Frist abgelaufen

Energieeffiziente Stadthalle Los 4 - Technische Ausrüstung ELT

Auftraggeber
Veröffentlicht
11.04.2024
Angebotsfrist
Die Wiederbelebung der Stadthalle als wichtiger Kultur- und Veranstaltungsort im Stadtzentrum im Stadtteil Zeulenroda soll für unterschiedliche Veranstaltungsformate multifunktionell nutzbar. Das Gebäude soll den zukünftigen Anforderungen an nachhaltiges Bauen und Klimaschutz gerecht werden. Die Nutzfläche soll ca. 2.100 m² aufweisen. Daher nahm die Stadt am Wettbewerbsaufruf im Jahr 2022 zur EFRE Förderung „Energieeffizienzsteigerung in öffentlichen Gebäuden und Infrastrukturen Kommunen (EGI)“ mit dem Objekt Stadthalle teil. Im Ergebnis der Bewertungen hat sich das Vorhaben qualifiziert. Somit kann die Stadt einen qualitativen Förderantrag bis zum 30.11.2024 einreichen. Der Wettbewerbsbeitrag wird als Anlage zur Leistungsbeschreibung zur Verfügung gestellt. Aufgrund der EFRE-Anforderungen sind von der Planung bis zur Übergabe und Inbetriebnahme folgende Ziele zu erreichen und nachzuweisen. Siehe dazu beigefügte Anlage zur Leistungsbeschreibung – Anforderungen der EFRE Förderung für Energieeffiziente Gebäude EGI. Hier sind unteranderen folgende Inhalte am konkreten Vorhaben zu beachten. Die Zielstellung der EFRE Förderung ist das energieeffiziente und klimaschonende Bauen. Die zu sanierenden oder neuerrichteten Gebäude/-Gebäudeteile müssen eine hochgedämmte Gebäudehülle, welche Wärmeverluste minimiert und den Einsatz von überwiegend regenerativen Energiequellen für die Heizung/ Warmwasserbereitung/Kühlung aufweisen. Konkret hatte sich die Stadt im Wettbewerbsbeitrag mit einem Ersatzneubau mit nachhaltigen Rohstoffen (z.B. Holz, Lehm, Glas) und einem hohen Vorfertigungsgrad beworben. Durch die Kombination und Abstimmung der Gebäudehülle mit einem modernen technischen Versorgungskonzept einschl. technischen Management wie Wärmepumpe, Photovoltaik und Wärmerückgewinnung der Lüftung soll ein Jahres- Primär-Energiebedarf von unter 40% (siehe Wettbewerbsbeitrag – Ermittlung nach DIN V 18599 2018-09) der Vorgabe des GEG eines vergleichbaren Referenzobjektes erreicht werden. Laut EFRE Richtlinie muss der Nachweis des zu fördernden Vorhabens um mindestens 20 % besser sein, als der Gesetzgeber gemäß GEG verlangt. • Weiterhin sollen durch einfache, klare Gebäudeformen ohne Vor- und Rücksprünge der bauliche Aufwand und zugleich Energieverluste minimiert werden. Zielstellung ist eine kompakte Planung, um das Verhältnis von Außenwandflächen zu Raumvolumen und damit eine Minderung der Wärmeverluste zu erreichen. Auch der Fensterflächenanteil muss sorgfältig geplant werden. • Anforderungen an Ressourceneffizienz bzw. Ressourcenschonendes Bauen gemäß des EFRE-Wettbewerbsbeitrages: Mit dem Wettbewerbsbeitrag der Stadt zur Stadthalle ging es zunächst um den Erhalt des historischen Bestandes, z.B. Empfangsgebäude „Am Puschkinpark“ und einen Rückbau oder Teilrückbau der restlichen Gebäudeteile sowie ein Ersatzneubau. Dabei ist es wichtig, eine Verbindung des Bestandes mit der neuen Bausubstanz unter Beachtung der künftigen Nutzungsschwerpunkte und einer modernen Gebäudeinfrastruktur zu schaffen, um die Identität der „Stadthalle“ zu erhalten. Es sollte dazu mit der LP 2 eine Variantenprüfung aus energetischer und wirtschaftlicher Sichtweise erfolgen und dabei die Variante A) mit einem Teilrückbau und der Einbeziehung der vorh. Bausubstanz (z.B. Empfangsgebäude oder verbleibende Bausubstanzen) sowie die Variante B) mit einem kompletten Rückbau der alten Stadthalle und der Errichtung eines Ersatzneunbaues untersucht und dargestellt werden. Der Thüringer Bauwegweiser „Nachhaltiges Bauen“ sollte bei der Untersuchung beider Varianten als Grundlage der Planung besondere Berücksichtigung finden.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
11.04.24
Teilnahmefrist
06.05.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Zeulenroda-Triebes, Deutschland
E-Mail
immo-ausschreibung@leg-thueringen.de
Freischalten
Telefon

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Eigenerklärung sowie Nachweis zur Erbringung der Dienstleistung durch einen besonderen Berufsstand (§ 44 Abs. 2 VgV) (Mindestkriterium): Es ist eine Kopie der Ernennungsurkunde der Architekten-/ Ingenieurkammer vorzulegen. Ausländische Bewerber geben bitte eine entsprechende Erklärung und einen entsprechenden Nachweis ab.

  • Unternehmensdarstellung

    • Von allen Beteiligten auszufüllen (Bewerber, Mitglied Bewerbergemeinschaft, Nachunternehmer)
    • Name des Unternehmens
    • Gründungsjahr
    • Rechtsform
    • Postanschrift
    • Ansprechpartner für das Vergabeverfahren
    • Telefon/ Fax/ E-Mail
    • Internetadresse (sofern vorhanden)
    • Hauptsitz
    • Zuständige Niederlassung im Auftragsfall
    • Vertretungsberechtigte Person/en
    • Umsatzsteuer-ID-Nr.
    • Handelsregisternummer
    • Registergericht
  • Eigenerklärung zu verbundene Unternehmen - § 46 Ab. 2 VgV

  • Eigenerklärung sowie ggf. Nachweis über Eintragung in das Berufsregister (§ 44 Abs. 1 VgV)

    • Mit dem Teilnahmeantrag ist vorzulegen:
    • - Sofern eintragungspflichtig: aktueller Auszug des Berufsregister,
    • Ausländische Bewerber geben bitte eine entsprechende Erklärung und einen entsprechenden Nachweis vor.
    • Der Registerauszug darf nicht älter als 3 Monate sein.
  • Eigenerklärung sowie Nachweis zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung (Mindestkriterium)

    • Mit dem Teilnahmeantrag ist vorzulegen:
    • - Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes, die zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge nicht älter als 12 Monate sein darf
  • Eigenerklärung sowie Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung (§ 45 Abs. 1 Nr. 3, Abs. 4 Nr. 2 VgV) (Mindestkriterium)

    • Der Bewerber hat eine Berufshaftpflichtversicherung
    • mindestens über die unten genannten Höhen je Schadensfall von:
    • für Personenschäden 3.000.000,00 €
    • für Sach- und Vermögensschäden: 700.000,00 €
    • bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen nachzuweisen.
    • Die Deckung ist über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten.
    • Dem Teilnahmeantrag ist der gültige Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung beizufügen. Der Nachweis darf nicht älter als
    • 3 Monate sein. Alternativ ist eine schriftliche Bestätigung des Versicherers über die Bereitschaft, die Versicherungssumme im Auftragsfall mindestens auf die
    • genannten Beträge zu erhöhen, beizulegen. Bei Bewerbergemeinschaften der Nachweis der Betriebshaftpflichtversicherung eines Mitgliedes ausreichend.

Zuschlagskriterien

  • Servivezeit

  • Konzept zur Umsetzung

  • Einzusetzendes Personal (Vorstellung, Berufserfahrung)

  • Kostenrelevante Kriterien (Honorar, Nebenkosten)

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Eigenerklärung42 KB24 Seiten
Eignungskriterien287 KB4 Seiten
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