Frist abgelaufen

FE 08.0281/2024/OGB - Theoretische Untersuchung der Wechselwirkung zwischen den mechanischen Beanspruchungen und den akustischen Eigenschaften von Grindingoberflächen

Die Angebotsfrist ist am 09. Dezember 2024 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓
Auftraggeber
Veröffentlicht
07.11.2024
Angebotsfrist
09.12.2024
Die Oberflächentexturierung Texturgrinding wurde in den vergangenen Jahren intensiv im BAB-Netz erprobt und weiterentwickelt. Mit Einführung des Merkblatt Texturgrinding (M TG) steht seit Mitte 2023 eine Beschreibung der baupraktischen Herstellung akustisch wirksamer Grindingtexturen Typ S und Typ S+ im Regelwerk zur Verfügung. In der Erprobungsphase wurden regelmäßige Monitoringmessungen zur Griffigkeit und Reifen-Fahrbahngeräusch an unterschiedlichen Erprobungsstrecken durchgeführt. Bei zusätzlichen 3D-Messungen zur Texturbetrachtung wurde festgestellt, dass sich die Textur insbesondere in den ersten Monaten stark verändert. Es zeigte sich, dass sich das Texturvolumen gegenüber dem Zustand direkt nach Herstellung deutlich verringert und die Texturveränderung die Lärmminderung reduziert. Ursächlich hierfür sind wahrscheinlich überwiegend die mechanischen Einwirkungen aus der Verkehrsbeanspruchung. Insbesondere die dynamischen Lasten im Reifen-Fahrbahn-Kontakt verursachen in der Interaktion von Reifenprofil und Oberflächentextur lokal kurzzeitig hohe Kräfte, die auf das Betongefüge an der Oberfläche einwirken. Infolge dieser Kräfte können Spannungen entstehen, welche Gefügeschäden verursachen und zum Bruch und/oder zum mechanischen Abtrag der Stege in der Grindingtextur führen können. Eine detaillierte Betrachtung der einwirkenden Kräfte auf den Oberbeton wurde bisher jedoch nicht durchgeführt. Vertiefte Kenntnisse zur Wechselwirkung der mechanischen Beanspruchung und den dadurch ausgelösten Texturveränderungen fehlen bislang. Durch die Ergebnisse des Forschungsprojekts soll ein vertieftes Verständnis der angreifenden Kräfte auf die Textur der Grindingoberfläche erlangt werden und wie der mechanische Verschleiß im Detail auf die akustische Alterung wirkt. Auf dieser Grundlage sollen Anforderungen an die Betonkennwerte spezifiziert und ggf. Weiterentwicklungen im Herstellungsprozess initiiert werden.

Zeitplan

Veröffentlichung
07.11.24
Fragenfrist
09.12.24
Abgabefrist
09.12.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
de-open
Erfüllungsort
Bonn, Deutschland
E-Mail
ticket@bescha.bund.de
Telefon
0228 99 610 1234

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • "Nachweise und Erklärungen in finanzieller und wirtschaftlicher Hinsicht

    • - Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum),
    • Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen
    • und
    • - ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen.
    • Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen.
    • Nachweise und Erklärungen hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
    • - Erfahrungen und Kenntnisse in den physikalischen Zusammenhängen von Textur- und Materialeigenschaften von Grindingoberflächen, nachzuweisen durch mindestens ein Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren (siehe Referenzliste 1)
    • - Erfahrung im Erstellen wissenschaftlicher Berichte und der Dokumentationen von wissenschaftlichen Sachverhalten, nachzuweisen durch mindestens zwei Referenzprojekte aus den letzten 5 Jahren
    • - Vorhandensein von Fachpersonal für die Projektdurchführung, nachzuweisen durch Eigenerklärung über die Qualifikation der Mitarbeiter, des Projektleiters und der Hauptbearbeiter (formlos)
    • Nachweise über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen:
    • Der Bieter hat nachzuweisen, dass kein Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder § 124 GWB vorliegt. Hierzu hat er eine Eigenerklärung nach den §§ 123, 124 GWB vorzulegen (Nr. 4c, Liste der Vergabe- und Vertragsunterlagen). Ab einem Auftragswert von 30 T€ wird die Vergabestelle beim Bundesamt für Justiz von Amts wegen einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (gemäß § 150a Abs. 1 Nr. 4 GewO) anfordern und bei der Eignung entsprechend bewerten. Diese Abforderung erfolgt nur bei Bietern, die für eine Zuschlagsentscheidung in Frage kommen. Von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist zusätzlich die „Garantieerklärung zur Vermeidung unzulässiger Beihilfen und Quersubventionen“ (siehe Nr. 5, Liste Vergabe- und Vertragsunterlagen) vorzulegen.

Zuschlagskriterien

    • Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium
    • alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt.

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Vertragsbedingungen24 KB24 Seiten
Vertragsentwurf156 KB4 Seiten
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