Frist abgelaufen

Erweiterung der Faulgasverwertung/Energiegewinnung im Klärwerk Rosental (VN 25-025-003) Vergabe der Objektplanung Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung und Planung Technische Ausrüstung

Auftraggeber
Veröffentlicht
12.03.2025
Angebotsfrist
Erweiterung der Faulgasverwertung/Energiegewinnung im Klärwerk Rosental (VN 25-025-003) Vergabe der Objektplanung Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung und Planung Technische Ausrüstung

Zeitplan

Veröffentlichung
12.03.25
Teilnahmefrist
18.03.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Leipzig, Deutschland
E-Mail
Evergabe.Wasserwerke@l.de
Telefon
+49 341 969 3412

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • Zugelassen werden alle natürlichen Personen, die zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Herkunftsland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG und Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist. Juristische Personen werden gemäß § 50 Absatz 1 SektVO zugelassen, wenn für die Durchführung der Aufgabe ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt wird, der zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ berechtigt ist.
    • Juristische Personen und Gesellschaften geben zusätzlich die Stellung der Person an, für die der/die Nachweis/e beigefügt werden, sowie eine Eigenerklärung zur Übernahme der inhaltlichen Projektführung durch diese Person/en.
  • Folgende Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag beizufügen

    • a) Nachweis einer im Auftragsfall bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit den Deckungssummen in Höhe von mind. 3,0 Mio. EUR für Personenschäden, mind. 3,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden
    • b) Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber den Auftrag erbringen möchte (alles im eigenen Büro, Bewerbergemeinschaft und/oder mit Nachunternehmern). Bei Bewerbergemeinschaften oder dem Einsatz von Nachunternehmern ist zu erklären, wie die Aufteilung der Leistungserbringung erfolgt. Eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter und der gesamtschuldnerischen Haftung aller Mitglieder sowie nachvollziehbare Angaben zu Funktion, Abläufen und Zuständigkeiten innerhalb der Bietergemeinschaft sind mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen.
    • c) Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber, die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft oder eventuelle Nachunternehmer wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft sind.
    • d) Eigenerklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt.
    • e) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß GWB §123 und §124 bestehen.
    • f) Angabe der mittleren Anzahl an Ingenieuren in den Jahren 2022 bis 2024,
    • g) Angabe, ob es sich beim Bewerber um ein Kleinstunternehmen, ein kleines oder ein mittleres Unternehmen (KMU) gemäß der EU-Empfehlung 2003/361/EG der Europäischen Union handelt.
    • h) Eigenerklärungen zu Sanktionen gegen Russland
    • i) Eigenerklärungen zur Einhaltung des Mindestlohngesetzes
    • j) Eigenerklärungen zur Einhaltung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes
    • k) Eigenerklärung zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen
    • Geforderte Mindeststandards:
    • -Ausgefüllter Teilnahmeantrag -Anzahl der Planerinnen oder Planer zur Abgabe Teilnahmeantrages (aktueller Zeitpunkt) beträgt mindestens 5 Personen. - Nachweis einer ausreichenden Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherungs- bzw. Kreditinstitut. Bei Bewerbergemeinschaften sind diese Erklärungen zur Haftpflichtversicherung für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft beizufügen und der Versicherungsschutz muss für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen. Die Nachweise dürfen nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der Abgabe der Angebote sein. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Sollte eine Berufshaftpflicht mit einer geringen Deckungssumme bestehen, ist eine Erklärung eines (o. mehrerer) in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherungs- bzw. Kreditinstituts beizufügen, dass im Auftragsfall die Versicherungssumme auf die oben festgesetzten Summen erhöht wird.
  • Zur Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit benennen die Bewerber

    • (A) Büroreferenzen,
    • (B) Projektteam
    • A) Mindestanforderungen an BÜROREFERENZEN:
    • A.1. Allgemeine Mindestanforderungen
    • Es sind mindestens drei Referenzprojekte zum Neubau oder Erweiterung eines BHKWs und zwei Referenzprojekte zu BlmschG-Verfahren für kommunale BHKWs zu benennen.
    • Die Referenzen zu BlmschG-Verfahren können identisch mit den Referenzprojekten zum Neubau oder Erweiterung eines BHKWs sein.
    • Für alle Referenzen gilt, dass diese im Zeitraum vom 01.01.2014 bis zur Abgabe des Teilnahmeantrages durchgeführt sein müssen. Für jedes Referenzprojekt ist eine Projektbeschreibung in Wort und Bild als Anlage beizufügen.
    • Bitte beachten Sie bei der Auswahl der Referenzprojekte die nachfolgenden Mindestanforderungen. Werden diese Anforderungen bei einem Referenzprojekt nicht erfüllt, erfolgt ein Ausschluss des Bewerbers.
    • A.2. Referenzprojekte – Neubau oder Erweiterung BHKW:
    • -
    • Es handelt sich um den Neubau oder Erweiterung eines gasbetriebenen BHKWs, min. 500 kW elektrisch.
    • -
    • Es wurden mind. Leistungen gemäß § 43 HOAI und § 55 HOAI in der LPH 3 – 6 vollständig erbracht.
    • -
    • Die Realisierung der geplanten Baumaßnahme ist erfolgt. Die Inbetriebnahme erfolgte im Zeitraum vom 01.01.2014 bis zum Fristende der Abgabe des Teilnahmeantrages.
    • -
    • Die Baukosten betrugen mindestens 1,0 Mio. Euro netto.
    • A.3. Referenzprojekte – BlmschG-Verfahren für kommunale BHKWs:
    • -
    • Es handelt sich um ein BlmschG-Verfahren für kommunale BHKWs.
    • -
    • Die Realisierung der geplanten Baumaßnahme ist erfolgt. Die Inbetriebnahme erfolgte im Zeitraum vom 01.01.2014 bis zum Fristende der Abgabe des Teilnahmeantrages.
    • Die Baukosten betrugen mindestens 1,0 Mio. Euro netto.
    • B) Mindestanforderungen an PROJEKTTEAM:
    • B.1. Allg. Mindestanforderungen an die Teammitglieder:
    • -
    • Das Projektteam muss aus mind. 3 verschiedenen Personen bestehen,
    • -
    • Anzugeben sind die Personen, die folgende Leistungen erbringen: Projektleitung, stellv. Projektleitung, Mitarbeit der Objektplanung Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung, Planung der Technischen Ausrüstung und Brandschutzplanung
    • -
    • Vorlage des Nachweises zum Abschluss eines technischen Studiums als Master, Dipl.-Ing. oder Bachelor,
    • -
    • Berufserfahrung im jeweiligen Fachbereich von mindestens 3 Jahren,
    • -
    • Vorlage einer kurzen Beschreibung des beruflichen Werdegangs,
    • -
    • Angaben zu den persönlichen Referenzen.
    • Die Büroreferenzen können bei entsprechender Eignung auch als persönliche Referenzen angegeben werden. Dabei ist zu beachten, dass der für die Teammitglieder geforderte, selbst erbrachte Leistungsumfang bereits abgeschlossen ist.
    • Handelt es sich bei dem persönlichen Referenzprojekt nicht um eine der vorgenannten Büroreferenzen, ist eine entsprechende Projektbeschreibung beizufügen. Die Mindestanforderungen an die persönlichen Referenzen sind unten beschrieben.
    • B.2. Anforderungen an die persönliche Referenz der Person für die Projektleitung und stellv. Projektleitung:
    • -
    • Es handelt sich um den Neubau oder die Erweiterung eines BHKWs.
    • -
    • Die genannte Person hat mind. Leistungen gemäß § 43 HOAI oder § 55 HOAI zur LPH 3 – 8 in der Projektleitung oder stellv. Projektleitung vollständig erbracht.
    • -
    • Die Realisierung der geplanten Baumaßnahme ist erfolgt. Die Inbetriebnahme erfolgte im Zeitraum vom 01.01.2014 bis zum Fristende der Abgabe des Teilnahmeantrages.
    • -
    • Die Baukosten betrugen mindestens 1,0 Mio. Euro netto.
    • B.3. Anforderungen an die persönliche Referenz der Person für die Mitarbeit Objektplanung IBW:
    • -
    • Es handelt sich um den Neubau oder die Erweiterung eines BHKWs.
    • -
    • Die genannte Person hat mind. Leistungen gemäß § 43 HOAI oder § 55 HOAI zur LPH 3 – 8 vollständig erbracht.
    • -
    • Die Realisierung der geplanten Baumaßnahme ist erfolgt. Die Inbetriebnahme erfolgte im Zeitraum vom 01.01.2014 bis zum Fristende der Abgabe des Teilnahmeantrages.
    • -
    • Die Baukosten betrugen mindestens 1,0 Mio. Euro netto.
    • Zur Wertung der eingehenden Teilnahmeanträge erfolgt eine Bewertung der Büroreferenzen. Bei den Referenzen werden jeweils die Baukosten mit 3 Punkten bewertet. Zusätzlich wird bei den Referenzen „Neubau oder Erweiterung BHKW“ der Leistungsumfang mit einem Zusatzpunkt bewertet. Somit können insgesamt für die Referenzen maximal 18 Punkte erreicht werden.
    • Eine Musterbewertung (mit maximal erreichbarer Punktzahl) ist den Ausschreibungsunterlagen beigefügt. Dort als auch im Teilnahmeantrag sind auch die Anforderungen an die Referenzen und das Projektteam detailliert beschrieben. Das weitere Verfahren wird auf die punktbesten Bewerber der Plätze 1 bis 3 beschränkt. Kann die Auswahl aufgrund Punktgleichheit nicht erfolgen, werden die Plätze der punktgleichen Bewerber ausgelost.

Zuschlagskriterien

  • Der Vertrag wird mit demjenigen Bieter abgeschlossen, der das wirtschaftlichste Angebot in Bezug auf die nachstehenden Zuschlagskriterien abgibt. Diese Zuschlagskriterien werden wie folgt gewichtet

    • Kriterium 1: Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung 25 %
    • Kriterium 2: Kompetenz und Verfügbarkeit Projektteam 25 %
    • Kriterium 3: Projektabwicklung 20 %
    • Kriterium 4: Preis 30 %
    • Die Anforderungen an die Angebote der Bieter und Wertung der genannten Kriterien wird in der Ausschreibungsunterlage "Hinweise und Festlegungen des Auftraggebers zur Wertung der Zuschlagskriterien" beschrieben.
  • siehe oben

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Vertragsbedingungen24 KB4 Seiten
Vertragsentwurf156 KB8 Seiten
Kalkulation78 KB2 Tabellen
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