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FKZ 3726 17 101 0 - Wege zur Verbesserung der Wirkung des Umweltrechts

Auftraggeber
Veröffentlicht
23.07.2026
Angebotsfrist
01.09.2026
ReFoPlan: „Wege zur Verbesserung der Wirkung des Umweltrechts“ Der Koalitionsvertrag fordert auf dem Weg zur Planungs-, Genehmigungs-, und Baubeschleunigung mutige Wege auch im Umweltverfahrensrecht zu gehen und enthält dazu zahlreiche Vorschläge und Prüfaufträge. Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens sollen ausgewählte Vorschläge untersucht, Prüfaufträge abgearbeitet und die Ergebnisse sowohl in der Rechtswissenschaft als auch mit einem breiteren Fachpublikum diskutiert werden. Ziel ist es zu untersuchen, wie die Vorschläge umgesetzt werden können, um unter Beachtung verfassungs-, unions- und völkerrechtlicher Grenzen und unter Beibehaltung des Ziels eines ambitionierten und vorsorgenden Umweltschutzes einen bestmöglichen Beitrag zur schnellen Realisierung von Vorhaben und zum Umweltschutz zu leisten. In einem eigenen Arbeitspaket soll auch die Wirkung der Umweltverträglichkeitsprüfung ermittelt und bewertet werden. Bis Mai 2026 muss zudem die neue UmweltstrafrechtsRL ins nationale Recht umgesetzt werden, bis Mai 2027 ist dann ein Nationaler Aktionsplan zur Bekämpfung von Umweltkriminalität aufzustellen, was auch der Koalitionsvertrag reflektiert. Ein Bestandteil des Projektes wird daher die Untersuchung der Auswirkungen der Rechtsänderungen auf die Strafverfolgungspraxis im Umweltbereich sein. Für eine effektive Bekämpfung der Umweltkriminalität ist die gute Zusammenarbeit der Umweltverwaltung mit Polizei und Justiz entscheidend. Um diese Zusammenarbeit zu fördern, soll in einem Arbeitspaket eine Fachveranstaltung organisiert werden, in der sich Vertreter*innen von Umweltbehörden, Polizei und Justiz zur Umsetzung der neuen UmweltstrafrechtsRL austauschen. Die dort gehaltenen Vorträge sollen als Beiträge in relevanten Fachzeitschriften veröffentlicht werden, um die Reichweite zu erhöhen

Zeitplan

Veröffentlichung
23.07.26
Fragenfrist
01.09.26
Abgabefrist
01.09.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
de-open
Erfüllungsort
Bonn, Deutschland
E-Mail
ticket@bescha.bund.de
Telefon
0228 99 610 1234

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • umfassende Kenntnisse im Bereich der Verwaltungspraxis und Strafverfolgung
    • nachzuweisen durch Tätigkeitsprofile und Qualifikationen, insb. abgeschlossene Aus-bildung als Volljurist*in/Verwaltungswissenschaftler*in oder entsprechende Kenntnisse sowie 2 Referenzen, die nicht älter als 5 Jahre sind, über Projektarbeit (eigene Projekte bzw. Beteiligung an entspr. Konsortium) oder Publikationen
    • Erfahrung in interdisziplinären Forschungsprojekten sowie gute Vernetzung mit der Forschungsgemeinschaft und der Praxis des Umweltrechtsvollzugs, nachzuweisen durch eine Referenz über Projektarbeit bzw. Eigenerklärung, die nicht älter als 5 Jahre ist
    • Erfahrung bei der Koordination und Durchführung von Fachveranstaltun-gen/Workshops/Konferenzen, nachzuweisen durch Eigenerklärung
    • Erfahrungen mit Praxisbezug bei der Bekämpfung von Umweltkriminalität, nachzuweisen durch Tätigkeitsprofile und Qualifikationen, wobei die letzte Tätigkeit mit Praxisbezug nicht länger als 5 Jahre zurückliegen darf
    • umfassende Kenntnisse im Bereich des Planungs- und Genehmigungsrechts, nachzuweisen durch Tätigkeitsprofile und Qualifikationen, insb. abgeschlossene Aus-bildung als Volljurist*in/Verwaltungswissenschaftler*in oder entsprechende Kenntnisse sowie 2 Referenzen, die nicht älter als 5 Jahre sind, über Projektarbeit (eigene Projekte bzw. Beteiligung an entspr. Konsortium) oder Publikationen
    • umfassende Kenntnisse des UVP-Rechts, nachzuweisen durch Tätigkeitsprofile und Qualifikationen, insb. abgeschlossene Ausbildung als Volljurist*in/ Verwaltungswissenschaftler*in oder entsprechende Kenntnisse sowie 2 Referenzen, die nicht älter als 5 Jahre sind, über Projektarbeit (eigene Projekte bzw. Beteiligung an entspr. Konsortium) oder Publikationen
    • vertiefte Kenntnisse der UVP-Praxis, nachzuweisen durch Tätigkeitsprofile und Qualifikationen, insb. abgeschlossene Ausbildung als Umweltprüfer*in/Umweltplaner*in oder ähnliche Qualifikation und mehrjährige Tätigkeit mit Schwerpunkt UVP oder entsprechende Kenntnisse sowie 2 Referenzen, die nicht älter als 5 Jahre sind, über Projektarbeit (eigene Projekte bzw. Beteiligung an entspr. Konsortium) oder Publikationen
    • Die Zuverlässigkeit ist durch Unterzeichnung der beigefügten Eigenerklärung zu bestätigen.
    • Der Anbietende bestätigt mit Abgabe seines Angebotes, dass er über die erforderliche Leistungsfähigkeit verfügt, um das Vorhaben vertragsgemäß bearbeiten zu können.

Zuschlagskriterien

  • Die Zuschlagskriterien sind abschließend in der Leistungsbeschreibung benannt.

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Vertragsentwurf89 KB4 Seiten
Kalkulation42 KB2 Tabellen
Projektplan287 KB16 Seiten
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