Frist abgelaufen

E.2.4.5+E6.4.S+06.2.2.2 BA 2 und 6, Erschließungsarbeiten Birgit-Reinert-Straße, Albert-Schweitzer-Straße

Im Zuge des Projektes „Revitalisierung des Pfaff Geländes“ in Kaiserslautern beabsichtigt die PEG mbH die Ordnungsmaßnahmen O6.2.2, O1.2.1 und O2.2.2.1 (Kampfmittelräumung und Bodensanierung inkl. Rückbau Infrastruktur) sowie die Erschließungsmaßnahmen E6.3.S und E6.4.1.S (Albert-Schweitzer-Straße im Vorstufenausbau) und E2.4.S (Birgit-Reinert-Straße im Vorstufenausbau) durchzuführen. Die Baumaßnahme umfasst zudem die Herstellung der Entwässerungskanäle, die Versorgungsleitungen für Trinkwasser, Fernwärme und Energie in der Albert-Schweitzer-Straße. Hauptmassen: ca. 6.600 m³ Kampfmittel Volumenräumung einschl. Auswertungen und Dokumentationen ca. 3.500 m² Kampfmittel Flächensondierung einschl. Auswertungen und Dokumentationen ca. 880 m Rückbau und Entsorgung erdverlegter Leitungen (Kanal, Wasser, Gas, Kabel, Druckluft und sonstige Leitungen) mit Installationskanal und Schachtbauwerke aus Beton und Mauerwerk. ca. 120 m Rückbau und Entsorgung Fernwärmeleitung (Heizdampf) aus Stahl, gedämmt, asbesthaltig und mit Künstlichen Mineralfasern (KMF). ca. 160 m Rückbau und Entsorgung Gleisanlage inkl. Gleisbett mit Gleisschotter, Holz- oder Betonschwellen und Asphalt-/Betonbefestigungen zwischen und neben dem Gleis. ca. 6.500 m³ Bodenab- und -auftrag einschl. Bodenaufbereitung. ca. 24.500 t Entsorgung von Bodenmaterial und Bauabfällen bis Deponieklasse DK3 ca. 80 m Abwasserkanal STZ DN 400 ca. 220 m Abwasserkanal SB DN 800 aus Stahlbeton mit Drachenprofil. ca. 390 m Abwasserhausanschlüsse und Regenwasseranschlüsse DN 150 und DN 200 aus PVC. ca. 9 St. Fertigteilschächte DN 1200 bis DN 1500 ca. 2.100 m³ Leitungsgräben für Kanal teilweise verbaut ca. 300 m³ Leitungsgräben für Wasserversorgung ca. 340 m Druckrohr DN 150 und DN 100 aus duktilem Gusseisen für Trinkwasser ca. 3 St. Unterflurhydranten ca. 6 St. Streckenschieber DN 150 ca. 290 m³ Tiefbauarbeiten für Fernwärmeleitungen ca. 480 m Fernwärmeleitungen Einzelrohre KMR DN 125/ 225 und KMR DN 100/ 200 ca. 230 m³ Tiefbauarbeiten für Kabelverlegungen ca. 3.400 m Verlegung von Mittelspannungs-, Niederspannungs- und Steuerkabeln zzgl. Leerrohren 1 St. Kunststoffkabelschacht, 2 St. Kabelverteilerschränke mit Sockel ca. 28 St. Leuchtenmasten ohne Aufsatzleuchten einschl. Montage ca. 1.700 m Kabel- und Leerohrverlegung einschl. Erdarbeiten ca. 13 St. Unterflur Betonfundamentbehälter mit Sicherheitsplattform für Abfallbehältersystem, einschl. ca. 450 m³ Erdarbeiten für drei Baugruben. ca. 500 m³ Baumsubstrat einbauen, einschl. Erdarbeiten für 14 Baugruben ca. 53 St. Straßenabläufe für Straßenentwässerung einbauen ca. 2.880 m³ Frostschutzschicht herstellen in Verkehrsflächen ca. 6.580 m² Asphalttragschicht aus AC 22 T S herstellen ca. 8 t Deckschicht aus Asphalt in Handeinbau herstellen ca. 750 m Längsmarkierung Typ I herstellen ca. 370 m² Asphaltabbrucharbeiten ca. 150 m Rinne und Bordsteine herstellen Verkehrssicherungsarbeiten teilweise mit Ampel. Diverse Nebenarbeiten für alle Bereiche Es ist beabsichtigt, die in beigefügter Leistungsbeschreibung bezeichneten Bauleistungen im Namen und für Rechnung LV-Bereiche 1(anteilig), 2,3,4,9,10,11: PEG mbH Kaiserslautern im Namen und Auftrag der Stadt Kaiserslautern, siehe oben LV-Bereiche 1(anteilig), 5: Stadtentwässerung Kaiserslautern AöR, Blechhammerweg 50, 67759 Kaiserslautern LV-Bereiche 1(anteilig) und 6,7,8: SWK Stadtwerke Kaiserslautern GmbH, Bismarckstraße 14, 67655 Kaiserslautern zu vergeben.

Zeitplan

Veröffentlichung
22.12.25
Abgabefrist
19.01.26
Öffnung
19.01.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Kaiserslautern, Deutschland
E-Mail
vergabestelle@wve-kl.de
Telefon
+49 6313723320

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

    • Die Eignung ist durch Eigenerklärung nach Formblatt 124 oder durch eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung unter Berücksichtigung der nachstehend aufgeführten Einzelanforderungen zu erbringen:
    • • Erklärung über Registereintragungen (Handelsregister, Handwerksrolle, Industrie- und Handelskammer oder vergleichbar)
    • • Angabe, dass nachweislich keine schweren Verfehlungen begangen wurden,
    • • Angabe zu Insolvenzverfahren und Liquidation
    • • Angabe zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie SV-Beiträge,
    • • Angaben zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft
    • Bieter, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, haben an Stelle der Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft eine Bescheinigung des für sie zuständigen Versicherungsträgers vorzulegen
    • Formblatt Eigenerklärung zur Eignung/Einheitliche Europäische Eigenerklärung:
    • • Im Falle von Bewerber-/ Bietergemeinschaften oder bei Einsatz von Nachunternehmern sind von jedem Mitglied der Bewerber-/ Bietergemeinschaft bzw. von jedem Nachunternehmer die Erklärungen abzugeben.
    • • Die Eignung kann auch durch eine direkt abrufbare Eintragung in die allgemein zugängliche Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) nachgewiesen werden.
  • Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit

    • • Nachweis der Haftpflichtversicherung
    • Deckungssumme mind. 5 Mio. EUR jeweils für Personen- und sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden)
    • • Eigenerklärung nach Formblatt 124 oder durch eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung: Umsatz des Unternehmens der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2024, 2023, 2022), der mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar ist
    • mind. 5.600.000 EUR netto/Jahr. Die Vergabestelle behält sich vor, sich die Angaben durch die Vorlage geeigneter Unterlagen bestätigen zu lassen, durch:
    • a) die Vorlage entsprechender Bankerklärungen oder gegebenenfalls den Nachweis einer entsprechenden Berufshaftpflichtversicherung.
    • b) die Vorlage von Jahresabschlüssen, falls deren Veröffentlichung in dem Land, in dem das Unternehmen ansässig ist, gesetzlich vorgeschrieben ist.
  • Nachweis der beruflichen und technischen Leistungsfähigkeit

    • • Mind. jeweils eine Referenz zu abgeschlossenen (abgenommenen) Leistungen
    • a) zur Bodensanierung und Kampfmittelräumung (baubegleitende Kampfmitteräumung durch Volumenräumung) inkl. Entsorgungsleistungen, Auftragswert mind. 1.800.000 EUR netto
    • b) Straßenbau, Auftragswert mind. 490.000 EUR netto
    • c) Kanalbau einschl. Schachtbauwerke, Auftragswert mind. 490.000 EUR netto
    • Als vergleichbar gelten Projekte, bei denen:
    • - Abwasserleitungen in einer Größenordnung von mindestens DN 300 (bei anspruchsvollen Rohrmaterialien wie z.B. Steinzeug) bzw. ab mindestens DN 500 (bei Großrohrleitungen z. B. aus Beton) verlegt wurden
    • - Schachtbauwerke aus Beton mit einer Nennweite von mindestens DN 1000 versetzt wurden.
    • - Anforderung an das Rohrmaterial:
    • Die Referenzen müssen den Einbau von Rohrleitungen umfassen, deren Material aufgrund seiner Eigenschaften erhöhte Anforderungen an Bettung, Handling und Einbaupräzision stellt (z. B. Steinzeugrohre oder andere technisch gleich anspruchsvolle Rohrwerkstoffe).
    • Die Referenzen müssen Arbeiten umfassen, die hinsichtlich:
    • - Grabenbreiten, Grabentiefen und Verbau,
    • - Wasserhaltung
    • - Hebe- und Verlegetechnik,
    • - Rohrbettung und Verdichtung,
    • - Lage- und Höhenkontrolle,
    • - Umgang mit schweren Rohr- und Schachtbauteilen
    • mit den ausgeschriebenen Leistungen technisch gleichartig oder höherwertig sind.
    • d) Rohrleitungsbau Wasser Auftragswert mind. 130.000 EUR, Fernwärme, Auftragswert mind. 140.000 EUR netto
    • in den letzten fünf Kalenderjahren (2025, 2024, 2023, 2022, 2021), die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind
    • mit Angabe der erbrachten Leistungen, des Leitungszeitraums, des Auftragsvolumens und des Auftraggebers,
    • Der jeweilige Auftraggeber ist mit Adresse, Rufnummer, E-Mail-Adresse zu benennen. Eine schriftliche Bestätigung des Auftraggebers über die
    • ordnungsgemäße (abgenommene) Durchführung der Leistung (vertragsgemäße Durchführung) ist beizufügen.
    • • Bodensanierung:
    • a) Benennung der vorgesehenen Bauleitung inkl. Vertretung mit Angabe der Qualifikation und Nachweis der Sachkunde über Sicherheit und Gesundheitsschutz für Arbeiten in kontaminierten Bereichen:
    • Der Nachweis der vorstehenden Sachkunde kann durch eine persönliche Referenz des Mitarbeiters über seinen Einsatz als Koordinator bei Arbeiten in kontaminierten Bereichen zum Nachweis der erforderlichen Kenntnisse, Erfahrungen und Fähigkeiten erbracht werden
    • der Nachweis gilt als erbracht, wenn ein Lehrgang nach DGUV 101-004 (Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit in kontaminierten Bereichen) oder gleichwertig erfolgreich absolviert wurde.,
    • • Kampfmittelfreimessung und -räumung
    • a) Nachweis der fachlichen Eignung (Erlaubnis gem. §7 SprengG für Kampfmittelräumung),
    • b) Benennung des fachtechnischen Aufsichtspersonals Kampfmitteräumung und der verantwortlichen Person mit Nachweis der Befähigung für Kampfmittelräumung (Gültige(r) Befähigungsschein(e) der Verantwortlichen Person(en) gemäß § 20 SprengG und schriftliche Bestellung durch den Unternehmer gem. § 21 SprengG und dreijährige praktische Tätigkeit als Räumarbeiter über Referenzprojekte) sowie Nachweis der Sachkunde über Sicherheit und Gesundheitsschutz für Arbeiten in kontaminierten Bereichen:
    • Der Nachweis der vorstehenden Sachkunde kann durch eine persönliche Referenz des Mitarbeiters über seinen Einsatz als Koordinator bei Arbeiten in kontaminierten Bereichen zum Nachweis der erforderlichen Kenntnisse, Erfahrungen und Fähigkeiten erbracht werden
    • der Nachweis gilt als erbracht, wenn ein Lehrgang nach DGUV 101-004 (Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit in kontaminierten Bereichen) oder gleichwertig erfolgreich absolviert wurde.,
    • c) Nachweis der fachlichen Eignung des Auswerters Geophysik (mind. 5jährige Berufserfahrung über Referenzprojekte).
    • • Kanalbau einschl. Schachtbauwerke
    • Die nachstehend geforderten Nachweise der technischen und fachlichen Leistungsfähigkeit können u. a. durch die Vorlage eines gültigen Gütezeichens nach RAL-GZ 961 (Gruppe AK 2 oder vergleichbar) erbracht werden. Gleichwertige Nachweise anderer Art werden akzeptiert.
    • a) Fachpersonal:
    • Benennung eines technisch Verantwortlichen mit mindestens 3 Jahren Erfahrung im Kanalbau sowie eines Poliers oder Vorarbeiters, der Erfahrung im Umgang mit Rohrnennweiten ab mindestens DN 500 und mit technisch anspruchsvollen Rohrmaterialien (z. B. Steinzeugrohre) hat. Die Erfahrung muss insbesondere den Einbau schwerer Rohre, die Herstellung größerer Grabenquerschnitte sowie den sachgerechten Umgang mit empfindlichen Rohrmaterialien umfassen. Qualifikationsnachweise (z. B. Zeugnisse, Zertifikate, Schulungsnachweise oder persönliche Referenzen) sind für alle genannten Positionen vorzulegen.
    • b) Geräteausstattung:
    • Nachweis der Verfügbarkeit geeigneter Hebe-, Verlege- und Verdichtungsgeräte für Rohrleitungen ≥ DN 500, Schachtbauwerke ≥ DN 1000, Rohrmaterialien mit erhöhten Anforderungen an Handling und Einbaupräzision (z. B. Steinzeug)
    • c) Eigenüberwachung/Qualitätssicherung:
    • Der Bieter muss ein dokumentiertes System zur Eigenüberwachung der Bauausführung nachweisen, welches mindestens folgende Punkte umfasst:
    • - Kontrolle von Lage, Höhe und Richtungsführung der Leitungen,
    • - Verdichtungsnachweise des Rohrbetts und der Leitungszone,
    • - Dokumentation der verwendeten Materialien und Einbauverfahren.
    • Nachweisform: kurze Beschreibung des Eigenüberwachungssystems oder Musterprotokolle.
    • Auf Grund der vorgegebenen Textlänge wird dieses Eignungskriterium im nächsten Block fortgesetzt
  • Fortsetzung

    • Nachweis der beruflichen und technischen Leistungsfähigkeit
    • • Mind. jeweils eine Referenz zu abgeschlossenen (abgenommenen) Leistungen
    • • Rohrleitungsbau Wasser und Fernwärme:
    • a) Das vom Bauherrn beauftragte Rohrleitungsbauunternehmen muss die für die Bauausführung erforderliche Befähigung besitzen. Der Nachweis der Befähigung gilt als erbracht, wenn das Rohrleitungsbauunternehmen eine DVGW-Bescheinigung gem. dem DVGW GW 301 (oder gleichwertig) in der entsprechenden Gruppe besitzt (W3 ge, pe).
    • b) Die für den jeweiligen Werkstoff verantwortliche Schweißaufsicht muss nach DVGW GW 331 (M) oder DIN EN ISO 14731 qualifiziert sein. Für Tiefbauarbeiten im Bereich von Versorgungsleitungen ist eine Qualifikation nach DVGW GW 129 erforderlich. Gleichwertige Befähigungsnachweise aus anderen EU-Mitgliedstaaten werden ebenfalls anerkannt.

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