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cloudbasierte Plattform für digitales Entlass- und Überleitungsmanagement einschließlich optionaler KI-gestützter Erweiterungsmodule

Gegenstand der Leistung ist die Bereitstellung, Implementierung und der Betrieb einer cloudbasierten Software‑as‑a‑Service‑Lösung (SaaS) zur Unterstützung eines durchgängigen digitalen Entlass- und Überleitungsmanagements. Ziel ist es, den gesamten Entlassmanagementprozess – von der frühzeitigen Entlassplanung über die fallbezogene Koordination der Anschlussversorgung bis hin zur Erstellung des Entlassbriefs – sektorenübergreifend zu koordinieren, Versorgungslücken zu vermeiden und administrative Aufwände im Krankenhaus zu reduzieren. Das Entlassmanagementsystem muss daher den Anforderungen des Krankenhauszukunftsgesetzes entsprechen und eine rechtskonforme Dokumentation sowie Interoperabilität mit anderen Systemen gewährleisten.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
01.07.26
Teilnahmefrist
31.07.26
Vertragsbeginn
01.12.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Erfüllungsort
Magdeburg, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
g3.vergabestelle@med.ovgu.de
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Telefon
03916715152
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Website
https://www.med.uni-magdeburg.de
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Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • 1) vollständig ausgefüllter Teilnahmeantrag
    • 2) im Bedarfsfall sofern eine Bewerber-/Bietergemeinschaft gebildet wurde, die vom Universitätsklinikum Magdeburg zur Verfügung gestellte Anlage zur Bietergemeinschaft (Anlage B-15) ausgefüllt und unterzeichnet hat. (in Textform)
    • 3) im Bedarfsfall sofern eine Bewerbergemeinschaft mit Nachunternehmern vorliegt, eine auftragsbezogene Darstellung von Struktur, Funktionen, Zuständigkeiten und Abläufe innerhalb der Bewerbergemeinschaft sowie eine Darstellung der technischen und kaufmännischen Leitung – Ausführungen auf max. 2 DIN A4-Seiten - vorgelegt hat.
    • 4) im Bedarfsfall sofern eine Eignungsleihe vorliegt, eine rechtsverbindlich unterschriebene Verpflichtungserklärung des Dritten über die verbindliche Verfügbarkeit der für den Auftrag erforderlichen Mittel / Kapazitäten / Ressourcen für den Fall der Beauftragung vorgelegt hat.
    • 1) Eigenerklärungen zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. § 42 Abs. 1 VgV
    • 2) Einreichung eines Handelsregisterauszug (nicht älter als 6 Monate), soweit der Bewerber / das Mitglied der Bewerbergemeinschaft/ der Nachunternehmer eintragungspflichtig ist. Bei Bewerbern von außerhalb Deutschlands ein Auszug (nicht älter als 6 Monate) aus einem vergleichbaren Register des Herkunftslandes des Bewerbers/ Mitglieds der Bewerbergemeinschaft.
    • 3) Eigenerklärung zur Einhaltung restriktiver Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren
    • 4) Eigenerklärungen TVergG LSA 5) Eigenerklärung ILO Kernarbeitsnormen.
  • 1) ausgefüllte Referenzliste

    • der Bewerber im Tabellenblatt "Referenzen" der Anlage B-02 Eignungskriterien drei Referenzen eines Krankenhauses der Maximalversorgung, bei denen in Art und Umfang vergleichbare Leistungen mit folgenden Mindestangaben / -anforderungen erbracht wurde, angibt:
    • 1) Name | Kurztitel der Referenz
    • 2) Ansprechpartner inkl. Kontaktdaten (Vor- und Nachname,Telefon, E-Mail Adresse, Anschrift)
    • 3) Projektkosten
    • 4) Projektumfang
    • 5) Durchführungszeitraum
    • 6) Rolle des Bewerbers
    • 7) Erzielte Ergebnisse
    • 8) Erfolgsfaktoren
    • 9) Bestätigung des Auftraggebers der gewählten Referenz
    • 2) der Bewerber eine Zertifizierung nach ISO 27001 "Informationssicherheitsmanagementsystem oder vergleichbares vorweist. Ein entsprechender Nachweis ist dem Angebot als Anlage beizufügen.
    • 3) der Bewerber eine Zertifizierung nach ISO 9001 "Qualitätsmanagementsystem oder vergleichbare vorweist. Ein entsprechender Nachweis ist dem Angebot als Anlage beizufügen.
    • 4) der Bewerber eine Zertifizierung nach ISO 14001 "Umweltmanagementsystem oder vergleichbare vorweist. Ein entsprechender Nachweis ist dem Angebot als Anlage beizufügen.
    • 5) der Bewerber nachweisen kann, dass er über mindestens einen potentiellen Projektleiter verfügt, der mindestens 4 Jahre Berufserfahrung in der Leitung von IT-Projekten im Gesundheitswesen hat. Der Nachweis erfolgt durch einen Kurzlebenslauf (maximal 2 Seiten), in dem die relevanten Projekte und die Dauer der Berufserfahrung stichpunktartig aufgeführt sind.
    • 6) der Bewerber nachweisen kann, dass er über mindestens einen potentiellen stellvertretenden Projektleiter verfügt, der mindestens 1 Jahr Berufserfahrung in der stellvertretenden Leitung von IT-Projekten im Gesundheitswesen hat. Der Nachweis erfolgt durch einen Kurzlebenslauf (maximal 2 Seiten), in dem die relevanten Projekte und die Dauer der Berufserfahrung stichpunktartig aufgeführt sind.
    • 7) der Bewerber durch eine Kurzdarstellung die Sturktur und die Zusammensetzung des geplanten Projektteams (z.B. Anzahl der Fachkräfte mit bestimmten Qulifikationen) beschreibt. Eine konkrete/detaillierte Abfrage des eingesetzten Teams erfolgt im Rahmen der Angebotsphase
    • 8) der Bewerber eine Eigenerklärung abgegeben hat, dass er im Falle eines Zuschlags in der Lage ist, innerhalb von 3 Wochen das erforderliche Personal, einschließlich des Projektleiters und des Kernteams, bereitzustellen.
  • der Bieter seine fachliche und technische Leistungsfähigkeit durch die Benennung von mindestens drei (3) vergleichbaren Referenzprojekten in der Anlage B-09 nachgeweisen hat, die innerhalb der letzten drei (3) Jahre erfolgreich abgeschlossen wurden

    • a) Name der Referenz,
    • b) Kontaktdaten Ansprechpartner (Name, Telefonnummer u. E-Mail Adresse)
    • c) Anzahl der Mitarbeiter (Referenz)
    • d) Zeitraum der Leistungserbrinung
    • e) Auftragsvolumen
    • Damit eine Refereenz als vergleichbar und damit wertbar gilt, muss midnestens eine cloudbasierte Software‑as‑a‑Service‑Lösung (SaaS) zur Unterstützung eines durchgängigen digitalen Entlass- und Überleitungsmanagements implementiert und betrieben werden.
    • Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben zu den Referenzen zu überprüfen.
  • Mindestanforderungen

    • - Mindesteins zwei Referenzprojekte müssen sich auf ein Krankenhaus der Grund-/Regel-/Schwerpunktversorgung mit mind. 300 Betten beziehen.
    • - In mindestens zwei Referenzprojekten muss die Umsetzung und der Nachweis einer technischen Grundkonfiguration von Schnittstellen zu einem Krankenhausinformationssystem (KIS) erfolgt sein.
    • Implementierung und Betrieb eines cloudbasierte Software‑as‑a‑Service‑Lösung (SaaS) zur Unterstützung eines durchgängigen digitalen Entlass- und Überleitungsmanagements:
    • - Maximalversorger > 300 Betten bis 500 Betten = 15
    • - Maximalversorger > 500 Betten bis 800 Betten = 25
    • - Maximalversorger > 800 Betten = 50
    • Handelt es sich bei der Rerferenz darüber hinaus um ein Universitätsklinikum erhält die Referenz zusätzlich 50 Punkte.
  • 1) Fachkräfte technischer Support und IT Administration

    • der Bewerber mit dem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung über die durchschnittliche Anzahl der Fachkräfte bezogen auf die ausgeschriebene Leistung, im Durchschnitt der letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre, abgegeben hat.
    • Bewertung in Relation zu den Teilnehmern. Der Bewerber mit dem meisten Fachkräften erhält die max. Punktzahl. Hierbei wird die Relationsformel REL(MAX) angewandt.
    • 2) Fachkräfte Eicklung und Programmierung: der Bewerber mit dem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung über die durchschnittliche Anzahl der Fachkräfte bezogen auf die ausgeschriebene Leistung, im Durchschnitt der letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre, abgegeben hat.
    • Bewertung in Relation zu den Teilnehmern. Der Bewerber mit dem meisten Fachkräften erhält die max. Punktzahl. Hierbei wird die Relationsformel REL(MAX) angewandt.
    • 3) Frachkräfte Projektmanagement: der Bewerber mit dem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung über die durchschnittliche Anzahl der Fachkräfte bezogen auf die ausgeschriebene Leistung, im Durchschnitt der letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre, abgegeben hat.
    • Bewertung in Relation zu den Teilnehmern. Der Bewerber mit dem meisten Fachkräften erhält die max. Punktzahl. Hierbei wird die Relationsformel REL(MAX) angewandt.
    • 4) Fachkräfte Vertrieb und Marketing: der Bewerber mit dem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung über die durchschnittliche Anzahl der Fachkräfte bezogen auf die ausgeschriebene Leistung, im Durchschnitt der letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre, abgegeben hat.
    • Bewertung in Relation zu den Teilnehmern. Der Bewerber mit dem meisten Fachkräften erhält die max. Punktzahl. Hierbei wird die Relationsformel REL(MAX) angewandt.
    • 5) Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2015: Maximale Punktzahl, wenn der Bewerber eine gültige Zertifizierung über ein Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2015 des Unternehmens nachweist, ansonsten 0 Punkte
    • 6) Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001: Maximale Punktzahl, wenn der Bewerber eine gültige Zertifizierung über ein Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001 des Unternehmens nachweist, ansonsten 0 Punkte
    • 7) Informationssicherheits-managementsystem DIN EN ISO 27001: Maximale Punktzahl, wenn der Bewerber eine gültige Zertifizierung über ein Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 27001 des Unternehmens nachweist, ansonsten 0 Punkte
    • 8) Berufserfahrung Projektleiter: der Bewerber erhält zusätzliche Punkte, wenn er Personal nachweist, dass neben der Leitung von IT-Projekten medizinische Erfahrungen im Bereich der Pathologie vorweisen kann. Ein detaillierter Lebenslauf (maximal 3 Seiten) sollte die relevanten Projekte, deren Dauer, Umfang und die medizinische Erfahrung des Projektleiters umfassen.
    • Erfahrung < 4 Jahre = Ausschluss
    • Erfahrung ≥ 4 Jahre < 6 Jahre = 10 Punkte
    • Erfahrung ≥ 6 Jahre < 8 Jahre = 30 Punkte
    • Erfahrung ≥ 8 Jahre = 50 Punkte
    • 9) Spezialisierte Berufserfahrung Projektleiter: der Bewerber erhält zusätzliche Punkte, wenn Personal nachweisst, die eine Approbation und Facharztweiterbildung vorweisen. Nachweis als Eigenerklärung. Der AG behält sich das Recht vor, einen entsprechenden Nachweis abzufordern.
    • 10) Erweiterte Referenzen: der Bewerber zusätzlich, zu den drei geforderten Referenzen (Krankenhäuser der Maximalversorgung)vergleichbare Referenzen für mindestens zwei Universitätsklinika bennent.

Zuschlagskriterien

  • Preis 60 %

  • Leistung 20%

  • Qualität / Konzepte 20%

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Eigenerklärung203 KB16 Seiten
Eignungskriterien89 KB32 Seiten
Preisblatt42 KB2 Tabellen
Präsentation287 KB12 Seiten
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