur Angebotsfrist ) erfolgreich abgeschlossen wurde/n, anzugeben. Hierzu ist die ANLAGE Referenzbeschreibung vollständig ausgefüllt (ggf. mehrfach für Benennung mehrerer Referenzprojekte) mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
    • Ein Referenzprojekt ist dann mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar,
    • • wenn es den sich aus der Leistungsbeschreibung (Teil B der Vergabeunterlagen) ergebenden Rahmenbedingungen (Art der Leistung, Vertragsdauer, technisches Umfeld etc.) im Wesentlichen entspricht.
    • • Insbesondere wird im Rahmen der Vergleichbarkeit berücksichtigt, in wieweit die Referenzprojekte mit dem Auftraggeber vergleichbare Referenzauftraggeber (das heißt u.a. auch vergleichbare Anzahl von Abrechnungsfällen) beschreiben.
    • Ein Referenzauftrag muss daher mindestens folgende Inhalt haben, um als vergleichbar zu gelten:
    • Los 1: Netzleitstand
    • Los 2: Entstörung Richtfunk und Übertragungstechnik
    • Los 3. Infrastrukturpflege
    • Über alle Lose hinweg gilt, dass von den zwei einzureichenden Referenzen eine zwingend aus dem Bereich BDBOS und die andere aus dem Bereich KRITIS zu erbringen ist.
    • Ein Referenzprojekt gilt als erfolgreich abgeschlossen,
    • • wenn die Leistung 12 Monate erbracht wurde (das meint produktiven Betrieb) und mittlerweile erfolgreich abgeschlossen – also nicht vorzeitig beendet – wurde, oder über die Antragsfrist hinaus noch andauert.
    • • wenn es dabei planmäßig, vertragskonform und im Wesentlichen mängelfrei verlaufen ist bzw. verläuft.
    • Ein Referenzprojekt gilt als erfolgreich abgeschlossen,
    • • wenn die Leistung 12 Monate erbracht wurde (das meint produktiven Betrieb) und mittlerweile erfolgreich abgeschlossen – also nicht vorzeitig beendet – wurde, oder über die Antragsfrist hinaus noch andauert.
    • • wenn es dabei planmäßig, vertragskonform und im Wesentlichen mängelfrei verlaufen ist bzw. verläuft.
    • Die Bewertung erfolgt in einer Gesamtbetrachtung der eingereichten Referenzen. Dabei ist es nicht zwingend erforderlich, mehrere Referenzen einzureichen, um die erforderliche Eignung nachzuweisen. Dies kann auch mit einer einzigen Referenz, die den Auftragsgegenstand in außergewöhnlichem Maße widerspiegelt, erreicht werden. Der Auftraggeber ermöglichst es dem Bewerber allerdings, mehrere Referenzen einzureichen, um die Abdeckung des Auftragsgegenstandes zu erleichtern.
    • Unter Bezugnahme auf den Beschluss des OLG Düsseldorf (Beschluss vom 12.09.2012 – Verg 108/11), in dem der Vergabesenat eine Leistungsbeschreibung, die die Referenzenanzahl auf drei beschränkt hat, als vergaberechtswidrig angesehen hat, weist die Vergabestelle auf Folgendes hin:
    • Die Vergabestelle gibt für die einzureichenden Referenzen keine Beschränkung vor. Allerdings geht die Vergabestelle davon aus, dass für die positive Feststellung der Leistungsfähigkeit eine Betrachtung von 2-3 vergleichbaren Referenzen grundsätzlich ausreichend ist. Dies ist jedoch keine zwingende Vorgabe, so dass dem Bewerber im Falle eines Einreichens von mehr als 3 Referenzen keine Nachteile entstehen. Der Hinweis, möglichst 2-3 vergleichbare Referenzen einzureichen, ist dem Gedanken geschuldet, dass die Vergabestelle davon ausgeht, dass es nicht erforderlich ist, eine höhere Anzahl von Referenzen einzureichen, um die Erfahrung hinsichtlich des Beschaffungsgegenstandes bewerten zu können. Zudem kann die Auswertung einer sehr hohen Anzahl von Referenzbeschreibungen eine unverhältnismäßig lange Bearbeitungszeit beanspruchen.
    • Lässt die Bewertung der Referenzbeschreibung gemäß der ANLAGE Referenzbeschreibung die Prognose nicht zu, dass der Bewerber den Auftrag fachlich einwandfrei und fristgerecht ausführen wird, so wird die Leistungsfähigkeit verneint und der Teilnahmeantrag von der weiteren Wertung ausgeschlossen. Dabei kann bei der Bewertung nur das berücksichtigt werden, was auch ausdrücklich im Vordruck ANLAGE Referenzbeschreibung beschrieben wurde.
    • Der Auftraggeber wird ggf. stichprobenweise oder auch verdachtsabhängig Referenzen überprüfen. Dazu hat der Bewerber auf Anforderung eine/n Ansprechpartner/in beim Referenzkunden mit Kontaktdaten (Telefon und E-Mail) zu benennen (die Benennung eines Ansprechpartners auf Seiten des Bewerbers reicht nicht aus). Sofern ein/e Ansprechpartner/in nicht in angemessener Zeit benannt werden kann, wird die Referenz nicht bei der Bewertung berücksichtigt. Ergeben sich bei dieser Prüfung Bedenken hinsichtlich der getätigten Angaben bzw. der Qualität der Ausführung, kann dies bei der Bewertung berücksichtigt werden. Unter Umständen kann der Teilnahmeantrag von der weiteren Wertung ausgeschlossen werden, wenn die Bedenken hinsichtlich der getätigten Angaben bzw. der Qualität der Ausführung die Aussagekraft der Referenz grundlegend in Frage stellt bzw. evidente Qualitätsmängel oder falsche Angaben vorliegen.
    • Bei Bewerbergemeinschaften und beim Einsatz privilegierter Unterauftragnehmer werden die eingereichten Referenzen insgesamt betrachtet.
  • Der Bewerber hat in der eVergabe im Abschnitt Eignungskriterien unter der Position eVergabe-Kriterium „Personalkennzahlen“ die erforderlichen Angaben zu den Beschäftigtenzahlen im letzten abgeschlossen Geschäftsjahr einzutragen. Die Angaben werden daraufhin überprüft, ob die Anzahl der Personen im, die jeweils im Arbeitsumfeld des jeweiligen Loses beschäftigt sind mindestens der geforderten Menge entsprechen. (Mindestanforderungen). Los 1 (Netzleitstand)

    • Mindestens 10
    • Los 2 (Entstörung Richtfunk und Übertragungstechnik): Mindestens 5
    • Los 3 (Infrastrukturpflege): Mindestens 5
    • Teilzeitkräfte gehen in die Auswertung mit ein, sind jedoch auf Vollzeitkräfte entsprechend umzurechnen. Auszubildende, Praktikanten und Werkstudierende sind nicht zu berücksichtigen.
    • Sollten die Angaben des Bewerbers den geforderten Mindestwert nicht erreichen, kann eine positive Prognose, dass der Bewerber über die erforderlichen technischen und beruflichen Kapazitäten für die Ausführung des Auftrags verfügt, nicht gestellt werden
    • der Teilnahmeantrag ist dann zwingend vom Verfahren auszuschließen.
    • Bei Bewerbergemeinschaften und beim Einsatz privilegierter Unterauftragnehmer gilt der stärkste Einzelnachweis. In einem solchen Fall sind in der eVergabe im Abschnitt Eignungs-kriterien unter der Position „Personalkennzahlen“ die entsprechenden Angaben für den stärksten Einzelnachweis anzugeben.
    • Den jeweiligen Kennzahlen ist für eine exakte Zuordnung die Bezeichnung des jeweiligen Unternehmens jeweils voranzustellen.
  • Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags

    • Die Abfrage der Umsatzzahlen in der eVergabe ist entsprechend zu beantworten sowie zusätzlich im Falle einer Bewerbergemeinschaft. Die Angaben werden daraufhin überprüft, ob der Umsatz im Bereich der ausgeschriebenen Leistungen im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr den Mindestjahresumsatz erreicht hat.
    • Los 1: 1.400.000 EUR netto.
    • Los 2: 400.000 EUR netto.
    • Los 3: 400.000 EUR netto.
    • Sollte die Angabe den geforderten Mindestwert nicht erreichen, kann eine positive Prognose, dass der Bewerber über die erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen Kapazitäten für die Ausführung des Auftrags verfügt, nicht gestellt werden
    • der Teilnahmeantrag ist dann zwingend vom Verfahren auszuschließen.
    • Bei Bewerbergemeinschaften und beim Einsatz privilegierter Unterauftragnehmer werden die Umsatzkennzahlen der Bewerbergemeinschaftsmitglieder bzw. die der privilegierten Unterauftragnehmer und des Bewerbers addiert.

Zuschlagskriterien

  • Preis

  • Leistungsbewertung gemäß Kriterienkatalog: Die Leistungskriterien werden in der Ausschreibungsphase definiert.

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Lose (3)

Vergabeunterlagen

Vertragsentwurf287 KB8 Seiten
Kalkulation124 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage56 KB32 Seiten
Vertragsbedingungen24 KB6 Seiten
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