Frist abgelaufen

Erweiterung Rehaklinik Glotterbad - Erweiterung BA 1

Die Rehaklinik Glotterbad ist eine psychosomatische Fachklinik im Glottertal, die Patientinnen und Patienten mit chronisch, internistischen Erkrankungen, insbesondere mit psychosozialem Hintergrund behandelt. Die Klinik verfügt aktuell über 170 Zimmer für Einzelbelegung. Aufgrund der bestehenden Flächendefizite und funktionalen Einschränkungen wird eine strukturelle Veränderung / Verbesserung des Klinikbetriebes erforderlich. Die strukturellen Veränderungen werden in drei Bauabschnitten durch den Teilrückbau, sowie die Erweiterung / Teilneubau eines Bettentraktes, des Speisesaales mit Gruppenräume und Gymnastikhalle und einer medizinische Versorgungszentrale erreicht. Diese Veränderungen ermöglichen erstmalig für die gesamte Rehaklinik eine ganzheitliche barrierefreie Zugänglichkeit zu allen Gebäudeteilen. Bei den Rückbauten handelt es sich um den separat stehenden und in die Jahre gekommene Bettentrakt (Haus Luser), die Cafeteria (Pavillon), die im Baufeld 1 stehende Gymnastikhalle, sowie den Gehrenhof einschl. der abgängigen Küche und Anlieferung. Im Gegenzug wird die Klinikanlage um drei Neubauten, bestehend aus einem Bettentrakt (BA 1), einem neuen Haupteingang mit Anmeldung (BA2), einem Speisesaal mit Küche (BA 2) und einer medizinischen Versorgungszentrale (BA 3), erweitert. Im BA 1 wird die Gymnastikhalle abgebrochen und der Bettentrakt mit 122 Betten realisiert.

Zeitplan

Veröffentlichung
25.07.24
Fragenfrist
17.09.24
Teilnahmefrist
25.09.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Stuttgart, Deutschland
E-Mail
reha-glotterbad@fg-architektur.de
Telefon
0 71 16 99 46 39 10
Website
https://www.rehazentren-bw.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Eignung zur Berufsausübung

    • Eintragung im Handelsregister,
    • Handwerksrolle bzw. Industrie- und
    • Handelskammer und/oder Gewerbeanmeldung,
    • etc. Zur Persönliche Lage des
    • Wirtschaftsteilnehmers sind folgende Angaben
    • einzureichen: • Angaben zum Bewerber / zu den
    • Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft (Firma,
    • Adresse, Ansprechpartner, Rechtsform) • Übersicht Bewerbergemeinschaft • Erklärung der
    • Bewerbergemeinschaft bzgl. bevollmächtigtem
    • Vertreter • Nachweis der Bevollmächtigung von
    • allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnete
    • und datierte Erklärung, dass der bevollmächtigte
    • Vertreter die Mitglieder gegenüber dem
    • Auftraggeber vertreten kann • Erklärung jedes
    • Mitglieds keiner anderen Bewerbergemeinschaft
    • für diesen Auftrag anzugehören • schriftliche
    • Erklärung jedes Mitglieds zu
    • gesamtschuldnerischer Haftung für die gesamte
    • angebotene Leistung
  • Leistungsfähigkeit

    • Eignungskriterien gemäß
    • Auftragsunterlagen Angaben für das
    • Leistungselement Bau: • Beschreibung des
    • Firmenprofils • Eigenerklärung gemäß Formblatt
    • 124 „Eigenerklärung zur Eignung“ • Angaben zu
    • den Gesamtumsätzen der letzten drei
    • abgeschlossenen Geschäftsjahre • Auszug aus dem
    • Handelsregister, nicht älter als sechs Monate.
    • Juristische Personen legen einen Nachweis, z.B.
    • Auszug aus dem Handelsregister vor, aus dem die
    • Namen der Geschäftsführer des Unternehmens
    • hervorgehen • Wenn die Leistungen durch eine
    • Niederlassung des Bauunternehmens erbracht
    • werden sollen, so ist zusätzlich der Umsatz dieser
    • Niederlassung anzugeben • Erklärung zur
    • persönlichen Verfügbarkeit/Reaktionszeit am/zum
    • Hauptausführungsort. Folgende Sicherheiten sind
    • im Auftragsfall zu erbringen: •
    • Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % der
    • Auftragssumme • Bürgschaft für Mängelansprüche
    • in Höhe von 3% der Abrechnungssumme • Der
    • Nachweis der Haftpflichtversicherung des Bieters/
    • Bietergemeinschaft ist zu erbringen.
  • Referenzen Schlüsselfertige Bauleistung

    • Schließlich wird unter den Bewerbern anhand der Referenzen beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll.
    • Für die Auswahl werden jeweils nur die als priorisiert gekennzeichnete Referenz für „Schlüsselfertige Bauleistung“ sowie die als priorisiert gekennzeichnete Referenz für „Planung Gebäude und Innenräume“ berücksichtigt. Hierzu sind die Referenzen durch den Bewerber zu priorisieren. Erfolgt, auch nach ggf. erfolgter Nachforderung, keine Priorisierung durch den Bewerber, so wird die Vergabestelle die Referenzen priorisieren und entsprechend in die Wertung einbeziehen. Die Priorisierungen für die Referenzen „Schlüsselfertige Bauleistung“ sowie Referenzen für „Planung Gebäude und Innenräume“ müssen unterschiedlich sein.
    • Die Vorlage von mehr als jeweils drei Referenzen „Schlüsselfertige Bauleistung“ und „Planung Gebäude und Innenräume“ ist nicht erwünscht.
  • Refernzen "Planung Gebäude und Innenräume"

    • Schließlich wird unter den Bewerbern anhand der Referenzen beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll.
    • Für die Auswahl werden jeweils nur die als priorisiert gekennzeichnete Referenz für „Schlüsselfertige Bauleistung“ sowie die als priorisiert gekennzeichnete Referenz für „Planung Gebäude und Innenräume“ berücksichtigt. Hierzu sind die Referenzen durch den Bewerber zu priorisieren. Erfolgt, auch nach ggf. erfolgter Nachforderung, keine Priorisierung durch den Bewerber, so wird die Vergabestelle die Referenzen priorisieren und entsprechend in die Wertung einbeziehen. Die Priorisierungen für die Referenzen „Schlüsselfertige Bauleistung“ sowie Referenzen für „Planung Gebäude und Innenräume“ müssen unterschiedlich sein.
    • Die Vorlage von mehr als jeweils drei Referenzen „Schlüsselfertige Bauleistung“ und „Planung Gebäude und Innenräume“ ist nicht erwünscht.

Zuschlagskriterien

  • Die Bewertung des ersten indikativen Angebots sowie der im weiteren Verlauf des Verhandlungsverfahrens abgeforderten Angebote und damit die Auswahl des wirtschaftlichsten Angebots erfolgt auf der Grundlage einer Bewertungsmatrix.

    • Wertungssumme einschließlich Wartungskosten
    • Die höchste Wertungspunktzahl (600 Punkte) erhält der Bieter mit dem niedrigsten Angebotspreis. Angebote, deren Gesamtsumme die niedrigste angebotene Gesamtsumme um 30 % oder mehr überschreiten, erhalten beim Zuschlagskriterium „Preis“ 0 Punkte. Die übrigen Angebote werden entsprechend ihrem prozentualen Abstand im Verhältnis zum Angebot des günstigsten Bieters und zur 30%-Überschreitung linear prozentual bewertet.
  • Die Bewertung des ersten indikativen Angebots sowie der im weiteren Verlauf des Verhandlungsverfahrens abgeforderten Angebote und damit die Auswahl des wirtschaftlichsten Angebots erfolgt auf der Grundlage einer Bewertungsmatrix.

    • Terminliche Bieteroptimierung
    • Die höchste Wertepunktzahl (100 Punkte) erhält der Bieter mit der kürzesten Planungs- und Bauzeit von Vertragsabschluss bis Fertigstellung/Übergabe des Gebäudes. Der Bieter mit der längsten Planungs- und Bauzeit erhält die geringste Wertepunktzahl (0 Punkte). Die dazwischenliegenden Termine werden interpoliert.
    • Im Zuschlagskriterium „Terminliche Bieteroptimierungen“ können insgesamt maximal 100 Punkte erreicht werden.
    • Die höchste Wertepunktzahl (100 Punkte) erhält der Bieter mit der kürzesten Planungs- und Bauzeit von Vertragsabschluss bis Fertigstellung/Übergabe des Gebäudes. Der Bieter mit der längsten Planungs- und Bauzeit erhält die geringste Wertepunktzahl (0 Punkte). Die dazwischenliegenden Termine werden interpoliert.
    • Bewertet wird im Zuge dessen, inwieweit der vom Bieter erstellte Terminplan plausibel erscheint und geeignet ist, die Einhaltung des Fertigstellungstermins zu gewährleisten. Hierbei wird insbesondere auf die differenzierte Darstellung und Plausibilität der Dauer der Planungsleistungen und der wesentlichen Baugewerke (Hochbau und TA) wertgelegt.
  • Funktionale Bieteroptimierung / technische Qualität Bei der Bewertung der qualitativen Zuschlagskriterien fließt jeweils das Angebot des Bieters unter Berücksichtigung der Verbesserungen oder Verschlechterungen im Vergleich zum Leitentwurf in die Angebotswertung ein. Für diese Kriterien ist zu beachten, dass die Angaben und Ausführungen des Bieters konkret auf die ausgeschriebene Leistung bezogen und nachvollziehbar dargestellt sein müssen. Die Funktionalen Bieteroptimierungen und die Technische Qualität wird anhand der nachfolgenden Unterkriterien und maximalen Punktwerte bewertet

    • 1 Umsetzung Raumprogramm, Flächeneffizienz, Raum-geometrie, Flexibilität in der Funktion max. 80 Punkte
    • 2 Innenräumliche Qualität und Aufenthaltsqualität max. 55 Punkte
    • 3 Fassadengestaltung und -materialien max. 55 Punkte
    • 4 Qualität der Baukonstruktion, Materialwahl im Innenausbau max. 55 Punkte
    • 5 Qualität der technischen Anlagen, Energetisches Konzept, Nachhaltigkeit max. 55 Punkte
    • Gesamtpunkte 300

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Preisblatt124 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage56 KB24 Seiten
Eigenerklärung24 KB4 Seiten
Eignungskriterien156 KB8 Seiten
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