Frist abgelaufen

Fachplanung Technische Ausrüstung (Heizung, Lüftung, Sanitär) - Neubau Psychiatrie (EVK-GE)

Auftraggeber
Veröffentlicht
09.04.2026
Angebotsfrist
Die bauliche Entwicklung am Evangelischen Klinikum Gelsenkirchen (kurz: EVK) ist ein wichtiger Baustein in der aufgestellten Konzeptplanung zum "Campus der Seelischen Gesundheit". Der Neubau Psychiatrie bildet den ersten Baustein dieser Entwicklung. Heute befinden sich fünf Stationen mit je 21 Betten im Bestand. Es wird ein zusätzlicher Bedarf an 73 vollstationären Betten ausgewiesen. Die Flächen im Bestand haben ein großes Flächendefizit. Einige Räume, insbesondere Gesprächs- sowie Untersuchungs- und Behandlungsräume werden doppelt genutzt. Die Patientenzimmer und Stationen entsprechen nicht den aktuellen Standards, es gibt in Teilbereichen Dreibettzimmer ohne Nasszelle. Um die Defizite im Bestand zu beheben, sollen diese sukzessive in den Neubau einziehen. Eine teilstationäre Tagesklinik mit 32 Plätzen befindet sich aktuell ca. 5km vom Plangebiet entfernt und wird im Sinne der ganzheitlichen Versorgung in den Neubau integriert. Der Neubau Psychiatrie bildet nach einem Abriss des Bestandsgebäudes in einem ersten Bauabschnitt den Mehrbedarf von 73 Betten als auch einen Teilumzug der 105 Betten in einem zusammenhängenden Volumen ab. In einem zweiten Bauabschnitt kann der Neubau um einen weiteren Gebäudeteil ergänzt werden. Dieser stellt den Umzug der restlichen Bestandsbetten sicher. Der erste Bauabschnitt Psychiatrie ist Gegenstand dieses Auftrages und weist eine zusammenhängende Fläche von ca. 5.255qm Nutzfläche (NUF) auf. Der Neubau Psychiatrie ist auf dem Grundstück an der Ecke Munckelstraße/ Overwegstraße, in unmittelbarer Nähe nördlich des Hauptgebäudes des Evangelischen Klinikums geplant. Das Grundstück ist bereits erworben und weist eine Fläche von ca. 9.310qm auf. Weitergehende Informationen können der kostenlos zur Verfügung gestellten Projektbeschreibung bzw. Erläuterungsberichten entnommen werden.

Zeitplan

Veröffentlichung
09.04.26
Fragenfrist
09.04.26
Teilnahmefrist
21.04.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Gelsenkirchen, Deutschland
E-Mail
evkge-psychiatrie@augusta-bochum.de
Telefon
0234-5171260

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens folgende Angaben vorzulegen: Angaben zum Umsatz (netto) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren mit Leistungen im Bereich Technische Ausrüstung für die Anlagengruppen 1 (Abwasser-, Wasser-, und Gasanlagen), 2 (Wärmeversorgungsanlagen), 3 (Lufttechnische Anlagen), 7 (nutzungsspezifische Anlagen und verfahrenstechnische Anlagen), 8 (Gebäudeautomation), getrennt nach Jahren.

  • Eigenerklärung über Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssumme i. H. v. mindestens 4 Mio. EUR für Sach- und Personenschäden sowie Vermögensschäden, zweifach maximiert pro Jahr. Zusätzlich zu dieser Eigenerklärung ist eine aktuell gültige Fremdbescheinigung des Versicherungsgebers, aus der sich die Berufshaftpflichtversicherung mit den vorgenannten Deckungssummen ergibt, einzureichen; die Bescheinigung darf im Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als sechs Monate sein. Sollte der Bewerber derzeit noch nicht über eine entsprechende Berufshaftpflichtversicherung mit den vorgenannten Deckungssummen verfügen, ist eine Eigenerklärung abzugeben, dass er im Falle der Zuschlagserteilung eine solche Versicherung unverzüglich abschließt. Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers ist eine aktuell gültige Fremdbescheinigung des Versicherungsgebers vorzulegen, aus der sich die Bereitschaft des Versicherungsgebers ergibt, mit dem Bewerber im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung mit den vorgenannten Deckungssummen abzuschließen; die Bescheinigung darf im Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als sechs Monate sein. Mindestanforderung

    • Eigenerklärung über Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssumme i. H. v. mindestens 4 Mio. EUR für Sach- und Personenschäden sowie Vermögensschäden, zweifach maximiert pro Jahr. Zusätzlich zu dieser Eigenerklärung ist eine aktuell gültige Fremdbescheinigung des Versicherungsgebers, aus der sich die Berufshaftpflichtversicherung mit den vorgenannten Deckungssummen ergibt, einzureichen
    • die Bescheinigung darf im Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als sechs Monate sein. Sollte der Bewerber derzeit noch nicht über eine entsprechende Berufshaftpflichtversicherung mit den vorgenannten Deckungssummen verfügen, ist eine Eigenerklärung abzugeben, dass er im Falle der Zuschlagserteilung eine solche Versicherung unverzüglich abschließt. Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers ist eine aktuell gültige Fremdbescheinigung des Versicherungsgebers vorzulegen, aus der sich die Bereitschaft des Versicherungsgebers ergibt, mit dem Bewerber im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung mit den vorgenannten Deckungssummen abzuschließen
    • die Bescheinigung darf im Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als sechs Monate sein.
  • Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens folgende Angaben/Unterlagen vorzulegen

    • 1. Darstellung der Referenzen über vergleichbare Leistungen, mit Angabe insbesondere a) Referenzprojekt, Ort, b) Auftragnehmer (bei Bewerbergemeinschaften das/die Unternehmen, das/die die Leistung erbracht hat/haben), c) Name des Referenzgebers, Anschrift sowie Ansprechpartner mit Kontaktdaten, d) Angabe dazu, ob es sich beim Referenzgeber im Referenzprojekt um einen öffentlichen Auftraggeber i.S.d. § 98 GWB handelt, der im Referenzprojekt zur Beachtung der VOB/A verpflichtet war, e) Angabe dazu, ob Referenzleistung Fachplanungsleistungen Techni-sche Ausrüstung nach § 55 HOAI umfasst, f) Angabe zur Maßnahme: Neubau oder Erweiterung eines Gebäudes sowie Angabe zur Gebäudetypologie (Psychiatrie, Krankenhaus, Klinik, Sonstiges), g) Zeitraum der Leistungserbringung (MM/JJJJ bis MM/JJJJ bzw. lau-fend), h) Angabe zu den beauftragten Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. § 55 i.V.m. Anlage 15.1 HOAI (Angabe der Anlagengruppen und Leistungsphasen), i) Angabe dazu, ob LPH 8 im Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist abgeschlossen ist, sowie Angabe dazu, ob der Abschluss von Leistungsphase 8 zudem seit 12/2020 (inkl. Angabe Beginn (MM/JJJJ) und Ende (MM/JJJJ) von Leistungsphase 8) erfolgt ist, j) Angabe zur Honorarzone, j) Angabe zu den Netto-Baukosten nach DIN 276 (KG 410, 420, 430, 470, 480), netto, k) Nähere Beschreibung der erbrachten Leistungen. Mindestanforderungen: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft muss über mindestens 2 unterschiedlichen Referenzen verfügen, die jeweils die folgenden Anforderungen erfüllen: a) Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung nach § 55 HOAI, b) Neubau oder Erweiterung eines Gebäudes, c) der Bewerber hat dort die Leistungsphasen 3 und 5-8 sowie - soweit erforderlich - die Leistungsphase 4 im Sinne des § 55 HOAI i.V.m. Anlage 15 HOAI erbracht, d) in einem komplexen Vorhaben (mind. Honorarzone II), e) Leistungsphase 8 ist im Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist abgeschlossen
    • Abschluss Leistungsphase 8 erfolgte seit 12/2020, f) die Baukosten der KG 410, 420, 430, 470 und 480 nach DIN 276 lagen zusammen bei mind. 3,50 Mio. Euro (netto), sowie zusammen die nachfolgenden Anforderungen erfüllen: g) Leistungen für die Anlagengruppe 1, 2, 3, 7 und 8 gem. § 53 Abs. 2 HOAI, h) bei mind. einer Referenz ist der Referenzgeber öffentlicher Auftraggeber nach § 98 GWB, der im Referenzauftrag zur Beachtung der VOB/A verpflichtet war. Es ist ausreichend, wenn die o.g. Anforderungen g) und h) erst durch mehr als zwei Referenzen erfüllt werden, solange jede eingereichte Referenz jeweils die Anforderungen a) bis f) erfüllt. (Es ist z.B. mit Blick auf die geforderten Anlagengruppen zulässig, wenn die Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8 gem. § 53 Abs. 2 HOAI nicht vollständig von einer Referenz abgedeckt werden, sondern erst in Summe durch zwei oder mehr Referenzen abgedeckt werden, solange jede Referenz die o.g. Anforderungen a) bis f) erfüllt.) Im Falle eines Angebots einer Bewerbergemeinschaft ist ausreichend, dass eines der Mitglieder über die geforderten Referenzprojekte oder die Mitglieder in der Summe über die geforderten Referenzprojekte verfügen.
  • Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens folgende Angaben vorzulegen: Angaben zum Umsatz (netto) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren mit Leistungen im Bereich Technische Ausrüstung für die Anlagengruppen 1 (Abwasser-, Wasser-, und Gasanlagen), 2 (Wärmeversorgungsanlagen), 3 (Lufttechnische Anlagen), 7 (nutzungsspezifische Anlagen und verfahrenstechnische Anlagen), 8 (Gebäudeautomation), getrennt nach Jahren.

  • Eigenerklärung über Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssumme i. H. v. mindestens 4 Mio. EUR für Sach- und Personenschäden sowie Vermögensschäden, zweifach maximiert pro Jahr. Zusätzlich zu dieser Eigenerklärung ist eine aktuell gültige Fremdbescheinigung des Versicherungsgebers, aus der sich die Berufshaftpflichtversicherung mit den vorgenannten Deckungssummen ergibt, einzureichen; die Bescheinigung darf im Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als sechs Monate sein. Sollte der Bewerber derzeit noch nicht über eine entsprechende Berufshaftpflichtversicherung mit den vorgenannten Deckungssummen verfügen, ist eine Eigenerklärung abzugeben, dass er im Falle der Zuschlagserteilung eine solche Versicherung unverzüglich abschließt. Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers ist eine aktuell gültige Fremdbescheinigung des Versicherungsgebers vorzulegen, aus der sich die Bereitschaft des Versicherungsgebers ergibt, mit dem Bewerber im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung mit den vorgenannten Deckungssummen abzuschließen; die Bescheinigung darf im Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als sechs Monate sein. Mindestanforderung

    • Eigenerklärung über Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssumme i. H. v. mindestens 4 Mio. EUR für Sach- und Personenschäden sowie Vermögensschäden, zweifach maximiert pro Jahr. Zusätzlich zu dieser Eigenerklärung ist eine aktuell gültige Fremdbescheinigung des Versicherungsgebers, aus der sich die Berufshaftpflichtversicherung mit den vorgenannten Deckungssummen ergibt, einzureichen
    • die Bescheinigung darf im Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als sechs Monate sein. Sollte der Bewerber derzeit noch nicht über eine entsprechende Berufshaftpflichtversicherung mit den vorgenannten Deckungssummen verfügen, ist eine Eigenerklärung abzugeben, dass er im Falle der Zuschlagserteilung eine solche Versicherung unverzüglich abschließt. Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers ist eine aktuell gültige Fremdbescheinigung des Versicherungsgebers vorzulegen, aus der sich die Bereitschaft des Versicherungsgebers ergibt, mit dem Bewerber im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung mit den vorgenannten Deckungssummen abzuschließen
    • die Bescheinigung darf im Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als sechs Monate sein.
  • Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens folgende Angaben/Unterlagen vorzulegen

    • 1. Darstellung der Referenzen über vergleichbare Leistungen, mit Angabe insbesondere a) Referenzprojekt, Ort, b) Auftragnehmer (bei Bewerbergemeinschaften das/die Unternehmen, das/die die Leistung erbracht hat/haben), c) Name des Referenzgebers, Anschrift sowie Ansprechpartner mit Kontaktdaten, d) Angabe dazu, ob es sich beim Referenzgeber im Referenzprojekt um einen öffentlichen Auftraggeber i.S.d. § 98 GWB handelt, der im Referenzprojekt zur Beachtung der VOB/A verpflichtet war, e) Angabe dazu, ob Referenzleistung Fachplanungsleistungen Techni-sche Ausrüstung nach § 55 HOAI umfasst, f) Angabe zur Maßnahme: Neubau oder Erweiterung eines Gebäudes sowie Angabe zur Gebäudetypologie (Psychiatrie, Krankenhaus, Klinik, Sonstiges), g) Zeitraum der Leistungserbringung (MM/JJJJ bis MM/JJJJ bzw. lau-fend), h) Angabe zu den beauftragten Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. § 55 i.V.m. Anlage 15.1 HOAI (Angabe der Anlagengruppen und Leistungsphasen), i) Angabe dazu, ob LPH 8 im Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist abgeschlossen ist, sowie Angabe dazu, ob der Abschluss von Leistungsphase 8 zudem seit 12/2020 (inkl. Angabe Beginn (MM/JJJJ) und Ende (MM/JJJJ) von Leistungsphase 8) erfolgt ist, j) Angabe zur Honorarzone, j) Angabe zu den Netto-Baukosten nach DIN 276 (KG 410, 420, 430, 470, 480), netto, k) Nähere Beschreibung der erbrachten Leistungen. Mindestanforderungen: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft muss über mindestens 2 unterschiedlichen Referenzen verfügen, die jeweils die folgenden Anforderungen erfüllen: a) Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung nach § 55 HOAI, b) Neubau oder Erweiterung eines Gebäudes, c) der Bewerber hat dort die Leistungsphasen 3 und 5-8 sowie - soweit erforderlich - die Leistungsphase 4 im Sinne des § 55 HOAI i.V.m. Anlage 15 HOAI erbracht, d) in einem komplexen Vorhaben (mind. Honorarzone II), e) Leistungsphase 8 ist im Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist abgeschlossen
    • Abschluss Leistungsphase 8 erfolgte seit 12/2020, f) die Baukosten der KG 410, 420, 430, 470 und 480 nach DIN 276 lagen zusammen bei mind. 3,50 Mio. Euro (netto), sowie zusammen die nachfolgenden Anforderungen erfüllen: g) Leistungen für die Anlagengruppe 1, 2, 3, 7 und 8 gem. § 53 Abs. 2 HOAI, h) bei mind. einer Referenz ist der Referenzgeber öffentlicher Auftraggeber nach § 98 GWB, der im Referenzauftrag zur Beachtung der VOB/A verpflichtet war. Es ist ausreichend, wenn die o.g. Anforderungen g) und h) erst durch mehr als zwei Referenzen erfüllt werden, solange jede eingereichte Referenz jeweils die Anforderungen a) bis f) erfüllt. (Es ist z.B. mit Blick auf die geforderten Anlagengruppen zulässig, wenn die Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8 gem. § 53 Abs. 2 HOAI nicht vollständig von einer Referenz abgedeckt werden, sondern erst in Summe durch zwei oder mehr Referenzen abgedeckt werden, solange jede Referenz die o.g. Anforderungen a) bis f) erfüllt.) Im Falle eines Angebots einer Bewerbergemeinschaft ist ausreichend, dass eines der Mitglieder über die geforderten Referenzprojekte oder die Mitglieder in der Summe über die geforderten Referenzprojekte verfügen.

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