Veröffentlichung 25.06.26 | Fragenfrist 22.07.26 | Abgabefrist 28.07.26 | Vertragsbeginn 01.10.26 |
Eignungskriterien
Erklärung des Bieters bzw. der Bietergemeinschaft über den spezifischen Gesamtumsatz des Bieters bzw. der Bietergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV. --Mindestanforderung ist ein Gesamtumsatz (Jahresmittel) von 100.000 EUR brutto im Leistungsbild Techn. Ausrüstung ALG 1-3 und 7-8 (HLS);
Eigenerklärung des Bieters, dass im Auftragsfall der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit folgendem Inhalt vorgelegt wird: Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von über mind. 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 2,0 Mio. EUR für Sachschäden bei einem Versicherungsunternehmen, das in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen ist. Die Erklärung des Versicherungsunternehmens über das Vorhandensein oder die Bereitschaft zum Abschluss muss im Auftragsfall eingereicht werden und darf nicht älter als sechs Monate sein, gerechnet vom Tag der Bekanntmachung an. Die Versicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das Zweifache der o.g. Deckungssummen pro Jahr betragen (2-fach maximiert). Die Versicherung kann bereits ständig abgeschlossen sein oder im Auftragsfall projektbezogen abgeschlossen werden. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (d. h. ohne Unterscheidung nach Personen- und Sachschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen. Zudem ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag /Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bieters als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den genannten Bedingungen eintritt.
Erklärung des Bieters bzw. der Bietergemeinschaft über die Anzahl der technisch festangestellten Mitarbeiter (bei 40 h / Woche) (VZ-MA) und der Führungskräfte (FK) in den letzten 3 abgeschlossenen Jahren (2023, 2024, 2025) gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV. Die Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von 2 technischen festangestellten Vollzeit-Mitarbeitern (bei 40 h / Woche) inklusive Geschäftsführung (GF) im Leistungsbild Techn. Ausrüstung ALG 1, 2, 3, 7 und 8 (HLS).--- Freie Mitarbeiter sind wie Unterauftragnehmer im Teilnahmeantrag aufzuführen. Die „Verpflichtungserklärung bei Unteraufträgen“ gemäß § 47 Abs. 1 VgV im Teilnahmeantrag unter Anlage 1 ist auch von den freien Mitarbeitern auszufüllen."
a) Angabe der Fachkräfte gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV: Erklärung des Bieters über die Berufsqualifikation eines Geschäftsführers oder einer Führungskraft gemäß § 75 VgV: Der Bieter erfüllt die fachlichen Anforderungen, wenn in der Geschäftsführung bzw. unter den Führungskräften mindestens 1 Person berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Ingenieur"" oder "staatlich geprüfter Techniker" oder "Meister" der Fachrichtung Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär-, Klima-, Versorgungstechnik o.vgl. gem. § 75 VgV im jeweiligen Herkunftsstaat des Bieters (Sitz des Bieters) zu führen. Nachweis durch Vorlage einer Abschlussurkunde mit Angabe der Fachrichtung und Abschlussdatum. Falls im jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung „Ingenieur" oder "staatlich geprüfter Techniker" oder "Meister" der Fachrichtung Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär-, Klima-, Versorgungstechnik o.vgl. nicht gesetzlich geregelt sein sollte, sind vergleichbare fachliche Qualifikationen nachzuweisen, also Befähigungsnachweise vorzulegen, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2013/55/EU - Berufsanerkennungsrichtlinie - gewährleistet ist. - - -b) Nachweis der Berufserfahrung des o.g. Geschäftsführers oder der o.g. Führungskraft:Die Berufserfahrung des o.g. Geschäftsführers oder der o.g. Führungskraft [hierbei muss es sich um dieselbe Person handeln wie unter a) Relevante Bildungs- und Berufsqualifikation] im Leistungsbild Techn. Ausrüstung ALG 1, 2, 3, 7 und 8 (HLS) ist jeweils durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen. Mindestanforderung sind 7 Jahre Berufserfahrung für den Geschäftsführer oder die Führungskraft im Leistungsbild Techn. Ausrüstung ALG 1, 2, 3, 7 und 8 (HLS).
Angabe von 2 Referenzen (Ref 1+ Ref 2: LPH 2-8) gem. § 75 Abs. 5 VgV. ------- Folgende Mindestanforderungen gelten beim Referenzprojekt 1: - - - Der Referenzzeitraum muss zwischen 01.07.2021 - 30.06.2026 liegen, die LPH 2 darf nicht vor diesem Zeitraum begonnen und die LPH 8 muss in diesem Zeitraum abgeschlossen sein. --- Gegenstand des Referenzprojektes ist eine TGA-Leistung bei einem Erweiterungsneubau bzw. Anbau im Bereich Hochbau.--- Das Referenzprojekt hat ein vergleichbares Bauvolumen von mind. 360.000 € brutto (KG 400, ALG 1-3, 7 und 8 (HLS)). --- Bei dem Referenzprojekt wurden die Leistungsphasen 2-8 der Techn. Gebäudeausrüstung aus dem Bereich der ALG 1-3, 7 und 8 (HLS) dem Bieter beauftragt bzw. von ihm vollständig erbracht.--- ALG 1-3, 7 und 8 (HLS): Es wurden mind. drei der genannten ALG dem Bieter beauftragt bzw. von ihm vollständig erbracht.--- Vollständigkeit der Projektdarstellung des Referenzprojektes.------- Folgende Mindestanforderungen gelten beim Referenzprojekt 2: - - - Der Referenzzeitraum muss zwischen 01.07.2021 - 30.06.2026 liegen, die LPH 2 darf nicht vor diesem Zeitraum begonnen und die LPH 8 muss in diesem Zeitraum abgeschlossen sein. --- Gegenstand des Referenzprojektes ist eine TGA-Leistung bei einem Erweiterungsneubau bzw. Anbau im Bereich Hochbau.--- Das Referenzprojekt hat ein vergleichbares Bauvolumen von mind. 360.000 € brutto (KG 400, ALG 1-3, 7 und 8 (HLS)). --- Bei dem Referenzprojekt wurden die Leistungsphasen 2-8 der Techn. Gebäudeausrüstung aus dem Bereich der ALG 1-3, 7 und 8 (HLS) dem Bieter beauftragt bzw. von ihm vollständig erbracht.--- ALG 1-3, 7 und 8 (HLS): Es wurden mind. drei der genannten ALG dem Bieter beauftragt bzw. von ihm vollständig erbracht.--- Vollständigkeit der Projektdarstellung des Referenzprojektes.------- Zusätzliche Kriterien (Mindestanforderungen bei jeweils einem der beiden eigereichten und wertbaren Referenzen. Jede Unterkategorie muss mindestens bei einer wertbaren Referenz erfüllt sein) für: --- Eines der eingereichten Referenzprojekte war eine Zusammenarbeit mit einem öffentlichen Auftraggeber bzw. bei einem Referenzprojekt wurden die einschlägigen Vergaberichtlinien analog eines öffentlichen Auftraggebers (Anlage 3 zu Art. 44 BayHO (ANBest-K)) eingehalten.--- Bei einem der eingereichten Referenzprojekte wurde bei der Beschaffung von Fördermitteln mitgewirkt. (z.B. Zuarbeit hinsichtlich förderfähiger Kosten, Verwendungsnachweis) (Die Benennung des Förderprojekts im Eignungsnachweis ist erforderlich)--- Gegenstand eines der eingereichten Referenzprojekte war die Erstellung eines Lüftungskonzepts bei einer Bildungseinrichtung (eine kurze Erläuterung ist im Eignungsnachweis erforderlich)--- Gegenstand eines der eingereichten Referenzprojekte war die Erweiterung eines bestehenden Haustechnikkonzepts (HLS)--- Gegenstand eines der eingereichten Referenzprojekte war die Planung eines Gebäudes für die öffentliche Nutzung, unter Berücksichtigung der speziellen baulichen Anforderungen beim Bauen für Kinder (Unfallverhütung, kindgerechte Bedienbarkeit, Sicherung…).-- Bei einem der eingereichten Referenzprojekte wurden die Vorgaben der Barrierefreiheit eingehalten.------- Hinweis zu den Referenzen und zur Projektdarstellung der Referenzprojekte: -- Die Referenzprojekte 1 und 2 müssen verschieden sein. -- Alle Referenzkriterien sind Mindestanforderungen.-- Als Büroreferenz wird auch eine Referenz gewertet, die ein Mitarbeiter des Büros in seiner Tätigkeit bei einem früheren Arbeitgeber maßgeblich bearbeitet hat. Als Büroreferenz wird auch eine Referenz gewertet, die von den Mitarbeitern des Büros in ihrer Tätigkeit bei einem früheren Arbeitgeber erarbeitet worden sind, wenn eine weitgehende Identität zwischen den Personen, die für den Referenzauftrag beim früheren Unternehmen zuständig waren, und den Mitarbeitern im neuen Büro besteht.-- Es werden nur Referenzprojekte bei der Eignungsprüfung berücksichtigt, für die ein Referenzdatenblatt (=Teil 4) im Eignungsnachweis ausgefüllt wird. -- Alle Referenzprojekte sind aussagekräftig auf jeweils höchstens zwei DIN A4-Seiten oder einer DIN A3-Seiten darzustellen und zu beschreiben. Die graphische Darstellung (z.B. mit Grundrissen, Ansichten, Fotos etc.) und eine kurze Beschreibung in Textform sollen Ihr Vorgehen bei den Referenzprojekten so erläutern, dass die Kriterien überprüft und nachvollzogen werden können.------- Der AG behält sich vor, Bescheinigungen von öffentlichen und privaten AG über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte anzufordern. Bieter, bei denen im Zuge der Referenzprüfung festgestellt wird, dass die gemachten Angaben nicht korrekt sind, werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen. ------- Hinweise zu den Eignungskriterien: Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungsunterlagen dargestellten Bewertungsmatrix "Eignungskriterien". Alle Eignungskriterien sind Mindestanforderungen.
Zuschlagskriterien
A) Darlegung des vorgesehenen Projektteams (mit Unterkriterien A1 bis A5): Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungsunterlagen dargestellten Bewertungsmatrix "Zuschlagskriterien"
B) Herangehensweise an die konkrete Planungsaufgabe (mit Unterkriterien B1 bis B5): Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungsunterlagen dargestellten Bewertungsmatrix "Zuschlagskriterien"
C) Honorar: Honorarermittlung im Rahmen der HOAI: Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungsunterlagen dargestellten Bewertungsmatrix "Zuschlagskriterien"
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