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Fachplanung Technische Ausrüstung 50Hz PfA Mitte (VE0506) für das Infrastrukturprojekt Regionaltangente West (RTW)

Auftraggeber
Veröffentlicht
22.07.2026
Angebotsfrist
20.08.2026
Die Regionaltangente West (RTW) ist eine neue tangentiale Schienenverbindung im Rhein-Main-Gebiet zur Verbesserung des öffentlichen Schienenpersonennahverkehrs im Ballungsraum Frankfurt am Main. Sie dient in erster Linie der besseren Verbindung der westlichen Stadtteile der Stadt Frankfurt am Main sowie der umliegenden Kreise, Städte und Gemeinden miteinander und untereinander und der besseren Anbindung an den Frankfurter Flughafen. Der Auftraggeber (AG) ist als Vorhabenträger für die Planung, den Bau und den Betrieb der Infrastruktur der RTW verantwortlich. Gegenstand dieser Vergabe sind Fachplanungsleistungen zur Technische Ausrüstung der 50 Hz Anlagen. Eine detaillierte Beschreibung kann den Vergabeunterlagen entnommen werden.

Zeitplan

Veröffentlichung
22.07.26
Abgabefrist
20.08.26
Öffnung
20.08.26
Vertragsbeginn
07.10.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Frankfurt am Main, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
vergabe@rtwgmbh.de
Telefon
+49 69945156823
Website
https://www.regionaltangente-west.de/

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Der Existenznachweis wird erbracht durch Eintragung in das Handelsregister (aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder eine diesbezügliche Kopie ist diesem Eignungsbogen beizufügen) oder einem vergleichbaren Nachweis

  • Mindestkriterium zum Netto-Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags

    • 400.000 € netto für den durchschnittlichen jährlichen Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags (Fachplanung Technische Ausrüstung 50Hz in entsprechender Anwendung von §55 HOAI i.V.m. Anlage 15 HOAI), gebildet aus den Umsätzen der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. (Im Falle der Bildung von Bietergemeinschaften werden die jeweiligen Umsätze der einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft in Hinblick auf die Wertung addiert.)
    • Hinweis: Mit Blick auf OLG München, Beschl. v. 21.09.2018 - Verg 4/18 wird klargestellt, dass der Mindestumsatz nicht zwingend in jedem Jahr erreicht worden sein muss.
  • Der Existenznachweis wird erbracht durch Eintragung in das Handelsregister (aktueller Ausdruck aus dem Handels-/Berufsregister oder eine diesbezügliche Kopie ist diesem Eignungsbogen beizufügen) oder einem vergleichbaren Nachweis

  • Präqualifizierung Deutsche Bahn AG in der Kategorie "Planung von elektrischen Energieanlagen / Planung elektrischer Weichenheizanlagen" Der Auftraggeber hält Bieter grundsätzlich für geeignet, die neben den geforderten Angaben unter den obigen Ziffern III bis IV die im Folgenden unter Ziffer V.2 - V.4 genannten Mindestanforderungen erfüllen Oder die neben den geforderten Angaben unter den obigen Ziffern II bis IV über gültige Präqualifizierungen (PQ) in der Kategorie "Ingenieurleistungen / bauaffine Leistungen", Warengruppe "Planung von elektrischen Energieanlagen / Planung elektrischer Weichenheizanlagen" bei der DB AG (im Folgenden als PQ-DB bezeichnet) verfügen. Gefordert wird der Nachweis aller unten aufgeführten PQ-DB. Für Bietergemeinschaften gilt

    • Nicht jedes Mitglied der Bietergemeinschaft muss für sich alle geforderten PQ-DB nachweisen. Es müssen aber alle geforderten PQ-DB insgesamt nachgewiesen werden.
    • Der Bieter / die Bietergemeinschaft verfügt:
    • 0 über gültige Präqualifizierungen der DB AG in den Kategorien/Warengruppen
    • Planung von elektrischen Energieanlagen / Planung elektrischer Weichenheizanlagen
    • 0 Planung von elektrischen Energieanlagen
    • 0 Planung elektrischer Weichenheizanlagen
    • Der Nachweis über die Präqualifikation ist dem Angebot in Kopie beizufügen.
    • 0 über keine gültigen Präqualifizierungen bei der DB AG.
  • Bieter / Bietergemeinschaften müssen zum Nachweis ihrer Eignung mindestens zwei Referenzen mit dem Angebot einreichen, um die technische und berufliche Leistungsfähigkeit nachzuweisen. Hinweis

    • Aus den Referenzangaben muss nachvollziehbar sein, ob und in welchem Umfang die Leistungen als Eigenleistung, mit Nachunternehmen oder in Kooperation mit anderen Firmen erbracht wurden. Die Annahme einer Referenz als Nachweis der Eignung setzt voraus, dass die nachzuweisende Leistung zu wesentlichen Teilen eigenständig erbracht worden ist. Das ist insbesondere für den Fall zu berücksichtigen, dass der Bieter die Referenz als Mitglied einer ARGE oder mit Nachunternehmereinsatz erbracht hat.
    • Die Wertungsfähigkeit der Referenzen wird anhand den nachfolgend unter V.3 und V.4 genannten Mindestanforderungen ermittelt:
    • V.3. Mindestanforderungen an alle unternehmensbezogenen Referenzen:
    • 1. Angabe der Bezeichnung des Referenzprojektes
    • 2. Name und Adresse des Referenzgebers und Benennung eines Ansprechpartners beim Referenzgeber mit Telefonnummer
    • 3. Kurzbeschreibung des Referenzprojektes
    • 4. Vergleichbarkeit der Referenz mit der Aufgabenstellung hinsichtlich Schwierigkeit und Leistungsumfang. Im Zusammenhang mit der Wertung sieht die Vergabestelle folgende Leistung als vergleichbar an:
    • Planungsleistung für Anlagen der Technischen Ausrüstung im Bereich Schieneninfrastruktur für das Gewerk 50Hz-Anlagen gemäß §§ 53 Abs. 2 Nr. 4, 55 HOAI i.V.m. Anlage 15 HOAI
    • 5. Angabe des Beginns und Abschlusses der Leistungserbringung (mindestens LPH 5) im Referenzprojekt. Der Beginn der Leistungserbringung darf nicht vor dem 01.01.2010 liegen und die Leistungserbringung muss zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe abgeschlossen sein (Mindestanforderung für jede Referenz).
    • 6. Angabe über den Netto-Auftragswert der erbrachten Eigenleistung in EUR netto.
    • V.4. Zusätzliche Mindestanforderungen an unternehmensbezogene Referenzen
    • Es wird mindestens eine Referenz gefordert, die die nachfolgenden zusätzlichen Mindestanforderungen erfüllt:
    • Kriterium 1 mit folgender Mindestanforderung:
    • Angabe über die Gesamtanzahl der ausgerüsteten Weichenheizungsstationen der Referenz. Die Anzahl muss mindestens zwei betragen.
    • Kriterium 2 mit folgender Mindestanforderung:
    • Angabe über die Art der ausgerüsteten elektrischen Weichenheizungsstationen ("Bahnhof" und/oder "Freie Strecke")
    • Kriterium 3 mit folgender Mindestanforderung:
    • Die Referenz muss über Baukosten (KG 440) in Höhe von mindestens 1.000.000,00 EUR netto verfügen.
    • Teilnahmeberechtigt sind Bieter, die zur Führung der Berufsbezeichnung "Ingenieur" berechtigt sind oder über eine vergleichbare Befähigung nach den Richtlinien 2005/36/EG und 89/48/EWG verfügen.
    • Juristische Personen sind teilnahmeberechtigt, wenn für die Durchführung der Aufgabe ein verantwortlicher Bearbeiter benannt werden kann, der zu oben genanntem Führen der Berufsbezeichnung berechtigt ist.
    • Die Anforderungen sind auch durch eine Bietergemeinschaft nachzuweisen. Mindestens ein Mitglied muss diese Anforderung erfüllen.
    • Der Nachweis ist dem Eignungsbogen in Kopie beizufügen

Zuschlagskriterien

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Vergabeunterlagen

Vertragsentwurf89 KB24 Seiten
Kalkulation42 KB2 Tabellen
Projektplan287 KB8 Seiten
Vertragsbedingungen124 KB16 Seiten
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