Frist abgelaufen

Fachplanung Tragwerksplanung Neubau Psychiatrie (EVK-GE)

Auftraggeber
Veröffentlicht
02.02.2026
Angebotsfrist
Die bauliche Entwicklung am Evangelischen Klinikum Gelsenkirchen (kurz: EVK) ist ein wichtiger Baustein in der aufgestellten Konzeptplanung zum "Campus der Seelischen Gesundheit". Der Neubau Psychiatrie bildet den ersten Baustein dieser Entwicklung. Heute befinden sich fünf Stationen mit je 21 Betten im Bestand. Es wird ein zusätzlicher Bedarf an 73 vollstationären Betten ausgewiesen. Die Flächen im Bestand haben ein großes Flächendefizit. Einige Räume, insbesondere Gesprächs- sowie Untersuchungs- und Behandlungsräume werden doppelt genutzt. Die Patientenzimmer und Stationen entsprechen nicht den aktuellen Standards, es gibt in Teilbereichen Dreibettzimmer ohne Nasszelle. Um die Defizite im Bestand zu beheben, sollen diese sukzessive in den Neubau einziehen. Eine teilstationäre Tagesklinik mit 32 Plätzen befindet sich aktuell ca. 5km vom Plangebiet entfernt und wird im Sinne der ganzheitlichen Versorgung in den Neubau integriert. Der Neubau Psychiatrie bildet in einem ersten Bauabschnitt den Mehrbedarf von 73 Betten als auch einen Teilumzug der 105 Betten in einem zusammenhängenden Volumen ab. In einem zweiten Bauabschnitt kann der Neubau um einen weiteren Gebäudeteil ergänzt werden. Dieser stellt den Umzug der restlichen Bestandsbetten sicher. Der erste Bauabschnitt Psychiatrie ist Gegenstand dieses Auftrages und weist eine zusammenhängende Fläche von ca. 5.255qm Nutzfläche (NUF) auf. Der Neubau Psychiatrie ist auf dem Grundstück an der Ecke Munckelstraße/ Overwegstraße, in unmittelbarer Nähe nördlich des Hauptgebäudes des Evangelischen Klinikums geplant. Das Grundstück ist bereits erworben und weist eine Fläche von ca. 9.310qm auf. Weitergehende Informationen können der kostenlos zur Verfügung gestellten Projektbeschreibung bzw. Erläuterungsberichten entnommen werden.

Zeitplan

Veröffentlichung
02.02.26
Fragenfrist
22.02.26
Teilnahmefrist
03.03.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Gelsenkirchen, Deutschland
E-Mail
evkge-psychiatrie@augusta-bochum.de
Telefon
0234-5171260

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens folgende Angaben vorzulegen: Angaben zum Umsatz (netto) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren mit Tragwerksplanungsleistungen, getrennt nach Jahren.

  • Eigenerklärung über Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssumme i. H. v. mindestens 5.000.000 EUR für Sach- und Personenschäden sowie Vermögensschäden, zweifach maximiert pro Jahr. Zusätzlich zu dieser Eigenerklärung ist eine aktuell gültige Fremdbescheinigung des Versicherungsgebers, aus der sich die Berufshaftpflichtversicherung mit den vorgenannten Deckungssummen ergibt, einzureichen; die Bescheinigung darf im Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als sechs Monate sein. Sollte der Bewerber derzeit noch nicht über eine entsprechende Berufshaftpflichtversicherung mit den vorgenannten Deckungssummen verfügen, ist eine Eigenerklärung abzugeben, dass er im Falle der Zuschlagserteilung eine solche Versicherung unverzüglich abschließt. Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers ist eine aktuell gültige Fremdbescheinigung des Versicherungsgebers vorzulegen, aus der sich die Bereitschaft des Versicherungsgebers ergibt, mit dem Bewerber im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung mit den vorgenannten Deckungssummen abzuschließen; die Bescheinigung darf im Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als sechs Monate sein. Mindestanforderung

    • Eigenerklärung über Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssumme i. H. v. mindestens 5.000.000 EUR für Sach- und Personenschäden sowie Vermögensschäden, zweifach maximiert pro Jahr. Zusätzlich zu dieser Eigenerklärung ist eine aktuell gültige Fremdbescheinigung des Versicherungsgebers, aus der sich die Berufshaftpflichtversicherung mit den vorgenannten Deckungssummen ergibt, einzureichen
    • die Bescheinigung darf im Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als sechs Monate sein. Sollte der Bewerber derzeit noch nicht über eine entsprechende Berufshaftpflichtversicherung mit den vorgenannten Deckungssummen verfügen, ist eine Eigenerklärung abzugeben, dass er im Falle der Zuschlagserteilung eine solche Versicherung unverzüglich abschließt. Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers ist eine aktuell gültige Fremdbescheinigung des Versicherungsgebers vorzulegen, aus der sich die Bereitschaft des Versicherungsgebers ergibt, mit dem Bewerber im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung mit den vorgenannten Deckungssummen abzuschließen
    • die Bescheinigung darf im Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als sechs Monate sein.
  • Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens folgende Angaben/Unterlagen vorzulegen

    • Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens folgende Angaben/Unterlagen vorzulegen: 1. Darstellung der Referenzen über vergleichbare Leistungen, mit Angabe insbesondere a) Referenzprojekt, Ort, b) Auftragnehmer (bei Bewerbergemeinschaften das/die Unternehmen, das/die die Leistung erbracht hat/haben), c) Name des Auftraggebers, Anschrift sowie Ansprechpartner mit Kontaktdaten, d) Angabe dazu, ob Referenzleistung Fachplanungsleistungen Tragwerksplanung nach § 51 HOAI umfasst, e) Angabe zur Maßnahme: Neubau oder Erweiterung eines Gebäudes, f) Zeitraum der Leistungserbringung (MM/JJJJ bis MM/JJJJ bzw. laufend), g) Angabe zu den beauftragten Tragwerksplanungsleistungen gem. § 51 i.V.m. Anlage 14.1 HOAI, h) Angabe dazu, ob LPH 6 im Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist abgeschlossen ist, sowie Angabe dazu, ob der Abschluss von Leistungsphase 6 zudem seit 12/2020 (inkl. Angabe Beginn (MM/JJJJ) und Ende (MM/JJJJ) von Leistungsphase 6) erfolgt ist., i) Angabe zur Honorarzone, j) Angabe zu den Netto-Baukosten nach DIN 276 (KG 300 und 400), netto, k) Angaben dazu, ob der Referenzauftrag mit Bundes-, Landes- oder EU-Mitteln gefördert wurde
    • l) Nähere Beschreibung der erbrachten Leistungen (inkl. Angaben dazu, ob der Referenzauftrag mit Bundes-, Landes- oder EU-Mitteln gefördert wurde sowie dazu, ob sich der Referenzauftrag in innerstädtischer Lage befunden hat sowie dazu, ob der Neubau bzw. die Erweiterung unmittelbar und ohne Abstand an ein anderes Gebäude angrenzt). Mindestanforderungen: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft muss die folgende Referenzlage vollständig nachweisen: Nennung von mindestens 2 unterschiedlichen Referenzen mit Ansprechpartner beim Bauherrn (Kontaktdaten) über vergleichbare Aufträge aus dem Bereich Fachplanung Tragwerksplanung nach § 51 HOAI. Als vergleichbarer Auftrag werden Projekte angesehen, die jeweils den folgenden Anforderungen entsprechen: a) Fachplanungsleistungen Tragwerksplanung nach § 51 HOAI, b) Neubau oder Erweiterung eines Gebäudes, c) der Bewerber hat dort die Leistungsphasen 1 bis 6 im Sinne des § 51 HOAI i.V.m. Anlage 14 HOAI erbracht, d) in einem komplexen Vorhaben (mind. Honorarzone III), e) Leistungsphase 6 ist im Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist abgeschlossen
    • Abschluss Leistungsphase 6 erfolgte seit 12/2020. f) die Baukosten der KG 300 und KG 400 nach DIN 276 lagen zusammen bei mind. 8 Mio. Euro (netto). Im Falle eines Angebots einer Bewerbergemeinschaft ist ausreichend, dass eines der Mitglieder über die geforderten Referenzprojekte oder die Mitglieder in der Summe über die geforderten Referenzprojekte verfügen.
  • Angabe der in den letzten drei Kalenderjahren (2023, 2024, 2025) jahresdurchschnittlich sowie aktuell festangestellten Beschäftigten inklusive Geschäftsführung/Büroinhaber untergliedert in Ingenieure/Architekten (Qualifikation: Dipl.-Ing. / M.A. / M. Sc. / B.A. / B. Sc. / o. vgl.) und sonstige Beschäftigte. Mindestanforderung: Der Bewerber muss / die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zusammen müssen in den letzten drei Kalenderjahren (2023, 2024, 2025) sowie aktuell jahresdurchschnittlich jeweils über mindestens 3 Mitarbeiter in Festanstellung inkl. Geschäftsführer/Partner beschäftigt haben, die über einen akademischen Abschluss in den Fachrichtungen Architektur/Bauingenieurwesen (Dipl.-Ing. / M.A. / M. Sc. / B.A. / B. Sc. / o. vgl.) verfügt haben bzw. verfügen. Die Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag nicht beizufügen. Der AG behält sich jedoch vor, die Nachweise der akademischen Abschlüsse nachzufordern. Zum Nachweis der Mindestanforderungen werden die Zahlen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft addiert.

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Kalkulation203 KB2 Tabellen
Präsentation89 KB24 Seiten
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