Veröffentlichung 17.07.26 | Fragenfrist 04.08.26 | Teilnahmefrist 17.08.26 | Vertragsbeginn 30.11.26 |
Eignungskriterien
1. Eigenerklärung zu Bestehen und Höhe einer Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung sowie ggf. Erklärung zur erforderlichen Anpassung. Die vereinbarten Deckungssummen sind anzugeben. Angaben siehe Bewerbungsunterlagen. Spätestens vor Zuschlagserteilung ist der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen durch Vorlage des Versicherungsscheines beizubringen. Der Nachweis gilt auch als erbracht, wenn eine unwiderrufliche Erklärung des Versicherungsunternehmens vorgelegt wird, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein vorgelegt werden. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Im Falle der Beauftragung einer Arbeitsgemeinschaft wird bei Abschluss des Vertrages eine "objektbezogene" Versicherung als Arbeitsgemeinschaft erforderlich. Im Falle einer Bietergemeinschaft haften die Mitglieder der Gemeinschaft (ARGE) mit Beauftragung gesamtschuldnerisch. Mindestdeckungssummen Versicherung: - 1.5000.000 EUR für Personenschäden und - 1.000.000 EUR sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden) je Schadensereignis, bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens, wird verlangt. Die Gesamtleistung der Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen.
2. Erklärung zum Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 Geschäftsjahren (2023- 2025, Durchschnitt) bzgl. mit dem hier ausgeschriebenen Auftrag vergleichbarer Leistungen gem. § 45 Abs. (1) Nr. 1 und (4) Nr. 4 VgV, d. h. jährlicher Mindestumsatz zu den betr. Planungsgewerken: - Fachplanung Tragwerk gem. § 51 HOAI min. 25.000 EUR
3. Erklärung zur durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl in den letzten drei Geschäftsjahren 2023 - 2025 (bei mehreren Standorten jeweils nur auf das verantwortliche Büro bezogen) und zwar: - Anzahl der Ingenieur:innen (inkl. Führungskräfte) im Leistungsbild Fachplanung Tragwerk gem. § 51 HOAI, min. 2
Berufserfahrung des Projektteams, und zwar der verbindlich vorgesehenen Projektleiter:in, Projektbearbeiter:in / Fachplaner:in Tragwerk (stv. Projektleitung)
Referenzliste mit wesentlichen, in den letzten 5 Jahren (ab 1.1.2021) erbrachten Leistungen der Fachplanung Tragwerk mit min. einer Referenz "Sanierung eines mehrgeschossigen Gebäudes als Mauerwerksbau"
Ergänzende Vorlage min. einer Referenz B, Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI für die Sanierung/Umbau eines Gebäudes, anrechenbare Kosten min. 260 T EUR, fertiggestellt (Bauabnahme) nach dem 01.01.2016 bis zur Abgabefrist dieses Teilnahmeantragess (Referenzblatt) - mit mehreren Bewertungspunkten, über die Mindestanforderungen hinausgehend (erbrachte Leistungsphasen gem. § 50 HOAI, anrechenbare Baukosten gem. § 51 HOAI, Projektleiter:in, -bearbeiter:in und Bauleiter:in sind auch für die zu vergebende Planungsaufgabe vorgesehen, , Anzahl der Referenzprojekte). Komplexe Referenzen mit einer Konzentration mehrerer Bewertungspunkte führen zu einer höheren Bewertung.
Zuschlagskriterien
Vorgehensweise bei vergleichbaren, bearbeiteten Projekten: - der Vergleichbarkeit des vorgestellten Vorhabens zum jetzigen Projekt (insbesondere auch Umgang mit Denkmalschutz!) - der Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber - der Zusammenarbeit mit Fachplanern
Konkret vorgesehenes Projekt- und Qualitätsmanagement: Unter Berücksichtigungung -der vorgesehenen Organisation der Zusammenarbeit im Projektteam (Rolle des Tragwerkplaners) - Abstimmung / Zusammenarbeit mit Planungsbüros / Prüfbehörden
Personelle Besetzung: Vorstellung des Projektteams mit Darlegung der persönlichen fachlichen Erfahrungshintergründe/Kenntnisse (excl. Berufsjahre!) sowie - Projektleiter:in - Projektbearbeiter:in / Fachplaner:in Tragwerk (stv. Projektleitung)
Vision Board: Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung - Bewertung der inhaltlichen Auseinandersetzung mit den vorliegenden Unterlagen, insbesondere: - Darstellung der Herangehensweise (auf der Basis der vorliegenden Unterlagen) - Darlegungen zur Auseinandersetzung mit den vorliegenden Unterlagen (ggf. Änderungsvorschläge etc.) - Bedarf an ergänzenden Unterlagen, Untersuchungen etc. - Ausführungen zum möglichen zeitlichen Ablauf der Tragwerksplanung
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