Veröffentlichung 14.08.26 | Fragenfrist 27.08.26 | Abgabefrist 03.09.26 |
Eignungskriterien
Zum Nachweis seiner technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat der Bieter die Anzahl der festangestellten Ingenieure/-innen in den vergangenen drei Kalenderjahren anzugeben. Es sind für jedes Kalenderjahre mind. 10 festangestellte Ingenieure nachzuweisen.
Zum Nachweis seiner technischen Leistungsfähigkeit hat der Bieter mittels Referenzprojekten nachweisen, dass er über einschlägige Erfahrungen im Projektkostencontrol?ling verfügt. Der Bieter hat drei Referenzprojekte vorzulegen, die die folgenden allgemeinen Mindestanforderungen erfüllen - Es handelt sich im ein Ingenieurbauprojekt oder ein Infrastrukturprojekt (keine Hochbauprojekte) - Die Anrechenbaren Baukosten sind > EUR 20 Mio. - Die Leistungen des Bieters wurden innerhalb der letzten acht Jahre erbracht und dauerte mindestens 12 Monate. - Die Leistung wurde für einen öffentlichen Auftraggeber im Sinne des § 99 GWB erbracht. - Mindestens eine Referenz wurde in einem kooperativen Vertragsmodell z.B. einem IPA Vertrag erbracht Mittels der drei Referenzprojekte ist darzulegen, dass der Bieter folgende Leistungen erbracht hat. Jede Leistung muss mindestens einmal nachgewiesen werden. - Einrichtung oder Fortschreibung einer projektbezogenen Kostenverfolgung - Erstellung von regelmäßigen Kostenberichten an den Auftraggeber - Budget- bzw. Mittelabflusskontrolle - Erstellung von Kostenprognosen - Erstellung von kostenbezogenen Entscheidungsvorlagen für den Auftraggeber - Prüfung von Nachtragskosten - Prüfung von Abschlagsrechnungen und der Schlussrechnung - Prüfung von Kosten- oder Leistungsnachweisen in einem Selbstkostenerstat?tungsmodell (cost + fee)
Zum Nachweis seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit hat der Bieter den durchschnittlichen Jahresumsatz der letzten drei Geschäftsjahre anzugeben. Als Mindestanforderung wird ein durchschnittlicher Jahresumsatz von 3 Mio. Euro festgelegt.
Zuschlagskriterien
Die Honorierung erfolgt nach Aufwand auf Basis von Stundensätzen für Projektleiter, Projektingenieure und kaufmännisch-technischem Personal. Die Wertungssumme ergibt sich durch Multiplikation der Stundensätze mit festgelegten Vordersätzen.
Pesonaleinsatzkonzept: Die Beschreibung des geplanten auftragsbezogenen Personaleinsatzes mit namentlicher Benennung des Projektleiters sowie eines Stellvertreters dient der Ermittlung des Bieters, der im Hinblick auf die ausgeschriebene Leistung die größte Gewähr für eine sachgerechte, qualitätsvolle und wirtschaftliche Leistungserbringung bietet.
Bearbeitungskonzept: Der Bieter hat darzustellen, wie die Leistungen des Technischen Projektcontrolling während der gesamten Projektlaufzeit organisiert und erbracht werden. Ziel ist die Gewährleistung einer nachvollziehbaren, wirtschaftlichen und qualitätsgesicherten Projektbegleitung sowie einer belastbaren Entscheidungsgrundlage für den Auftraggeber.
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