a) Auftraggeber: Offizielle Bezeichnung: Zweckverband Abfallwirtschaft Oberes Elbtal; Straße, Hausnummer: Meißner Straße 151 a; Postleitzahl: 01445; Ort: Radebeul; Land: DE; Telefon: +49 3514040450; Fax: +49 35140404444; Internet-Adresse: www.zaoe.de; E-Mail: vergabestelle@zaoe.de
b) Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung
c) Angebote können nur elektronisch abgegeben werden.
d) Art des Auftrages: Bauleistung - Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Kipphalle der Umladestation Gröbern
e) Ort(e) der Ausführung: Offizielle Bezeichnung: Umladestation Gröbern; Straße, Hausnummer: Radeburger Straße 65; Postleitzahl: 01689; Ort: Niederau; Land: DE
f) Art und Umfang der Leistung: Der Zweckverband Abfallwirtschaft Oberes Elbtal plant auf dem Dach der Kipphalle Gröbern eine Photovoltaikanlage (PV-Anlage) zu errichten. Die Halle befindet sich auf dem Gelände der Umladestation Gröbern. Bei der Halle handelt es sich um ein 12m hohes Gebäude. Die Außenabmessungen betragen max. 22,65m in der Breite und max. 35,5m in der Länge. Das Gebäudetragwerk ist als Stahlbetonkonstruktion mit Stahlbautragwerk ausgebildet. Die Dacheindeckung erfolgte mit Trapezprofilen des Typs Hoesch T 150.1 mit t = 0,88 mm.
Die PV-Anlage soll im Netzparallelbetrieb arbeiten. Die PV-Anlage gliedert sich in folgende wesentliche Bestandteile:
1. Solargeneratoren mit einer Gesamtleistung von mind. 92,82 kWp. Es dürfen nur monokristalline Module eingesetzt werden, die nach 25 Jahren noch mind. 85 % Restleistung besitzen müssen und positiv sortiert sind. Die Solargeneratoren sind dachparallel zu verbauen.
2. Unterkonstruktion für den Generator. Die Unterkonstruktion soll auf dem Flachdach montiert werden
3. Die zu verwendenden Wechselrichter sollen 3-phasig einspeisen.
4. Die messtechnische Einrichtung zur Überwachung der Anlage erfasst die Daten zur Funktionsüberwachung der Anlage. Die Daten müssen per Fernabfrage abrufbar sein.
g) Es werden keine Planungsleistungen gefordert
h) Aufteilung in mehrere Lose: nein
i) Ausführungsfristen: Beginn: 01.11.2022, Ende: 31.01.2023, Bei schlechten Witterungsverhältnissen kann sich der Beginn bzw. das Ende des Ausführungszeitraumes verschieben.
j) Gegebenenfalls Angaben nach § 8 Absatz 2 Nummer 3 zur Nichtzulassung von Nebenangeboten: Entfällt, da Nebenangebote zugelassen sind.
k) Gegebenenfalls Angaben nach § 8 Absatz 2 Nummer 4 zur Nichtzulassung der Abgabe mehrerer Hauptangebote: Entfällt, da die Abgabe mehrerer Hauptangebote zugelassen ist.
l) Stelle, bei der die Vergabeunterlagen angefordert werden können: Die Vergabeunterlagen werden auf der Vergabeplattform evergabe.de bereitgestellt. Ein unentgeltlicher Abruf ohne Registrierung ist möglich unter https://www.evergabe.de/unterlagen/2586817/zustellweg-auswaehlen.
m) Kosten für Vervielfältigungen der Vergabeunterlagen: entfällt
n) entfällt
o) Frist für den Eingang der Angebote: 12.07.2022, 10:00 Uhr; Bindefrist: 20.10.2022
p) Elektronische Angebote sind auf der Vergabeplattform evergabe.de abzugeben.
q) Angebote sind abzufassen in: Deutsch
r) Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden und gegebenenfalls deren Gewichtung: Preis
s) Eröffnungstermin: Datum: 19.07.2022, 10:00 Uhr; Ort: Zweckverband Abfallwirtschaft Oberes Elbtal, Geschäftsstelle, Raum 107 (1. OG), Meißner Straße 151 a, 01445 Radebeul; Personen, die anwesend sein dürfen: Bieter und deren Bevollmächtigte
t) Sicherheiten: Sicherheit für Mängelansprüche in Höhe von 3 % der Summe der Abschlagszahlungen zum Zeitpunkt der Abnahme (vorläufige Abrechnungssumme)
u) Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen: gemäß VOB/B
v) Rechtsform einer Bietergemeinschaft: gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
w) Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung: Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) und ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot die ausgefüllte „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der benannten Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Darüber hinaus hat der Bieter Datenblätter, spezielle Nachweise etc. mit dem Angebot vorzulegen, wenn er Fabrikate anbietet, die nicht im Leistungsverzeichnis angegeben sind.
x) Vergabenachprüfstelle: Offizielle Bezeichnung: Landesdirektion Sachsen; Bereich/Abteilung: Referat 39 - Vergaberecht, Preisrecht, Grenzüberschreitende Zusammenarbeit; Postleitzahl: 09105; Ort: Chemnitz; Land: DE
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