Frist abgelaufen

FE 02.0460/2022/LRB - Grünschnitt aus Straßenseitenräumen - Möglichkeiten der Entsorgung/Weiterverarbeitung und rechtliche Klärung

Die Angebotsfrist ist am 11. Juli 2023 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓
Auftraggeber
Veröffentlicht
24.05.2023
Angebotsfrist
11.07.2023
Der ökologischen Pflege von Verkehrsbegleitgrün kommt mehr und mehr Bedeutung zu. Dabei kommt der Abnahme des Grünschnitts wegen ihrer biodiversitätsfördernden Wirkung eine besondere Bedeutung zu. In der Praxis stellt allerdings die Entsorgung von Grünschnitt aus Straßenseitenräumen häufig eine große Herausforderung für die Betriebsdienste dar, vor allem wegen eines erhöhten Aufkommens von unsachgemäßen Abfällen und einer potenziellen Belastung durch Schwermetalle und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Und obwohl Verunreinigungen beim Holzschnitt ein vernachlässigbares Problem darstellen, gibt es auch für die Abnahme des Holzschnitts keine einheitlichen und geregelten Wege. Derzeit besteht vor allem ein Informationsdefizit bei den Betriebsdienstes, wie sie Grün- und Holzschnitt entsorgen können. Ziel des Forschungsvorhaben ist es, eine umfassende Zusammenstellung inhaltlich wichtiger Informationen für die Verwertung und Entsorgung von Grün- und Holzschnitt aus Straßenseitenräumen für die Betriebsdienste zu erarbeiten. Hierzu gehören unter anderem die Zusammenstellung geeigneter Verwertungsanlagen (z.B. Bioabfallvergärungsanlagen, Pyrolyseanlage) und geeigneter Maschinen- und Betriebsringe und Lohnunternehmen, die eine Entsorgung übernehmen könnten. Weiterhin sollen die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Betriebsdienste relevanten Entsorgungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Bestehende Lücken oder Unklarheiten sollen identifiziert und Vorschläge für Veränderungen erarbeitet werden. Es sollen jeweils für den Grün- und Holzschnitt Konzepte entwickelt werden, wie eine Entsorgung des jeweiligen Materials umgesetzt werden kann. Zuletzt sollen die Inhalte in Form einer Leistungsbeschreibung so aufbereitet werden, dass die Entwicklung einer praxisorientierten App, die den Betriebsdiensten alle relevanten Informationen zu Entsorgungsmöglichkeiten zur Verfügung stellt, vorbereitet werden kann.

Zeitplan

Veröffentlichung
24.05.23
Fragenfrist
11.07.23
Abgabefrist
11.07.23

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
de-open
Erfüllungsort
Bonn, Deutschland
E-Mail
ticket@bescha.bund.de
Telefon
0228 99 610 1234

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • "Nachweise und Erklärungen in finanzieller und wirtschaftlicher Hinsicht

    • - Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum),
    • Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen
    • und
    • - ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen.
    • Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen.
    • Nachweise und Erklärungen hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
    • Nr. 1: Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich des Betriebsdienstes - nachzuweisen durch mindestens 1 Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren
    • Nr. 2: Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der Entsorgung von Grün-/Holzschnitt - nachzuweisen durch mindestens 1 Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren
    • Nr. 3: Kenntnisse und Erfahrungen in der Erstel-lung wissenschaftlicher Berichte und Gutachten - nachzuweisen durch mindestens 1 Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren
    • Nachweise über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen:
    • Der Bieter hat nachzuweisen, dass kein Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder § 124 GWB vorliegt. Hierzu hat er eine Eigenerklärung nach den §§ 123, 124 GWB vorzulegen (Nr. 4c, Liste der Vergabe- und Vertragsunterlagen). Ab einem Auftragswert von 30 T€ wird die Vergabestelle beim Bundesamt für Justiz von Amts wegen einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (gemäß § 150a Abs. 1 Nr. 4 GewO) anfordern und bei der Eignung entsprechend bewerten. Diese Abforderung erfolgt nur bei Bietern, die für eine Zuschlagsentscheidung in Frage kommen. Von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist zusätzlich die „Garantieerklärung zur Vermeidung unzulässiger Beihilfen und Quersubventionen“ (siehe Nr. 5, Liste Vergabe- und Vertragsunterlagen) vorzulegen.

Zuschlagskriterien

    • Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium
    • alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt.

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Eigenerklärung78 KB24 Seiten
Eignungskriterien37 KB4 Seiten
Preisblatt203 KB2 Tabellen
Präsentation89 KB16 Seiten
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