Frist abgelaufen

Erweiterung St. Martinus Hospital Olpe

Die Angebotsfrist ist am 01. Juni 2026 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓
Auftraggeber
Veröffentlicht
30.04.2026
Angebotsfrist
Neubau eines Gebäudes mit Bettenstationen, Patientenaufnahme und klinischem Arztdienst (UG - 7.OG) und Anschluss an die vorhandenen Bauteile mit folgenden Vorgaben: Neubau UG bis 6.OG plus Landeplatz für Hubschrauber UG: - Patientenversorgung (Lager / Archiv) - hochwassersichere Energiezentrale EG - Haupteingang - Kapelle - klinischer Arztdienst 1. - 5. OG - Bettenstationen 6. OG - Technikzentralen 7. OG - Hubschrauberlandeplatz - Anschluss an das Bestandsgebäude Bauteil C über die Ebene UG bis einschl. 4.OG Die Nutzung der o.g. Etagen ist wie folgt vorgesehen: Die Flächen im Untergeschoss werden neben einer hochwassersicheren Technikzentrale, welche teilweise neben dem Hauptbaukörper angeordnet ist, für die Patientenversorgung (Logistik, Speisen, Wäsche, usw.) benötigt. Im Erdgeschoss dieses Neubaus soll die Patientenaufnahme und der klinische Arztdienst untergebracht werden. Weiterhin befindet sich dort eine Kapelle und Flächen, die als Cafe / Kiosk betrieben werden können. Vom 1. OG bis zum 5. OG sind Bettenstationen vorgesehen. Im 6. OG befinden sich die Technikzentralen, deren Lüftungsanlagen das gesamte Gebäude bzw. den Neubau versorgen. Im 7. OG ist ein Hubschrauberlandeplatz geplant, um die Anforderungen an die erweiterte Notfallversorgung der Stufe II (gemäß G-BA) zu erfüllen. Der Anschluss an die Bestandsgebäude erfolgt vom UG bis zum 4. OG über Treppenhäuser und Aufzugsanlagen. Die Höhenunterschiede vom Bestand zum Neubau sind zu berücksichtigen.
3 Lose

Zeitplan

Veröffentlichung
30.04.26
Fragenfrist
22.05.26
Teilnahmefrist
01.06.26
Vertragsbeginn
01.09.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Geschätzter Wert
8.500.000 €
Erfüllungsort
Olpe, Deutschland
E-Mail
bau@st-vinzenz-hospital.de
Telefon
02064441355
Website
https://kliniken-suedwestfalen.gfo-online.de/

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Der Bieter muss nachweisen, dass eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der Europäischen Union ansässigen Versicherungsunternehmen besteht, wonach für Personenschäden und Vermögens- und Sachschäden jeweils eine Deckungssumme von mindestens 5 Millionen EUR (3-fach maximiert pro Jahr) zur Verfügung steht. Bei Bietergemeinschaften ist vorsorglich darauf hinzuweisen, dass spätestens in der eventuellen Angebotsphase ein entsprechender Gesamtversicherungsnachweis erforderlich ist, dass für die Tätigkeit in einer Arbeitsgemeinschaft mit den Mitgliedern der Bietergemeinschaft Versicherungsschutz besteht, bzw. im Falle der Auftragserteilung Bestand haben wird

  • Erklärungen über den Gesamtumsatz des Unternehmens (bei Arbeitsgemeinschaften gilt der Gesamtumsatz) sowie den Umsatz pro Geschäftsjahr der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre in den hier nachgefragten Leistungsbereichen und sonstige damit zusammenhängende oder ähnliche Leistungen. Für Los 1 bis 3: Mindestumsatz p.a. (gemittelt) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren in Höhe von EUR 5 Mio.

  • Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (§ 46 VgV) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten. Voraussetzung ist die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt", "Beratender Ingenieur" oder "Ingenieur". Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist. Juristische Personen erfüllen diese Voraussetzungen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungs- bzw. Ingenieurleistungen gerichtet ist und sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen. Zusätzlich zu Los 1: - Bauvorlageberechtigung im Sinne der BauO NRW - Qualifikation als Staatlich anerkannter Sachverständige für Schall- und Wärmeschutz Zusätzlich zu Los 2: - Berechtigung gemäß § 54 Abs. 4 Nr. 2 BauO NRW zur Benennung als Qualifizierte Tragwerksplanende Zusätzlich zu Los 3: - Zertifizierung DIN VDI 6022 und DIN VDI 6023, jeweils Kategorie A

  • Die Bewerber (ggf. in Summe als Bietergemeinschaft) müssen in den letzten drei Jahren durchschnittlich eine Beschäftigung von mind. 50 Mitarbeitern nachweisen können, wobei mind. 25 % dieser Mitarbeiter eine Mindestqualifikation als Projektleiter besitzen müssen mit Niveau 6 gem. europäischem bzw. deutschem Qualifikations-rahmen, gleichrangig mit Master Architektur M. Sc. oder Dipl.-Ing. Architekt.

  • Es müssen mindestens drei, mit dem Beschaffungsgegenstand vergleichbare Referenzen zu den jeweiligen Losen, wie folgt mit den jeweils definierten Pflichtanforderungen benannt werden: Zu Los 1: im Bereich Planungsleistungen zu Krankenhausbauten mit den drei Pflichtanforderungen - Neubau Krankenhaus mit Stationen oder Funktionsabteilungen iV. mit Umbauarbeiten im Bestand - einem Bauvolumen (Kostengruppen 300 und 400) von mindestens 30 Millionen EUR im engen räumlich, funktionalen und zeitlichen Zusammenhang - und der Verwendung öffentlicher Fördermittel Zu Los 2: - mindestens 5-stöckiges, öffentliches Gebäude mit einem Bauvolumen (Kostengruppen 300 und 400) von mindestens 30 Millionen EUR im engen räumlich, funktionalen und zeitlichen Zusammenhang Zu Los 3 : - Bauwerke mit technisch komplexen Anforderungen wie z.B. Krankenhausbauten, Ärztehäuser Pflegeeinrichtungen mit Behandlungseinrichtungen sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen - mindestens 2 Projekte mit einem Kostenvolumen der KGR 400 von 10 Millionen EUR im engen räumlich, funktionalen und zeitlichen Zusammenhang Die Einbindung auch der Pflichtanforderungen der anderen Lose oder der Funktionsbereiche Energiezentrale, sonstigen Krankenhauseinrichtungen und dachgebundener Hubschrauberlandeplatz in den Planungsreferenzen ist von Vorteil, ebenso eine Beauftragung über das volle Leistungsbild mit den LPH 1 bis 8. Dies gilt auch für Klimaanpassungsmaßnahmen wie z.B. Fassadengestaltung von Gebäuden in Kombination von PV Anlagen und Fassadenbegrünung oder Geothermie und Solarthermieanlagen. Mindestens zwei der Referenzen müssen sich auf erfolgreiche abgeschlossene Projekte beziehen (Fertigstellung innerhalb der letzten sieben Jahre) Eine höhere Anzahl vergleichbarer Referenzen ist wünschenswert, Angaben dazu sind auf dem dafür vorgesehenen Formblatt Zusätzliche Referenzen gemäß Anlage 2.3. (max. insgesamt 10 Referenzen) zu machen

Zuschlagskriterien

  • Wertungsmatrix: Kombination aus Preis und Qualitätsanforderungen Einzelheiten ergeben sich aus der Vergabeunterlage sowie aus der zweiten Phase des Verfahrens

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Lose (3)

Vergabeunterlagen

Preisblatt78 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage37 KB24 Seiten
Eigenerklärung203 KB4 Seiten
Eignungskriterien89 KB8 Seiten
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