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DEW 21 - Wartung und Instandhaltung von Wärmeerzeugungsanlagen

Auftraggeber
Veröffentlicht
07.07.2026
Angebotsfrist
Wartung und Instandhaltung von Wärmeerzeugungsanlagen --- 1 Beschreibung des Vorhabens Die DEW21 betreibt aktuell an insgesamt 1.805 Standorten Nahwärmeerzeugungsanlagen und Hausübergabestationen zur Wärmeerzeugung und -Verteilung von und in Gebäuden. Die eingesetzten Technologien zur Wärmeerzeugung, werden aktuell überwiegend mit Erdgas (> 90%) und in geringen Mengen mit Flüssiggas, Heizöl, Strom, Holzpellets sowie Solarthermie betrieben. Neben einer Vielzahl von einzelnen Versorgungsstandorten ohne Nahwärmenetz, sind auch ca. 20 Quartierslösungen im Eigentum der DEW21. Hier wird durch das jeweilige Heizwerk die Nahwärmeerzeugungsanlage und ein Nahwärmenetze mit angeschlossener Hausübergabestationen zum jeweiligen Haus oder Verbraucher betrieben. Die Standorte der Versorgungsstellen, sind schwerpunktmäßig innerhalb von Dortmund und in den angrenzenden Städten, sowie Gemeinden einzuordnen. Weiterhin sind vereinzelte Standorte außerhalb von Dortmund im Bundesland NRW vorhanden. Eine Erweiterung der geografischen Standorte und Versorgungsstellen, wird nicht grundsätzlich ausgeschlossen, allerdings liegt der Zielgruppenfokus in Dortmund und in den angrenzenden Städten. Die verbauten Wärmeerzeuger und Baugruppen sind u. a. von folgenden Herstellern: Buderus, Wolf, Viessmann, Weishaupt, Brötje, Junkers, Vaillant, PEWO, Danfoss, Wilo und Grundfos.
2 Lose

Zeitplan

Veröffentlichung
07.07.26
Fragenfrist
29.07.26
Teilnahmefrist
05.08.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Geschätzter Wert
3.355.350 €
Erfüllungsort
Dortmund, Deutschland
Vertragslaufzeit
3 Tage
E-Mail
j.richter@dsw21.de
Telefon
+49 231955-1133
Website
http://www.dew21.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Folgende Eignungsnachweise sind als Eigenerklärung beizufügen: 1. Aktueller Handelsregisterauszug in Kopie bzw. Nachweis, dass der Bewerber zur gewerbsmäßigen Erbringung der Leistung berechtigt ist (z. B. Eintragung in die Handwerksrolle). 2. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie über den Umsatz bezüglich der ausgeschriebenen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, jeweils bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre. 3. Eigenerklärung, dass das Unternehmen den gesetzlichen Pflichten zur Zahlung der vom Finanzamt erhobenen Steuern sowie der Zahlung der Beiträge zur Sozialversicherung (Kranken-, Renten-, Unfall-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung) sowie der Berufsgenossenschaft vollständig und pünktlich nachgekommen ist. 4. Eigenerklärung, dass für das Unternehmen keine Ausschlussgründe nach § 123 Absatz 1 bis 3 GWB, § 42 VgV vorliegen bzw. § 125 GWB Maßnahmen zur Selbstreinigung erfolgt sind. 5. Eigenerklärung, dass für das Unternehmen keine Ausschlussgründe nach § 123 Absatz 4 und § 124 Absatz 1 Nr. 2 GWB vorliegen. 6. Eigenerklärung, dass für das Unternehmen keine Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 21 AEntG, § 21 SchwarzArbG, § 19 MiLoG, § 9 Absatz 4 VgG M-V vorliegen. 7. Eigenerklärung, dass das Unternehmen die Anforderungen an Unternehmen aus dem Vergabegesetz NRW (TVgG NRW), insbesondere die Auflagen zur Einhaltung der Zahlung von gesetzlichen Mindestlöhnen sicherstellt/gewährleistet. 8. Eigenerklärung, dass das Unternehmen sich verpflichtet, die Obliegenheiten gemäß Verpflichtungsgesetz (VerpfIG) gewissenhaft zu erfüllen. 9. Nachweis zur entsprechenden Betriebshaftpflichtversicherungsdeckung durch Vorlage der aktuellen Police (in Kopie) bzw. einer aktuellen Versicherungsbestätigung mit Angabe der Deckungssummen von mind. 5 Mio. Euro (Nachweis innerhalb von 14 Tagen nach Auftragsvergabe). 10. Eine Versicherung für einen Schlüsselverlust i.H.v. 200.000 Euro (Nachweis innerhalb von 14 Tagen nach Auftragsvergabe). 11. Eigenerklärung, dass das Unternehmen die Einhaltung des Bundes- und des Landesdatenschutzgesetzes M-V und der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zusichert.

  • Die Erfüllung des folgenden Kriteriums ist durch eine Eigenerklärung zu bestätigen

    • Das Unternehmen verfügt über einen ganzjährigen Not- und Entstörungsdienst, welcher eine Verfügbarkeit von 24 Stunden an 7 Tage die Woche und Abwicklung in 2 Stunden zwischen Meldungseingang beim AN und Ankunft am Einsatzort sicherstellt. Die personellen Ressourcen sind entsprechend einzuplanen und vorzuhalten. Dem Teilnahmeantrag ist eine Referenzliste beizulegen mit der Angabe von mindestens einer Referenz, einer dem Umfang dieser geplanten Leistung entsprechenden, vergleichbaren Lieferung / Leistung aus den letzten 3 Jahren, als Mindestanforderung, die nachstehendes Kriterium erfüllt: Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten an Wärmeerzeugungsanlagen mit Technologiemix im Nennwärmeleistungsbereich zwischen 7 und 1.500 kW. Für die Referenzen, die aus dem EU-Raum stammen, erfolgt die Benennung des Auftraggebers, eines deutschsprachigen Ansprechpartners, der Telefonnummer, einer Kurzbeschreibung der Leistung und des Auftragsvolumens. Die Bieter sind aufgefordert weitere Referenzangaben vorzunehmen, die zur Wertung des Teilnahmewettbewerbs herangezogen werden, um ein Ranking der Interessenten im Teilnahmewettbewerb zu ermöglichen. Weiterhin sind die Bieter aufgefordert die Vorhaltung einer Mindestanzahl von 5 Mitarbeiter*innen, gemäß der Qualifikation aus Punkt 4.4
    • Tabelle 2
    • Nr. 2.2 und 2.3, für das umworbene Auftragsvolumen nachzuweisen und sicherzustellen.
  • Zur Auswahl der Bewerber, die am weiteren Verfahren teilnehmen, werden in der ersten Stufe dieses Verfahrens (Teilnahmewettbewerb) nacheinander die folgenden Prüfungen durchgeführt. 1. Formale Prüfung der Teilnahmeanträge auf Vollständigkeit der geforderten Unterlagen, Unter 3.2 Prüfung der Eignungskriterien "wirtschaftlich / finanzielle Leistungsfähigkeit", ob die tatsächlich geforderten Kriterien vollständig abgedeckt werden und hier keine Ausschlussgründe vorliegen. 2. Prüfung der Eignungskriterien "technische / fachliche Leistungsfähigkeit" gemäß Punkt 4, ob die geforderten Kriterien vollständig abgedeckt werden und hier keine Ausschlussgründe vorliegen sowie Prüfung der erreichten Punkte zu den angegebenen Referenzen. Folgende Punkte werden pro Referenz, für zusätzlich zur geforderten Mindestreferenzangabe, vergeben: a) Angabe von Referenzen für Wartung und Instandsetzung von mehr als 800 zentralen Wärmeerzeugungsanlagen = 50 Punkte Folgende Punkte werden vergeben für: b) Zertifizierung durch einen Fachverband gem. Punkt 4.3 (Tabelle 1 Punkt 1.6) = 50 Punkte c) Anzahl Mitarbeiter gem. 4.4, Tabelle 2, Punkt 2.1 = 10 Punkte/MA d) Anzahl Mitarbeiter gem. 4.4, Tabelle 2, Punkt 2.2 = 10 Punkte/MA e) Anzahl Mitarbeiter gem. 4.4, Tabelle 2, Punkt 2.3 = 10 Punkte/MA f) Anzahl Mitarbeiter gem. 4.4, Tabelle 2, Punkt 2.4 = 10 Punkte/MA Referenzangaben, die vergleichbar sind, jedoch nicht dem Umfang dieser geplanten Leistung entsprechend Punkt a) erfüllen, erhalten 10 Punkte für die Wertung des Teilnahmeantrags. Die Nennung von zusätzlichen Referenzen, welche die oben aufgeführten Kriterien erfüllen, ist also für die Bewertung der Teilnahmeanträge von Vorteil für die Interessenten. Die geforderten Referenzangaben werden zur Wertung des Teilnahmewettbewerbs herangezogen, um ein Ranking der Interessenten im Teilnahmewettbewerb zu ermöglichen (siehe auch technische und fachliche Leistungsfähigkeit Punkt 4). 3. Ergebnis des dritten Prüfungsschrittes ist ein Gesamtpunktwert je Bewerber. Rang 1 erhält der Bewerber mit dem höchsten Punktwert, Rang 2 wird für den zweithöchsten Punktwert vergeben, Rang 3 wird für den dritthöchsten Punktwert vergeben, etc. Bei Punktgleichheit nach der Bewertung wird wie folgt festgelegt: - Teilen sich 2 oder mehr Bewerber punktgleich einen Rang, so wird dieser Rang mehrfach vergeben, die nachfolgenden Ränge werden entsprechend freigelassen. - Sollten mehr als diese fünf (5) Bewerber auf den Rängen eins (1) bis fünf (5) liegen, behält sich die der AG im Fall von Punktegleichstand vor, die Anzahl der zur Abgabe eines Angebotes aufgeforderten Unternehmen zu erhöhen. In der zweiten Stufe des Verfahrens fordert der Auftraggeber diese Bewerber, welche die im Teilnahmewettbewerb geforderte Eignung nachweisen können, auf ein Angebot einzureichen.

Zuschlagskriterien

  • Es erfolgt eine Ermittlung auf des wirtschaftlichen Angebotes auf Basis des Leistungsverzeichnisses und der anschließenden Verhandlung.

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Lose (2)

Vergabeunterlagen

Projektplan37 KB32 Seiten
Vertragsbedingungen203 KB6 Seiten
Vertragsentwurf89 KB12 Seiten
Kalkulation42 KB2 Tabellen
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