Frist abgelaufen

Ertüchtigung des Kaiserhafens III zur Ermöglichung des Konverterbaus

Die hier zu vergebende Baumaßnahme umfasst den 2. Bauabschnitt der Sanierung der Westkaje und den Rückbau der alten Bestandskaje inklusive Bodenaushub bis auf das Niveau der aktuellen Hafensohle. Bereits im Vorlauf wurden insgesamt sieben auf dem Baufeld befindliche Gebäude zurück gebaut. Landseitig der bestehenden Kaje und in direkter Verlängerung des Bauendes aus dem 1. Bauabschnitts ist auf ca. 230 m Länge eine neue Kaje als Spundwandbauwerk mit Betonholm und Rückverankerung herzustellen. Die Rückverankerung ist mit 1:1 geneigten Schrägpfählen herzustellen. Die Kajenvorderkante ist auf einer Höhe von NHN +3,02 m vorgesehen. In die Kajenkonstruktion wird ein Kranbahnbalken integriert. Ein landseitiger Kranbahnbalken wird mit einer Spurweite von 12,00 m parallel zu Kaje errichtet. Die Kranbahnbalken werden mittels Ortbetonrammpfählen bzw. Teilverdrängungsbohrpfählen gegründet. Zum Anschluss der Kaje an die Bestandskaje zum Verbindungshafen wird eine Wellenwand in ca. 45° abknickend in den Bestand geführt. Die Wellenwand wird mittels Horizontalanker und Ankertafeln verankert. Die Pierfläche zwischen dem Kajenholm und dem landseitigen Kranbahnbalken erhält eine gepflasterte Oberflächenbefestigung samt Entwässerungseinrichtung. Nach Fertigstellung der Kaje ist die alte Kajenkonstruktion inklusive Pfahlgründung zurückzubauen und der Boden vor der neuen Kaje bis zur Solltiefe abzutragen. Dir Ertüchtigung des Kaiserhafen III umfasst folgende Hauptarbeiten: Rammarbeiten: • Kombinierte Spundwand Kaje: ca. 230 m • Wellenwand zum Anschluss an Bestand: ca. 10 m mit ca. 4 Horizontalankern • Gründung Kranbahnen: ca. 30 Ortbetonramm -und 39 Teilverdrängungsbohrpfähle • Schrägpfähle: ca. 61 HTM-Pfähle und ca. 9 Verpressanker Betonierarbeiten • Neue Kaje inkl. Kranbahn: ca. 1.725 m³ • Landseitige Kranbahn: ca. 400 m³ Rückbauarbeiten alte Kaje • Schwergewichtswand: ca. 5.500 m³ • Pfahlgründung: ca. 1.380 Pfähle • Wellenwand aus Abschluss 1. BA: ca. 10 m mit Aussteifung, Markierungs- und Schutzdalben Erdbau • Landgebundener Erdbau: ca. 60.000 m³ • Nassbaggerarbeiten: ca. 36.000 m³ Pflasterarbeiten • Pflasterfläche: ca. 6.500 m² Ausrüstung • 1 Sturmpoller, tiefgegründet mit freistehendem Fundament • Kajenausrüstung aus ca. 6 Kantenpollern, 7 Steigeleitern, 14 Haltekreuzen und 6 Zylinderfendern

Zeitplan

Veröffentlichung
20.03.25
Fragenfrist
22.04.25
Teilnahmefrist
22.04.25
Vertragsbeginn
23.06.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Geschätzter Wert
32.000.000 €
Erfüllungsort
Bremerhaven, Deutschland
E-Mail
vergabe@bremenports.de
Telefon
000
Website
https://www.bremenports.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Es wird vollumfänglich auf die Inhalte des Formulars "2025-080 Teilnahmeantrag" verwiesen, welcher eine Abschließende Auflistung der Eignungskriterien für dieses Verfahren beinhaltet. Systembedingt ist es leider nicht möglich diese hier so abschließend durch die harte Codierung der Vorauswahl wiederzugeben, dass es anschließend nicht zu einem Widerspruch mit den Inhalten des Formulars "2025-080 Teilnahmeantrag" kommt. Zu den wirtschaftlichen Anforderungen hören

    • Eigenerklärung mit Angaben: a) dass kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde
    • b) dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet
    • c) dass nachweislich keine der im § 123 GWB Abs. 1 bis 3 genannten zwingenden Ausschlussgründe vorliegen oder Sanktionen des Europäischen Rates gegen Russland nicht beachtet werden, die die Zuverlässigkeit des Bewerbers in Frage stellen
    • d) dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde
    • e) dass kein bestehender Interessenkonflikt nach § 6 SektVO vorliegt. Die Sektorenauftraggeberin behält sich vor, vor der Auftragsvergabe entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stellen zu verlangen. Darüber hinaus sind folgende Bedingungen zu erfüllen: 1. Es wird darauf hingewiesen, dass für die geforderten Angaben zwingend das von der Sektorenauftraggeberin unter BI Medien zur Verfügung gestellte Formular des "2025-080 Teilnahmeantrag" zu verwenden ist. Soweit gefordert, sind diesem Formular die erforderlichen Anlagen beizufügen. 2. Der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft weisen ausreichenden Versicherungsschutz (30 Mio Sach- und Vermögenshaftpflichtversicherung, 30 Mio Personenhaftpflichtversicherung
    • Beide 2-fach maximiert und 30 Mio. Umwelthaftpflichtversicherung) nach. Für diesen Versicherungsschutz gelten die im Teilnahmeantrag formulierten Mindestanforderungen. Der Entwurf einer entsprechenden Versicherungsbestätigung wird mit dem Formular Teilnahmeantrag (Anlage 7), zur Verfügung gestellt und ist mit dem Teilnahmeantrag abzugeben. Alternativ hierzu ist auch eine entsprechende Bankerklärungen durch ein in der EU zugelassenes Bankunternehmen möglich. Ebenso ist eine eigenformulierte Erklärung des Versicherers mit gleichwertigem Inhalt, wie die im "2025-080 Teilnahmeantrag" genannten Bedingungen, möglich. 3. Von jedem Bewerber und jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind verbindlich folgende Angaben zu machen: a) Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjähre 2020 bis 2023 nicht unter durchschnittlich 30 Mio. EUR, soweit es Leistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der hier zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen, b) Selbstangabe über die Höhe der vergleichbaren Leistungen im konstruktiven Wasserbau unter Darlegung der Kalkulation von nicht unter 10 Mio. EUR, c) Vorlage der im "2025-080 Teilnahmeantrag" verlangten Referenzen zu Bauleistungen im konstruktiven Wasserbau der letzten 10 Jahre.
    • Möglicherweise geforderte Mindeststandards: zu 2) Nachweis eines bestehenden oder geplanten Versicherungsschutzes in Höhe von mind. 30
    • Mio. EUR gemäß den Voraussetzungen und Inhalten aus der Anlage 7 des Teilnahmeantrages. zu 3 a) Der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft
    • haben in den abgeschlossenen Geschäftsjahren 2020 - 2023 durchschnittliche Umsatzerlöse durch Bau- oder Dienstleistungen und
    • andere Leistungen von nicht unter 30 Mio. EUR erzielt
    • bei Bewerbergemeinschaften werden insoweit die Umsätze kumuliert betrachtet
    • zu 3 b) In Anlehnung an diese Vergabe
    • hat der Bewerber gesondert seine zu dem Auftragsgegenstand vergleichbaren Umsätze im Konstruktiven Wasserbau von nicht unter 10 Mio. EUR darzustellen. 4. Bewerber oder
    • Bewerbergemeinschaften können sich auf die Kapazitäten anderer Unternehmen oder Mitglieder der Bewerbergemeinschaften stützen, unabhängig von dem Rechtsverhältnis, in dem die Unternehmen oder Bewerbergemeinschaften zu dem anderen Unternehmen stehen. In diesem Fall muss das Unternehmen oder die Bewerbergemeinschaft nachweisen,
    • dass ihm oder ihr die Mittel zur Verfügung stehen, die für die Erfüllung des Auftrags erforderlich sind. Dies kann unter anderem durch entsprechende
    • Verpflichtungserklärungen des Verleihers der Eignung nachgewiesen werden. Dieses Kriterium wird mit maximal 15 Punkten bewertet. Ist nach den Angaben des Bewerbers eine durchschnittliche wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu erwarten, so wird dieses Kriterium mit 7,5 Punkten bewertet. Eine höhere oder eine niedrigere zu erwartende wirtschaftliche
    • Leistungsfähigkeit wird mit Zu- und Abschlägen von diesem Wert ausgedrückt.
  • Im Formular "2025-080 Teilnahmeantrag" wird unter anderem auch die technische und berufliche Leistungsfähigkeit dahingehend geprüft werden, dass die zur Verfügung stehenden technischen Geräte nebst eingesetztem Personal näher betrachtet werden. Die konkrete Liste der Eignungs- und Mindestkriterien finden Sie im Dokument "2024-080 Teilnahmeantrag", welches zwingend auszufüllen und mit den dort geforderten Anlagen fristgemäß einzureichen ist. Die Angabe einer PQ-Nummer genügt nicht. Konkret bedeutet dies, dass der/die Interessenten/innen/gemeinschaften folgende Vorgabe aus Punkt 11 (Anlage 8) des Teilnahmeantrages erfüllen müssen

    • Die für die Durchführung der Baumaßnahme zur Verfügung stehende technische Ausrüstung (Eigen- und Fremdgeräte) nebst eingesetztem Personal ist darzustellen und zu erläutern, für die nachfolgenden Bauaufgaben. Hierfür ist es nicht nur erforderlich die Geräte technisch darzustellen, sondern auch deren Verfügbarkeiten darzulegen. Zuletzt ist darzustellen, welches Personal mit welcher Qualifikation zur Bedienung der Geräte zur Verfügung steht.:
    • 1. Kajenbau mit Schrägpfahlverankerung mittels landseitiger und wasserseitiger schwerer Rammung,
    • 2. Nassbaggerarbeiten unter Einsatz schwimmender Geräteeinheit (Greifer / Umweltgreifer),
    • 3. Stahlbetonarbeiten Kaje (Spundwandholm),
    • 4. Tiefgründung / Herstellung Bohrpfähle für Kranbahnbalken,
    • 5. Erd- und Spezialtiefbau mit großen Massenbewegungen,
    • 6. Rückbau Schwergewichtsmauer auf Holzpfählen (insbes. Ziehen von Holzpfählen unter der Wasseroberfläche),
    • 7. Oberflächenbefestigung inkl. Leitungsbau.
    • Gemäß Punkt 12 des Dokumentes "2025-080 Teilnahmeantrag" muss der Interessent eine Eigenerklärung über die Nutzung deutschsprachiger Projektleiter nebst Stellvertretender Projektleitung (mind. Stufe C1 nach Goethe-Institut oder vergleichbar) inklusive Benennung der Namen, der beruflichen Qualifikation der Personen, die für die Durchführung des Auftrags (Planungs- und Bauleistung) verantwortlich sein sollen, abgeben. Es wird bereits jetzt darauf hingewiesen, dass ein Austausch nur in äußersten Ausnahmefällen vorgenommen werden kann. Der Auftraggeber behält es sich vor, hier ggf. auch eine Darlegung der Gründe des Austausches zu verlangen.
    • Dieses Kriterium wird mit maximal 15 Punkten bewertet. Ist nach den Angaben des Bewerbers eine durchschnittliche technische Leistungsfähigkeit im Bereich der Geräte/Personal zu erwarten, so wird dieses Kriterium mit 7,5 Punkten bewertet. Eine höhere oder eine niedrigere zu erwartende technische Leistungsfähigkeit im Bereich der Geräte/Personal wird mit Zu- und Abschlägen von diesem Wert ausgedrückt.
  • Im Formular "2025-080 Teilnahmeantrag" wird unter anderem auch die technische und berufliche Leistungsfähigkeit dahingehend geprüft werden, dass die zur Verfügung stehenden technischen Geräte nebst eingesetztem Personal näher betrachtet werden. Die konkrete Liste der Eignungs- und Mindestkriterien finden Sie im Dokument "2025-080 Teilnahmeantrag", welches zwingend auszufüllen und mit den dort geforderten Anlagen fristgemäß einzureichen ist. Die Angabe einer PQ-Nummer genügt nicht. Gemäß Punkt 13 des Dokumentes "2025-080 Teilnahmeantrag" muss der Interessent jeweils mindestens drei bis maximal fünf Referenzen aus den letzten 10 Jahren gerechnet ab Beginn der Ausführung bis heute für Umsetzung von vergleichbaren Verkehrswasserbauten (konstruktiver Wasserbau) in Seehäfen mit Baukosten von mindestens 10 Mio. € netto, bezogen auf 1. Kajenbau mit Schrägpfahlverankerung mittels landseitiger und wasserseitiger schwerer Rammung, 2. Nassbaggerarbeiten unter Einsatz schwimmender Geräteeinheit (Greifer / Umweltgreifer), 3. Stahlbetonarbeiten Kaje (Spundwandholm), 4. Tiefgründung / Herstellung Bohrpfähle für Kranbahnbalken, 5. Erd- und Spezialtiefbau mit großen Massenbewegungen, 6. Rückbau Schwergewichtsmauer auf Holzpfählen (insbes. Ziehen von Holzpfählen unter der Wasseroberfläche), 7. Oberflächenbefestigung inkl. Leitungsbau. Jede dieser Referenzen muss enthalten

    • a)
    • Die Bezeichnung des Bauvorhabens,
    • b)
    • die bezogen auf das Bauvorhaben erbrachte Leistung,
    • c)
    • das Auftragsvolumen,
    • d)
    • die für die Erbringung der Leistung eingesetzten Geräte
    • e)
    • den Leistungszeitraum,
    • f)
    • Name und Bezeichnung des Auftraggebers,
    • Benennung eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Vorname, Nachname, Funktion, E-Mailanschrift und Telefonnummer für etwaige Rückfragen.
    • Für jedes Unterkriterium werden maximal 10 Punkte vergeben.
    • Ist hiernach eine durchschnittliche nachgewiesene Erfahrung im jeweiligen Unterkriterium zu erwarten, so wird das Unterkriterium mit 5 Punkten bewertet. Ist eine höhere oder eine niedrigere nachgewiesene Erfahrung im jeweiligen Tätigkeitsbereich zu erwarten, so wird dies mit Zu- und/oder Abschlägen von diesem Wert ausgedrückt. Generell wird dieses Kriterium mit 0-10 Wertungspunkten zzgl. Gewichtung bewertet.

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