Frist abgelaufen

Ersatzneubau Sporthalle Söderblom-Gymnasium Espelkamp

Auftraggeber
Veröffentlicht
12.12.2024
Angebotsfrist
Die Ev. Kirche v. Westf. ist Trägerin des Ev. Schulzentrums in 32399 Espelkamp, zu dem u. a. die Schule Söderblom-Gymnasium gehört. Zum Komplex des Schulzentruns gehört eine in den 1950iger Jahre errichtete Sporthalle, die seit Ende 2021 aufgrund baulicher Mängel gesperrt ist. Für diese Sporthalle soll ein Ersatzneubau errichtet werden. Das Projekt nahm seinen Auftakt mit der Durchführung eines hochbaulichen Realisierungswettbewerbs zum Ersatzneubau der Sporthalle des Söderblom-Gymnasiums Espelkamp im Jahr 2019. Nach Abschluss des Wettbewerbs wurde ein Generalplanerauftrag an den 1. Preisträger erteilt. Bis 2021 konnten die Planungsleistungen bis ca. LPH 6 erstellt werden. Im selben Jahr wurden die Planungen aufgrund von unerwarteten Mehrkosten eingestellt. Im Jahr 2022 wurde durch den seinerzeit beauftragten Generalplaner eine abgeänderte Planung für den Neubau bis ca. LPH 6 und für einen Teilabbruch der bestehenden Sporthalle bis ca. LPH 3 erarbeitet. Die Leistungen des Generalplaners waren damit beendet. Die Stadt Espelkamp entschloss sich sodann, Fördermittel der Bundesrepublik Deutschland aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ (SJK 2022) für das Projekt zu beantragen. Dem Antrag wurde stattgegeben. Ein Zuwendungsbescheid BBSR und ein entsprechender Weiterleitungsbescheid der Stadt Espelkamp an die Ev. Kirche v. Westf. liegen vor. Ausweislich des Zuwendungsbescheides ist die Maßnahme an diverse Bedingungen zur Planung und Errichtung geknüpft. Zwingend sind folgende Vorgaben in der Planung und Durchführung der Bauaufgabe zu beachten: · energetischer Standard gemäß eines Effizienzgebäudes 40 gemäß BIG · „Naturgefahren am Standort“ gemäß „Handbuch Qualitätssiegel nachhaltiges Gebäude“ (QNG) · nachhaltige Materialgewinnung gemäß Handbuch „Qualitätssiegel nachhaltiges Gebäude“ (QNG) · Stellungnahme des Beirates des Kreises Minden-Lübbecke für Menschen mit Behinderungen vom 13.06.2024 Diese Vorgaben seitens des Fördermittelgebers machen eine Überarbeitung der Planung zwingend erforderlich. Der zuvor abgeschlossene Generalplanervertrag mit dem 1. Preisträger des Realisierungswettbewerbs ist beendet. Die nun anstehenden Planungs- und Objektüberwachungsleistungen sind aufgrund der Auflagen des Zuwendungsbescheides unter Beachtung vergaberechtlicher Bestimmungen auszuschreiben. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens sind die Leistungen der Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung gemäß § 53 HOAI. Die Planungsleistungen der weiteren Leistungsbilder werden im Rahmen gesonderter Vergabeverfahren ausgeschrieben.
2 Lose

Zeitplan

Veröffentlichung
12.12.24
Teilnahmefrist
20.01.25
Vertragsbeginn
01.03.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Bielefeld, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
ekvw@wolterspartner.de
Telefon
+49254194080

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen und dies durch entsprechenden Nachweis belegen.
    • Die fachlichen Anforderungen sind erfüllt, wenn Bewerber gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ zu führen oder in der Bundesrepublik Deutschland als „Ingenieur“ tätig zu werden. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2005/36/EG und den Vorgaben des Rates vom 07.09.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. EU Nr. L 255 S. 22) entspricht.
    • Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn der mit der Aufgabe betraute Mitarbeiter die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
    • Bewerbergemeinschaften natürlicher und/oder juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist
    • Für diese Angabe ist die Vergabeunterlage B (Teilnahmeantrag), Punkt 5 zu nutzen. Ein Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ ist dem Teilnahmeantrag beizufügen.
    • Auf gesonderte Aufforderung der Auftraggeberin sind die Angaben durch geeignete Unterlagen nachzuweisen.
  • Nichtbestehen von Verbindungen zu Russland gemäß Verordnung (EU) Nr. 833/214: Bewerber und alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft müssen die Anforderungen zu Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/214 in der Fassung des Art. 1 Ziffer 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 08.04.2022 erfüllen ("Russland-SAnktionspaket") und die entsprechenden Eigenerklärungen abgeben. Für diese Angabe ist die Vergabeunterlage B (Teilnahmeantrag), Punkt 9 zu nutzen.

    • Der Bewerber weist mit dem Teilnahmeantrag eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung nach, deren Höhe der Deckungssumme
    • für Personenschäden mindestens 3,0 Mio. € und für sonstige Schäden mindestens 1,5 Mio. €
    • beträgt, wobei die Gesamtleistung für alle Verstöße eines Versicherungsjahres mindestens das Dreifache dieser Versicherungssumme betragen.
    • Falls eine Versicherung im vorstehenden Sinne noch nicht besteht, genügt eine Bestätigung des Versicherers des Bewerbers/ der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft, wonach im Auftragsfall die ausgeschriebenen Leistungen mit den o.g. Deckungssummen versehen versichert werden.
  • Die beschriebene Referenz ist sowohl Mindestanforderung an die Eignung (eine Referenz), als auch für die Auswahl der Bewerber, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden. Bewerber müssen mindestens ein Referenzprojekt für die Planung und Objektüberwachung einer Neubaumaßnahme (Sporthalle oder vergleichbare Einrichtung) nachweisen, das alle nachfolgenden Anforderungen erfüllt

    • : • Die Referenz betrifft eine Neubaumaßnahme
    • • Bei der Referenz handelt es sich um eine Sporthalle, oder vergleichbare Einrichtung (z.B. Bewegungsräume, multifunktionale Veranstaltungen, Mensen, Messehalle etc.) mit durchschnittlichen Planungsanforderungen lt. Anlage 15.2 HOAI
    • • Der Bewerber hat mindestens Leistungsphasen 3 - 8 gemäß § 55 Abs. 1 HOAI für das Referenzprojekt erbracht.
    • • Die Referenz beinhaltet die Planung und Objektüberwachung für die Anlagegruppen 1-3 gemäß §53 (2) HOAI (siehe Unterteilung in Los 1 und Los 2 der Leistungsabfrage)
    • • Bei dem Referenzprojekt liegt eine BGF von mindestens 1.000 m2 vor.
    • • Die Referenz ist nicht älter als 10 Jahre. Der Abschluss der Leistungsphase 8 gemäß
    • § 55 HOAI fand nach dem 01.12.2014 statt.
    • Für Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft gelten die vorgenannten Anforderungen dahingehend, dass das Mitglied eine entsprechende Referenz für die Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung im Umfang derjenigen Leistungsphasen nachweisen muss, die das Mitglied der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall übernehmen soll(en).
    • Für die Referenznachweise ist die Vergabeunterlage B (Teilnahmeantrag), Punkt 12.1 LOS 1 zu nutzen.
    • Dem Teilnahmeantrag ist eine kurze Projektbeschreibung des Referenzprojektes beizufügen, in der das Projekt, die erbrachten Leistungen, die Kosten des Projektes, der Zeitraum der Leistungserbringung sowie Name des jeweiligen Auftraggebers angegeben sind.
  • Auswahlkriterium Anzahl der beschäftigten technischen Mitarbeiter Die nachfolgend beschriebene Referenz ist keine Mindestanforderung an die Eignung , aber relevant für die Auswahl der Bewerber, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden.

    • Für die Auswahl ist die Anzahl der von Bewerbern/Bewerbergemeinschaften in den letzten
    • drei Geschäftsjahren beschäftigen technischen Mitarbeiter (Ingenieure, Bachelor, Master of
    • Science, Techniker, Bauzeichner oder gleichwertig (Inhaber und angestellte Mitarbeiter))
    • relevant.
    • Für die entsprechenden Angaben ist die Vergabeunterlage B (Teilnahmeantrag), Punkt 11 zu
    • nutzen.
    • • 6 bis 8 Berufsträger: 1 Punkt
    • • 9 bis 13 Berufsträger: 2 Punkte
    • • Ab 14 Berufsträger: 3 Punkte
    • Die maximal mögliche Punktzahl wird bei 14 beschäftigten Berufsträgern (Ingenieure,
    • Bachelor, Master of Science, Techniker, Bauzeichner (Inhaber und angestellte Mitarbeiter))
    • erreicht.
  • Auswahlkriterium Referenzen „Technische Gebäudeausrüstung Neubau Sporthalle oder vergleichbare Einrichtung“

    • Die beschriebene Referenz ist sowohl Mindestanforderung an die Eignung (eine Referenz), als auch für die Auswahl der Bewerber, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden.
    • Bewerber müssen mindestens ein Referenzprojekt für die Planung und Objektüberwachung einer Neubaumaßnahme (Sporthalle oder vergleichbare Einrichtung) nachweisen, das alle nachfolgenden Anforderungen erfüllt:
    • Für die Auswahl ist die Anzahl der Referenzprojekte der Bewerber/ Bewerbergemeinschaft für die Planung und Objektüberwachung einer Neubaumaßnahme (Sporthalle oder vergleichbare Einrichtung) nachzuweisen, die alle nachfolgenden Anforderungen erfüllen:
    • • Die Referenz betrifft eine Neubaumaßnahme
    • • Bei der Referenz handelt es sich um eine Sporthalle oder vergleichbare Einrichtung (z.B. Bewegungsräume, multifunktionale Veranstaltungen, Mensen, Messehalle etc.) mit durchschnittlichen Planungsanforderungen lt. Anlage 15.2 HOAI
    • • Der Bewerber hat mindestens Leistungsphasen 3 - 8 gemäß § 55 Abs. 1 HOAI für das Referenzprojekt erbracht.
    • • Die Referenz beinhaltet die Planung und Objektüberwachung für die Anlagegruppen 1-3 gemäß §53 (2) HOAI (siehe Unterteilung in Los 1 und Los 2 der Leistungsabfrage)
    • • Bei dem Referenzprojekt liegt eine BGF von mindestens 1.000 m2 vor.
    • • Die Referenz ist nicht älter als 10 Jahre. Der Abschluss der Leistungsphase 8 gemäß
    • § 55 HOAI fand nach dem 01.12.2014 statt.
    • Für die Referenznachweise ist jeweils die Vergabeunterlage B, (Teilnahmeantrag) Punkt 12.1 LOS 1
    • zu nutzen.
    • Bei mehreren Referenzprojekten wird die Vergabeunterlage B, Punkt 12.1 LOS 1 entsprechend
    • vervielfältigt, falls mehr als eine Referenz benannt werden soll/kann.
    • Dem Teilnahmeantrag ist eine kurze Projektbeschreibung für jedes Referenzprojekt
    • beizufügen, in der das Projekt, die erbrachten Leistungen, die Kosten des Projektes, der
    • Zeitraum der Leistungserbringung sowie Name des jeweiligen Auftraggebers angegeben sind.
    • Die Bewertung erfolgt nach folgendem Schema:
    • • 1 Referenz: 1 Punkt
    • • 2 Referenzen: 2 Punkte
    • • Ab 3 Referenzen: 3 Punkte
    • Die maximal mögliche Punktzahl wird bei 3 Referenzen erreicht.

Zuschlagskriterien

    • Honorarangebot 25%
    • Höhe gemittelten Stundensatz 5%
    • Projektkonzept 25%
    • Projektorganisation 15%
    • Vollständigkeit Projektteam 15%
    • Qualifikation Projektteam 15%

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Vergabeunterlagen

Eigenerklärung203 KB16 Seiten
Eignungskriterien89 KB32 Seiten
Preisblatt42 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage287 KB12 Seiten
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