Veröffentlichung 05.03.26 | Fragenfrist 31.03.26 | Abgabefrist 07.04.26 | Öffnung 07.04.26 | Vertragsbeginn 01.07.26 |
Eignungskriterien
Angabe und Beschreibung von mindestens 3 Referenzen über vergleichbare Leistungen. Als vergleichbare Leistung gilt das Vorhandensein eines Kollektivvertrages für den Durchführungsweg der Direktversicherung mit mindestens 100 Personen bevorzugt im medizinisch/pflegerischen Bereich. Die Referenzen haben mindestens folgende Angaben zu beinhalten: - Bezeichnung der Referenz - Art des Auftraggebers (Branche, öffentlich, privat) - Zeitpunkt des Abschlusses des Kollektivvertrages - Laufzeit des Kollektivvertrages - Angabe, ob der Vertrag vertragsgemäß beendet ist, ungekündigt besteht oder vorzeitig gekündigt wurde - Angabe der Anzahl der Versicherten, die aktuell unter den Kollektivertrag fallen - Beschreibung der Servicedienstleistungen in Bezug auf die Direktversicherungen, welche der Bieter (ggf. ein von ihm beauftragter Dritter, welcher namentlich zu benennen ist) für den Referenzgeber erbringt.
Dem Antrag ist vom Bieter die Eintragung in das Berufs- und Handelsregister des Sitzes oder Wohnsitzes beizulegen.
Der Bieter muss auf Verlangen der Vergabestelle entsprechende Bankerklärungen oder ggfs. den Nachweis einer entsprechenden Berufshaftpflichtversicherung nachweisen.
Der Bieter muss dem Angebot eine Erklärung über den Umsatz des Unternehmens beilegen, jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er den Tätigkeitsbereich des Auftrags betrifft, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.
Der Bieter muss auf Verlangen der Vergabestelle Jahresabschlüsse vorlegen.
Auf Verlangen der Vergabestelle muss der Bieter eine Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen machen, unabhängig davon, ob sie einem Unternehmen angehören oder nicht, und zwar insbesondere derjenigen, die mit der Qualitätskontrolle beauftragt sind, und derjenigen, über die der Unternehmer für die Errichtung des Bauwerks verfügt.
Zuschlagskriterien
Konzept Produktauswahl: Der Bieter hat in einem Konzept darzulegen, mit welcher Produktauswahl er die Anforderungen der Leistungsbeschreibung erfüllen will und welche Vor- und Nachteile die getroffene Produktauswahl für die Krankenhaus Jülich GmbH hat. Pro Bieter können bis zu drei Konzepte zur Auswahl gestellt werden. Zwingend muss jedes Konzept eine lebenslange Altersrente mit Kapitalwahlrecht sowie eine Hinterbliebenenleistung während der Anwartschaftszeit vorweisen. Zumindest ein Konzept hat die obligatorische zusätzliche Absicherung von Erwerbsminderung oder Berufsunfähigkeit (Beitragsfreistellung und/oder Rente/Kapital) ohne oder mit vereinfachter Gesundheitsprüfung vorzusehen. Die angebotenen Tarife sind hin-sichtlich ihres Garantieniveaus, ihres Chance-/Risikoprofils, der Kostenquoten über die Vertragslaufzeit sowie der Größe des zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe versicherten Kollektivs (Anzahl der Verträge) zu beschreiben. Sofern Zugangsbeschränkungen zu den Tarifen bestehen, sind diese in die Beschreibung aufzunehmen. Eine Musterberechnung zu garantierten und erwarteten Leistungen (Hinterbliebenenleistung bei Tod im Alter 45, Regelaltersrente ab Vollendung des 67. Lebensjahres, Höhe der Kapitalauszahlung mit Vollendung des 67. Lebensjahres, ggf. Erwerbsminderungs- oder Berufsunfähigkeitsleistung bei Eintritt des Versicherungsfalles im Alter 45) mit den im Folgenden aufgeführten Eckdaten ist zu inkludieren: - Alter bei Beginn der Beitragszahlung: 25 - Jährlicher Beitrag: 1.000 EUR In Bezug auf die erwartete Leitung ist anzugeben, auf welchen Annahmen diese beruht und wie diese begründet sind. Schließlich soll der Bieter darlegen, inwieweit bei den in die Konzepte eingebundenen Versicherungsprodukte ESG-Kriterien berücksichtigt werden. Ergänzend hat der Bieter darzulegen, wie er für den Fall, dass auch die Entgeltumwandlung bei ihm angesiedelt wird, diese in sein(e) Konzept(e) einfügen würde. (optionale Leistung) Jedes Konzept darf 7 DIN A4-Seiten (Arial 11) nicht überschreiten. Zusätzlich sind die jeweiligen AVB der vorgeschlagenen Tarife beizulegen.
Darlegung Servicedienstleistungen: Der Bieter hat ausführlich darzulegen, wie er die Krankenhaus Jülich GmbH bei der technischen Einrichtung (z.B. Beschreibung der Schnittstellen zu Lohn-/Personalsoftware), der laufenden Umsetzung und der Abwicklung der regelmäßigen Geschäftsvorfälle in der neuen betrieblichen Altersversorgung praktisch und umfassend unterstützt. Sofern er sich hierzu (auch teilweise) eines Dritten vor Ort bedient, ist dieser Dritte verbindlich zu benennen und zu versichern, dass durch die Einschaltung dieses Dritten der Krankenhaus Jülich GmbH keine über die Zahlung der Versicherungsbeiträge hinausgehenden Kosten entstehen. Es sind Aussagen darüber zu treffen, wie Datensicherheit und DSGVO-Konformität sichergestellt werden wird. Darzulegen ist auch, ob und inwieweit Services für die Krankenhaus Jülich GmbH und ggf. auch die zu versichernden Mitarbeitenden der Krankenhaus Jülich GmbH angeboten werden können (Erreichbarkeit, Ansprechpartner, digitale Services wie Online-Portal, Informationsmaterialien, Informationsveranstaltung bei Einführung der neuen betrieblichen Altersversorgung). Ergänzend hat der Bieter darzulegen, wie er für den Fall, dass auch die Entgeltumwandlung bei dem Bieter angesiedelt wird, dieser die Mitarbeiter der Krankenhaus Jülich GmbH beraten kann. (optionale Leistung) Die Darlegung darf 7 DIN A4-Seiten (Arial 11) nicht überschreiten.
Gestaltung Vertragswerk: Der Bieter hat einen Entwurf des Kollektivvertrages mit den maßgeblichen Regelungen für das angestrebte Vertragsverhältnis beizufügen.
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