Frist abgelaufen

Betriebs- und Organisationsplanung

Auftraggeber
Veröffentlicht
02.06.2026
Angebotsfrist
Gegenstand der Ausschreibung sind Leistungen zur Betriebs- und Organisationsplanung für den Krankenhausneubau am Standort Nordstadt Singen (kurz: Krankenhausneubau GLKN).

Zeitplan

Veröffentlichung
02.06.26
Fragenfrist
16.06.26
Teilnahmefrist
23.06.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Singen (Hohentwiel), Deutschland
Vertragslaufzeit
7 Tage
E-Mail
info@glkn.de
Telefon
+49 7731890
Website
https://www.glkn.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Bewerber müssen je nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem sie niedergelassen sind, entweder die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister dieses Staats oder auf andere Weise die erlaubte Berufsausübung nachweisen. Für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind die jeweiligen Berufs- oder Handelsregister und die Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung in Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU aufgeführt (für Deutschland das "Handelsregister", die "Handwerksrolle" und bei Dienstleistungsaufträgen das "Vereinsregister", das "Partnerschaftsregister" und die "Mitgliederverzeichnisse der Berufskammern der Länder"). Der Nachweis kann z.B. als Eintragung der Registerdaten auf Formblatt 01 (Teilnahmeantrag) bzw. Formblatt 03 (Eigenerklärung zur Eignung) oder als Scan einer Urkunde vorgelegt werden. Weitergehende Nachweismöglichkeiten gemäß VgV bleiben unberührt. Bei Bewerbergemeinschaften gilt die Anforderung für jedes Mitglied.

  • Bewerber müssen je nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem sie niedergelassen sind, entweder die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister dieses Staats oder auf andere Weise die erlaubte Berufsausübung nachweisen. Für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind die jeweiligen Berufs- oder Handelsregister und die Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung in Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU aufgeführt (für Deutschland das "Handelsregister", die "Handwerksrolle" und bei Dienstleistungsaufträgen das "Vereinsregister", das "Partnerschaftsregister" und die "Mitgliederverzeichnisse der Berufskammern der Länder"). Der Nachweis kann z.B. als Eintragung der Registerdaten auf Formblatt 01 (Teilnahmeantrag) bzw. Formblatt 03 (Eigenerklärung zur Eignung) oder als Scan einer Urkunde vorgelegt werden. Weitergehende Nachweismöglichkeiten gemäß VgV bleiben unberührt. Bei Bewerbergemeinschaften gilt die Anforderung für jedes Mitglied.

  • Bewerber müssen (1.) ihren Gesamtumsatz und (2.) ihren Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags erklären, jeweils für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung der Auftragsbekanntmachung, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind. Tätigkeitsbereich des Auftrags: Beratungsleistungen im Bereich der betriebsorganisatorischen Planungen für Krankenhäuser im Sinne von § 107 Abs. 1 SGB V oder § 2 Nr. 1 KHG Die Erklärung hat auf Formblatt 03 (Eigenerklärung zur Eignung) zu erfolgen. Bei Bewerbergemeinschaften ist das Formblatt für jedes Mitglied gesondert vorzulegen. Bei der Prüfung der Eignung werden Bewerbergemeinschaften wie Einzelbewerber behandelt und die Werte der Mitglieder addiert. § 50 VgV bleibt unberührt. Kann ein Bewerber oder Bieter aus einem berechtigten Grund die geforderten Unterlagen nicht beibringen, so kann er seine wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit durch Vorlage anderer, vom öffentlichen Auftraggeber als geeignet angesehener Unterlagen belegen (§ 45 Abs. 5 VgV). Hinweis: Die Angaben werden zur Bieterauswahl herangezogen (siehe Ziff. 16 des Anschreibens).

  • Bewerber müssen (1.) ihren Gesamtumsatz und (2.) ihren Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags erklären, jeweils für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung der Auftragsbekanntmachung, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind. Tätigkeitsbereich des Auftrags: Beratungsleistungen im Bereich der betriebsorganisatorischen Planungen für Krankenhäuser im Sinne von § 107 Abs. 1 SGB V oder § 2 Nr. 1 KHG Die Erklärung hat auf Formblatt 03 (Eigenerklärung zur Eignung) zu erfolgen. Bei Bewerbergemeinschaften ist das Formblatt für jedes Mitglied gesondert vorzulegen. Bei der Prüfung der Eignung werden Bewerbergemeinschaften wie Einzelbewerber behandelt und die Werte der Mitglieder addiert. § 50 VgV bleibt unberührt. Kann ein Bewerber oder Bieter aus einem berechtigten Grund die geforderten Unterlagen nicht beibringen, so kann er seine wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit durch Vorlage anderer, vom öffentlichen Auftraggeber als geeignet angesehener Unterlagen belegen (§ 45 Abs. 5 VgV). Mindestanforderung: 100.000 EUR netto Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags in jedem der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Hinweis: Die Angaben werden zur Bieterauswahl herangezogen (siehe Ziff. 16 des Anschreibens).

  • Bewerber müssen eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung nachweisen oder erklären, dass sie für den Fall, dass ihr Angebot für den Zuschlag vorgesehen ist, rechtzeitig eine entsprechende Versicherung abschließen. In beiden Fällen ist dies verbunden mit der Zusage des Bewerbers, dass der Versicherungsschutz im Zuschlagsfall für die gesamte Vertragslaufzeit zuzüglich Gewährleistungsphasen aufrechterhalten wird. Die Erklärung hat auf Formblatt 03 (Eigenerklärung zur Eignung) zu erfolgen. Bei Bewerbergemeinschaften ist das Formblatt für jedes Mitglied gesondert vorzulegen. Eine Versicherung oder Erklärung allein des federführenden Mitglieds genügt nicht. § 50 VgV bleibt unberührt. Mindestanforderung: Versicherungsschutz zu jeweils folgende Mindestdeckungssummen: - 3,0 Mio. EUR für Personenschäden (2-fach maximiert pro Jahr) - 10,0 Mio. EUR für Sach-, Vermögens- und sonstige Schäden (2-fach maximiert pro Jahr) Bitte beachten Sie, dass sich der Auftraggeber im Vertrag das Recht vorbehält, den Projektanforderungen sowie dem Bauvolumen entsprechende, höhere Deckungssummen zu fordern, gegen Erstattung der zusätzlichen Kosten.

  • Bewerber müssen mindestens zwei geeignete Referenzen (Büro/-Unternehmensreferenzen) über früher ausgeführte Aufträge nachweisen, bei denen der Bewerber wesentliche Leistungen in den letzten höchstens 10 Jahren vor Veröffentlichung der Auftragsbekanntmachung (Referenzzeitraum) erbracht hat. Eine Referenz gilt als geeignet, wenn sie mit den Anforderungen des ausgeschriebenen Auftrags nach Art, Umfang und Komplexität vergleichbar ist. Die Vergleichbarkeit ist gegeben, wenn die Referenzleistung die Mindestanforderungen erfüllt und der ausgeschriebenen Leistung so weit ähnelt, dass sie einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bewerbers für die ausgeschriebene Leistung eröffnet. Die Vergleichbarkeit ist vom Bewerber zu jeder Referenz anhand folgender Informationen darzulegen: - Referenzkunde (inkl. namentlich bezeichnetem Ansprechpartner mit Telefon oder E-Mail) - Erbringungszeitraum (Beginn und Ende der tatsächlichen Leistung, nicht Vertragslaufzeit) - Anzahl Planbetten - Anzahl und Angabe der beplanten Funktionsbereiche (mit Schlüsselnr. DIN 13080:2016-06) - Anzahl und Angabe der beplanten Funktionsstellen (mit Schlüsselnr. DIN 13080:2016-06) Die Erklärung hat auf Formblatt 03 (Eigenerklärung zur Eignung) zu erfolgen. Eine Referenzbescheinigung des Referenzkunden ist nicht gefordert. Bei Bewerbergemeinschaften ist das Formblatt für jedes Mitglied gesondert vorzulegen. Bei der Prüfung der Eignung werden Bewerbergemeinschaften wie Einzelbewerber behandelt. Die erforderliche Anzahl an Referenzen kann kumuliert durch die Referenzen der Mitglieder erreicht werden. Eine inhaltliche Teilung einer Referenz ist nicht zulässig (z.B. Referenz 1 mit 120 Planbetten und Referenz 2 mit 80 Planbetten). § 50 VgV bleibt unberührt. Mindestanforderung (jede Referenz): - Planung für ein Krankenhaus im Sinne von § 107 Abs. 1 SGB V oder § 2 Nr. 1 KHG - Krankenhaus mit 200 Planbetten - Beplante Funktionsstellen (gem. DIN 13080:2016-06): -- Notfallaufnahme (1.01) -- Operation (1.09) -- Personal (4.03) -- Arzneimittelversorgung (5.02) -- Sterilgutversorgung (5.03) Hinweis: Die Referenzen bilden ein Kriterium zur Bieterauswahl. Dort werden bis zu fünf Referenzen herangezogen (siehe Ziff. 16 des Anschreibens).

Zuschlagskriterien

  • Honorar: Bewertet wird das Honorarangebot (Preisangebot) nach den geforderten Preisangaben. Für das Preisangebot ist das Formblatt 21 (Preisangebot) einzureichen. Es sind alle Tabellenblätter vollständig auszufüllen. Alle Preise sind einheitlich wie abgefragt in Euro mit zwei Nachkommastellen (kaufmännisch gerundet) anzugeben und müssen alle für die Leistung anfallenden Kosten, Gebühren, Preise usw. beinhalten. Soweit nicht ausdrücklich zugelassen, sind zusätzliche Positionen unzulässig. Maßgeblich für die Wertung ist der "Angebotsvergleichspreis". Die Umrechnung in Wertungspunkte erfolgt nach Ziff. 19.1.3 des Anschreibens. Das Angebot mit dem niedrigsten Angebotsvergleichspreis erhält die maximale Wertungspunktzahl. Alle anderen Angebote erhalten gemessen an dem niedrigsten Preis eine geringere Punktzahl (Formel: maximale Wertungspunktzahl multipliziert mit dem niedrigsten Preis dividiert durch den Preis des Angebots).

  • Qualifikation und Erfahrung des Teams: Dieses Zuschlagskriterium betrifft das für den Zuschlagsfall zur Ausführung der Leistung angebotene Team (wie im Formblatt 20 (Angebot) angegeben). Mindestanforderungen an das Team (Muss-Kriterien): - Für das Team sind eine Person als Teamleitung und eine als deren Stellvertretung sowie mindestens eine weitere Person namentlich festzulegen (= mind. 3 Personen). - Das Team muss alle Arbeitsschritte abbilden können. - Die Teamleitung muss bereits einen den Referenzanforderungen (Ziff. 15.3.1 des Anschreibens) entsprechenden Auftrag ausgeführt haben (mind. stellvertretend). Im Übrigen ist die Gestaltung des Teams nach Größe, Zusammensetzung und interner Struktur Sache des Bieters. Das angebotene Team ist verbindlich, d.h. muss in dieser Form im Zuschlagsfall zur Auftragsausführung eingesetzt werden. Ein Personalwechsel ist nur ausnahmsweise im begründeten Einzelfall zulässig (Kündigung / längere Arbeitsunfähigkeit des Mitarbeiters o.Ä.) und setzt stets die Zustimmung des Auftraggebers sowie den Nachweis mindestens gleichwertiger Qualifikation und Erfahrung voraus. Dieses Zuschlagskriterium ist in folgende Unterkriterien (UK) unterteilt: - UK 2.1: Qualifikation (CV) (10 %, max. 100 Punkte) - UK 2.2: Berufserfahrung (Persönliche Referenzen) (10 %, max. 100 Punkte) - UK 2.3: Kommunikationsfähigkeit (Präsentation) (20 %, max. 100 Punkte) Die Anforderungen und Bewertungsmaßstäbe zu den Unterkriterien sind in den Ziff. 19.2.1 bis Ziff. 19.2.3 des Anschreibens beschrieben. Die in den Unterkriterien erreichten Wertungspunkte eines Angebots werden addiert.

  • Leistungskonzept: Dieses Zuschlagskriterium betrifft das Konzept für die Ausführung der Leistung. Für das Konzept ist das Formblatt 23 (Leistungskonzept) mit etwaigen Anlagen einzureichen. Dem Angebot soll ein schlüssiges Konzept zum Team, zur Organisation und zur Arbeitsweise zugrunde liegen. Das Konzept muss die konkreten Projektanforderungen (zeitlich, organisatorisch, inhaltlich) und die Angebotsgrundlagen des Bieters berücksichtigen (insbesondere das Honorar). Dieses Zuschlagskriterium ist in folgende Unterkriterien (UK) unterteilt: - UK 3.1: Zeitplan, Kapazitäten und Verfügbarkeit (10 %, max. 100 Punkte) - UK 3.2: Grobkonzept für Nutzerworkshops (20 %, max. 200 Punkte) Die näheren Anforderungen und Bewertungsmaßstäbe zu den Unterkriterien sind in den Ziff. 19.3.1 und Ziff. 19.3.2 des Anschreibens beschrieben. Die in den Unterkriterien erreichten Wertungspunkte werden addiert.

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