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Elektroplanungsleistung, Sanierung Mooswaldhalle Freiburg Hochdorf

Auftraggeber
Veröffentlicht
04.06.2026
Angebotsfrist
06.07.2026
Gegenstand des Verfahrens sind Leistungen der Technischen Ausrüstung ELT nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 2, § 53 ff für die Sanierung der Mooswaldhalle Hochdorf, Hochdorfer Str. 16a, 79108 Freiburg. Durchgeführt wird ein 1-stufiges, offenes Verfahren nach § 119 Abs. 3 GWB, § 14 Abs. 2 und § 15 VgV.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
04.06.26
Fragenfrist
29.06.26
Abgabefrist
06.07.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Freiburg im Breisgau, Deutschland
Vertragslaufzeit
36 Tage
E-Mail
vergabemanagement@freiburg.de
Freischalten
Telefon
+49 7612014083
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Website
https://regionfreiburg.deutsche-evergabe.de
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Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Nachweis besondere Berufsqualifikation gemäß § 75 VgV. Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten

    • Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen an die Planungsleistung erfüllen.
    • Als Berufsqualifikation wird der Beruf "Ingenieur*in", „Bachelor“, „Meister“, „Techniker“ oder eine gleichwertige Qualifikation von mindestens einer Person des Unternehmens gefordert (Entsprechende Nachweise können angefordert werden).
    • Die Qualifikation kann vom Projektteam (gemäß Angebotsformular Nr. 2.8) erfüllt werden oder einer anderen Person des Unternehmens. Ein entsprechender Nachweis ist hochzuladen.
    • Bei natürlichen Personen ist die fachliche Anforderung erfüllt, wenn ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstiger Befähigungsnachweis vorgelegt werden kann, welcher berechtigt, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden.
    • Juristische Personen sind zugelassen, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die zuvor genannten Zulassungsvoraussetzungen erfüllt.
    • Nachweis bei Bietern mit Sitz in einem EU-Staat durch Vorlage des nach dem Recht des Herkunftsstaates des Bieters maßgeblichen Dokuments gemäß Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates.
    • Die Bieterauswahl erfolgt nach den in den Vergabeunterlagen festgelegten Eignungskriterien. Der Nachweis der Eignung des Bieters bzw. der Bietergemeinschaft wird anhand der nachfolgend geforderten Erläuterungen und Nachweise geprüft (gemäß Angebotsformular Nr. 1 bis 2.10). Bei einer Bietergemeinschaft gelten diese Erklärungen entsprechend für jedes Mitglied.
    • 1. Angaben zum Bieter (Name und Rechtsform des Unternehmens, Vertretung, Kontaktdaten).
    • 2. Erklärung zur Zusammensetzung bei einer Bietergemeinschaft (§ 43 VgV). Die Erklärung kann nicht nachgereicht werden.
    • 3. Erklärung zu vorgesehenen Nachunternehmerleistungen, sofern im Auftragsfall Teile des Auftrags als Unterauftrag an Nachunternehmen vergeben werden sollen (§ 36 VgV).
    • 4. Eigenerklärung zu einer beabsichtigten Eignungsleihe, sofern zum Nachweis der Eignung die Leistungsfähigkeit eines anderen Unternehmens in Anspruch genommen wird (§ 47 VgV). Die Erklärung kann nicht nachgereicht werden.
    • 5. Eigenerklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, insbesondere durch wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen und keine Interessen bestehen, die im Widerspruch zur Ausführung des Auftrags stehen oder diese nachteilig beeinflussen könnten (§ 46 Abs. 2 VgV).
    • 6. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (§ 123 und § 124 GWB).
    • 7. Eigenerklärung, dass die Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Landestariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) erfüllt werden.
    • 8. Eigenerklärung, dass im Rahmen der Auftragsausführung nur Produkte verwendet werden, die unter Beachtung der in den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen (ILO) festgelegten Mindeststandards hergestellt und/oder verarbeitet wurden.
    • 9. Eigenerklärung zur Einhaltung der Sanktionen der EU gegen russische Unternehmen / Personen / Lieferanten (Auftragsverbot).
    • 10. Erklärung, dass das Unternehmen über den gesamten Leistungszeitraum über eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in Höhe von mind. "3,0 Mio." Euro für Personenschäden und mind. "2,0 Mio." Euro für Sachschäden verfügen. Die Schadensersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr betragen (§ 45 Abs.1 Nr. 3 und Abs. 4 Nr. 2 VgV). Es kann auch ein Nachweis der Versicherung vorgelegt werden, dass die Versicherungssumme im Auftragsfall entsprechend den Anforderungen angepasst wird. Bei Bietergemeinschaften gilt dieses für jedes Mitglied entsprechend. Eine Eigenerklärung ist nicht ausreichend, es muss eine aktuelle (zum Zeitpunkt der Bekanntmachung max.12 Monate alte) Bescheinigung bzw. Bestätigung der Versicherung vorgelegt werden.
    • 11. Nachweis besondere Berufsqualifikation (§ 75 VgV). Siehe ausführliche Beschreibung unter dem Kriterium "Relevante Bildungs- und Berufsqualifikation".
    • >> Fortsetzung Eignungsnachweise Nr. 12 ff siehe unten.
  • >> Fortsetzung Eignungsnachweise

    • 12. Angaben zum vorgesehenen Projektteam (§ 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV). Name und Qualifikation der Projektleitung, der Stellvertretenden Projektleitung und der Bauleitung (Eignungsprüfung Projektteam). Als prinzipiell geeignet werden die Personen des genannten Projektteams eingestuft, die folgende Mindestkriterien einhalten:
    • • Diplom, Bachelor, Meister, Techniker oder gleichwertige Qualifikation, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis für Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung, Fachrichtung Elektrotechnik nach HOAI §§ 53 ff.
    • • mind. 5 Jahre Berufserfahrung in der Projektleitung / Bauleitung für Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung, Fachrichtung Elektrotechnik nach HOAI §§ 53 ff.
    • • mind. 3 Jahre Berufserfahrung in der stellvertretenden Projektleitung für Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung, Fachrichtung Elektrotechnik nach HOAI §§ 53 ff.
    • 13. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (§ 46 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 VgV). Diese Referenzen dienen der Feststellung der grundsätzlichen Eignung des Bieters/ der Bietergemeinschaft und können nicht nachgereicht werden. Als geeignet wird eingestuft, wer vergleichbare wesentliche Leistungen entsprechend der abgefragten Referenzprojekte erbracht hat und die jeweiligen Mindestkriterien erfüllt. Doppelnennungen von Referenzen unter den unterschiedlichen Fragestellungen sind möglich.
    • Referenzprojekt 1:
    • Referenz Bieter/ Bietergemeinschaft zu Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung, Fachrichtung ELT innerhalb eines Projektes.
    • Mindestkriterien:
    • • Sanierung oder Umbau einer Sport-, Mehrzweck- oder Stadthalle (Versammlungsstätte > 1.000 Besucher oder ein vergleichbares Projekt) für einen öffentlichen Auftraggeber (als öffentliche Auftraggeber gelten Auftraggeber, die an das Vergaberecht gebunden sind),
    • • Einstufung Technische Ausrüstung mind. HZ II,
    • • Planung aller Anlagengruppen 4 (Starkstromanlagen), 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen) nach § 53 HOAI Teil 4,
    • • Übergabe an die Nutzenden ab 01/2022 bis zum Datum der Bekanntmachung,
    • • Baukosten KG 440 und 450 mind. 0,5 Mio. EUR netto,
    • • Vollständig selbst erbrachte Grundleistungen der Leistungsphasen 1 – 3 und 5 – 8 nach § 53 HOAI Teil 4.
    • Referenzprojekt 2:
    • Referenz Bieter/ Bietergemeinschaft zu Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung, Fachrichtung ELT innerhalb eines Projektes.
    • Mindestkriterien:
    • • Planung und Bauleitung bis zum Anschluss und Inbetriebnahme einer PV-Anlage für einen öffentlichen Auftraggeber (als öffentliche Auftraggeber gelten Auftraggeber, die an das Vergaberecht gebunden sind),
    • • Installierte Leistung der PV-Anlage mit mind. 150 kWp,
    • • Übergabe an die Nutzenden ab 01/2022 bis zum Datum der Bekanntmachung,
    • • Vollständig selbst erbrachte Grundleistungen der Leistungsphasen 1 – 3 und 5 – 8 nach § 53 HOAI Teil 4 sowie Abstimmung mit dem Energieversorger.
    • Referenzprojekt 3:
    • Referenz Projektleitung zu Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung, Fachrichtung ELT innerhalb eines Projektes.
    • Mindestkriterien:
    • • Sanierung oder Umbau eines Nicht-Wohngebäudes mit öffentlichem Auftraggeber, (als öffentliche Auftraggeber gelten Auftraggeber, die an das Vergaberecht gebunden sind),
    • • Einstufung Technische Ausrüstung mind. HZ II,
    • • Planung aller Anlagengruppen 4 (Starkstromanlagen), 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen) nach § 53 HOAI Teil 4,
    • • Übergabe an die Nutzenden ab 01/2022 bis zum Datum der Bekanntmachung,
    • • Baukosten KG 440 und 450 mind. 0,5 Mio. EUR netto,
    • • Vollständig selbst erbrachte Grundleistungen der Leistungsphasen 1 – 3 und 5 – 9 nach § 53 HOAI Teil 4.
    • 14. Angaben zur Beschäftigtenzahl (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV). Als geeignet werden Bieter/ Bietergemeinschaften eingestuft, deren durchschnittliche Anzahl der fachbezogenen Mitarbeitenden (inkl. Unternehmensleitung) im Bereich Fachplanung Technische Ausrüstung, Fachrichtung ELT in den Jahren 2025 und zum Zeitpunkt der Bekanntmachung mindestens 4 betragen hat. Nicht einzubeziehen sind freie und kaufmännische Mitarbeitende sowie Praktikanten und Hilfskräfte.
    • Allgemeiner Hinweis:
    • Der Auftraggeber behält sich vor, bis zur Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Eigenerklärungen wahrheitsgemäß eingereicht worden sind. Akzeptiert wird auch die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE), soweit darin die geforderten Angaben und Nachweise enthalten sind. Bei ausländischen Unternehmen werden gleichwertige Nachweise zuglassen.
  • Der Auftraggeber behält sich vor, für die Bieter einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister (§ 6 WRegG) sowie dem Handels-/Berufs-/Partnerschaftsregister bei der zuständigen Stelle gemäß den gesetzlichen Bestimmungen anzufordern.

Zuschlagskriterien

  • Zuschlags- und Wertungskriterium

    • Zuschlagskriterium B: Honorarangebot mit Gewichtung 35 %.
    • Die Details zur Bewertung sind der Verfahrensbeschreibung zu entnehmen.
  • Zuschlags- und Wertungskriterium

    • Zuschlagskriterium A: Erfahrung Projektteam mit Gewichtung 30 %.
    • Zuschlagskriterium C: Fachlich-inhaltliche Herangehensweise mit Gewichtung 35 %.
    • Die Details zur Bewertung sind der Verfahrensbeschreibung zu entnehmen.

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