Frist abgelaufen

FE 82.0841/2024 - MOBILE: Mobilitätsbildung für (und mit) Kinder(n) mit emotional-sozialem-Förderbedarf im schulischen Alltag

Die Angebotsfrist ist am 29. Oktober 2024 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓
Auftraggeber
Veröffentlicht
10.12.2024
Angebotsfrist
29.10.2024
FE 82.0841 MOBILE: MOBILITÄTSBILDUNG FÜR (UND MIT) KINDER(N) MIT EMOTIONAL-SOZIALEM FÖRDERBEDARF IM SCHULISCHEN ALLTAG Die Schulstatistik belegt eine steigende Häufigkeit der Diagnosen emotional-sozialer Entwicklungs- und Verhaltensstörungen von Schülern und Schülerinnen. Die Unterrichtung dieser Lernenden stellt insbesondere in der allgemeinen Schule eine besondere pädagogische Herausforderung dar. Die Grundlage der Förderung sind meist präventive Ansätze, Mehrebenenmodelle, die beispielsweise zwischen universeller, selektiver und indizierter Prävention unterscheiden und entsprechend didaktische, methodische und organisatorische Maßnahmen vorschlagen, die unterschiedliche Differenzierungsgrade (Binnendifferenzierung innerhalb und außerhalb des Klassenunterrichts) aufweisen. In der schulischen Mobilitätsbildung bzw. der klassischen Verkehrserziehung finden solche Differenzierungsansätze bislang noch kaum Berücksichtigung, obwohl „Individualisierung und Inklusion“ in den KMK-Empfehlungen zur Mobilitäts und Verkehrserziehung (2012 , S. 4) als allgemeiner Grundsatz der Unterrichtsgestaltung benannt werden. Bislang fehlt es an Konzepten und Materialien, die Kinder und Jugendliche mit emotional-sozialem Förderbedarf im Bereich der Mobilitätsbildung adressieren. Ziel/Nutzen Ziel dieses Forschungsprojektes ist die Entwicklung eines Konzepts und entsprechender Materialien zur Förderung der eigenständigen und verantwortungsvollen Teilnahme am Straßenverkehr von Schülern und Schülerinnen mit emotional-sozialem Förderbedarf. Der Straßenverkehr bzw. die Mobilitätsbildung bieten gute Möglichkeiten zur Veränderung von Verhaltensmustern und zur individuellen Anpassung an äußere Rahmenbedingungen sowie zum Erwerb und zur Stärkung emotionaler und sozialer Fähigkeiten, da hier klare Regeln gelten, Tat und Folgen direkt zusammenhängen und kein unmittelbarer schulischer Leistungsbereich im Fokus steht.

Zeitplan

Fragenfrist
29.10.24
Abgabefrist
29.10.24
Veröffentlichung
10.12.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
de-open
Erfüllungsort
Bonn, Deutschland
E-Mail
ticket@bescha.bund.de
Telefon
0228 99 610 1234

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • "Nachweise und Erklärungen in finanzieller und wirtschaftlicher Hinsicht

    • - Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum),
    • Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen
    • und
    • - ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen.
    • Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen.
    • Nachweise und Erklärungen hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
    • Kenntnis und Erfahrung im Bereich Sonderpädagogik (emotional sozialer Förderbedarf)
    • nachzuweisen durch: mindestens 1 Projekt (wissenschaftliche Arbeiten, Arbeitsgruppen o.ä.) in den letzten 3 Jahren
    • Einzutragen in die Referenzliste 1
    • Kenntnis und Erfahrung im Bereich Verkehrswissenschaften- erziehung
    • nachzuweisen durch: mindestens 1 Projekt (wissenschaftliche Arbeiten, Arbeitsgruppen o.ä.) in den letzten 3 Jahren
    • Einzutragen in die Referenzliste 2
    • Fachkräfte aus dem Bereich der Sonderpädagogik und Verkehrswissenschaften-/ erziehung
    • nachzuweisen durch: Eigenerklärung über Verfügbarkeit der Fachkräfte während der Projektlaufzeit, Eigenerklärung 1 - ohne Formatvorlage
    • Nachweise über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen:
    • Der Bieter hat nachzuweisen, dass kein Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder § 124 GWB vorliegt. Hierzu hat er eine Eigenerklärung nach den §§ 123, 124 GWB vorzulegen (Nr. 4c, Liste der Vergabe- und Vertragsunterlagen). Ab einem Auftragswert von 30 T€ wird die Vergabestelle beim Bundesamt für Justiz von Amts wegen einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (gemäß § 150a Abs. 1 Nr. 4 GewO) anfordern und bei der Eignung entsprechend bewerten. Diese Abforderung erfolgt nur bei Bietern, die für eine Zuschlagsentscheidung in Frage kommen. Von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist zusätzlich die „Garantieerklärung zur Vermeidung unzulässiger Beihilfen und Quersubventionen“ (siehe Nr. 5, Liste Vergabe- und Vertragsunterlagen) vorzulegen.

Zuschlagskriterien

    • Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium
    • alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt.

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Vergabeunterlagen

Vertragsentwurf156 KB12 Seiten
Kalkulation78 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage37 KB4 Seiten
Vertragsbedingungen203 KB8 Seiten
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