Entwicklung eines Bildungszentrums mit Ganztagsgrundschule und Kindertagesstätte in der Rudolf-von-Scherenberg-Schule Dettelbach - Fachplanung Technische Ausrüstung HLSK
Die Stadt Dettelbach plant ein Bildungszentrum mit einer 3-zügigen Grundschule und einer 5-gruppigen Kin-dertagesstätte sowie Flächen für die Erwachsenenbildung in Dettelbach. Es ist beabsichtigt durch umfangreiche Sanierungs- und Umbaumaßnahmen, entwurfsabhängigen Teilabb-ruch und Teilneubau oder Erweiterungsmaßnahmen des Gebäudekomplexes der ehemaligen Rudolf-von-Scherenberg Volksschule Dettelbach, ein Raumkonzept für die Bereiche der Grundschule abzubilden, sowie eine Kita und Erwachsenenbildung zu integrieren. Der Gebäudekomplex in Massivbauweise befindet sich in steiler Hanglage. Es liegt ein erstes Architektur-Konzept zur Umsetzbarkeit des Bildungszentrums vor. Die Gesamtkosten werden vorläufig mit ca. 20,5 Mio. € brutto ermittelt. Die Baumaßnahme wird mit öffentlichen Mitteln gefördert. Es wurden noch keine Planungsleistungen nach HOAI Fachplanung Technische Ausrüstung erbracht. Eine Beschreibung im Detail kann den Vergabeunterlagen - Anlage 01 entnommen werden.
1. Eignung zur Berufsausübung: a) fristgerechter Eingang der Bewerbung über die vorgegebene Vergabeplattform des Auftraggebers § 53 VgV (Ausschlusskriterium), b) Wurde die Bewerbung digital auf der vorgegebenen Vergabeplattform entsprechend den geforder-ten Mitteln (VGV §10) eingereicht? (Ausschlusskriterium)c) Erklärung, dass Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB nicht vorliegen, oder Einheitliche europäische Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV (Ausschlusskriterium), weitere Informationen fin-den Sie unter: https://eee.evergabe-online.de/ d) Nachweis der Berufszulassung des Bewerbers nach § 44 VgV und § 75 VgV, e) Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen nach § 43 VgV,f) Erklärung, dass kein Interessenkonflikt nach § 6 VgV besteht,g) Erklärung, dass kein Bezug zu Personen, Organisationen oder Einrichtungen, denen die Auftrags-vergabe nach Art. 1 Nr. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 vom 08.04.2022 (neuer Art, 5k der Ver-ordnung (EU) Nr. 833/2014) verboten ist, vorliegt. h) Abgabe eines Firmen- oder Büroprofils mit Angabe zur Gründung, Gesellschaftsform, Eigentümer und evtl. Tochtergesellschaften und Standorten, Handelsregisterauszug mit Aussage, ob das Unternehmen ein KMU ist.i) Will sich ein Bewerber (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) auf die Leistungsfähigkeit Dritter (Nachunternehmer oder Freie Mitarbeiter) berufen § 36 / 46 VgV, so ist jeweils gesondert durch diese nachzuweisen: i.1) Verpflichtungserklärung zur Eignungsleihe § 47 VgV,i.2) Angabe welche Teile des Auftrags als Unterauftrag bearbeitet werden VgV § 46 (3) Nr. 10,i.3) Erklärung zu / Erbringung der Nachweise der Unterpunkten c) bis h)i.4) Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit nach 2.).j) Bei Bieter- oder Bewerbergemeinschaften nach § 43/53 VgV) sind je Mitglied anzugeben:j.1) Namen der Partner mit Firmen- oder Büroprofil,j.2) Erklärung zur Rechtsform,j.3) Angabe der vollständigen Unternehmensbezeichnung durch jedes Mitglied,j.4) Benennung eines bevollmächtigten Vertreters,j.5) Erklärung der gesamtschuldnerischen Haftung durch jedes Mitglied,j.6) Organigramm zur Leistungserbringung,j.7) Erklärung zu / Erbringung der Nachweise der Unterpunkte c) bis h) durch jedes Mitglied,j.8) Nachweis der wirtschaftl. und finanziellen Leistungsfähigkeit nach 2.) durch jedes Mitglied.
2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: a) Der Bewerber muss zum Zeitpunkt der Bewerbung eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer nachweisen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 1.000.000 EUR für sonstige und Sachschäden mindestens 1.000.000 EUR beträgt. Es sind mind. 2 Schadensfälle je Jahr abzudecken (2-fache Maximierung im Versicherungsjahr).Eine projektbezogene Aufstockung im Auftragsfall kann akzeptiert werden, eine Bestätigung ist schriftlich vorzulegen / zu erklären. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.b) Erklärung über den jährlichen Umsatz des Bewerbers in € brutto für die ausgeschriebene Dienstleistung (hier: Fachplanung Technische Ausrüstung HLSK) der letzten 3 Geschäftsjahre.Die maximal zu erreichende Punktzahl für das Kriterium 2. ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 10 Punkten. Ein Muster der detaillierten Wertungsmatrix mit der Gewichtung der einzelnen Auswahl- und Unterkriterien ist den Vergabeunterlagen – Anlage 02 zu entnehmen.
3. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
•3.a. Personelle Qualifikation / Berufliche Leistungsfähigkeit:Angabe der Zahl der Beschäftigten des Bewerbers im jährlichen Mittel der letzten drei Jahre für die ausge-schriebene Dienstleistung (hier: Fachplanung Technische Ausrüstung HLSK):- Führungskräfte (einschl. Projektleiter/innen)- sonst. fest angestellte Beschäftigte (ohne Führungskräfte, ohne Auszubildende)Angabe Name, Qualifikation- einer projektverantwortlichen Person über die gesamte Projektdauer Die maximal zu erreichende Punktzahl für das Kriterium 3.a. ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 7 Punkten.3.b. Referenzobjekte / Technische Leistungsfähigkeit:Angabe / Beschreibung selbst erbrachter Leistungen bei insg. drei Referenzen die mit der Komplexität der Planungsanforderungen der Bauaufgabe vergleichbar sind.Referenz 1: Sanierung / Umbau Schulgebäude im Bestand od. vergleichbar,Referenz 2: Neubau Schulgebäude od. vergleichbar,Referenz 3: Gebäude für Kinderbetreuung, Kindertagesstätte od. vergleichbar,Referenz 4: Einfeld-Sport-/Turnhalle od. vergleichbar,je Referenz sind anzugeben:-Projektname / kurze Projektbeschreibung in Wort / Bild-Angabe ob Neubau oder Bauen im Bestand (siehe geforderte Mindeststandards)-Angabe Zeitpunkt der Inbetriebnahme / Nutzungsaufnahme (siehe geforderte Mindeststandards)-Nachvollziehbare Erläuterung über die Vergleichbarkeit der Komplexität der Planungsanforderungen der Referenz mit der Aufgabenstellung -Angabe Auftraggeber, Bauherr (Anschrift, Name und Telefonnummer Ansprechpartner/in),-Vertragsverhältnis zum Bauherrn (AG), z. B. direkter Vertragspartner, Mitglied einer ARGE, oder Nachunternehmer, etc.-Projektleiter/in des Bewerbers,-Angabe der Baukosten HLSK nach DIN 276 (2. Ebene mind. getrennt für KG 410, 420, 430, 470, 480)-Angaben zur eigenen Honorierung (z.B. Einordnung nach HOAI Parameter bzw. Honorar in EUR) der selbst erbrachten Leistungen-Angabe der Projekttermine (z.B. Bearbeitungszeit, Planung, Bauausführung etc.)-Angabe projektbezogener Kennzahlen (z.B. Anzahl Klassen, Anzahl SchülerInnen, Anzahl Kinder, Fläche m2, Volumen m3, etc.)-Angabe der Baukosten Technische Anlagen HLS / Projektgröße nach DIN 276 vgl. Summe aus den Kostengruppen 410, 420, 430, 470, 480) in € brutto-Angabe der selbst erbrachten Leistungen (LPH nach HOAI) insb. bei noch nicht fertig gestellten Bauvorhaben mit Angabe des aktuellen Leistungsstandes entspr. den LPH der HOAI, bei Projekten in ARGE oder mit/als NU Angabe der selbst erbrachten Teilleistungen entspr. den LPH nach HOAI.Die maximal zu erreichende Punktzahl für das Kriterium 3.a. ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 108 Punkten. 3.c. Besondere technische LeistungsfähigkeitNennung und Beschreibung der bes. techn. Fähigkeiten bei je 2 Referenzen vergleichbarer Komplexität der Planungsanforderung zur Bauaufgabe zum Nachweis folgender Besonderen Qualifikationen / Erfahrungen:1. Erfahrung / Kenntnisse: Innovative Energiekonzepte, Energieeffizientes Bauen, wenig / redu-zierte Haustechnik (Low-Tech), insb. in Bezug auf Lüftungstechnik (ALG 3) od. vergleichbar2. Kenntnisse und Erfahrungen in Förderverfahren, Verwaltungsvorschriften und sonst. Regel-werken (auf Landes- Bundes- EU- Ebene) bei vgl. öffentlichen Bauvorhaben3. Erfahrung in der Zusammenarbeit mit öffentlichem Auftraggeber oder vergleichbarBei 3.c.) kann eine Referenz ein od. auch mehrere der geforderten Referenzkriterien erfüllen, die o.g. An-gaben sind dann gesondert für das jeweils zutreffende Kriterium anzugeben.Die maximal zu erreichende Punktzahl für das Kriterium 3.a. ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 12 Punkten.3.d. Technische Leistungsfähigkeit – AusstattungErklärung zur techn. Leistungsfähigkeit durch Angabe der Anzahl und Ausstattung, Geräte, fachtechnische Ausrüstung (insbes. Hard-/Software, Rechnerart etc.).Die maximal zu erreichende Punktzahl für das Kriterium 3.a. ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 5 Punkten.Geforderte Mindeststandards zu 3.:- Gewertet werden Referenzen für 3.b) und 3.c) nur wenn die Inbetriebnahme ab / nach dem 01.01.2013 erfolgte.- Referenz 1 zu 3.b.) muss Bauen im Bestand sein.- Referenz 2 zu 3.b.) muss ein Neubau sein.- Die Vergleichbarkeit der Referenzen für 3.b) und 3.c) hinsichtlich Schwierigkeit, Größe und Umfang ist vom Bewerber zu belegen (Textbeschrieb/ Bilder). Die bloße Benennung einer Projektbezeichnung ohne nähere Aussage ist nicht ausreichend.- Laufende Bauvorhaben werden für die Leistungsphasen nach HOAI gewertet, die bereits vollständig abgeschlossen wurden.- Bauabschnitte einer Gesamtmaßnahme werden als Einzelmaßnahme gewertet, wenn sie gesondert abgerechnet werden. Die geforderten Angaben dürfen dann nur diesen Bauabschnitt erfassen.- Die vollen Punkte je Referenzobjekt (100 %) können nur erreicht werden, wenn alle geforderten Anlagengruppen (ALG) der HLS-Fachplanung nach Definition § 53 HOAI nachweislich erbracht wurden.- Sind nur einzelne Anlagengruppen nachweislich erbracht, erfolgt eine Wichtung gemäß nachfolgendem Schlüssel: Referenz 1 und 2 zu 3.b): ALG 1: 35% + ALG 2: 30% + ALG 3: 20% + ALG 7: 5%+ ALG 8: 10% = 100%