Noch 19 Tage

Brückenschlag für Hamburg - Projektkostencontrolling

Die Freihafenelbbrücke (FHEB) wurde durch einen Schiffsanprall am 28.10.2025 beschädigt. Nachfolgende Untersuchungen und Überprüfungen der HPA haben ergeben, dass die Brücke nicht vor Ort reparabel ist, nicht mehr verkehrssicher genutzt werden kann und das Mittelteil schnellstmöglich ausgebaut werden muss. Die Straße inkl. Fuß- und Radweg und die mittlere Schiffsdurchfahrt sind gesperrt. Zudem soll die Trasse der FHEB der Deutschen Bahn für die Erneuerung der Bahnbrücken als Umfahrungsstrecke zur Verfügung gestellt werden. Im selben Zeitraum wurde bei Untersuchungen an verschiedenen Bauwerken in der Trasse Neue Elbbrücken (B4/B75) festgestellt, dass diese Bauwerke in einem schlechteren Zustand sind, als bisherige Prüfungen erwarten ließen. Dies führt dazu, dass in den kommenden Jahren immer wieder mit unterschiedlichen, erheblichen Einschränkungen an den Bauwerken dieser Trasse für Reparatur- und Ertüchtigungsarbeiten zu rechnen ist. Die zeitliche Überlagerung mit den Folgen der Schiffshavarie und die zu beobachtenden verkehrlichen Auswirkungen erzeugen eine besondere zeitliche Dringlichkeit für eine Abhilfe. Um Abhilfe zu schaffen ist geplant, einen Brückenzug unmittelbar westlich der Neuen Elbbrücken errichten. Der Brückenzug verläuft unmittelbar westlich der Trasse Neue Elbbrücken und dient als Ersatztrasse für den Straßen- und Fuß-/Radwegverkehr im Bereich der Norderelbquerung.

Zeitplan

Veröffentlichung
14.08.26
Fragenfrist
27.08.26
Abgabefrist
03.09.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Hamburg, Deutschland
Vertragslaufzeit
18 Tage
KMU geeignet
Ja
E-Mail
andrea.kuhlmann@rege-hamburg.de
Telefon
0403808800
Website
http://www.rege.hamburg

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Zum Nachweis seiner technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat der Bieter die Anzahl der festangestellten Ingenieure/-innen in den vergangenen drei Kalenderjahren anzugeben. Es sind für jedes Kalenderjahre mind. 10 festangestellte Ingenieure nachzuweisen.

  • Zum Nachweis seiner technischen Leistungsfähigkeit hat der Bieter mittels Referenzprojekten nachweisen, dass er über einschlägige Erfahrungen im Projektkostencontrol?ling verfügt. Der Bieter hat drei Referenzprojekte vorzulegen, die die folgenden allgemeinen Mindestanforderungen erfüllen - Es handelt sich im ein Ingenieurbauprojekt oder ein Infrastrukturprojekt (keine Hochbauprojekte) - Die Anrechenbaren Baukosten sind > EUR 20 Mio. - Die Leistungen des Bieters wurden innerhalb der letzten acht Jahre erbracht und dauerte mindestens 12 Monate. - Die Leistung wurde für einen öffentlichen Auftraggeber im Sinne des § 99 GWB erbracht. - Mindestens eine Referenz wurde in einem kooperativen Vertragsmodell z.B. einem IPA Vertrag erbracht Mittels der drei Referenzprojekte ist darzulegen, dass der Bieter folgende Leistungen erbracht hat. Jede Leistung muss mindestens einmal nachgewiesen werden. - Einrichtung oder Fortschreibung einer projektbezogenen Kostenverfolgung - Erstellung von regelmäßigen Kostenberichten an den Auftraggeber - Budget- bzw. Mittelabflusskontrolle - Erstellung von Kostenprognosen - Erstellung von kostenbezogenen Entscheidungsvorlagen für den Auftraggeber - Prüfung von Nachtragskosten - Prüfung von Abschlagsrechnungen und der Schlussrechnung - Prüfung von Kosten- oder Leistungsnachweisen in einem Selbstkostenerstat?tungsmodell (cost + fee)

  • Zum Nachweis seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit hat der Bieter den durchschnittlichen Jahresumsatz der letzten drei Geschäftsjahre anzugeben. Als Mindestanforderung wird ein durchschnittlicher Jahresumsatz von 3 Mio. Euro festgelegt.

Zuschlagskriterien

  • Die Honorierung erfolgt nach Aufwand auf Basis von Stundensätzen für Projektleiter, Projektingenieure und kaufmännisch-technischem Personal. Die Wertungssumme ergibt sich durch Multiplikation der Stundensätze mit festgelegten Vordersätzen.

  • Pesonaleinsatzkonzept: Die Beschreibung des geplanten auftragsbezogenen Personaleinsatzes mit namentlicher Benennung des Projektleiters sowie eines Stellvertreters dient der Ermittlung des Bieters, der im Hinblick auf die ausgeschriebene Leistung die größte Gewähr für eine sachgerechte, qualitätsvolle und wirtschaftliche Leistungserbringung bietet.

  • Bearbeitungskonzept: Der Bieter hat darzustellen, wie die Leistungen des Technischen Projektcontrolling während der gesamten Projektlaufzeit organisiert und erbracht werden. Ziel ist die Gewährleistung einer nachvollziehbaren, wirtschaftlichen und qualitätsgesicherten Projektbegleitung sowie einer belastbaren Entscheidungsgrundlage für den Auftraggeber.

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