Frist abgelaufen

Entsorgung von Rost- und Kesselasche sowie Filterstaub am DHE

Die Angebotsfrist ist am 08. Dezember 2025 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓

Zuschlag erteilt am 03. Juli 2026

  • MINERALplus GmbH, Gladbeck · 6.468.647 €
Zur Zuschlagsbekanntmachung →
Auftraggeber
Veröffentlicht
10.11.2025
Angebotsfrist
Seit der Inbetriebnahme im Jahr 2024 produziert das Dinslakener Holz- Energiezentrum (DHE) nachhaltig und annähernd CO2-neutral jährlich bis zu 380 GWh Wärme für die FVN. Das DHE besteht aus zwei bau- gleichen, parallel angeordneten Kessellinien mit einer maximalen Feuerungswärmeleistung von 99 MWth (jeweils 49,5 MWth). Als Brennstoff für die Zünd- und Stützfeuerung wird extra leichtflüssiges Heizöl eingesetzt, der primäre Brennstoff besteht ausschließlich aus naturbelassenen Hölzern sowie Althölzer der Kategorien A I bis A III, gemäß Altholzverordnung. Andere Brennstoffe sind nicht zugelassen. Eine Aufbereitung des Brennstoffs findet am Standort der Anlage nicht statt. In den rund 7.500 Betriebsstunden, die pro Jahr erreicht werden, wird Strom und Wärme aus etwa 200.000 Tonnen Altholz gewonnen. Zum Schutz der Umwelt ist das DHE mit einer vierstufigen Rauchgas- reinigung ausgestattet. Diese vier Stufen sind darauf ausgelegt, die Schadstoffemissionen deutlich unter den genehmigten Grenzwerten zu halten. Im Rahmen der thermischen Verwertung bleiben Rückstände aus der; 1. Rostasche, 2. Flugasche, 3. Filterasche als Feststoff, zurück und werden einer detaillierten Analyse unterzogen. Für die kommenden zwei Jahre sollen innerhalb dieses Vergabeverfahrens die Entsorgung der Reststoffe vergeben werden. Bei der Verbrennung des Altholz- gemisches entstehen im Wesentlichen drei Abfallstoffe, die einer Entsorgung zugeführt werden müssen, und zwar die Rostaschen, die Kesselaschen und die Abfälle aus der Rauchgasreinigung. Mit der Entsorgung der Aschen und der Abfälle aus der Rauchgasreinigung ist ihr Schadstoffpotenzial, insbesondere deren physikalischen und chemischen Eigenschaften durch geeignete Analysen zu ermitteln. Die Analysen sind für die gesamte lösliche Fraktion und die Schwer- metalle im löslichen und unlöslichen Teil durchzuführen. Die Rost- aschen, Kesselaschen und Filterstäube sind regelmäßig auf die in Tabelle 3 genannten Parameter nach Anhang 3 der DepV durch ein zugelassenes Labor gemäß § 16 LKrWG untersuchen zu lassen, um die Fachgerechte Entsorgung des Materials sicherzustellen. Folgende Mengen der drei Abfallsorten fallen ungefähr pro Jahr am Dinslakener Holz-Energiezentrum an und müssen nach den gesetzlichen Vorgaben analysiert und entsorgt werden: • Filterstaub (Reststoffe aus Rauchgasreinigung) - 10.000 t/a • Rostasche - 14.500 t/a • Kesselasche - 5.000 t/a Der Wechsel eines Entsorgungsweges wird mit Beginn des Vertrags bei der Bezirksregierung Düsseldorf, Dezernat 52, vom Auftraggeber angezeigt.

Zeitplan

Veröffentlichung
10.11.25
Teilnahmefrist
08.12.25
Vertragsbeginn
01.04.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Dinslaken, Deutschland
Vertragslaufzeit
2 Tage
E-Mail
einkauf@stadtwerke-dinslaken.de
Telefon
02064605-0

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien

    • 1) Eigenerklärung über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung
    • mit Deckungssummen in Höhe von 10.000.000 EUR für Personen-,
    • Sach- und Vermögensschäden bei mindestens zweifacher Maximierung
    • pro Jahr. Verfügt der Bewerber zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahme-
    • antrags noch nicht über einen entsprechenden Versicherungsschutz, ist es
    • zunächst ausreichend, wenn er mit dem Teilnahmeantrag Angaben zu
    • seiner bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung macht und bestätigt,
    • den Versicherungsschutz im Auftragsfall entsprechend aufzustocken.
    • 2) Erklärung über den Umsatz in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäfts-
    • jahren (2020-2024), sowohl über den Gesamtumsatz des Bewerbers, als
    • auch über den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des zu vergebenden
    • Auftrags. Ein Bewerber kann sich der Fähigkeit von anderen Unternehmen
    • oder Personen bedienen, ungeachtet der Rechtsnatur der zwischen dem
    • Bewerber und den anderen Unternehmen oder Personen bestehenden
    • Verbindungen. Für den Fall der sog. Eignungsleihe gemäß §47 SektVO ist
    • eine Verpflichtungserklärung gemäß § 47 Abs. 1 SektVO des anderen
    • Unternehmens / Personen(en) dem Teilnahmeantrag beizufügen. Zudem
    • hat das andere Unternehmen / Person(en) die vorgenannten Erklärungen
    • abzugeben. Für Bewerbergemeinschaften gilt, dass alle Mitglieder einer
    • Bewerbergemeinschaft alle vorgenannten Erklärungen abgeben müssen.
    • Eine Bewerbergemeinschaft muss darüber hinaus erklären, dass sie im
    • Auftragsfall eine gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft
    • bilden und eine im verlangten Umfang deckende, objektbezogene
    • Versicherung abschließen wird.
  • Technische und berufliche Leistungsfähigkeit Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien

    • 1) Nachweis einer aktuell gültigen Zertifizierung nach DIN ISO
    • 9001 durch eine unabhängige Stelle oder einer anderen Unter-
    • lage über gleichwertige Qualitätssicherungssysteme, sofern
    • der Bewerber nachweist, dass die vorgeschlagenen Qualitäts-
    • sicherungsmaßnahmen den geforderten Qualitätssicherungs-
    • normen entsprechen.
    • 2) Gültiger Nachweis Managementsystem für Sicherheit,
    • Gesundheitsschutz und Umweltschutz (z. B. SCC-Zertifikat).
    • 3) Erklärung über die Anzahl der in den letzten drei Kalender-
    • jahren (2022-2024), jahresdurchschnittlich und aktuell
    • beschäftigten Arbeitskräfte - Stand Oktober 2025 - (aufge-
    • schlüsselt in kaufmännische und gewerbliche/technische Mit-
    • arbeiter) pro Jahr.
    • 4) Angaben über geeignete Referenzen über früher ausge-
    • führte Aufträge in dem Tätigkeitsbereich des zuvergebenden
    • Auftrags in den Jahren 2015-2025 durchgeführte Projekte mit
    • Angaben: — zu den Inhalten der erbrachten projektbezogenen
    • Leistungen, — zu den Gesamtkosten des Projekts, — zum
    • Auftragswert der erbrachten projektbezogenen Leistungen
    • (netto ohne MwSt.), — zum Erbringungszeitraum der projekt-
    • bezogenen Leistungen, — zum öffentlichen oder privaten
    • Empfänger der projektbezogenen Leistungen, — zu Kontakt-
    • daten der benannten Empfänger der projektbezogenen
    • Leistungen (Ansprechpartner zur etwaigen Prüfung der
    • Referenzangaben), — zum Auftragsverhältnis zum öffentlichen
    • oder privaten Auftraggeber (Direktauftrag, Unterauftrag,
    • Arbeitsgemeinschaft), einschließlich Angaben zum Einsatz von
    • Nachunternehmern. Unter Berücksichtigung der Einhaltung der
    • sonstigen Teilnahmebedingungen sind die in Punkt 4. benannten
    • Referenzangaben Wertungskriterium für die Aufforderung zur
    • Angebotsabgabe. Ein Bewerber kann sich der Fähigkeit von
    • anderen Unternehmen oder Personen bedienen, ungeachtet der
    • Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den anderen
    • Unternehmen oder Personen bestehenden Verbindungen. Für
    • den Fall der sog. Eignungsleihe gemäß §47 SektVO ist eine
    • Verpflichtungserklärung gemäß§ 47 Abs. 1 SektVO des anderen
    • Unternehmens / Personen(en) dem Teilnahmeantrag beizufügen.
    • Zudem hat das andere Unternehmen / Person(en) die vor-
    • genannten Erklärungen abzugeben. Für Bewerbergemein-
    • schaften gilt, dass alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft
    • alle vorgenannten Erklärungen abgeben müssen. Anhand der
    • Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten
    • Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
  • Eignung zur Berufsausübung Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufsregister oder Handelsregister Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen

    • 1) Erklärung des Bewerbers in Form einer Unternehmensdar-
    • stellung mit den Angaben: Name, Anschrift, Kontaktdaten
    • (Telefonnummer und E-Mailadresse), Rechtsform, Unternehmens-
    • inhaber bzw. bei juristischen Personen bevollmächtigter Vertreter,
    • Gründungsdatum, Leistungsspektrum, Niederlassungen.
    • 2) Nachweis über aktuelle Eintragungen in einem Berufs- oder
    • Handelsregister (nicht älter als 6 Monate).
    • 3) Erklärung zum Nachkommen der Verpflichtungen zur Zahlung
    • von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung.
    • 4) Erklärung zu Ausschlussgründen gemäß § 123 Abs. 1 bis 3 GWB.
    • 5) Erklärung zu Ausschlussgründen gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer
    • 1 bis 5 und Ziffer 7 bis 9 GWB. Ein Bewerber kann sich der
    • Fähigkeit von anderen Unternehmen oder Personen bedienen, unge-
    • achtet der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den anderen
    • Unternehmen oder Personen bestehenden Verbindungen. Für den Fall
    • der sog. Eignungsleihe gemäß § 47 SektVO ist eine Verpflichtungs-
    • erklärung gemäß § 47 Abs. 1 SektVO des anderen Unternehmens /
    • Personen(en) dem Teilnahmeantrag beizufügen. Zudem hat das andere
    • Unternehmen / Person(en) die vorgenannten Erklärungen abzugeben.
    • Für Bewerbergemeinschaften gilt, dass alle Mitglieder einer Bewerber-
    • gemeinschaft alle vorgenannten Erklärungenabgeben müssen.
  • Sonstiges Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw Teilnahme aufgefordert werden. Geplante Mindestzahl

    • 3
    • Höchstzahl: 7
    • Objektive Kriterien für die
    • Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die eingehenden Teil-
    • nahmeanträge werden in 2 Stufen überprüft. In einer ersten Stufe
    • prüft die Vergabestelle diese formal und bezogen auf die Eignung
    • des Bewerbers hinsichtlich der Befähigung zur Berufsausübung (ein-
    • schließlich der Auflagen zur Eintragung in einem Berufs- oder Handels-
    • register), der wirtschaftlichen und finanziellen sowie der technischen
    • und beruflichen Leistungsfähigkeit. In einer zweiten Stufe wird unter
    • den Bewerbern eine Punktebewertung vorgenommen. Die Punkte-
    • verteilung erfolgt nach folgenden Kriterien: Angaben zu den Referenz-
    • projekten: Zum nachstehenden Referenzthema kann maximal 1
    • Referenz vorgelegt werden. Angaben zur Punkteverteilung: je wertbarer
    • Referenz wird 1 Punkt vergeben. Insgesamt wird somit max. 1 Wertungs-
    • punkt vergeben. Angefragte Referenzprojekte: 1) Leistungserbringung
    • von vergleichbaren Aufträgen für die Entsorgung von Rostasche, Kessel-
    • asche und Flugstaub, die in den Jahren 2015 bis 2025 durchgeführt
    • wurden, die mit dem geforderten Leistungsumfang vergleichbar sind. Zur
    • Angebotsabgabe aufgefordert werden die Bewerber, die die Eignungs-
    • kriterien der ersten Stufe erfüllen und in der zweiten Stufe die höchsten
    • Gesamtpunktzahlen erreicht haben. Die Vergabestelle behält sich vor, die
    • zur Abgabe eines Angebots aufzufordernden Bewerber auszuwählen,
    • welche die Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen.

Zuschlagskriterien

  • 95%

    • 5%
    • Organisation, Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung
    • des Auftrags betrauten Personals sowie geplanter Nachunternehmer /
    • Speditionen unter Angabe der verwendeten Fahrzeuge und Abholzeiten.

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Vertragsentwurf156 KB16 Seiten
Kalkulation78 KB2 Tabellen
Projektplan37 KB6 Seiten
Vertragsbedingungen203 KB12 Seiten
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