Frist abgelaufen

Ersatzbau Halle 9

Auftraggeber
Veröffentlicht
30.09.2025
Angebotsfrist
Die Messe Berlin GmbH beabsichtigt, zur Erweiterung der Messe- und Konferenzflächen der Messe Berlin, eine Messehalle mit Konferenzräumen und weiteren Funktionen ("Halle 9") errichten zu lassen. Als Bauzeitfenster für den funktionalen Bau ist ausschließlich der Zeitraum nach Abschluss InnoTrans 2026 - Mitte September 2028 vorgesehen. Dafür sollen die notwendigen Planungs- und Bauleistungen an einen Auftragnehmer (Generalübernehmer) beauftragt werden. Auf Basis einer funktionalen Leistungsbeschreibung ist die schlüsselfertige Errichtung des Gebäudes und der Außenanlagen, einschließlich aller erforderlichen Planungsleistungen (darin auch die Entwurfsplanung und die Erstellung der Baugenehmigungsplanung), anzubieten. Zum Projekt "Halle 9" zählen auch die Verlegung eines Zufahrtstors, Straßen- und Brückenbauarbeiten, der Anschluss an ein unterirdisches Medienbauwerk, Übergangsbauwerke zu angrenzenden Messehalle, Maßnahmen zur Baugrundverbesserung sowie die Umgestaltung eines Parkplatzes.

Zeitplan

Veröffentlichung
30.09.25
Teilnahmefrist
27.10.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Geschätzter Wert
100.000.000 €
Erfüllungsort
Berlin, Deutschland
Vertragslaufzeit
30 Tage
E-Mail
EU-Ausschreibung@messe-berlin.de
Telefon
+49 30 3038-0

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Will sich ein Bieter zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, muss er durch Vorlage entsprechender Verpflichtungserklärungen den Nachweis führen, dass ihm die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen werden. Zudem müssen die Nachweise und Erklärungen für alle Unternehmen eingereicht werden, auf die sich der Bieter zum Nachweis seiner Eignung stützen will. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Nachweise und Erklärungen, falls sie nicht für die Bietergemeinschaft als solche abgegeben werden können, für die einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft separat abzugeben. Nachweise und Erklärungen, die mit dem Angebot einzureichen sind

    • 1) Wenn zutreffend: Nachweis über die Eintragung im
    • Handelsregister nach Maßgabe der
    • Rechtsvorschriften des Landes der Gemeinschaft
    • oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens
    • durch Vorlage eines Registerauszugs (nicht älter als 6
    • Monate)
    • bei Unternehmen in der Rechtsform der GmbH & Co. KG zusätzlich auch für die GmbH
    • (Komplementär).
  • 2) Vorlage einer rechtsverbindlich unterschriebenen Eigenerklärung des Bieters

    • - dass über das Vermögen des Unternehmens kein
    • Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares
    • gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung
    • beantragt oder dieser Antrag mangels Masse
    • abgelehnt worden ist,
    • - dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation
    • befindet,
    • - dass keine schwere Verfehlung begangen wurde,
    • die die Integrität des Unternehmens in Frage stellt,
    • wie z. B, - wirksames Berufsverbot (§ 70 StGB),
    • wirksames vorläufiges Berufsverbot (§ 132a StGB),
    • wirksame Gewerbeuntersagung (§ 35 GewO) oder,
    • - rechtskräftige Verurteilung innerhalb der letzten 2
    • Jahre von Mitarbeitern mit Leitungsaufgaben wegen
    • Betrugs (§ 263 StGB), Subventionsbetrugs (§ 267
    • StGB), Untreue (§266 StGB), Diebstahls (§ 242
    • StGB), Unterschlagung (§ 246 StGB),
    • Urkundenfälschung (§ 267 StGB),
    • wettbewerbsbeschränkender Absprachen (298 StGB),
    • Bestechung (§ 334 StGB), Vorteilsgewährung (§333
    • StGB), Baugefährdung (§ 319 StGB), Gewässer-und
    • Bodenverunreinigung (§§ 324, 324a StGB) und
    • wegen unerlaubter Umgangs mit gefährlichen
    • Abfällen (§ 326 StGB),
    • - dass in den letzten 2 Jahren keine Freiheitsstrafen
    • von mehr als 3 Monaten oder Geldstrafen von mehr als
    • 90 Tagessätzen oder eine Geldbuße von mehr als 2 500
    • EUR wegen Verstößen gegen das Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz oder das
    • Arbeitnehmerüberlassungsgesetz und auch keine
    • Bußgelder von wenigstens 2 500 EUR wegen
    • Verstößen gegen das Arbeitnehmerentsendegesetz
    • verhängt worden sind,
    • - dass wegen der in § 123 Abs. 1 GWB genannten
    • Straftaten weder eine rechtskräftige Verurteilung einer
    • Person, deren Verhalten dem Unternehmen nach §
    • 123 Abs. 3 GWB zuzurechnen ist, vorliegt noch gegen
    • das Unternehmen eine Geldbuße nach § 30 OWiG
    • rechtskräftig festgesetzt worden ist,
    • - dass die Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern
    • und Abgaben sowie die Beiträge zur gesetzlichen
    • Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurden,
    • - dass das Unternehmen sich darüber bewusst ist,
    • dass wissentlich falsche Angaben in Bezug auf die
    • Ausschlussgründe, die Fachkunde und Leistungsfähigkeit den Ausschluss aus der
    • Lieferantenliste der Messe Berlin zur Folge haben
    • kann(vgl. Formblatt EigErkl).
    • 3) Nachweis einer Versicherungsgesellschaft, dass
    • im Zuschlagsfall eine entsprechende Betriebs- /
    • Berufshaftpflichtversicherung besteht - nicht älter als
    • 6 Monate
    • 4) Nachweis über die Zahlung von Steuern
    • (Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Finanzamt) -
    • nicht älter als sechs Monate
    • 5) Nachweis über die Zahlung von Abgaben an die
    • Sozialversicherungsträger
    • (Unbedenklichkeitsbescheinigung der
    • Krankenkassen) - nicht älter als sechs Monate
    • 6) evtl. Erklärung der BewGe/BiGE bzw.
    • Arbeitsgemeinschaft (ErklARGE)
    • 7) evtl. Verpflichtungserklärung NUN
    • 8) Eigenerklärung Vertraulichkeit
    • 9) Tariftreueerklärung
    • 10) Bestimmungen des Berliner Ausschreibungs- und
    • Vergabegesetzes sind zu beachten und einzuhalten.
    • DIE GEFORDERTEN NACHWEISE UND ERKLÄRUNGEN
    • SIND AUCH VOM UNTERAUFTRAGNEHMER BZW. VON DER BEWGE/BIEGE BEIZUBRINGEN.
    • !BITTE BEACHTEN! Weitere Informationen zu den
    • EINZUHALTENDEN MINDESTKRITERIEN sind weiter unten in den ZUSÄTZLICHEN INFORMATIONEN zu finden.
    • Der AG behält sich vor, weitere Unterlagen beizuziehen bzw. zu verlangen. Werden die o.g. Erklärungen und Nachweise nicht eingereicht, kann ein Ausschluss wegen fehlender Eignung erfolgen.
    • Das Teilnahmeantragsformular des AGs ist vom
    • Bewerber ausgefüllt und signiert in Textform gem. §
    • 126 b BGB elektronisch über die Vergabeplattform einzureichen.
    • Andernfalls führt es zwingend zum Ausschluss.
    • 1) Angabe des Umsatzes des Unternehmens jeweils
    • bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen
    • Geschäftsjahre unter Einschluss des Anteils bei
    • gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten
    • Leistungen. Für den Fall, dass der Bewerber in die
    • engere Wahl kommt, sind auf Verlangen der Messe
    • Berlin GmbH eine Bestätigung eines vereidigten
    • Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend
    • testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend
    • testierte Gewinn- und Verlustrechnungen vorzulegen.
    • Unternehmensumsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel > 200.000.000,00 EUR netto - 10 Punkte
    • Unternehmensumsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel > 100.000.000,00 EUR netto - 5 Punkte
    • Unternehmensumsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel </= 100.000.000,00 EUR netto - 0 Punkte

Zuschlagskriterien

  • Qualität: Umsetzungskonzept

  • Preis: Angebotspreis

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Vertragsbedingungen203 KB12 Seiten
Vertragsentwurf89 KB24 Seiten
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