Erd-, Beton-, Bohr-/ Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten, Pfähle/Schlitzwände, Kampfmittelräumarbeiten div. DIN
Erweiterung der Cafeteria im BMLEH, Haus 2
Im Rahmen der Baumaßnahme auf der Liegenschaft des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Heimat (BMLEH) in der Wilhelmstraße 54 in 10117 Berlin ist die Erweiterung der bestehenden Cafeteria in Haus 2 geplant. Der geplante Erweiterungsbau dient der funktionalen Ergänzung des Bestands und soll künftig als zusätzliche Aufenthalts-, Treffpunkt- und Kommunikationsfläche innerhalb der Büro- und Verwaltungsnutzung des Gebäudes dienen.
Der geplante Anbau befindet sich im Innenhofbereich zwischen Haus 1 und Haus 3 des Ministeriumsgeländes. Haus 1 steht unter Denkmalschutz und ist als historisch wertvolle Bausubstanz eingestuft. Bei sämtlichen Abbruch- und Bauarbeiten ist daher ein besonders schonender Umgang mit angrenzenden Bestandsbauteilen sicherzustellen.
Vorgesehen ist ein eingeschossiger Anbau in Massivbauweise aus Stahlbeton mit Stahlbetonboden- und -deckenplatte, innen- und außenliegenden Stützenreihen sowie Unterzügen. Die auskragende Deckenplatte bildet eine Dachterrasse aus. Die Gründung erfolgt mittels Mikrobohrpfählen.
Die Cafeteria ist während der Bauphase teilweise weiterhin in Betrieb.
Hauptzufahrt mit Maßen von ca. 2,30 m (Breite) × 2,30 m (Höhe), dadurch eingeschränkte Fahrzeugwahl
Erforderliche Leistungen gem. VOB:
- Baustelleneinrichtung Einrichtung der Baustelle mit Bauzaun (ca. 80 m), Schutzmaßnahmen für Bäume (Wurzelbereichsschutz ca. 25 m²), Baustromverteiler (1 Haupt- + 3 Endverteiler), Baubeleuchtung (ca. 18 Leuchten), Bauwasseranschluss mit Standrohr und Frostschutz, Bauwasserverteiler mit Zähler
- Erdarbeiten: Baugrubenaushub (ca. 280 m³), Bodenlieferung und -einbau (ca.150 m³), Suchschachtungen für Leitungen
- Abbrucharbeiten: Rückbau von Wärmedämmverbundsystem (ca. 50 m²), Putzflächen, Betonbauteilen sowie Pflasterfläche zur Einlagerung (ca. 300 m²)
- Mauerarbeiten: Schließen von Fensteröffnungen, Herstellung Drempel (ca. 20 m²), Kernbohrungen
- Stahlbauarbeiten: Liefern und Montage von Stahlwinkeln (4 Stück) zur Horizontalaussteifung
- Putzarbeiten: Innen- und Außenputz (ca. 10 m²) der verschlossenen Öffnungen
- Stahlbetonarbeiten: Bodenplatte (ca. 220 m²), Deckenplatte (ca. 210 m²), Attika (ca. 55 m²), Unterzüge (ca. 170 lfm), innen- und außenliegende Stützen (Sichtbeton), Bewehrung (ca. 35 t)
- Tiefgründung: Ca. 225 lfm Mikrobohrpfähle (teils geneigt) inkl. statischer Bemessung
- Abdichtungs- und Dämmarbeiten: Perimeterdämmung (ca. 220 m²), Bitumen-Dickbeschichtung (ca. 40 m²), Fugenabdichtungen (ca. 60 m),
- Dränarbeiten Dränage (ca. 40 m²)
- Kampfmittelräumarbeiten: Einrichtung Räumstelle, ca. 17 Bohlochsondierung bis 7 m Tiefe mit Magnetometermessung, Bergung Ausgrabung mit temp.Verbau, Dokumentation
Beginn der Leistungen: 07/2026
Fertigstellung der Leistungen: 04/2027
Die Vergabestelle weist darauf hin, dass zur Gewährleistung eines zügigen Verfahrens
nur rechtzeitig bei der Vergabestelle eingegangene Bieteranfragen beantwortet werden können.
Fristende: 11.06.2026
ACHTUNG
Die Vergabeunterlagen können unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt
unter www.evergabe-online.de abgerufen werden. Es besteht keine Pflicht zur
Registrierung auf der Vergabeplattform. Über Änderungen der Vergabeunterlagen,
Nachsendungen,Bieterfragen, Antwortschreiben u.ä. werden Sie jedoch nur bei
vorheriger Registrierungautomatisch unterrichtet.
Andernfalls sind Sie verpflichtet, sich eigenständig die erforderlichen Informationen zu
verschaffen.
„Informationen zur Datenerhebung gemäß Artikel 13 Datenschutz-Grundverordnung
(DSGVO) sind den Vergabeunterlagen aus dem beiliegenden Informationsblatt zu
entnehmen“.
•Ausländische Bieter haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen.Der Bieter hat die Einhaltung der Mindestentgelt-Regelungen zu
•berücksichtigen. Einzelheiten dazu sind in den Ausschreibungsunterlagen enthalten.
•Nachweise zur Fachkunde: Bei präqualifizierten Unternehmen findet eine Überprüfung ausschließlich anhand der im Präqualifikationsverzeichnis hinterlegten Referenzen statt. Sofern im Präqualifikationsverzeichnis Referenzen in der geforderten Anzahl hinterlegt sind, die in Art und Umfang den Eignungsanforderungen entsprechen, ist der gültige PQ Eintrag für den entsprechenden Leistungsbereich als Eignungsnachweis ausreichend. Sind im Präqualifikationsverzeichnis keine oder weniger als die geforderte Anzahl von Referenzen hinterlegt, die den Eignungsanforderungen entsprechen, müssen mit dem Angebot den Anforderungen entsprechende Referenzen in der fehlenden Anzahl eingereicht werden. Werden fehlende Referenzen nicht mit dem Angebot eingereicht, wird das Angebot ausgeschlossen. Eine Nachforderung fehlender Referenzen nach der Angebotsabgabe erfolgt nicht.
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