Frist abgelaufen

Bildungscampus Hulsberg Neubauten in der Freien Hansestadt Bremen

Die Freie Hansestadt Bremen plant im Rahmen des Schulausbauprogrammes die Schulstandorte Oberschule Schaumburger Straße und Grundschule Stader Straße zu erweitern, mit dem Ziel der Entwicklung eines gemeinsamen Schulcampus. In diesem Zuge sollen beide Schulen zu einem W+E-Standort für Kinder mit Förderbedarf ausgebaut werden. Im Zuge des Bauvorhabens ist für die Grundschule an der Stader Straße eine Erweiterung von einer drei- zu einer vierzügigen Schule auf dem Gelände der Oberschule vorgesehen. Die Oberschule soll von einer Vier- auf eine Sechszügigkeit erweitert werden. Darüber hinaus sind der Ausbau zum teilgebundenen Ganztag der Oberschule und der Neubau einer Zweifeldsporthalle zur Deckung des zusätzlich entstehenden Sporthallenbedarfs vorgesehen. Des Weiteren soll auf dem neuen Campusgelände ein sechsgruppiger Kindergarten (inklusive Abbruch des Bestandsgebäudes an der Bismarckstraße im Norden) sowie ein Campushaus mit Mensa und Bibliothek entstehen. Für den gesamten Bildungscampus wurde die Phase 0 abgeschlossen. Die grundsätzliche Machbarkeit wurde festgestellt und das Raumprogramm liegt vor. Das vorgesehene Grundstück befindet sich im städtischen Eigentum. Für die Umsetzung der Baumaßnahme ist keine Interimslösung auf der Liegenschaft vorgesehen. Das Herrichten und Erschließen des Grundstücks sowie Rodungen und Erstpflanzungen erfolgen in Abhängigkeit der Planung durch den Auftragnehmer innerhalb seiner Leistungsgrenze. Bestandteil des Beschaffungsgegenstandes ist die Erweiterung der Oberschule an der Bismarckstraße inkl. Zweifeldsporthalle, der Neubau des Kindergartens (sechsgruppig) sowie der Neubau eines Campushauses inkl. Mensa (Anbau „Erweiterungsbau 2004“). Die Umsetzung der Gesamtmaßnahme soll in zwei Bauabschnitten erfolgen. Im ersten Bauabschnitt soll der Neubau des Campushauses inkl. Mensa sowie der Kita realisiert werden. Im Anschluss zieht die Kita von ihrem alten Standort (Bismarckstraße) an den neuen Standort. Das alte Kita-Gebäude soll im Anschluss zurückgebaut werden. An dieser Stelle wird dann im Zuge des zweiten Bauabschnitts der Erweiterungsbau der Oberschule und der Neubau der Zweifeldsporthalle realisiert. Es ist das Ziel der Freien Hansestadt Bremen, das Bauvorhaben unter Berücksichtigung einer optimierten Verzahnung zwischen Planung und Bau zu beschaffen. Die Auftraggeberin beabsichtigt daher das Bauvorhaben über eine Totalunternehmer-Vergabe (TU-Vergabe) zu realisieren. Hinsichtlich der Einzelheiten wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen. Der Vertragsentwurf enthält insbesondere auch Regelungen über Sicherheiten. So ist vorgesehen, dass der Auftragnehmer bei Unterzeichnung des Projektvertrages eine selbstschuldnerische Vertragserfüllungsbürgschaft eines in der Europäischen Gemeinschaft zugelassenen Kreditinstitutes mit sehr guter oder guter Kreditwürdigkeit als Sicherheit für die Erfüllung aller vertraglichen Verpflichtungen in der Herstellungsphase („Vertragserfüllungsbürgschaft Sich-1“), mithin von der Vertragsunterzeichnung bis zur Abnahme zu übergeben hat. Diese Bürgschaft dient der Absicherung der Vertragserfüllung sowie aller Neben-, Folge- und sonstigen Ansprüche des Projektvertrages einschließlich der Gewährleistungsansprüche, eventueller Schadensersatzansprüche oder Rückzahlung etwaiger Überzahlungen einschließlich Zinsen. Für den Gewährleistungszeitraum ist eine Sicherheit für Mängelansprüche (Sich-2) zu leisten. Diese dient der Sicherung der Mängelansprüche der Auftraggeberin, insbesondere wegen bei und/oder nach der Abnahme vorliegender Mängel einschließlich Schadensersatz sowie der Erfüllung der Ansprüche der Auftraggeberin wegen erfolgter, aber wiederum mangelhafter Nacherfüllung.

Zeitplan

Veröffentlichung
29.01.25
Fragenfrist
04.03.25
Teilnahmefrist
11.03.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Erfüllungsort
Bremen, Deutschland
E-Mail
vergabe@pd-g.de
Telefon
+49 00000000

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (PL3) (beigefügtes Formblatt des Auftraggebers)

    • Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen im Sinne des § 6e EU VOB/A sowie der §§ 123, 124 GWB
    • (Formblatt 6
    • Anlagenkonvolut Bewerberformulare zum Teilnahmewettbewerb (T1-C-1.3)).
    • Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft haben jeweils einzeln die vorstehend aufgeführten Erklärungen mit ihrem Teilnahmeantrag vorzulegen. Es wird auf Ziffer 8 des Verfahrensbriefs (T1-A-1.1) verwiesen. Vergleichbares gilt
    • für eignungsleihende Unternehmen (siehe Ziffer 9).
  • Eigenerklärung mit allgemeinen Angaben zum Bewerber bzw. zur Bewerbergemeinschaft (PL1) (beigefügtes Formblatt des Auftraggebers)

    • Eigenerklärung mit allgemeinen Angaben zum Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaft wie z.B. Name, Anschrift, Kontaktdaten, bearbeitende Niederlassung etc.
    • (Formblätter 1, 2, 8 bis 11 ggfs. mit weiteren Unterlagen, Anlagenkonvolut Bewerberformulare zum
    • Teilnahmewettbewerb (T1-C-1.3)).
    • Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft haben jeweils einzeln die vorstehend aufgeführten Erklärungen mit ihrem Teilnahmeantrag vorzulegen. Es wird auf Ziffer 8 des Verfahrensbriefs (T1-A-1.1) verwiesen. Vergleichbares gilt
    • für eignungsleihende Unternehmen (siehe Ziffer 9).
  • Handelsregisterauszug/Eintragung in das Berufsregister (PL2) (beigefügtes Formblatt des Auftraggebers)

    • Aktueller Handelsregisterauszug oder ein aktueller Nachweis der Eintragung des Unternehmens in das Berufsregister bei (als Kopie, Ausstelldatum zum Zeitpunkt des Ablaufes der Teilnahmefrist nicht älter als 6 Monate).
    • (Siehe Formblatt 4 - Anlagenkonvolut Bewerberformulare zum Teilnahmewettbewerb (T1-C-1.3))
    • Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft haben jeweils einzeln die vorstehend aufgeführten Erklärungen mit ihrem Teilnahmeantrag vorzulegen. Es wird auf Ziffer 8 des Verfahrensbriefs (T1-A-1.1) verwiesen. Vergleichbares gilt
    • für eignungsleihende Unternehmen (siehe Ziffer 9).
  • Bauvorlageberechtigung (PL4) (beigefügtes Formblatt des Auftraggebers)

    • Nachweis, dass der für die Objektplanung verantwortliche Projektleiter Architekt oder bauvorlageberechtigt im Sinne von § 65 Abs. 2 BremLBO ist.
    • (Siehe Formblatt 4 - Anlagenkonvolut Bewerberformulare zum Teilnahmewettbewerb (T1-C-1.3))
    • Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft haben jeweils einzeln die vorstehend aufgeführten Erklärungen mit ihrem Teilnahmeantrag vorzulegen. Es wird auf Ziffer 8 des Verfahrensbriefs (T1-A-1.1) verwiesen. Vergleichbares gilt
    • für eignungsleihende Unternehmen (siehe Ziffer 9).
  • Umsatz (WL1) (beigefügtes Formblatt des Auftraggebers)

    • Eigenerklärung über den Umsatz bezüglich der Leistungen, die mit den Leistungsbereichen der Vergabe vergleichbar sind, bezogen auf die Geschäftsjahre 2021, 2022 und 2023, aufgeschlüsselt nach den einzelnen Disziplinen:
    • o Objektplanung - Gebäude
    • o Fachplanung Technische Anlagen
    • o Bauen
    • (Siehe Formblätter 9 bis 11
    • Anlagenkonvolut Bewerberformulare zum Teilnahmewettbewerb (T1-C-1.3)).
    • Die Bewertung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit (WL1) und eine entsprechende Auswahl unter den geeigneten Bewerbern erfolgt auf Grundlage der in der Eignungsmatrix des Teilnahmewettbewerbs (T1-B-1.1) dargestellten (Punkte-)Skala für den Fall, dass sich mehr als maximal 5 geeignete Bewerber bewerben.
    • Gewichtung: Für Umsätze in Objektplanung Gebäude: 4,2%, für Umsätze in Fachplanung TA: 2,4% , für Umsätze in Bauen: 3,6%
  • Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung (WL2) (beigefügtes Formblatt des Auftraggebers)

    • Nachweis über das Bestehen einer Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung mit einer
    • Deckungssumme für Personenschäden von 5 Mio. € und für Sach- und Vermögensschäden von 5 Mio. € bei einer in der Europäischen Union zugelassenen Versicherung.
    • Alternativ kann zum Nachweis der Versicherungswürdigkeit auch die schriftliche Erklärung einer Versicherung vorgelegt werden, in der bestätigt wird, im Auftragsfall die ausgeschriebenen Leistungen mit den o. g. Mindestdeckungssummen zu versichern.
    • Die Nachweise können in Fotokopie/Ablichtung (PDF) vorgelegt werden, müssen jedoch eindeutig lesbar sein.
    • (Siehe Formblatt 4 - Anlagenkonvolut Bewerberformulare zum Teilnahmewettbewerb (T1-C-1.3))
    • Die Nichterfüllung dieser Mindestanforderungen an die Eignung führt zum Ausschluss des Bewerbers.

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Präsentation287 KB8 Seiten
Vertragsbedingungen124 KB16 Seiten
Vertragsentwurf56 KB32 Seiten
Kalkulation24 KB2 Tabellen
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