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Dienstleistungsvertrag für das Stadtteilmanagement mit Concierge im Heidelberger Stadtteil Emmertsgrund

Dienstleistungsvertrag für das Stadtteilmanagement mit Concierge im Heidelberger Stadtteil Emmertsgrund ab 01.06.2027
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
18.06.26
Teilnahmefrist
20.07.26
Vertragsbeginn
01.06.27

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Heidelberg, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
vergabeabteilung@heidelberg.de
Freischalten
Telefon
+49 62215823325
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Website
https://www.heidelberg.de
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Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Bewerber müssen über Erfahrungen und Kenntnisse in folgenden Bereichen verfügen und diese durch Referenzen nachweisen

    • 1. Quartiers-/Stadtteilarbeit (mind. 2 Projekte)
    • 2. Antidiskriminierungsarbeit oder Demokratieförderung (mind. 1 Projekt)
    • 3. Betrieb eines Stadtteil- oder Quartiersmanagements oder Nachbarschaftstreffs (mind. 1 Referenz)
    • 4.Beratung, Vermittlung, soziale Dienstleistung im Quartier (mind. 1 Referenz)
    • Bezüglich der mindestens vorzulegenden Referenzen ist vom Bewerber je Referenzprojekt das Formular "Referenzbogen" vollständig auszufüllen. Ein Referenzprojekt kann einen oder mehrere der genannten Teilbereiche abdecken. In Summe müssen die vorgelegten Referenzen in Anzahl und Inhalt die folgenden Anforderungen erfüllen:
    • 1.
    • Der/die Bewerber/in muss Erfahrungen im Bereich Quartiers- oder Stadtteilarbeit nachweisen: hierzu gehören Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität im Stadtteil, Stärkung der Nachbarschaften, Netzwerkarbeit, Aktivierung von schwer erreichbaren Zielgruppen und Förderung von bürgerschaftlichem Engagement, um die Entwicklung des Stadtteils voranzutreiben.
    • Nachweis erfolgt über: Vorstellung von Referenzen über mindestens zwei Projekte aus dem Bereich Stadtteil-/ Quartiersarbeit.
    • 2.
    • Der/die Bewerber/in muss Erfahrung in Antidiskriminierungsarbeit oder Demokratieförderung haben. Hierzu gehören auch Projekte im Bereich Engagement und Partizipation in von einem durch migrationsgesellschaftliche Diversität geprägten Stadtteil oder Beratungs-angebote oder Sensibilisierungsarbeit in Bezug auf Diskriminierung.
    • Nachweis erfolgt über: Vorstellung eines Arbeitsbereichs, Teilprojekts, Beratungs- oder Bildungsangebots der Bewerberin/des Bewerbers zum Thema Antidiskriminierungsarbeit oder Demokratieförderung oder Engagementförderung im migrationsgesellschaftlichen Kontext.
    • 3.
    • Der/Die Bewerber/in muss Kenntnisse und Erfahrungen über den Betrieb eines Stadtteil- oder Quartiersmanagements oder eines Nachbarschaftstreffs nachweisen.
    • Nachweis erfolgt über: Vorstellung eines Stadtteil-/Quartiersmanagements, Nachbarschaftstreffs oder ähnlichen Bürgertreffs, die durch die/den Bewerber/in (mit)betrieben und verwaltet wurde.
    • 4.
    • Der/Die Bewerber/in muss Erfahrung im Berufsfeld Beratung, Vermittlung oder soziale Dienstleistung im Quartier nachweisen: hierzu gehören Beratungs- oder Vermittlungsan-gebote wie offene Beratung, allgemeine Sozial- oder Jobberatung, integrationsbezogene Beratung. Alternativ kann auch der Betrieb einer quartiersbezogenen sozialen Dienstleistung nachgewiesen werden.
    • Nachweis erfolgt über: Vorstellung mindestens eines eigenen Beratungs- und Vermittlungsangebots oder der Betrieb einer eigenen quartiersbezogenen Dienstleistung, das/die sich an bedürftige Menschen richtet bzw. gerichtet hat (falls bereits abgeschlossen).
    • Die angegebenen Referenzprojekte dürfen nicht länger als 5 Jahre zurück liegen. Es ist zulässig, dass eine Referenz/ein Projekt auch mehrere Anforderungen abdeckt. Dies muss allerdings kenntlich gemacht werden.
    • Zu allen Referenzen sind im Bewerbungsbogen Angaben zu den Projekten oder Angeboten, der Leistungszeit und den jeweiligen Vertrags- oder Projektpartnern beziehungsweise Zuschussgebern zu machen, inklusive Nennung einer Ansprechpartnerin/eines Ansprechpartners für die Referenzprojekte mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse.
    • Nachfragen bei den genannten Stellen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
    • Aufgrund der Breite der abzudeckenden fachlichen Kompetenzen sind Bewerber-/Bietergemeinschaften für eine Trägerschaft möglich. Dafür muss in der Bewerbung dargelegt werden, wie in diesem Falle die Zuständigkeiten aufgeteilt werden
    • jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft muss die seinem Leistungsanteil bzw. Profil zugehörigen Referenzen vorlegen. In der zweiten Stufe des Verfahrens muss im Konzept dargelegt werden, wie die gemeinsame Trägerschaft organisiert wird.
  • Bewerber müssen über eine Haftpflichtversicherung mit mindestens folgenden Deckungssummen verfügen

    • - 5.000.000 EUR für Personenschäden
    • - 5.000.000 EUR für Sachschäden
    • - 100.000 EUR für sonstige Schäden (inkl. Schlüsselverlustrisiko)
    • Als Nachweis ist der Bewerbung beizufügen: eine aktuelle Versicherungsbestätigung mit mindestens den geforderten Deckungssummen oder die Absichtserklärung des Versicherers, dass im Auftragsfall der Versicherungsschutz seines Versicherungsnehmers entsprechend aufgestockt wird.
    • Bewerber müssen die für den Auftrag erforderliche Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) besitzen.
    • Diesbezüglich geben die Bewerber im Bewerbungsbogen Eigenerklärungen zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123 und 124 GWB ab.
    • Bieter sowie deren Nachunternehmen und Verleihunternehmen haben Verpflichtungserklärungen nach dem Landestariftreue und Mindestlohngesetz abzugeben.
    • Von den Bewerbern ist zudem eine Eigenerklärung in Hinblick auf die EU-Verordnung über restriktive Maßnahmen angesichts der
    • Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, abzugeben (Art. 5k der Verordnung (EU) 833/214 des Rates vom 8. April 2022). Dazu ist mit dem Formular aus den Vergabeunterlagen eine entsprechende Eigenerklärung abzugeben.
    • Die Vergabeabteilung behält sich vor, Auskünfte beim Wettbewerbsregister einzuholen.

Zuschlagskriterien

  • Konzeptioneller Ansatz und Umsetzungsstrategie für die Basisleistungen: siehe S. 15 +16 in der Leistungsbeschreibung

  • Katalog für zusätzliche Leistungen: siehe S. 16 in der Leistungsbeschreibung

  • Qualifikation des Personals: siehe S. 16 in der Leistungsbeschreibung

  • Gesamteindruck: siehe S. 16 in der Leistungsbeschreibung

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Eigenerklärung42 KB8 Seiten
Eignungskriterien287 KB16 Seiten
Preisblatt124 KB2 Tabellen
Präsentation56 KB6 Seiten
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