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Erweiterung Grundschule Nordstemmen // Generalplanung

Auftraggeber
Veröffentlicht
19.06.2026
Angebotsfrist
Planungen zur Sanierung und Erweiterung der Grundschule "Asternschule" in Nordstemmen. .......... Die Gemeinde Nordstemmen hat sich für die Sanierung und den Erweiterungsneubau der Grundschule Asternschule in Nordstemmen für den Ganztagsschulbetrieb entschieden. Das Projekt soll mit der GKHi Gesellschaft für Kommunale Immobilien umgesetzt werden. .......... Das bestehende 2-geschossige Schulgebäude befindet sich auf dem Grundstück Flurstück 139/129 im Eigentum der Gemeinde Nordstemmen. Das Gebäude wurde 1998 durch einen Erweiterungsneubau ergänzt. Die Grundstücksfläche beträgt ca. 9.070 m², die Bruttogrundfläche beträgt ca. 3.260 m². In direkter Nachbarschaft liegt ein Kindergarten und eine Mittelpunktschule. Weiterhin ein Sportplatz, ein Tennisplatz mit Vereinsheim und eine Einstellplatzanlage. Die Haupterschließung der Grundschule erfolgt von Osten, angebunden an den Astrid-Lindgren-Weg und in Verbindung mit den Einstellplätzen. Zur Zeit befinden sich 13 Klassen, eine Hortgruppe und eine Kindergartengruppe im Bestandgebäude. Das Raumprogramm umfasst Ganztags- und Fachunterrichtsräume, Räume für den Schulbetrieb sowie einen Verwaltungstrakt und Sanitärräume. .......... In einer Machbarkeitsstudie "Erweiterungsneubau auf dem Schulhof" hat das Raumprogramm der Grundschule eine Bruttogeschossfläche von ca. 1.575 m². Die Mensa soll für eine Verpflegung mit bis zu 416 Schülerinnen und Schülern im Zweischichtbetrieb geplant werden. Die Schulhofflächen teilen sich in ca. 1.530 m² befestigte Fläche und ca. 2.670 m² unbefestigte Fläche auf. Der Erweiterungsneubau und Umbau der Grundschule soll in mittlerer Ausstattungsqualität funktional und wirtschaftlich geplant und barrierefrei hergestellt werden. Der Einsatz von umweltverträglichen und nachhaltigen Baustoffen ist zu bevorzugen. Die Vor- und Entwurfsplanung wird mit der Verwaltung und der Schulleitung im Einzelnen im Planungsprozess abgestimmt. .......... Die Kostenschätzung umfasst die Kostengruppen KG 300, 400, 500 gem. DIN 276 (ohne die Kosten KG 100, 200, 600 und 700) und beträgt 5.170.000,- Euro brutto. Diese wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Auftraggebers sind bei der Erbringung der Planungsleistungen zu beachten. .......... Im Rahmen des Vergabeverfahrens sind in der Angebotsphase Lösungsskizzen zu entwickeln, deren Bewertung Teil der Zuschlagskriterien ist. Jede:r Bieter:in erhält dafür eine Aufwandsentschädigung von 5.000,- EUR netto, sofern ein formal nicht auszuschliessendes Angebot abgegeben wird.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
19.06.26
Teilnahmefrist
22.07.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Sarstedt, Deutschland
Vertragslaufzeit
36 Tage
KMU geeignet
Ja
E-Mail
vgv@carstenmeier.com
Freischalten
Telefon
+49 512197640
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • 1.1 Nettoumsatz für Dienstleistungen im Leistungsbild Objektplanung § 33 HOAI, in EUR im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre (2023, 2024, 2025) Mindestanforderung: 200 000 EUR p. a. im Mittel. 1.2 Nettoumsatz für Dienstleistungen im Leistungsbild Technische Ausrüstung § 55 HOAI, in EUR im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre (2023, 2024, 2025) Mindestanforderung: 200 000 EUR p. a. im Mittel. /// Die hier genannte zu erreichende Mindestpunktzahl 1 dient nur der systembedingten Darstellung einer Mindestanforderung und ist keine Wertungszahl, die addiert oder gesteigert werden kann. Sollten mehr als 5 Bewerbungen eingehen, die alle Mindestanforderungen erfüllen, entscheidet das Los. /// Weiteres siehe Bewerbungsformblatt.

  • Berufszulassung Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Zur Bearbeitung zugelassen sind Arbeits- bzw. Bietendengemeinschaften aus Architekt:innen, Ingenieur:innen der Tragwerksplanung sowie Versorgungs- und Elektrotechnik, welche jeweils die Anforderungen an die Berufszulassung erfüllen, die an natürliche und juristische Personen gestellt sind und die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt:in bzw. Ingenieur:in der Tragwerksplanung und Versorgungstechnik/ Elektrotechnik berechtigt sind. Als Berufsqualifikation wird gem. § 75 (1) VgV der Beruf Architekt:in für die Leistungen gem. § 34 HOAI gefordert. /// Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt:in, wer über einen Diplom- oder Masterabschluss, ein Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG und den Vorgaben des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl.EU Nr. L 255 S. 22) entspricht. /// Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, die der Aufgabe entsprechen und für die Teilnahme eine verantwortliche Person benannt ist, welche die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. /// Die hier genannte zu erreichende Mindestpunktzahl 1 dient nur der systembedingten Darstellung einer Mindestanforderung und ist keine Wertungszahl, die addiert oder gesteigert werden kann.

  • Die technische Leistungsfähigkeit wird durch Referenzprojekte nachgewiesen. Der Projektabschluss der Referenzprojekte (Abschluss LPH 8 § 34 und 55 HOAI bzw. 6 § 51 HOAI) muss im Zeitraum von 2021 bis zum Ende der Bewerbungsfrist liegen. Projekt 1 // Objektplanung Ein Neubau mit Baukosten der KG 300 + 400 >= 1 Mio. EUR netto für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 99 GWB in den Leistungsphasen 2 bis 8 nach HOAI § 34, Honorarzone III oder höher § 35 HOAI, erbracht und abgeschlossen. Projekt 2 // Tragwerksplanung: Ein Neubau mit Baukosten der KG 300 + 400 >= 1 Mio. EUR netto in den Leistungsphasen 2 bis 6 nach § 51 HOAI, Honorarzone III oder höher § 52 HOAI, erbracht und abgeschlossen. Projekt 3 // Technische Ausrüstung HLS: Ein Neubau mit Baukosten der KG 400 >= 300 000 EUR netto in den Leistungsphasen 2 und 3 sowie 5 bis 8 nach HOAI § 55 in den Anlagengruppen 1, 2 und 3 gem. § 53 HOAI, Honorarzone II oder höher § 56 HOAI, erbracht und abgeschlossen. Projekt 4 // Technische Ausrüstung ELT: Ein Neubau mit Baukosten der KG 400 >= 300 000 EUR netto in den Leistungsphasen 2 und 3 sowie 5 bis 8 nach HOAI § 55 in den Anlagengruppen 4 und 5 gem. § 53 HOAI, Honorarzone II oder höher § 56 HOAI, erbracht und abgeschlossen. /// Die hier genannte zu erreichende Mindestpunktzahl 1 dient nur der systembedingten Darstellung einer Mindestanforderung und ist keine Wertungszahl, die addiert oder gesteigert werden kann.

  • Folgende Mindestanforderungen werden an die Bewerbenden gestellt: Nachweis der Berufszulassung für die zu erbringenden Leistungen im jeweiligen Leistungsbereich OBJEKTPLANUNG // TRAGWERKSPLANUNG // VERSORGUNGSTECHNIK // ELEKTROTECHNIK Gefordert ist der Nachweis der Berufszulassung durch die Beifügung von Diplom-, BSc., MSc. oder Kammereintragungsurkunden bzw. eine vergleichbare anderweitige Bestätigung. /// Die hier genannte zu erreichende Mindestpunktzahl 1 dient nur der systembedingten Darstellung einer Mindestanforderung und ist keine Wertungszahl, die addiert oder gesteigert werden kann.

Zuschlagskriterien

  • LÖSUNGSSKIZZE: Das Kriterium "Lösungsskizze" ist untergliedert in: A) Funktionalität & Flächeneffizienz mit 15% B) Wirtschaftlichkeit & Realisierbarkeit mit 15% C) Räumliche & gestalterische Qualitäten mit 05% D) projektspezifische Aspekte zum Schulbau mit 05% E) projektspezifische Aspekte zum kostengünstigen Bauen mit 05% F) projektspezifische Aspekte zu integralen Energieversorgungskonzepten mit 05%

  • PROJEKTTEAM: Das Kriterium "Projektteam" ist untergliedert in: A) Projektleitung Generalplanung mit 5% B) Projektleitung Technische Ausrüstung mit 5%

  • TERMINE / KOSTEN / QUALITÄTEN: Das Kriterium "Termine / Kosten / Qualitäten" ist untergliedert in: A) projektspezifische Methoden zur Einhaltung der Steuerung und Sicherung von Terminen, Kosten und Qualitäten mit 05% B) Präsenz vor Ort (Die Verfügbarkeit vor Ort ist zumindest für die Leistungsphase 8 der HOAI sowie der Bauüberwachung zwingend erforderlich. Die Verfügbarkeit wird entsprechend der Erfordernis des Bauablaufes durch Präsenz auf der Baustelle sowie einer Anwesenheit nach Aufforderung vorausgesetzt. Die Bietenden haben darzulegen, wie dies sichergestellt wird.) mit 05%

  • HONORARANGEBOT: Das günstigste Angebot erhält die volle Punktzahl (5), das 1,5-fache des günstigsten Angebotes ergibt die geringste Punktzahl (0). Dazwischen liegende Angebote werden linear interpoliert und mit einer Nachkommastelle (x,y) gewertet. Über dem 1,5-fachen des günstigsten Angebotes liegende Angebote werden ebenfalls mit 0 bewertet. Die erzielte Punktzahl wird mit der Gewichtung multipliziert.

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