Frist abgelaufen

FE 82.0814/2023 - Einsatzmöglichkeiten von Simulatoren in der Ausbildung von Fahrschülern

Die Angebotsfrist ist am 30. Mai 2023 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓
Auftraggeber
Veröffentlicht
24.04.2023
Angebotsfrist
30.05.2023
Viele Fahrschulen in Deutschland verfügen über Fahrsimulatoren. Im Rahmen der aktuellen rechtlichen Regelungen zur Fahrausbildung können Fahrsimulatoren ausschließlich ergänzend zur fahrpraktischen Ausbildung eingesetzt werden. Die Möglichkeit einer Anerken-nung/Anrechenbarkeit von Ausbildungsteilen, die auf einem Fahrsimulator absolviert wurden, als fahrpraktische Ausbildung gemäß §§ 5 und 5a Fahrschüler-Ausbildungsordnung (Fahr-schAusbO) besteht derzeit nicht. Mit dem vorliegenden Projekt soll ein Konzept zu Einsatzmöglichkeiten von Fahrsimulatoren im Rahmen der Fahrausbildung erstellt werden. Es soll eine Beschreibung erfolgen, welche Lern-inhalte und Kompetenzen aus wissenschaftlicher Sicht ggf. unter Einsatz von Fahrsimulatoren vermittelt werden können. Dabei soll auf die Fahraufgaben und Fahrkompetenzbereiche ge-mäß Fahraufgabenkatalog Bezug genommen werden. Weiterhin sollen die Empfehlungen konkrete Vorschläge enthalten, ob und ggf. in welchen Ausbildungsabschnitten (z.B. Grund-ausbildung und besondere Ausbildungsfahrten) und mit welchen Stundenumfängen eine Aner-kennung/Anrechenbarkeit von Simulator-Unterrichtseinheiten als fahrpraktische Ausbildung gemäß §§ 5 und 5a FahrschAusbO erfolgen könnte. Für die Theorieausbildung sind das OFSA II Konzept (BASt-Bericht M 330) und daraus vor allem die Gestaltungsempfehlungen mit einzubeziehen. Darüber hinaus sollen auf Basis der Empfehlungen die jeweiligen Anforderungen an Leistung und Bedienung der Simulatoren erar-beitet und beschrieben werden. Bei dem gesamten Vorhaben sollen Erfahrungen aus beste-henden Einsatzmöglichkeiten, wie sie bei der Luftfahrt und im Bahnbereich existieren, berück-sichtigt werden.

Zeitplan

Veröffentlichung
24.04.23
Fragenfrist
30.05.23
Abgabefrist
30.05.23

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
de-open
Erfüllungsort
Bonn, Deutschland
E-Mail
ticket@bescha.bund.de
Telefon
0228 99 610 1234

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • "Nachweise und Erklärungen in finanzieller und wirtschaftlicher Hinsicht

    • - Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum),
    • Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen
    • und
    • - ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen.
    • Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen.
    • Nachweise und Erklärungen hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
    • Der Forschungsnehmer muss über Kenntnisse und Erfahrungen bei der Durchführung von Projekten mit bildungswissenschaftlichem Schwerpunkt im Bereich Fahrausbildung/Berufskraftfahrerausbildung verfügen
    • nachzuweisen durch: mindestens ein Projekt oder mindestens eine Publikation aus den letzten 5 Jahren unter Angabe des Titels der Arbeit, ggf. Auftraggebers, Abschlussjahres, Hauptbearbeiters dieser Referenzleistung sowie einer Kurzbeschreibung
    • Der Forschungsnehmer muss über Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Fahrsimulation verfügen
    • nachzuweisen durch: mindestens ein Projekt aus den letzten 5 Jahren unter Angabe des Titels der Arbeit, ggf. Auftraggebers, Abschlussjahres, Hauptbearbeiters dieser Referenzleistung sowie einer Kurzbeschreibung oder Eigenerklärung
    • Personelle Ausstattung (Fachkräfte:) Mindestens ein/e Psychologe/Psychologin, Pädagoge/Pädagogin oder eine Person mit vergleichbarer Fachrichtung mit Abschluss Diplom (FH) oder Bachelor
    • nachzuweisen druch: Eigenerklärung
    • Nachweise über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen:
    • Der Bieter hat nachzuweisen, dass kein Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder § 124 GWB vorliegt. Hierzu hat er eine Eigenerklärung nach den §§ 123, 124 GWB vorzulegen (Nr. 4c, Liste der Vergabe- und Vertragsunterlagen). Ab einem Auftragswert von 30 T€ wird die Vergabestelle beim Bundesamt für Justiz von Amts wegen einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (gemäß § 150a Abs. 1 Nr. 4 GewO) anfordern und bei der Eignung entsprechend bewerten. Diese Abforderung erfolgt nur bei Bietern, die für eine Zuschlagsentscheidung in Frage kommen. Von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist zusätzlich die „Garantieerklärung zur Vermeidung unzulässiger Beihilfen und Quersubventionen“ (siehe Nr. 5, Liste Vergabe- und Vertragsunterlagen) vorzulegen.

Zuschlagskriterien

    • Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium
    • alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt.

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Vergabeunterlagen

Vertragsentwurf287 KB12 Seiten
Kalkulation124 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage56 KB4 Seiten
Vertragsbedingungen24 KB8 Seiten
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