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Fachplanung Technische Ausruestung M

Auftraggeber
Veröffentlicht
19.06.2026
Angebotsfrist
03.07.2026
Die LMU München beabsichtigt die Energetische Fassaden- und Dachsanierung des Gebäudes und den Austausch der Ölheizung in eine Wasser- Wasser- Wärmepumpe. Die zweigeschossige, denkmalgeschützte Jugendstil Villa (1.711 qm BGF) mit 50 großzügigen Räumen und zentraler Eingangshalle wurde 1908/09 von den Architekten Schaffner und Albert auf einem Parkgrundstück errichtet. Die Villa entsprach seinerzeit technisch dem neuesten Stand und war vor allem künstlerisch wertvoll ausgestaltet. Erkennbare Eingriffe erfolgten in den 1950iger Jahren und in den 1990iger Jahren. Ab diesem Zeitpunkt ging das Gebäude in die Nutzung der Ludwigs-Maximilian-Universität über, für das Centrum für angewandte Politikforschung (CAP). Das Bauvorhaben wird mit EFRE Mitteln (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung, IBW Programm Bayern 2021-2027, Maßnahmenart 2.1 Energieeffizienz in staatlichen Infrastrukturen) gefördert. Durch diese Maßnahmen wird der Primärbedarf an Energie um ca. 50% reduziert. Dies ist die Voraussetzung um mit einer monovalenten Wasser-Wasser-Wärmepumpe eine energetischen Versorgung des Gebäudes zu ermöglichen, bei Erhalt der teilweise in historische Wandverkleidungen integrierten Heizkörper. Die erforderlichen, diagonal versetzten Brunnen sind auf dem Grundstück möglich und die geologischen Bedingungen sind trotz der Nähe zum Isarhochufer aussichtsreich. Die Wärmepumpe findet Platz im Heizraum. Alternative Energien wie z.B. Fernwärme sind in diesem Gebiet nicht vorhanden bzw. in naher Zukunft nicht vorgesehen. Eine Luftwärmepumpe ist bei Erhalt der Bestandsheizkörper nicht möglich, zudem wäre diese aufgrund ihrer Größe und Lärmentwicklung nicht akzeptabel. Die Energieversorgung erfolgt derzeit über eine Ölheizung und soll durch eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe ersetzt werden. Ziel liegt hierbei eine vollständige Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern zu haben. Der effiziente Einsatz einer Wärmepumpe setzt niedrige Vorlauftemperaturen voraus, welche die Heizleistung der Bestandsheizkörper reduziert. Zur Ermöglichung der Beibehaltung der Bestandsheizkörper ist es somit erforderlich, Maßnahmen an der thermischen Hülle zu ergreifen um somit die Gebäudeheizlast zu senken. Die Kostenobergrenze für die KG 300-500 liegt bei 1.730.000 Euro brutto (DIN 276:2018-12). Da bereits Machbarkeitsstudien und ein Entwurfskonzept für die Sanierung vorliegen, wird die Objektplanung Gebäude ab LPH2 ausgeschrieben. Diese beinhaltet die Einarbeitung, Überarbeitung der Kostenberechnung und des Terminplanes, sowie die Integration der Fachplanung.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
19.06.26
Fragenfrist
25.06.26
Abgabefrist
03.07.26
Öffnung
03.07.26
Vertragsbeginn
31.07.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Geschätzter Wert
57.159 €
Erfüllungsort
München, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
vergabestelle@stbam2.bayern.de
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Telefon
004989 693321-0
Freischalten
Website
https://www.stbam2.bayern.de/
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Eignungskriterien - siehe https

    • //my.vergabe.bayern.de/eignungskriterien.php?lv_id=298330
    • Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.1) aufgelistet.
    • Nachweis der Bauvorlageberechtigung nach Art. 61 BayBO und der beruflichen Befähigung des Bieters und/oder der Mitarbeiter des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der
    • • Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung (Ingenieur Fachr. Versorgungstechnik oder vergleichb., Zulassung zum "staatlich geprüften Techniker")
    • Ist der Bieter eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bieters nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bieter oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines
    • anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann,
    • a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zu tragen oder
    • b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.
  • Eignungskriterien - siehe https

    • //my.vergabe.bayern.de/eignungskriterien.php?lv_id=298330
    • Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.1) aufgelistet.
    • Es ist der („spezifische“) Jahresumsatz des Unternehmens in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten drei Geschäftsjahren in EUR netto anzugeben.
    • Es wird ein Mindestjahresumsatz von 96.390 EUR gefordert.
  • Eignungskriterien - siehe https

    • //my.vergabe.bayern.de/eignungskriterien.php?lv_id=298330
    • Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.1) aufgelistet.
    • Nimmt der Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so muss er eine Erklärung des anderen Unternehmens zur gemeinsamen Haftung vorlegen (Formblatt III.8)
    • die Haftungserklärung ist gleichzeitig mit der „Verpflichtungserklärung“ abzugeben.
    • Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden von 1,5 Mio EUR und Deckungssummen für sonstige Schäden von 0,25 Mio EUR bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens vor Vertragsschluss abzuschließen und nachzuweisen. Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht.
    • In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
    • Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
    • Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
  • Eignungskriterien - siehe https

    • //my.vergabe.bayern.de/eignungskriterien.php?lv_id=298330
    • Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.1) aufgelistet.
    • Es sind 3 Referenzen für vergleichbare Leistungen aus den letzten 3 Jahren (Fertigstellung zwischen 07/2023 und 06/2026), abzugeben.
    • Die Auflistung ist auf Projekte zu beschränken, deren Planungs- oder Beratungsanforderungen mit denen der zu vergebenden Planungs- oder Beratungsleistung vergleichbar sind. Über die Angaben in der Eigenerklärung und dem Formblatt III.110.a (Liste Referenzen) hinaus sind keine weiteren
    • Unterlagen zu den Referenzen zulässig. Darüberhinausgehende Unterlagen zu den Referenzprojekten werden nicht berücksichtigt.
  • Eignungskriterien - siehe https

    • //my.vergabe.bayern.de/eignungskriterien.php?lv_id=298330
    • Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.1) aufgelistet.
    • Mindestforderungen gemäß § 46 VgV: (Anzahl der Mitarbeiter): Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl betrug in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren: 3 Mitarbeiter
  • Eignungskriterien - siehe https

    • //my.vergabe.bayern.de/eignungskriterien.php?lv_id=298330
    • Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.1) aufgelistet.
    • Mindestforderungen gemäß § 46 VgV: (Berufserfahrung der Mitarbeiter): Die geforderte Berufserfahrung des eingesetzten Fachpersonals muss mindestens betragen:
    • - Auftragnehmer 3 Jahre
    • - Mitarbeiter (Ingenieur/Techniker): 3 Jahre

Zuschlagskriterien

  • Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1

    • Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium
    • alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/298330
  • Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1

    • Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium
    • alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/298330

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