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Erweiterung Hauptfeuerwache Potsdam - Objektplanung gem. HOAI, Teil 3, § 34 inkl. Brandschutzplanung, 14467 Potsdam

Der Fachbereich 37 der Landeshauptstadt Potsdam, hier Feuerwehr, benötigt einen Neubau, mit zweigeschossigem Verbinder/Laufgang, zur Bestandswache, auf dem Gelände zwischen Holzmarktstraße und Türkstraße in 14467 Potsdam. Im Zuge einer vorgelagerten Machbarkeitsstudie, wurde der benötigte Bedarf ermittelt und maximale Baugrößen und Randbedingungen identifiziert und mit den beteiligten Ämtern vorabgestimmt und durch diese schriftlich freigegeben. Im Zuge der Planung sollen jedoch noch 3 verschiedene Ansichten der Fassadengestaltung der Denkmalbehörde zur Abstimmung vorgelegt werden. Genehmigungsfähig ist ein Gebäude mit bis zu 4 Geschossen und einer maximalen Höhe von 15 m einschließlich aller technischen Aufbauten. Die ersten beiden Geschosse sind als Parkebene zu planen. Besonderheit im EG ist die benötigte Durchfahrtshöhe von 4,0 m. Für die Realisierung ist im Vorfeld das Bootshaus/Stahlkonstruktion zurück zu bauen. Angrenzende Technikräume sind hinsichtlich der Nutzung auszulagern oder umzusetzen und müssen im Bauablauf in das EG wieder integriert werden. Hierzu sind enge Abstimmung zwischen allen Planern, der Feuerwehr und der örtlichen Energieversorgung nötig.

Zeitplan

Veröffentlichung
21.07.26
Fragenfrist
14.08.26
Teilnahmefrist
25.08.26
Vertragsbeginn
04.01.27

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Potsdam, Deutschland
E-Mail
KIS2@rathaus.potsdam.de
Telefon
+493312893712

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Formular 4.11 Der Bieter bestätigt, dass die personellen Kapazitäten für die Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen im vorgesehenen Zeitraum zur Verfügung stehen. Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl der letzten drei Jahre ist anzugeben. Erklärung zum jährlichen Mittel der vom Bewerber/den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft beschäftigten Mitarbeiter im Bereich ingenieurstechnisches Personal (mit qualifizierendem Hoch- oder Fachhochschulabschluss) in den letzten 3 Jahren (Zeitraum 2023-2025) aufgeteilt nach Berufsgruppen sowie dem Anteil freier Mitarbeiter über die letzten 3 Jahre.

  • Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung (mind. 3.000.000 Euro für Personenschäden, mind. 2.000.000 Euro für sonstige Schäden). Die schriftliche Bestätigung der Versicherung der Bewerber, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben, ist als Nachweis ausreichend. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt. Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und die Deckungssummen in voller Höhe nachgewiesen werden. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d.h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z.B. aus Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt. Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.

  • Nachweis über aktuell gültige Eintragung in ein Berufsregister und/oder Handelsregister, soweit nach den jeweiligen Bestimmungen des Mitgliedsstaates am Sitz oder Wohnsitz des Bewerbers Entsprechendes verpflichtend vorgesehen ist. Bei juristischen Personen muss aus dem Register hervorgehen, dass deren Unternehmensgegenstand auf auch Planungs- und Beratungsleistungen im Sinne des ausgeschriebenen Auftrages ausgerichtet ist.

  • Umsatzerklärung für vergleichbare Leistungen in den letzten drei Geschäftsjahren (rückwirkend ab Angebotsfrist) (Formular 4.9). Folgende Angaben innerhalb der Eigenerklärung sind zu tätigen: - Gesamtumsatz - Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags

  • Erklärung zur Benennung der Projektverantwortlichen. - Projektleiter/in - Stellv. Projektleiter/in - Projektteam in den Leistungsphasen 2-8 Die Erklärung muss jeweils den Namen der im Auftragsfalle vorgesehenen Person nebst Angaben zur beruflichen Qualifikation durch Kopie der Ausbildungszeugnisse, deren Erfahrungen zu dem im Auftragsfalle zugewiesenen Aufgabenbereich sowie die Dauer der Zugehörigkeit zum Bewerber/Mitglied der Bietergemeinschaft/Nachunternehmer beinhalten. Zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit und Fachkunde des Projektleiters wird eine mindestens 5-jährige Berufserfahrung im Bereich der verantwortlichen Objektplanung und -betreuung erwartet.

  • Darstellung von 3 Referenzen, mit dem gegenständlichen Auftrag technisch und hinsichtlich des Leistungsumfangs / der Planungsanforderungen vergleichbaren Referenzprojekten, die innerhalb der letzten 10 Jahre abgeschlossen wurden und bei denen der Referenznehmer Objektplanerleistungen für Gebäude im Sinne § 34 HOAI in den Leistungsphasen 2 - 8 erbracht hat. Für die jeweilige Referenz sind folgende Angaben zu machen: - Art und Umfang der Baumaßnahme bzw. des Referenzprojektes, Nutzungszweck, Größe, Besonderheiten, spezifische Anforderungen - Realisierungszeitraum und Termineinhaltung während des Planungs- und Realisierungszeitraums unter Angabe des geplanten und tatsächlichen Fertigstellungstermins - Kosten (Kostenberechnung/-feststellung, Kostenentwicklung) des Referenzprojektes - vom Referenznehmer erbrachte Leistungen der Leistungsphasen der HOAI - Kurzbeschreibung des Referenzprojektes - Auftraggeber (mit Ansprechpartner und aktueller Telefonnummer) - Referenzbescheinigung des Auftraggebers Mindestkriterien der Referenzprojekte: Bei jeder Referenz muss nachgewiesen sein, dass der Bewerber Planungs- und Bauüberwachungsleistungen gem. LPH 2-8 § 34 HOAI erbracht hat. - mehrgeschossiger Neubau einer Feuerwache. - Neubau eines Parkhauses bzw. eines Gebäudes mit vergleichbarer Größe und Nutzung. Mindestansatz 20 Stellflächen oder Parkebene über mehrere Etagen. - mehrgossiger Neubau / Erweiterungsbau, bei dem der Referenznehmer ein Niedrig,- Passiv oder Plusenergiegebäude/KfW40 oder besser geplant und entsprechende neue, innovative Technologien auf diesem Gebiet eingesetzt hat. Diese Mindestkriterien für die Eignung eines Bewerbers müssen nicht bei einer Referenz kumulativ vorliegen.

Zuschlagskriterien

  • Honorar: siehe anliegende Bewertungsmatrix

  • Personalkonzept / Organisation: siehe anliegende Bewertungsmatrix

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Preisblatt124 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage56 KB32 Seiten
Eigenerklärung24 KB6 Seiten
Eignungskriterien156 KB12 Seiten
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